Archiv für Oktober 2007

Marathon-Betrug

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Ich gestehe: Ich habe beim Marathon abgekürzt. Und ich bin damit offenbar in bester Gesellschaft.

42 Kilometer sind lang, sehr lang sogar. Das spürst du jeden Meter in den Oberschenkeln und wünscht dir sehnlich, es wären ein paar weniger. Und so ertappe ich mich dabei, wie ich in langen Kurven auf die Innenseite wechsele oder bei scharfen Abbiegungen ganz dicht an die Zuschauerreihe entlang renne. Es sind vielleicht nur Zentimeter, die ich dabei spare, aber die summieren sich im Laufe von vier und ein paar zerquetschte Stunden ja vielleicht doch. Hoffe ich, jedenfalls.

Ich gebe sogar zu, dass ich mich unterwegs ab und zu frage, wie man es am besten anstellen könnte, mal so richtig abzukürzen: Zum Beispiel so zu tun, als ob ich pinkeln müsste, mir irgendwas überstreifen oder die Startnummer abnehmen und dann in einer U-Bahn-Haltestelle verschwinden, um mich an der nächsten Station wieder in den Pulk zu schmuggeln. Oder irgendwo im Englischen Garten, wo ich täglich trainiere und mich deshalb besonders gut auskenne, ein Fahrrad abstellen und damit ans andere Ende des Parks zu radeln.

Dass ich nicht alleine bin mit meinen heimlichen Abkürzungsphantasien bin, weiß ich auch. In der Zeitung stehen immer wieder Stories eine Geschichte über Marathon-Mogler, die disqualifiziert worden sind, weil sie beim Schummeln erwischt wurden. Neben der U-Bahn-Nummer gibt es noch den Trick mit dem Chip-Tausch: Bei den großen Stadtläufen trägt jeder eine kleine Funk-Erkennungsmarke am Schuh, die die Zeit festgehalten, wenn man damit über eine mit Elektrodendrähten bespickte Matte läuft. Es gibt solche Matten an Start und Ziel sowie alle zehn Kilometer, um die Zwischenzeiten aufzuzeichnen.

Und weil man inzwischen weiß, dass manchmal auch Betrüger mitlaufen, gibt es meistens neben den offiziellen Zeiterfassungsstellen ein paar nicht angekündigte Kontrollstellen irgendwo entlang der Strecke. Wer da nicht drüber läuft, fliegt aus der Wertung raus. Sonst könnte einer ja einem Komplizen seinen Chip zustecken, der damit zum nächsten Kontrollpunkt radelt und ihn über die Matte trägt, während der Läufer eine Abkürzung nimmt und den Chip später wieder in Empfang nimmt.

Ich gebe zu, da gehört eine ganze Menge krimineller Phantasie dazu, sich solche Mogel-Szenarien auszumalen, und wie sonst im Leben auch sind die Bösewichte in der Regel den Ordnungshütern einen Schritt voraus (in diesem Fall sogar mehrere Schritte…). Manchmal aber ist der Betrüger der Dumme. So zum Beispiel der Mexikaner Roberto Madrazo, der beim Berlin-Marathon soeben disqualifiziert worden ist, weil er auf besonders dreiste Art und Weise betrogen hat. Der Schnauzbartträger kam am Brandenburger Tor mit einem strahlenden Lächeln und einer Fabelzeit von 2:41:12 an, womit er seine Alterklasse (55+) überlegen gewonnen hätte. Wenn den Offiziellen nicht aufgefallen wäre, dass er zwei Kontrollpunkte ausgelassen hatte und deshalb rein rechnerisch eine Teilstrecke von etwas mehr als 14 Kilometern Länge in 21 Minuten zurückgelegt hatte, was vor ihm noch kein Mensch geschafft hat: Der Weltrekord über 15.000 Meter liegt derzeit bei 41 Minuten.

Madrazo ist übrigens Politiker, hat sogar mal erfolglos für das mexikanische Präsidentenamt kandidiert, weshalb sich in seiner Heimat keiner darüber gewundert hat, dass er gemogelt hat. Schließlich gehört er der ehemaligen Regierungspartei PRI an, die in Mexiko geradezu als ein Sinnbild für Korruption und Gaunereien gilt. Und man kann sogar ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen für sein Tatmotiv: Madrazo wirbt seit Jahren in seinen Wahlkämpfen mit Plakaten, auf denen er als verschwitzter Ausdauertyp zu sehen ist. So was bringt Stimmen.

Madrazo ist überhaupt ein ziemlich schräger Vogel. Er wurde mal wegen illegaler Wahlkampfspenden im Millionenhöhe verklagt. Mitten in dem Verfahren wurde er angeblich gekidnappt und von seinen Entführern gefoltert. Allerdings wurden die Ermittlungen später eingestellt, weil die Polizei keine Spuren fand.

Erfindungsreich ist er also, der gute Roberto. Und vielleicht brauchte er wirklich ein neues Foto für sein nächstes Wahlkampfplakat. Aber was für eine Ausrede haben die anderen Marathonis? “Das ist ja schlimmer als beim Golfen”, sagte meine Frau, als sie das hörte. Ja, dass beim Kampf mit der kleinen weißen Kugel gelogen wird, bis sich die Balken biegen, ist bekannt. Aber offenbar liegt es in der Natur des Menschen, die eigene Leistung anderen gegenüber schönen zu wollen, nach dem Motto: mehr sein als scheinen. “Heute wieder das Handicap um drei unterspielt” klingt am Stammtisch gut, da erheben die anderen ehrfurchtsvoll das Glas und denken insgeheim: “der alte Lügenbold…”

Offenbar gehen Marathonläufer auch zum Stammtisch. Oder sie stellen sich zur Wahl. Und da helfen Abkürzungen vielleicht weiter.

Ich selbst laufe gegen einen Gegner, den ich sehr, sehr ernst nehme und der mich und vor allem jeden Meter kennt, den ich zurücklege oder auch nicht. Deshalb nehme ich keine Abkürzungen – oder wenn, dann nur ganz, ganz kleine…

Ich gestehe: Ich habe beim Marathon abgekürzt. Und ich bin damit offenbar in bester Gesellschaft.

 

42 Kilometer sind lang, sehr lang sogar. Das spürst du jeden Meter in den Oberschenkeln und wünscht dir sehnlich, es wären ein paar weniger. Und so ertappe ich mich dabei, wie ich in langen Kurven auf die Innenseite wechsele oder bei scharfen Abbiegungen ganz dicht an die Zuschauerreihe entlang renne. Es sind vielleicht nur Zentimeter, die ich dabei spare, aber die summieren sich im Laufe von vier und ein paar zerquetschte Stunden ja vielleicht doch. Hoffe ich, jedenfalls.

 

Ich gebe sogar zu, dass ich mich unterwegs ab und zu frage, wie man es am besten anstellen könnte, mal so richtig abzukürzen: Zum Beispiel so zu tun, als ob ich pinkeln müsste, mir irgendwas überstreifen oder die Startnummer abnehmen und dann in einer U-Bahn-Haltestelle verschwinden, um mich an der nächsten Station wieder in den Pulk zu schmuggeln. Oder irgendwo im Englischen Garten, wo ich täglich trainiere und mich deshalb besonders gut auskenne, ein Fahrrad abstellen und damit ans andere Ende des Parks zu radeln.

 

Dass ich nicht alleine bin mit meinen heimlichen Abkürzungsphantasien bin, weiß ich auch. In der Zeitung stehen immer wieder Stories eine Geschichte über Marathon-Mogler, die disqualifiziert worden sind, weil sie beim Schummeln erwischt wurden. Neben der U-Bahn-Nummer gibt es noch den Trick mit dem Chip-Tausch: Bei den großen Stadtläufen trägt jeder eine kleine Funk-Erkennungsmarke am Schuh, die die Zeit festgehalten, wenn man damit über eine mit Elektrodendrähten bespickte Matte läuft. Es gibt solche Matten an Start und Ziel sowie alle zehn Kilometer, um die Zwischenzeiten aufzuzeichnen.

 

Und weil man inzwischen weiß, dass manchmal auch Betrüger mitlaufen, gibt es meistens neben den offiziellen Zeiterfassungsstellen ein paar nicht angekündigte Kontrollstellen irgendwo entlang der Strecke. Wer da nicht drüber läuft, fliegt aus der Wertung raus. Sonst könnte einer ja einem Komplizen seinen Chip zustecken, der damit zum nächsten Kontrollpunkt radelt und ihn über die Matte trägt, während der Läufer eine Abkürzung nimmt und den Chip später wieder in Empfang nimmt.

 

Ich gebe zu, da gehört eine ganze Menge krimineller Phantasie dazu, sich solche Mogel-Szenarien auszumalen, und wie sonst im Leben auch sind die Bösewichte in der Regel den Ordnungshütern einen Schritt voraus (in diesem Fall sogar mehrere Schritte…). Manchmal aber ist der Betrüger der Dumme. So zum Beispiel der Mexikaner Roberto Madrazo, der beim Berlin-Marathon soeben disqualifiziert worden ist, weil er auf besonders dreiste Art und Weise betrogen hat. Der Schnauzbartträger kam am Brandenburger Tor mit einem strahlenden Lächeln und einer Fabelzeit von 2:41:12 an, womit er seine Alterklasse (55+) überlegen gewonnen hätte. Wenn den Offiziellen nicht aufgefallen wäre, dass er zwei Kontrollpunkte ausgelassen hatte und deshalb rein rechnerisch eine Teilstrecke von etwas mehr als 14 Kilometern Länge in 21 Minuten zurückgelegt hatte, was vor ihm noch kein Mensch geschafft hat: Der Weltrekord über 15.000 Meter liegt derzeit bei 41 Minuten.

 

Madrazo ist übrigens Politiker, hat sogar mal erfolglos für das mexikanische Präsidentenamt kandidiert, weshalb sich in seiner Heimat keiner darüber gewundert hat, dass er gemogelt hat. Schließlich gehört er der ehemaligen Regierungspartei PRI an, die in Mexiko geradezu als ein Sinnbild für Korruption und Gaunereien gilt. Und man kann sogar ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen für sein Tatmotiv: Madrazo wirbt seit Jahren in seinen Wahlkämpfen mit Plakaten, auf denen er als verschwitzter Ausdauertyp zu sehen ist. So was bringt Stimmen.

 

Madrazo ist überhaupt ein ziemlich schräger Vogel. Er wurde mal wegen illegaler Wahlkampfspenden im Millionenhöhe verklagt. Mitten in dem Verfahren wurde er angeblich gekidnappt und von seinen Entführern gefoltert. Allerdings wurden die Ermittlungen später eingestellt, weil die Polizei keine Spuren fand.

 

Erfindungsreich ist er also, der gute Roberto. Und vielleicht brauchte er wirklich ein neues Foto für sein nächstes Wahlkampfplakat. Aber was für eine Ausrede haben die anderen Marathonis? “Das ist ja schlimmer als beim Golfen”, sagte meine Frau, als sie das hörte. Ja, dass beim Kampf mit der kleinen weißen Kugel gelogen wird, bis sich die Balken biegen, ist bekannt. Aber offenbar liegt es in der Natur des Menschen, die eigene Leistung anderen gegenüber schönen zu wollen, nach dem Motto: mehr sein als scheinen. “Heute wieder das Handicap um drei unterspielt” klingt am Stammtisch gut, da erheben die anderen ehrfurchtsvoll das Glas und denken insgeheim: “der alte Lügenbold…”

 

Offenbar gehen Marathonläufer auch zum Stammtisch. Oder sie stellen sich zur Wahl. Und da helfen Abkürzungen vielleicht weiter.

 

Ich selbst laufe gegen einen Gegner, den ich sehr, sehr ernst nehme und der mich und vor allem jeden Meter kennt, den ich zurücklege oder auch nicht. Deshalb nehme ich keine Abkürzungen – oder wenn, dann nur ganz, ganz kleine…

Ein Netzwerk aus Papier

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Wie schreibt man am besten ein Buch mit 850 Seiten? Nun, man lässt andere schreiben. Und damit es nicht so auffällt, bittet man einfach ganz viele Leute zu schreiben.

Wenn man die richtigen Leute bittet, kommt dabei etwas Seltsames und Schönes heraus: Eine Art Online-Community in Buchform. Das war jedenfalls mein Eindruck, als ich das erste Exemplar von “Leitfaden Online-Marketing” in die Hände bekam. Ich blieb nämlich beim Durchblättern gleich im Inhaltsverzeichnis hängen. Nicht so sehr bei den Themen, die hier in 15 Kapiteln abgehandelt werden und die von Multichannel-Marketing über Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, E-Mail- und Mobile Marketing, Webanalytics, bis Web 2.0 und Crossmedia Publishing reichen. Nein, es waren die Namen hinter den einzelnen Einträgen, die mich so faszinierten.

Thorsten Schwartz hat es nämlich geschafft, sozusagen jeden, der etwas zum Thema Online-Marketing etwas zu sagen hat, dazu zu überreden, seinen Beitrag abzuliefern. Das ist schon logistisch eine Meisterleistung. Ich weiß es, weil ich selbst auch gebeten worden bin, einen Abschnitt beizusteuern zu Kapitel 10 (“eCRM”) unter der Überschrift “Digitale Identität macht alle zu Gewinnern”. Ich erinnere mich mit Grausen an die vielen Erinnerung- und Abstimmungs-Mails, die mich Anfang des Jahres erreichten und in denen Thorstens Stab von Leuten mich mit einer Politik der Nadelstiche dazu brachten, andere Dinge liegen zu lassen und endlich diesen blöden, aber fest versprochenen Text endlich zu schreiben. Wenn alle Co-Autoren so träge waren wie ich, dann haben die Jungs und Mädels eine echte Sisyphosarbeit abgeliefert.

Jetzt freue ich mich aber, dabei zu sein, denn das Autorenverzeichnis wimmelt nur so von alten Freunden und Bekannten, Weggefährten auf der langen Reise von den ersten zarten Anfängen des World Wide Web zu Beginn der 90er bis heute: Ossi Urchs, der meine allerersten tapsenden Schritte ins Internet geführt hat, Martin Aschoff, den ich aus alten 1&1-Zeiten kenne, Rainer Wiedemann von den alten “Argonauten”, Klaus Eck, der unermüdliche Rackerer im Dienste des Förderkreises IT- und Medienwirtschaft München (FIWM), Frank Puscher, alias “Spielfigur”, der mir in der Zeit des guten alten “NetInvestor” manchen sauber recherchierten und geschriebenen Artikel geliefert hat, Thomas Bindl, der Suchmaschinen-Spezialist und langjähriger Mitkämpfer bei der SES-Konferenz in München, Susanne Fittkau, die Internet-Marktforscherin aus Hamburg, Christian Bachem, der in Berlin den Lehrstuhl für Wirtschaftskommunikation aufbaute.

Ob Thorsten meine Kontaktliste bei XING geklaut hat?

Aber da sind noch ganz viele, die ich nicht kenne. Noch nicht, denn was die schreiben klingt stellenweise so interessant, dass man das nachholen sollte. Vielleicht kann Thorsen ja mal ein Alumni-Treffen bei sich daheim in Waghäusl arrangieren. Es wäre eine tolle Runde und sicher auch ein rauschendes Fest. Vor allem wäre es ein soziales Netzwerk der ganz anderen Art, F2F, sozusagen. Denn bei aller Online-Kommunikation ist eines doch klar: Am interessantesten ist nicht das, was sie schreiben, sondern immer noch die Menschen selbst.

Ein Netzwerk aus Papier

Wie schreibt man am besten ein Buch mit 850 Seiten? Nun, man lässt andere schreiben. Und damit es nicht so auffällt, bittet man einfach ganz viele Leute zu schreiben.

Wenn man die richtigen Leute bittet, kommt dabei etwas Seltsames und Schönes heraus: Eine Art Online-Community in Buchform. Das war jedenfalls mein Eindruck, als ich das erste Exemplar von “Leitfaden Online-Marketing” (http://www.amazon.de/Leitfaden-Online-Marketing-Torsten-Schwarz/dp/3000209042/ref=pd_bbs_sr_1/028-9596112-9533336?ie=UTF8&s=books&qid=1191402774&sr=8-1) in die Hände bekam. Ich blieb nämlich beim Durchblättern gleich im Inhaltsverzeichnis hängen. Nicht so sehr bei den Themen, die hier in 15 Kapiteln abgehandelt werden und die von Multichannel-Marketing über Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, E-Mail- und Mobile Marketing, Webanalytics, bis Web 2.0 und Crossmedia Publishing reichen. Nein, es waren die Namen hinter den einzelnen Einträgen, die mich so faszinierten.

Thorsten hat es nämlich geschafft, sozusagen jeden, der etwas zum Thema Online-Marketing etwas zu sagen hat, dazu zu überreden, seinen Beitrag abzuliefern. Das ist schon logistisch eine Meisterleistung. Ich weiß es, weil ich selbst auch gebeten worden bin, einen Abschnitt beizusteuern zu Kapitel 10 (“eCRM”) unter der Überschrift “Digitale Identität macht alle zu Gewinnern”. Ich erinnere mich mit Grausen an die vielen Erinnerung- und Abstimmungs-Mails, die mich Anfang des Jahres erreichten und in denen Thorstens Stab von Leuten mich mit einer Politik der Nadelstiche dazu brachten, andere Dinge liegen zu lassen und endlich diesen blöden, aber fest versprochenen Text endlich zu schreiben. Wenn alle Co-Autoren so träge waren wie ich, dann haben die Jungs und Mädels eine echte Sisyphosarbeit abgeliefert.

Jetzt freue ich mich aber, dabei zu sein, denn das Autorenverzeichnis wimmelt nur so von alten Freunden und Bekannten, Weggefährten auf der langen Reise von den ersten zarten Anfängen des World Wide Web zu Beginn der 90er bis heute: Ossi Urchs, der meine allerersten tapsenden Schritte ins Internet geführt hat, Martin Aschoff, den ich aus alten 1&1-Zeiten kenne, Rainer Wiedemann von den alten “Argonauten”, Klaus Eck, der unermüdliche Rackerer im Dienste des Förderkreises IT- und Medienwirtschaft München (FIWM), Frank Puscher, alias “Spielfigur”, der mir in der Zeit des guten alten “NetInvestor” manchen sauber recherchierten und geschriebenen Artikel geliefert hat, Thomas Bindl, der Suchmaschinen-Spezialist und langjähriger Mitkämpfer bei der SES-Konferenz in München, Susanne Fittkau, die Internet-Marktforscherin aus Hamburg, Christian Bachem, der in Berlin den Lehrstuhl für Wirtschaftskommunikation aufbaute.

Ob Thorsten meine Kontaktliste bei XING geklaut hat?

Aber da sind noch ganz viele, die ich nicht kenne. Noch nicht, denn was die schreiben klingt stellenweise so interessant, dass man das nachholen sollte. Vielleicht kann Thorsen ja mal ein Alumni-Treffen bei sich daheim in Waghäusl arrangieren. Es wäre eine tolle Runde und sicher auch ein rauschendes Fest. Vor allem wäre es ein soziales Netzwerk der ganz anderen Art, F2F, sozusagen. Denn bei aller Online-Kommunikation ist eines doch klar: Am interessantesten ist nicht das, was sie schreiben, sondern immer noch die Menschen selbst.