Archiv für November 2011

The Gospel Truth

Freitag, 18. November 2011

Quote of the day:

“Pollster George Gallup has dubbed America “a nation of biblical illiterates.” Only half of Americans can name even one of the four Gospels. The majority cannot name the first book of the Bible. Less than a third know who delivered the Sermon on the Mount. Fewer still can identify the Trinity or explain what Easter commemorates. The most widely quoted Bible verse in the United States – “The Lord helps those who help themselves” – is not in the Bible.”

By Alexander Green, Investment Director of The Oxford Club, published on SpirtualWealth.com

Wie uns Google vom Internet aussperren will

Mittwoch, 16. November 2011

Wo bin ich? Einfach Google fragen!

Wenn Tom Cruise in dem Film „Minority Report“ durch die Straßen läuft, tauchen in den Schaufenstern laufend Werbebotschaften auf, die an ihn ganz persönlich adressiert sind. So schön es wäre zu wissen, dass mein Käseladen am Eck meinen Lieblings-Stilton wieder rein bekommen hat, so fröstelt es mich dennoch bei dem Gedanken, irgendjemand (ein Ladenbesitzer, der Bundesnachrichtendienst, etc.) könnte theoretisch jederzeit wissen, wo ich mich gerade aufhalte.

In der Praxis finde ich Location-based Services dagegen ganz toll. Ich benutze sie ja ständig, um meinen Freunden über Foursquare zu sagen, in welchem Lokal ich gerade zu Mittag esse oder welches Museum in New York ich gerade besuche. Ich dachte allerdings bisher immer, dass dazu GPS-Empfang nötig sei, was in der Regel nur draußen funktioniert und auch da nicht immer. Was mir nicht klar war (und ich werde von manchen Leuten ja als „Internet-Experte“ bezeichnet) ist, dass „Minority Report“ ja längst Wirklichkeit ist, und zwar Dank Google.

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President by Default

Freitag, 11. November 2011

Larry, Moe and Curly Joe

It sure is starting to look like a shoo-in for Barack Obama. So what if more than half of Americans don’t like they way he does his job and if his ratings keep reminding you of Jimmy Carter.

But in fact, Obama doesn’t need anybody’s job approval in order to soldier on for four more years. All he has to do is watch the Republicans loose.

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Kein GPS in der Sauna, bitte!

Donnerstag, 10. November 2011

Antoine Jones ist auf Big Brother mächtig sauer…

In George Orwells Buch „1984“ steht jeder unter Dauerüberwachung durch den allmächtigen Staatsapparat, und seitdem leben wir in der ständigen Angst vor dem „Big Brother“. Doch selbst Orwell hat sich nicht vorstellen können, dass die Staats-Wächter eines Tages jederzeit exakt bestimmen könnte, an welchem Ort sich jeder einzelne Bürger befindet. Doch inzwischen sind wir schon fast soweit.

Das Problem ist das Navigationssystem GPS. Die insgesamt 32 Satelliten, die dauern die Erde mit 3,9 km pro Sekunde umkreisen, also einmal alle 12 Stunden, decken fast die gesamte Erdoberfläche ab und sind in der Lage, die Position eines Empfangsgeräte bis auf 7,8 Meter genau zu bestimmen.

Und da fast jeder von uns heute ein Smartphone besitzt und jedes ordentliche Smartphone über einen GPS-Empfänger verfügt, weiß der große GPS-Bruder stets recht genau, wo wir uns gerade befinden. Das ist recht nützlich, wenn ich zum Beispiel meinen Freunden per Foursquare oder Twitter sagen will, dass ich gerade vor den Museumslichtspielen in München stehe und mir gleich Roland Emmerichs neue Film-Katastrophe namens „Anonymous“ anschauen will. Es macht mir aber Gänsehaut wenn ich daran denke, dass auch ein Polizist oder Staatsschützer am Monitor sitzen und meine Bewegungen verfolgen kann.

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In Memoriam Steve Jobs: FlashPhone ist tot!

Donnerstag, 10. November 2011

He had the whole world in his hands…

Steve Jobs mag ja tot sein, aber sein langer Arm reicht übers Grab hinaus bis in die Chefetagen der Firma Adobe.

Dort hat man offenbar beschlossen, das Projekt eines Flash Players für Smartphones aufzugeben, wie Jason Perlew heute auf ZDNet schreibt.

Und ich habe mir extra deshalb ein Android-Telefon gekauft, weil sich Apple standhaft weigert, Flash auf dem iPhone oder iPad zu installieren! Angeblich hatte Steve Jobs etwas dagegen und beschloss deshalb, dass alle seine Kunden auch etwas dagegen zu haben hätten. Sie sollten sich lieber mit HTML5 zufrieden geben.

Gut, Adobe hat FlashPhone nicht komplett begraben. Es soll ein Programmierwerkzeug geben, dass Entwicklern erlaubt, mit Hilfe von Adobe AIR Applikationen ablaufen zu lassen, die mit Falsh erstellt wurden.

Das wird meinen Freund Prof. Sachar Paulus nicht freuen, denn er lehnt als Professor für Computersicherheit an der Uni Brandenburg AIR als Teufelszeugs ab, weigert sich, irgendeine derartige Applikation zu verwenden. Er wird wissen warum…

Für Steve Jobs ist das Ganze jedenfalls eine posthume Bestätigung. Wahrscheinlich sitzt er gerade irgendwo auf einer Wolke und grinst sich einen.

Once a Disaster, Always a Disaster

Mittwoch, 09. November 2011

I went to see the sneak preview of “Anonymous”, the new movie by Roland Emmerich, whom the critics have always dismissed as a rather lowbrow producer of admittedly spectacular disaster movies. As a rule, he is strong on visual effects and weak on storyline, but hey: who cares as long as the good guys win and the aliens are vanquished in the end.

Presumably, Emmerich wanted to prove his critics wrong by making a movie about Shakespeare. Unfortunately, all he succeeded in doing was to prove how right they are.

“Anonymous” is an insipid, at times even boring hodgepodge of faux literary history, royal incest, oedipal conflict, and behind-the-scenes power struggles by men in wigs and petticoat breeches.

As a spectator, the only things that kept me awake were the occasional swordfights and the short dramatic climax, during which the Earl of Essex and his men are trapped in a courtyard with soldiers firing down on them like shooting fish in a barrel.

Unhappily, even this isn’t original. In fact the entire scene is lifted straight from Eliza Kazan’s 1952 production of John Steinbeck’s “Viva Zapata!”.

If you ask me, “Anonymous” is a true movie disaster. But then again, I guess that’s what you can expect from a director of disaster movies.

Nicht ohne mein Smartphone

Mittwoch, 09. November 2011

Darf man, oder darf man nicht? Diese Frage bewegt zurzeit die Gemüter in IT-Abteilungen rund um den Globus, und der Stachel sitzt tief. Da denken sich die Fachleute ausgeklügelte Sicherheitsstrategien aus, um die Firmendaten vor fremdem Zugriff zu schützen und böse Hacker am Eindringen in empfindliche Rechnersysteme zu schützen. Laptops werden mit teurer Sicherheits-Software ausgerüstet, alle kriegen einheitliche Firmen-Handys mit Fernwartungsfunktion, damit ja nichts schief gehen kann. Und dann kommt der Chef mit einem nagelneuen iPad von Apple ins Büro und freut sich darüber wie ein kleines Kind. Versuchen Sie mal, dem sein Spielzeug wegzunehmen: Eher schmeißt er Sie raus, als das er loslässt.

In der IT-Sicherheit gelten leider zweierlei Maß. Selbst wenn sich ein Unternehmen verbindliche Sicherheitsrichtlinien gegeben hat (was selten genug vorkommt!), so nehmen sich die Führungskräfte regelmäßig das Recht heraus, sie in ihrem speziellen Fall für unwirksam zu erklären. Schöne Vorbilder sind das…

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Why is the Check Still in the Mail?

Mittwoch, 09. November 2011

It never ceases to amaze me how a nation with such an utterly archaic, technically obsolete banking system like America’s can assume such an inflated sense of its own importance in world affairs.

I was reminded of this once more while empathizing with those poor Wall Street executives who face drastic cutbacks on the annual compensation. “Banker’s bonuses likely to fall 20 to 30%”, the headline reads in today’s International Herald Tribune, which goes on to describe the desolation and panic of those second-tier traders and brokers for whom the year-end bonus usually represents the bulk of their take-home pay.

The sentence that really struck me, though, was this one: “”Employees are typically informed of their bonuses in January or February, with checks going out shortly afterward.”

Huh?

I am still trying to remember the last time I saw a check, much less wrote or received one. Checks are almost as archaic as wampum. Dog’s teeth or cowrie shells, anyone?

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Gespaltene Indianerseelen

Mittwoch, 09. November 2011

Hugh!

John Yellow Bird Steel, Präsident und damit Oberhäuptlinhg des Stammes der Ogala Sioux, hat gesprochen.

Die Sioux glauben, dass die Erde von einem zweigeteilten Geist beseelt ist, quasi die Indianer-Version von Ying und Yang. Diese beiden Seelen wohnen, ach, in jeder Brust, aber ganz besonders in Schwulen, Lesbierinnen, Bisexuellen und Transsexuellen. Dafür werden solche Menschen häufig von den Gemeinschaften, in denen sie leben, verachtet und verfolgt, was sie oft in den Freitod treibe.

Da sie aber nichts anderes tun, als es ihnen ihre zweigeteilte Natur gebietet, sei das ein tiefes Unrecht, das abgestellt gehört. Wie? Ganz einfach: Die vorhandenen oder geplanten Antidiskriminierungsgesetze in den USA, in denen es heute vor allem um Hautfarbe, Religionszugehörigkeit und Abstammung geht, sollten um den Zusatz “sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität” ergänzt werden.

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Regeln für das Leben in sozialen Netzen

Samstag, 05. November 2011

Viele Firmen geben sich und ihren Mitarbeitern inzwischen feste Regeln, die das Verhalten in sozialen Netzwerken regeln und firmenschädigendes Verhalten verhindern sollen. Carl Mühlner vom Düsseldorfer IT-Dienstleister Damovo hat die wichtigsten Eckpunkte zu einer „Social Media Guideline“ zusammengefasst, die inzwischen für alle Mitarbeiter seines Unternehmens verbindlich ist.

1.    Offizielle Auftritte von Damovo in sozialen Netzwerken (zum Beispiel unternehmensbezogene Twitter-Accounts, Blogs oder Facebook) müssen vorher mit der Abteilung Market Communications abgestimmt sein. Es dürfen keine Aussagen zu offiziellen Unternehmenszahlen (Umsätze, Anzahl Mitarbeiter) gemacht werden.

2.    Achtet bei der Nennung Eures Arbeitgebers auf die korrekte Firmenbezeichnung.

3.    Wenn Ihr Euch ohne einen dienstlichen Auftrag in sozialen Netzwerken äußert, macht stets deutlich, dass es sich um eine persönliche Meinung handelt und Ihr nicht als Firmenvertreter auftretet.

4.    Beachtet bei allen Äußerungen die Einhaltung des Datenschutzes. Firmengeheimnisse dürfen nicht öffentlich kommuniziert werden. Es gelten auch hier die arbeitsrechtlichen Bestimmungen.

5.    Kommuniziert offen, transparent und authentisch. Zeigt Respekt im Umgang mit Dritten und vermeidet jede Form von diskriminierenden Äußerungen.

6.     Habt immer im Kopf: Das Netz vergisst nichts!