Die schönsten Reisen sind die zwischen zwei Buchdeckel. Die Hotelbranche hat das erkannt – und schafft inzwischen besondere Urlaubsangebote für Leseratten.
In einer Hängematte liegen und in einem Krimi schmökern: Für viele das reinste Paradies. Im Zeitalter von E-Mail und E-Books, von digitalen Medien und flimmernden Bildschirmtexten bilden Bücher einen Rückzugsraum. Wissenschaftler wie der Salzburger Dozent Mark Kramer haben dafür schon einen neuen Begriff geprägt: „Digital fatgiue syndrom“, zu Deutsch „digitale Ermüdung“: Ein Zustand ständiger psychologischer Überforderung durch den dauernden Gebrauch digitaler Informations- und Kommunikations-Medien.
Man kann das beklagen – oder etwas dagegen tun. Das dachte sich jedenfalls der Österreicher Sebastian Mettler, Chef der Agentur „Innovationswerkstatt“, als er die Idee hatte, Hotelbetriebe im Kampf gegen den Zustand digitaler Erschöpfung zu mobilisieren. Das Ergebnis ist eine Hotelkette ganz anderer Art: die „Bibliotels“. (weiterlesen …)















