Archiv für die Kategorie ‘Internet & Co.’

Foursquare und der angekündigte Tod

Donnerstag, 24. Juli 2014
Bald ausgesummt?

Bald ausgesummt?

Das Social Web ist voll von Tausenden von mehr oder weniger sinnvollen Diensten, aber mein erklärter Liebling war seit Jahren Foursquare, eine App fürs Smartphones, mit dem man „einchecken“ und damit seinen Freunden und Followern signalisieren konnte, wo es sich lohnt zu essen, zu wohnen oder sich umzusehen. Man bekam für jedes Checkin Punkte und Abzeichen, so genannte „Badges“, und wurde, wenn man nur oft genug eine Lokalität empfohlen hatte, irgendwann einmal „Mayor“, was einem ein gewissen Status gerade bei Restaurantbesitzern verlieh.

Tja, sic transit gloria mundi, kann ich nur sagen. Foursquare hat sich von seinem alten Geschäftsmodell verabschiedet und will in Zukunft nur noch ein geolokaler Empfehlungsportal sein. Da mein Smartphone immer weiß, wo ich gerade bin (egal ob es gerade ausgeschaltet ist oder nicht), können smarte Werber diese Information nutzen, um mich mit Angeboten aus der nächsten Umgebung zu ködern.

„Zumüllen“ wäre vielleicht ein passenderes Wort. (mehr …)

Facebook und die Gedankenfreiheit

Freitag, 04. Juli 2014
So, glaubt Ihr wirklich?

…aber Facebook kann sie erraten!

Also doch: Orwell hatte Recht! Sein Albtraum von der „Gedankenkontrolle“ ist Wirklichkeit geworden, die bösen Macher von Facebook sind dabei, unsere Gehirne umzuprogrammieren. Google kontrolliert, was wir denken dürfen. O tempora, o mores!

Der Skandal um manipulierte News-Feeds im Rahmen eines sozialpsychologischen Experiments auf Facebook (die so genannte “Emotional Contagion Study“) haben den Kulturpessimisten reichlich neue Nahrung gegeben. Schade, dass Frank Schirrmacher das nicht mehr erleben durfte!

Aber worum geht es hier eigentlich? Wie jetzt herausgekommen ist haben sich die Wissenschaftler  Jeffrey Hancock and Jamie Guillory von der angesehenen   Cornell University zusammengetan um zu prüfen, ob das Lesen von negative Meldungen Einfluss auf das seelische Befinden von Menschen hat, also ob wir traurig werden, weil wir traurige Nachrichten vorgesetzt bekommen und umgekehrt, ob sich unsere Laune durch die Lektüre guter Nachrichten heben lässt. Dazu wurden die dargestellten Meldungen in den Timelines von rund 700.000 der 1,3 Milliarden Facebook-Nutzern manipuliert, und zwar ohne deren Wissen. Danach analysierten die Forscher die Posts der Betroffenen mit Hilfe von Software, die in der Lage sein soll, aus deren Wortwahl beim Schreiben Rückschlüsse auf ihre Stimmungslage zu ziehen.

 

Ich muss zugeben: Meine erste spontane Reaktion, als ich das las, war: Wow: eine Software, die lesen kann! Nicht nur lesen, sondern verstehen, wie mir beim Schreiben zumute war. Wie geil ist das? Aber mit der Reaktion war ich wohl ziemlich alleine auf weiter Flur, zumindest diesseits des Atlantiks. (mehr …)

Ein Schwimmring für die Datenflut

Sonntag, 22. Juni 2014
Das ist wahre Größe!

Das ist wahre Größe!

Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Kulturpessimist über die Datenflut schwadroniert, in der die Menschen einzeln oder kollektiv zu ertrinken drohen. Big Data ist unser Verderben! Der Kopf, so der jüngst verstorbene FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, kommt nicht mehr mit. Unsere Hirne bilden sich zurück, bis wir, so der Boulevard-Neurologe Manfred Spitzer, den Zustand der „Digitalen Demenz“ erreicht haben.

In Wahrheit scheint die Menschheit in einer Flut von Bedenkenträgern zu versinken. Jeder und sein Bruder ist offenbar bemüht, noch’n Buch zu schreiben, in dem der baldige Untergang der christlich-abendländischen Kultur aufgrund digitaler Überlastung aller Beteiligten vorausgesagt wird. Da tut es richtig gut, zur Abwechslung ein Buch zu lesen, bei dem der Schreiber – in diesem Fall der amerikanische Statistiker Nathan Yau – verstanden hat, dass es einen Unterschied gibt zwischen Daten und Information, und dass es vor allem darum geht, die angeborene Fähigkeit des Menschen, komplexe Strukturen in einfache Bestandteile zu zerlegen und darin Muster zu erkennen, durch die intelligente Aufbereitung der immer größer werdenden Datenmengen zu unterstützen.

Es geht bei ihm um Datenvisualisierung, eine ebenso wichtige wie anspruchsvolle wissenschaftlich-publizistische Disziplin, die laut Yau viel mehr ist als nur die hübsche Aufbereitung von Zahlen. Richtig verstanden, meint er, gehe es darum, eine Abstraktion der realen Welt zu schaffen und damit Daten in Geschichten umzuwandeln. Ein Datensatz ist für ihn eine Momentaufnahme, die etwas einfängt, das sich bewegt und verändert. Eine gute Visualisierung wandelt Daten in Übersichten um und setzt somit den Prozess in Gang, mit dem der Mensch auf einzigartige Weise imstande ist, Daten in Wissen zu verwandeln. (mehr …)

Die Zukunft des Handels: Point & Click & Buy

Donnerstag, 19. Juni 2014
Gekauft wie gesehen! (Foto: The Verge)

Darf’s vielleicht ein bisschen mehr sein? (Foto: The Verge)

Man muss es dem alten Fuchs Jeff Bezos lassen: Er und seine Firma Amazon verstehen es immer wieder, dem etablierten Einzelhandel den Nachtschlaf zu rauben. Nicht nur den Buchhändlern: Die haben seit Jahren kein Auge mehr zu gemacht, wenn sie in an Amazon denken in der Nacht. Aber Jeff und seine Leute haben ja kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie nicht damit zufrieden sein würden, den größten Buchladen der Welt zu erbauen: Sie wollen der größte Händler der Welt sein – Punkt! Und diesem Ziel sind sie jetzt einen großen Schritt näher gekommen mit dem „Fire Phone“, das neue Mobiltelefon von Amazon, von dem Jeff selbst zugibt, dass Telefonieren so ziemlich das langweiligste ist, was man damit tun kann.

Der Fire Phone besitzt nämlich ein Feature namens „Firefly“, das jeden Einzelhändler vor Neid erblassen lassen muss: Mache mit der eingebauten Kamera ein Bild eines Produkts – sagen wir mal eine Dose Nutella, eine Packung Kinderwindeln, eine DVD oder die neueste Spiegelreflexkamera von Sony – und drücke dann auf einen Knopf. Das Telefon sagt dir sofort, was es kann, was es kostet und fragt dich, ob du es gleich bestellen willst. Der Smartphone wird auf diese Weise zum verlängerten Ladentresen von Amazon, so nach dem Motto: „Point & click & buy“.

Ich finde das einfach genial. Vor allem gibt es dem Begriff „Kundenbindung“ eine völlig neue Dimension: Amazon fesselt seine Kunden sozusagen digital und drahtlos an sich, denn natürlich sieht man auf seinem Fire Phone nur Sachen, die Amazon im Angebot hat. (mehr …)

An Algorithm that Forgets

Freitag, 23. Mai 2014
googledrops

(c) bigbackground.com

The verdict of the highest European Court of Justice against Google in the dispute over the “right to be forgotten” is a scandal, no doubt about it! The Chief Justices obviously failed to really see the size and scope of the apple cart they have upset here. At least in theory anyone in Europe can now order Google to delete online information that mentions them, on the grounds that they feel disturbed. It doesn’t matter whether the claim is justified, or if indeed any legal rights have been violated or any ethical boundaries have been crossed. It suffices to say, “I want out!”

Again in theory Google will have to carefully consider in each individual case. To do this, Google will need to hire an army of rather intelligent and therefore rather high-paid employees to research each background and reach millions of complicated decisions on whether or not a delete request is justified by the provisions or the spirit of existing laws, by the vague rules of “netiquette” or just by pure common sense. And what if they decline a request? The applicant will presumable be able to take recourse to the courts in his or her country and try and force Google to comply.

So what is Google going to do? At the end of the day, they are a for-profit company, and the costs they are facing here are potentially huge. So of course Google will take the path of least resistance and just simply delete anything anybody asks them to delete. Presumably, this will be an automated process, so essentially this means we can all just delete anything we want at any time. And where, pray tell, does that leave the simple, unvarnished truth? Can we simply rewrite history as we see fit?

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Ein Algorithus für das Vergessen

Mittwoch, 21. Mai 2014
Das war doch noch was...

Das war doch noch was…

Das Urteil des höchsten europäischen Gerichts, des EuGH, gegen Google im Streit um das Recht aus Vergessen ist ein Skandal, kein Zweifel. Die Oberrichter haben ganz offensichtlich nicht zu Ende gedacht, was sie da angezettelt haben, denn jetzt kann ja – nicht nur – theoretisch jedermann bei Google den Antrag stellen, Fundstellen zu löschen, die irgendwie mit ihm zu tun haben. Dabei ist es ganz egal, ob dieser Antrag in irgendeiner Form berechtigt ist, also ob tatsächlich irgendein Persönlichkeitsrecht verletzt wird. Es genügt zu sagen: „Ich will das nicht“.

Wieder theoretisch wird Google in jedem einzelnen Fall prüfen, ob dieser Wunsch nach Löschen einer Information gerechtfertigt ist oder nicht. Google müsste dazu eine Heerschar von Prüfern anheuern, die jeden Tag nichts anderes tun, als Millionen von Anträgen anzuschauen, die Hintergründe (mit Hilfe der eigenen Suchmaschine) zu recherchieren und anschließend zu entscheiden: Löschen oder Nichtlöschen. Und wenn nicht? Dann kann der Löschungswütige ja – ebenfalls theoretisch – die Gerichte anrufen und versuchen, Google zu zwingen, es doch zu tun.

Was wird Google, das ja am Ende des Tages ein gewinnorientiertes Unternehmen ist, stattdessen tun? Klar: Sie werden einfach jedem Löschungsantrag entsprechen, und zwar ungeprüft! Alles andere wäre wirtschaftlicher Wahnsinn. Und wo, bitteschön, bleibt da die Wahrheit? Darf einfach jeder nach Gutdünken die Geschichte umschreiben? (mehr …)

Digitalisierte Welt – ein Fluch oder Fortschritt?

Mittwoch, 21. Mai 2014

Am 13. Mai habe ich in Berlin aus dem Buch “Digitale Aufklärung” gelesen, dass Ossi Urchs und ich letztes Jahr geschrieben haben. Am Rande der Veranstaltung entstand dieses Interview, das gerade auf der Microsoft-Website “Im Dialog mit Politik und Gesellschaft” erschienen ist.

 

156x156_Tim_ColeIst die zunehmende Digitalisierung ein Fluch oder ein Fortschritt für die Gesellschaft? Eine Frage, die die Geister spaltet und immer wieder zu kontroversen Diskussionen führt. Während die einen behaupten, der Umgang mit neuen Medien führe zu Überforderung und Vereinsamung, vertritt Internet-Experte Tim Cole in seinem Buch „Digitale Aufklärung. Warum uns das Internet klüger macht“ eine ganz andere Position. Am 13. Mai war der Autor bei Microsoft Berlin zu Gast und stellte dort in einer Lesung seine positive Sicht auf die Auswirkungen und Entwicklungen des Internets vor. Warum er das Buch gemeinsam mit Autor und TV-Regisseur Ossi Urchs geschrieben hat, und aus welchen Gründen die Menschheit durch die Digitalisierung nur gewinnen kann, erklärte Tim Cole in einem Interview.

Es gibt zahlreiche Bücher, die ein düsteres Bild der Digitalisierung aufzeigen. Sie sehen den Umgang mit modernen Medien ganz anders. Warum?

Es ging uns auf die Nerven, dass das Internet daran schuld sein soll, dass die Menschen angeblich verdummen und dass sie überfordert sind. Wir wollten deshalb ein positives Buch schreiben und zeigen, wie sich die Menschheit unter dem Einfluss der digitalen Vernetzung zum Positiven verändert. Kulturpessimisten, die außenstehen und Kritik üben, weil sie nicht verstehen, was wirklich abgeht, wird es immer geben. Schon Sokrates war gegen die Einführung der Schrift, weil er glaubte, dass die Menschen dann nicht mehr auswendig lernen können.

Wie beurteilen Sie die fortschreitende Digitalisierung? weiter

Das Internet vergißt nichts, lieber EuGH

Sonntag, 18. Mai 2014
Da stehtes schwarz auf weiß!

Da steht es schwarz auf weiß!

Die Aufregung um das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum „Recht auf Vergessen“ hat natürlich hohe Wellen geschlagen. Während die einen das Urteil als „Sieg für den Datenschutz“ feiern, geißeln andere ihn als die „Zensur durch Datenschutzrecht“. Haben die Oberrichter die Meinungsfreiheit abgeschafft? Werden Google & Co. bald aus Angst vor der Staatsanwaltschaft jede negative Meldung vorsorglich vom Netz nehmen? Ist das Internet in ein paar Jahren nur noch roasrot und himmelblau?

Ich denke, in der Aufregung des Augenblicks vergessen die meisten, wie das Internet funktioniert. Erinnern wir uns: Den Auftrag zum Bau des „ARPAnet“ (das „Advanced Research Projects Agency Network“), kam 1962 vom US-Militär, die sich darüber sorgten, dass die Russen es schaffen könnten heimlich eine Atombombe über dem Hauptquartier der Luftwaffe zu zünden, wobei der so genannte „EMP-Effekt“, also der bei der Zündung verursachte elektromagnetische puls, die empfindlichen Kommunikationssysteme außer Gefecht setzen könnten. Der Albtraum der Generäle war, sie könnten in ihren Betonbunkern festsitzen und immer wieder vergeblich auf den roten Knopf drücken, um den atomaren Gegenschlag auszulösen, und nichts passiert. Sie wollen also ein Kommunikationssystem haben, das auch dann noch funktioniert, wenn Teile davon unbrauchbar geworden sind. Das ARPAnet verwandte deshalb das TCP/IP-Protokoll, das gerade von Vinton Cerf und Bob Kahm erfunden worden war und das die zu übertragenen Daten in winzige elektronische Pakete aufteilt, die einzeln auf die Reise geschickt und nacheinander am Zielort wieder zusammengesetzt werden. Trifft ein Datenpaket unterwegs auf eine Störung, dann leitet es sich selbst einfach drum herum. Die „Störung“ kann ein rauchender Bombenkrater sein. Sie kann aber auch ein Zensurversuch sein. Technisch macht das für TCP/IP keinen Unterschied. (mehr …)

Dinosaurier sterben nie aus

Donnerstag, 15. Mai 2014

Visitenkarte Tobias Schwarz

Also, Sie finden das ja vielleicht inzwischen völlig normal. Aber Sie sind ja auch ein Digitaler Eingeborerner oder so. Ich als Digitaler Dinosaurier (wie mein Freund, der DATEV- und BITKOM-Chef Dieter Kempf sich und alle anderen in seiner Altersgruppe bezeichnete) habe erst einmal gestutzt.

Diese Visitenkarte drückte mir Tobias Schwarz von den „Netzpiloten“ am Montag in Berlin in die Hand, als wir uns bei meiner „Dichterlesung“ in der Microsoft-Repräsentanz in der Straße Unter den Linden trafen. Tobias wollte mit mir ein 15-Sekunden-Interview auf Instagram machen, wie er sagte. Bei Instagram geht es ja eigentlich um Bilder, aber es gibt tatsächlich eine Video-Funktion, die aber nur eine Aufnahmedauer von maximal 15 Sekunden zulässt. Das ist sozusagen das Bewegbild-Gegenstück zu den 140 Zeichen, auf die man sich bei Twitter beschränken muss.

Ja, und dann drückte er mir diese besagte Visitenkarte in die Hand. Eigentlich total old-fashioned, dachte ich mir. Aber manche Dinge ändern sich nie. (mehr …)

Mein Freund, der Bot

Montag, 21. April 2014
Wie viele Freunde hätten's denn gerne?

Wie viele Freunde hätten’s denn gerne?

Der Begriff „Freund“ hat im Zeitalter des Internet eine seltsame Metamorphose durchgemacht. Früher, als die Drei von der Tankstelle noch im Chor den Gassenhauer schmetterten „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das beste was es gibt auf der Welt“, da war das anders: Einem Freund konnte man tief in die Augen schauen, auf den war Verlass, man ging miteinander durch Dick und Dünn und nur der Tod konnte, ähnlich wie eine Ehe, eine solche Freundschaft scheiden. Aber das ist lange her.

Ich habe heute 663 Freunde auf Facebook. Viele davon kenne ich sogar persönlich, aber natürlich längst nicht alle. Und ob einer von denen mit mir durch Dick und Dünn gehen würde, weiß ich nicht – habe aber so meine Zweifel. Aber das ist auch gar nicht so wichtig, denn Freunde haben eine andere Funktion bekommen: Sie sind für mich Publikum und Knoten in meinem persönlichen Beziehungsnetzwerk. Wenn ich etwas poste, dann tue ich das in der Hoffnung, das zumindest einige von ihnen das mitkriegen und im besten Fall sogar darauf mit einem Kommentar oder wenigstens mit einem „Daumen hoch“ reagieren, denn sie zeigen mir damit, dass ich doch nicht ganz alleine bin hier in dem endlosen Weiten des Cyberspace. Insofern sind sie wirklich Freunde, nämlich Beziehungspersonen: Leute, die in meinem Leben eine vielleicht kleine, aber messbare Rolle spielen und auf deren Urteil ich Wert lege.

663 sind nicht viele. Es könnten genauso gut 4.999 sein. Mehr lässt Facebook nicht mehr zu, nachdem der US-Komiker Steve Hofstetter es geschafft hatte, über 200.000 zu sammeln und die Server anfingen heiß zu laufen. Dafür habe ich aber 823 „Follower“ auf Twitter, wo ich allerdings auch ein Waisenknabe bin. Angeblich hat die amerikanische Sängerin Katy Perry („Firework“)  über 52 Millionen, gefolgt von Justin Bieber (51 Mio.) und Barack Obama (42 Mio.) Ich dachte immer, Lady Gaga sei die Nummer eins, aber die liegt ja mit 41 Millionen abgeschlagen auf Platz 5. (mehr …)