Gott ist online

Hat Gott einen Anschluß im Internet? Diese Frage bildete die Überschrift über einen Artikel in der Augsburger Allgemeinen über einen „virtuellen Friedhof“ im Cyberspace, der mich zum Nachdenken brachte.

Und wie das so ist, wenn man jederzeit Zugang hat zum Internet, machte ich mich gleich auf die Suche. Tatsächlich: Religion ist ein Riesenthema im Net. Natürlich ist der Papst online; man kann in der Bibel blätern, in verschiedenen Sprachen und Versionen, je nach Konfession.

Ich habe bei dieser Gelegenheit einen engagierten Online-Pfarrer kennengelernt, Martin Weber von der katholischen Kirchengemeinde St- Ludwig in Ibbenbüren, der sich selber das Programmieren beigebracht hat und seine eigenen Webseiten schreibt, auf denen er die Gottesdienstordnung bekanntgibt, die Jugend- und altenarbeit koordiniert, die Protokolle der Kirchengemeinderatssitzungen veröffentlicht und sogar die Glocken läuten läßt – mit Hilfe einer 193 KB großen Sound-Datei.

Ach ja, der Weg zur Hölle führt ebenfalls übers Internet: „Hell – Online Guide to Satanism“.

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