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Donnerstag, 15. Juli 2010 |
Jetzt ist amtlich, was Autoexperten schon seit Jahren gewusst haben: Nicht irgendwelche verrutschten Bodenmatten oder falsch konstruierte Gaspedale sind Schuld an der unheimlichen Pannenserie, sondern die Fahrer selbst! Sie sind schlicht und ergreifend aufs Gas gestiegen statt auf die Bremse. Das hat eine Untersuchung der US-Regierung jetzt ergeben. Toyota nützt die späte Erkenntnis jetzt leider nicht mehr viel, Der erlittene Imageschaden ist nämlich kaum wieder gut zu machen, was sich unter anderem daran zeigt, dass der Ausdruck „to do a Toyota“ inzwischen in die amerikanische Umgangssprache eingegangen ist um zu beschreiben, dass jemand Mist gebaut hat. Und das einem Autobauer, der jahrzehntelang sich mühevoll einen Ruf aufgebaut hat dafür, die sichersten und bestgebauten Autos der Welt zu produzieren.
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Das Kneipensterben hat begonnen |
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Montag, 5. Juli 2010 |
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Eines der Argumente, dass die Gegner der Volksabstimmung in Bayern ins Feld geführt haben, war die Angst, dass der Totalrauchverbot zu einem Kneipensterben und damit zum Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen führen würde. Wie berechtigt diese Befürchtung war, hat sich schon am ersten Tag nach der Wahl bestätigt, wie folgende E-Mail meines Freundes Klaus Kilfitt beweist, der seit Jahren in der Münchner Cigarrenlounge "Y Julieta" den so genannten "After-Work Smoke" organisiert. Der findet heute Abend vorläufig zum letzten Mal statt. Wie's weitergeht, weiß niemand. Ich hoffe, die militanten Nichtraucher sind's jetzt zufrieden...
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Die Raucher sind Baden gegangen |
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Sonntag, 4. Juli 2010 |
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Die Betonkäpfe haben gewonnen - was ja klar war. Die Befürworter eines Totalverbots für Rauchen in Gaststätten sind ja hochmotiviert und sind geschlossen zur Wahl gegangen. Den anderen gingen bei dem schönen Sommerwetter lieber Baden - im wahrsten Sinne des Worte.
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Samstag, 3. Juli 2010 |
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Wir Blogger hatten bekanntlich beim größten Medienexperiment aller Zeiten (GMAZ) in Berlin ziemlich viel Zeit, die jeder auf seine Weise totschlug. Nachdem man mehr oder weniger einstimmig (nämlich mit der Stimme von Projektchef Frank Schmiechen) beschlossen hatte, auf eine Aktualisierung zu verzichten und die “Scroll Edition” der “Welt Kompakt” weitgehend aus Stehsatz zu basteln, haben manche Blogger das getan, was sie ohnehin am besten können, nämlich über das Ereignis (oder über Gott weiß was sonst) gebloggt. Ich hingegen habe die Gelegenheit genutzt, einen längst überfälligen Vergleichstest zu starten, nämlich: “Tablett gegen Pad”.
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Vorwärts in die Steinzeit |
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Freitag, 2. Juli 2010 |
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Es soll Manager ja geben, die sich ihre E-Mails von der Sekretärin ausdrucken und in der Postmappe vorlegen lassen. „Steinzeit“ ist das Erste, was mir dabei einfällt. Aber vielleicht tue ich ihnen damit unrecht. Wir reden zwar seit Jahrzehnten vom papierlosen Büro, aber wir scheinen weiter davon entfernt zu sein als je. Papier, so scheint es, ist unersetzlich, jedenfalls für bestimmte Aufgaben.
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Gepflegte Langeweile in Berlin |
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Donnerstag, 1. Juli 2010 |
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War das „einmalige Medienexperiment“ des Springer-Verlags, die heute die Ausgabe der Tageszeitung „Welt Kompakt“ in die Hände von Bloggern zu geben, eigentlich ein Erfolg? Die Beantwortung dieser Frage hängt von den Erwartungen ab, mit denen die Teilnehmer – rund 20 so genannte „Premium-Blogger“ aus allen Ecken Deutschlands – am Mittwoch nach Berlin gereist sind.
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