| Vom Rutschen und Reisen |
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| Donnerstag, 31. Dezember 2009 | ||||||
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Warum wünschen wir eigentlich an Silvester unseren besten Freunden einen Unfall? Über den Ursprung des Ausdrucks „guten Rutsch!“ gibt es sehr widersprüchliche Angaben. Laut Deutschem Wörterbuch der Brüder Grimm bedeutet es so viel wie „gute Reise“ – im Sinne von „komm‘ gut rüber!“ Vergleiche dazu Goethes „Die Lustigen von Weimar“:
Samstag ist's, worauf wir zielen, Sonntag rutscht man auf das Land; Zwäzen, Burgau, Schneidemühlen Sind uns alle wohlbekannt.
Siegmund A. Wolf behauptet dagegen in seinem Buch „Deutsche Gaunersprache. Wörterbuch des Rotwelschen“, der Silvestergruß sei eine Ableitung aus dem hebräischen Rosch ha schono (ראש השנה טוב ) für „Neujahr“.
Wie auch immer, der Ausdruck „guten Rutsch!“ mit seinen Anklängen von sorgenlos Gleiten und Schweben passt wunderbar zu diesem Jahreswechsel, wenn wir alle so schnell wie möglich das verflixte „Krisenjahr“ 2009 abhaken und uns mit frischer Kraft dem erhofften „Jahr des Aufschwungs“ 2010 zuwenden wollen.
In diesem Sinne gute Reise, guten Rutsch und vor allem: Masseltoff!
Wünscht uns allen
„TC“
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Dezember 2009 ) | ||||||
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