| Schau, wie du bekannt wirst |
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| Samstag, 2. Februar 2008 | ||||||
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Mieten statt kaufen - das ist auch bei Online-Shops eine interessante Frage. Aber wo sollen die Kunden herkommen?
Wer sein Miet-Shop bei einem großen Hoster wie 1&1 , Strato , Lycos oder Host Europe betreibt, muss selbst für die nötige Bekanntheit sorgen – keine leichte Aufgabe angesichts der Abertausende von kleinen und großen eCommerce-Anbietern weltweit. Alle großen Hoster bieten deshalb Schnittstellen zu Empfehlungs-Websites und Preissuchmaschinen wie Shopping.com, Pangora, Kelkoo, Froogle oder guenstiger.de. Den häufigen Vorwurf von Shop-Kunden, sie würden von den Hostern später alleine gelassen, will 1&1-Mann Andreas Klenk aber nicht auf sich sitzen lassen: „Wir sagen nicht, schau’ wie du bekannt wirst, sondern helfen unseren Kunden weiter.“ Über kostenfreien Online-Tools könne der Shop-Betreiber überprüfen, ob er die Grundanforderungen von Google & Co. erfüllt und seinen Shop bei den wichtigsten Suchmaschinen anmelden. Andere bieten Hilfe bei der Verschlagwortung des Internet-Auftritts sowie Online-Tutorials für Shop-Neulinge, die ihr Angebot für die populären Suchmaschinen attraktiver machen wollen. Neukunden bei Strato bekommen beispielsweise einen Gutschein im Wert von 50 Euro geschenkt, um so genannte „AdWords“ bei Google zu buchen – digitale Kleinanzeigen, die bei entsprechenden Sucheingaben die Web-Surfer zum Online-Shop umleiten sollen. Als Alternative zum reinen Shop-Hosting empfehlen sich seit einiger Zeit die Betreiber von so genannten „Web-Malls“. Vorteil der Online-Marktplätze: „Wir haben schon Kunden“, wie Stephan Peltzer, Geschäftsführer der Yatego in St. Georgen im Schwarzwald stolz behauptet. Statt mit einem eigenständigen Web-Auftritt ins Ungewisse zu starten, werden die Miet-Shops bei Yatego in eine Online-Plattform eingebunden, zu der nach seinen Angaben bereits mehr als 5.000 Internet-Läden zählen. „Gemeinsam sind Händler im Internet viel stärker“, glaubt er. Über eine Suchfunktion gelangen Besucher schnell zu der gewünschten Produktkategorie und können dann an den an den virtuellen Schaufenstern oft mehrerer Anbieter vorbeisurfen. Mit Preisen von zwischen 24,90 und 59,90 Euro im Monat sind Yatego-Shops zwar im Vergleich zu den reinen Hosting-Providern relativ teuer, dafür wird, wie Peltzer sagt, gleich von der ersten Stunde an verdient. Neben Dienstleistungen wie Payment-Service, Kreditkartenzahlung und Treuhanddienste, wie sie einige der großen Hoster ebenfalls anbieten, schaltet sich Yatego auch bei Streitereien zwischen Anbietern und Kunden ein und versucht zu schlichten. „Schließlich sind ja beide unsere Kunden“, sagt Peltzer, der das Unternehmen vor fünf Jahren mit eigenem Geld gründete und seitdem laut Nielsen Netratings zu einem der am stärksten wachsenden Shopping-Sites im deutschen Internet mit mehr als 140 Millionen Besucher im Jahr ausgebaut hat.
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. Februar 2008 ) | ||||||
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