Aktuell arrow Archiv arrow Internet + Co. arrow Schirrmacher und die Abwracker

My Blog

Aktuell
Archiv

Unternehmen 2020: CeBIT-Video

Interview mit Tim Cole auf der CeBIT 2010

Interview: Stephan Fink von Funk & Fuchs

Hot Blogs

Cyzslansky - total digital!
Sieben streitbare Blogger, ein Thema - das Leben im Netz

 "Keep It Simple, Stupid!"
Internet-Guru Ossi Urchs über Medien, Kommunikation und Tantra

 Wittes Welt
Die subjektive Sicht auf die IT von Christoph Witte (Herausgeber der "Computerwoche")

Performance Marketing Blog
SEO-Experte Alexander Holl über Trends und Themen rund um Suchmaschinen 

DampfLog
Michael Kausch und die Kollegen von Vibrio über Unternehmeskommuniktion im Internet-Zeitalter 

SvB Blog
Sebastian von Bomhard über Meinungsfreiheit im Netz und außerhalb 

Carta
Online-Magazin für die politische Ökonomie der digitalen Öffentlichkeiten

Buskeismus.de
Rolf Schädike, der Quälgeist der "Zensurkammer" des LG Hamburg

Der Shopblogger
Hier bloggt der Alltag - und Björn Harste, Chef einer "Spar"-Filiale in Bremen 

 Schoko-Massage
Roswitha Haug-Henseler macht's dir mit Chilischokolade!

Womblog
Lopez Suarez über die schleichende Unterwanderung der Demokratie durch Wirtschaft und Regierungen

Fun With Words
A celebration of the English language

Powered by

Mitglied in

Schirrmacher und die Abwracker Drucken
Samstag, 23. Januar 2010
Hans-Olaf Henkel, der ehemalige BDI-Chef, geht in seinem neuen Buch "Die Abwracker" mit Frank Schirrmacher ("Payback") hart ins Gericht. Er bezeichnet ihn als einen den "wilden Mann vom Main" und als einen "Abwracker unserer Kultur", der viele Dinge "nur niedergeschrieben hat, um einen Hype zu erzeugen." Es ist wie immer, wenn Schirrmacher zuschlägt: grob vereinfachen, defamieren, aufhetzen. 

Henkel wirft Schirrmacher - genau wie ich - vor, Sündenböcke zu fabrizieren, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Henkel ist selbst ein Opfer der Schirrmache'schen Feindbild-Taktik geworden, und er rechnet mit ihm knallhart ab.Zitat:

"Die Anschwärzung eines Menschen, die per FAZ hzunderttausendfach verbreitet wurde, kann nicht als taktisches Manöver, eine Deffamierung nicht als bloßer Kollateralschaden abgetan werden. Schirrmacher wußte um die Vorurteile, die man mir als 'Wirtschafts-Megaphon'entgegenbringt, und er hat sie bedient. Er hat sie sogar noch gesteigert, zur kollektiven Empörung, indem er mich in einem Atemzug mit Männern nannte, die zum Synonym geworden sind für Machtbissbrauch in der Wirtschaft. 'Ehe Henkel und Co. das Wort ergreifen oder Zumwinkel und Pierer das Unrecht der Welt bejammern...', so beginnt er einen Satz, der offenbar nur dazu diente, diesen Zusammenstellung in die Welt zu setzen."

Schirrmacher rückt damit eine herausragende, vor allem aber eine unbescholtene Unternehmerpersönlichkeit in eine Reihe mit einem geständigen Steuerhinterzieher und einem Vorstandschef, der seinem Ex-Konzern Schadensersatz wegen des Schmiergeldskandals bezahlen mußte. Geht es noch perfider?

Aber das ist Schirrmachers immer wieder angewandte Methode. So gehen auch Aasfresser vor: Anderen die Augen aushacken, aber empört aufheulen, wenn einer zurückhackt. Einer, der plumpe Feindbilder schafft und sie dann hemmungslos bedient. Ich würde mich keine Sekunde wundern, wenn er seine Anwaltsmeute auch schon gegen Hans Olaf Henkel gehetzt hätte, so wie gegen mich. Es würde jedenfalls zu ihm passen.

 

PS: Amazon empfiehlt bekanntlich seinen Kunden Büchern, für die er sich "auch interssieren" könnte. Und es gehört zu den feinerenIronien des Internet, dass der Computer des weltgrößten Buchhändlers ausgerechnet Kunden, die nach Henkels Buch "Die Abwrcker" fragen, auch Schirrmachers furchtbares Machwerk "Payback" zur Seite stellen. Weiter daneben könnte eine Buchempfehlung nicht liegen...

 

 

Kommentare
Neuer KommentarSucheRSS
gsohn - Schirrmacher/Henkel     | 93.232.205.xxx | 2010-02-01 00:24:54
Lohnt sich der Kauf des Henkel-Buches?
Wie sehr geht denn der Ex-BDI-Präsident auf Schirrmacher ein?
Tim Cole - Lesenswert     | 93.104.32.xxx | 2010-02-01 06:52:15
Ich fand das Buch erstaunlich lesbar und sogar lesenswert. Schirrmacher bekommt nur ein paar Seiten ab, aber ansonsten ist es eine launige Abrechnung mit Kritikern und ein guter Beitrag zur laufenden Ethikdiskussion.
Kommentar schreiben
Name:
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
 
Security Image
Bitte geben Sie den Anti-Spamcode ein, den Sie im Bild sehen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Januar 2010 )
 
< zurück   weiter >