| Twittern auf toten Bäumen |
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| Donnerstag, 12. November 2009 | ||||||
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Darauf hat die Online-Welt gewartet: Die erste Twitter-Zeitschrift ist da! Vollgestopft mit Adressen und Tweets von Prominenten aus Sport, Film, Fernsehen und der glitzernden Scheinwelt der Mode.
Man fragt sich nur: Warum eine Zeitschrift? Schließlich gibt es ja schon genug Twitter-Promilisten online. Wer wissen will, was Britney Spears und Oprah Winfrey so alles an Geistreichem in 140 Zeichen packen, surft mal eben rüber zu “WeFollow Während sich die Online-Führer nämlich in der Regel darauf beschränken, Listen mit Links zu veröffentlichen, sagt der “Celebrity Twitter Directory”, warum man dem einen oder anderen Prominenten folgen sollte oder auch nicht, wer also ein wirklich Very Important Twitterer ist und wer eher nur ein Online-Adabei. So erfahren wir zum Beispiel, dass der amerikanische Radfahrer Lance Armstrong der “Twitter King” ist, weil er es meisterhaft versteht, auf der 140 Zeichen großen Klaviatur zu spielen, während “Baywatch”-Altstar David Hasselhoff gemeinsam mit Rapper Eminem die getwitterte Schlußlaterne trrägt. Die bei der Beurteilung zugrunde gelegten Kriterien sind “neben Star Power” und Unterhaltungswert vor allem Dinge wie ‘Tweet-Frequenz”. Das sollte uns allen doch die schlappen 9,99 Pfund wert sein, oder? Woraus wir im Übrigen lernen: Papier ist einfach nicht tot zu kriegen. Und einem toten Baum ist es egal, was einer auf ihm druckt.
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