Aktuell arrow Archiv arrow Telefon + Handy arrow Der letzte Schrei am Telefon

My Blog

Aktuell
Archiv

Unternehmen 2020: CeBIT-Video

Interview mit Tim Cole auf der CeBIT 2010

Interview: Stephan Fink von Funk & Fuchs

Hot Blogs

Cyzslansky - total digital!
Sieben streitbare Blogger, ein Thema - das Leben im Netz

 "Keep It Simple, Stupid!"
Internet-Guru Ossi Urchs über Medien, Kommunikation und Tantra

 Wittes Welt
Die subjektive Sicht auf die IT von Christoph Witte (Herausgeber der "Computerwoche")

Performance Marketing Blog
SEO-Experte Alexander Holl über Trends und Themen rund um Suchmaschinen 

DampfLog
Michael Kausch und die Kollegen von Vibrio über Unternehmeskommuniktion im Internet-Zeitalter 

SvB Blog
Sebastian von Bomhard über Meinungsfreiheit im Netz und außerhalb 

Carta
Online-Magazin für die politische Ökonomie der digitalen Öffentlichkeiten

Buskeismus.de
Rolf Schädike, der Quälgeist der "Zensurkammer" des LG Hamburg

Der Shopblogger
Hier bloggt der Alltag - und Björn Harste, Chef einer "Spar"-Filiale in Bremen 

 Schoko-Massage
Roswitha Haug-Henseler macht's dir mit Chilischokolade!

Womblog
Lopez Suarez über die schleichende Unterwanderung der Demokratie durch Wirtschaft und Regierungen

Fun With Words
A celebration of the English language

Powered by

Mitglied in

Der letzte Schrei am Telefon Drucken
Dienstag, 15. Mai 2007
Wer schon mal ein Handy verloren hat weiß, wie einem da zumute ist: zum Schreien. In Zukunft können Sie das getrost dem Handy selber überlassen. Die britische Firma Synchronica hat nämlich eine Alarmanlage für Handys entwickelt, die jetzt auch in Deutschland angeboten werden soll. Meldet der Besitzer den Diebstahl oder Verlust seines Mobiltelefons, wird automatisch "Scream Alarm" aktiviert – ein menschlicher Schrei aus dem Handy-Lautsprecher. Gleichzeitig werden alle die gespeicherten Daten über Funk gelöscht und das Gerät gesperrt. Sychronica nennt das "Wipe-and-lock Technologie".

Mich erinnert das daran, wie ich vor ein paar Jahren mein Handy abends in einem Berliner Taxi liegen lies und den Verlust erst im Hotelzimmer merkte. Damals habe ich noch ganz konventionell reagiert: Ich habe vom Zimmertelefon aus meine eigene Mobilfunknummer angerufen und gewartet, was passiert. Nach ein paar Mal klingeln meldete sich tatsächlich der Taxifahrer. Er hatte auf dem Rücksitz ein seltsames surrendes Geräusch gehört und war angehalten. Da ich nämlich ein rücksichtsvoller Mensch bin, schalte ich mein Handy grundsätzlich auf Lautlosbetrieb und aktiviere das Vibriersignal.

In diesem Fall ging alles gut: Da ich ohnehin am nächsten Morgen in der früh zum Flughafen musste und bis dahin kein Bedarf an weiterer Telekommunikation hatte, verabredete ich mit dem Droschkenfahrer, der mich nach dem Frühstück im Hotel abholte und mir bei der Gelegenheit auch mein Handy überreichte.

Ob er allerdings so freundlich gewesen wäre, wenn auf einmal ein ohrendurchdringender Schrei vom Rücksitz ertönt wäre, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich hätte er das Teil im hohen Bogen zum Fenster rausgeworfen. Man hätte es ihm nicht verdenken können.
Kommentare
Neuer KommentarSucheRSS
Kommentar schreiben
Name:
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
 
Security Image
Bitte geben Sie den Anti-Spamcode ein, den Sie im Bild sehen.

 
< zurück   weiter >