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Keine eMails im Bett! Drucken
Freitag, 27. Juli 2007
Ich starre seit Jahren neidisch auf jene Managertypen, die mit unnachahmlicher Lässigkeit ihren Blackberry aus dem Holster ziehen wie einst John Wayne die Colt und damit wahlweise telefonieren, E-Mails schreiben oder Termine nachschauen.

Und da diese Mehrzweckwaffen der Telekommunikation inzwischen einigermaßen erschwinglich geworden sind, habe ich mir neulich eine zugelegt – und damit mein Leben nachhaltig verändert. Ich muss keinen schweren Laptop mehr auf Reisen mitnehmen, und ich kann E-Mails empfangen wo ich gerade gehe und stehe. Das ist eine feine Sache, und ich habe die ersten paar Wochen ständig in mein elektronisches Postfach geschaut – im Zug, beim Check-in al Flughafen, in der U-Bahn und manchmal sogar beim Joggen. Inzwischen gehe ich damit allerdings meiner lieben Frau total auf die Nerven. Jedenfalls schnauzte mich neulich an: „Aber ins Bett kommst du mir nicht mit dem Ding!“

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