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Bye bye, Blogger!
Samstag, 6. Februar 2010
Bloggen ist inzwischen das Uncoolste, was man im Internet machen kann. Das behauptet jedenfalls Nick Carr, der Mann, dem wie die legendäre Frage verdanken: „Does IT matter?“ Er beruft sich auf eine Studie von Pew Internet, wonach die Zahl der Jugendlichen Blogger seit 2006 dramatisch abgestürzt ist. Damals gaben 28 Prozent der Teenager und jungen Erwachsenen noch an, Blogs zu schreiben. Heute sind es nur noch 14 Prozent. Sie kommentieren auch die Blogs von anderen viel seltener als früher. Vor vier Jahren hinterließen noch 76 Prozent der jüngeren Internet-Nutzer Anmerkungen unter dem, was andere online abgesondert haben. Heute sind es nur noch 52 Prozent.

Nicht, dass die Kids dem Internet den Rücken kehren würden – im Gegenteil! 73 Prozent der amerikanischen Teens geben an, regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Im November 2006 waren es nur 55 Prozent. Aber die Beliebtheit bestimmter Features von Facebook & Co. hat sich verändert. Und sie sind offenbar auch unkommunikativer geworden.
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Ein Lächeln hilft auch nicht weiter
Donnerstag, 4. Februar 2010

Gestern brachte der Briefträger das frischgedruckte und handsignierte Buch meines sehr geschätzten Kollegen Gunter Dueck. Es trägt den etwas reißerischen Titel “Aufbrechen! - Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen” und ist letzte Woche bei Eichborn erschienen. Ich habe erst zwei Kapitel gelesen, aber wenn ich mehr Haare hätte, würden diese jetzt zu Berge stehen! Dueck sagt nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Dienstleistungsgesellschaft voraus. Und dabei dachte ich, wir wollten in Deutschland da überhaupt erst noch hin! Nein, sagt Dueck, Service wird sich in Zukunft genauso automatisieren lassen wie in der Vergangenheit die Produktion, ist also letztlich auch kein Patentrezept.

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Wissen Sie, wo Ihre Daten sind?
Samstag, 30. Januar 2010
"Manchmal ist Stagnation eine gute Nachricht", schreibt mein Freund Christoph Witte auf czyslansky.net. Gartner behauptet nämlich, dass die CIOs trotz des niedrigen Budget-Niveaus – es entspricht in etwa dem des Jahres 2005 - recht gut klarkommen werden, weil sich der IT-Markt im Übergang von einem IT-Investment-Modell zu einem IT-Gebrauchs-Modell befindet. Tritzdem wundert er sich, dass die Preise der Anbieter bislang relativ stabil gelibene sind. Die Antwort ist einfach: Sie haben keine Preiskampf nötig.Bislang, jedenfalls.Aber das könnte sich ändern, wenn sich Cloud Computing wirklich durchsetzt.
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Newton lässt grüßen
Donnerstag, 28. Januar 2010
Das wird Frank Schirrmacher gefallen: Das neue Wundergerät von Apple, der "iPad", kann kein Multitasking! Und da Multitasking ja nach Ansicht des "wilden Mannes vom Main" (Hans-Olaf Henkel) bekanntlich Körperverletzung ist, können wir alle den Tafel-PC, den Steve Jobs gestern Nacht so stolz in die Höhe hob, durchaus auch als einen großen Schritt nach vorne in der Verbrechensbekämpfung ebenso wie im Gesundheitswesen feiern.
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Apples Geniestreich
Dienstag, 26. Januar 2010
Der Hype um die Vorstellung des neuen Tablet-PC von Apple (so es denn auch ein solcher wird) nimmt langsam schon fast unheimliche Ausmaße an. Steve Jobs hat es meisterhaft verstanden, den Kult um seine Person mit dem  viralen Produktmarketing des Hauses zu verbinden.

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-Welche Rolle werden digitale Identitäten im Unternehmen von morgen spielen?
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