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Papierpost rechnet sich nicht |
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Montag, 18. Januar 2010 |
Verbrennen Mittelständler gerne Geld? Anders kann ich die Nachricht nicht interpretieren, dass nur fünf Prozent von ihnen den Rechnungsversand komplett auf „eInvoicing“ umgestellt haben.
Das heißt: 95 Prozent schicken ihre Rechnungen immer noch mit der guten, alten Schneckenpost. Das hat eine Umfrage von Billentis ergeben. Das schweizer Unternehmen ist Spezialist für elektronische Rechnungslegung, und Geschäftsführer Bruno Koch rechnet vor: „Bei einer Papierrechnung kostet allein der Druck, die Kuvertierung und der Versand im Schnitt 3,90 Euro. Diese Kosten entfallen beim elektronischen Verfahren komplett. Auch beim Rechungsempfang fallen keine Kosten an.“ Warum nutzen die Unternehmen solche Systeme nicht? Wahrscheinlich aus Trägheit („…das haben wir immer so gemacht“), aber auch, weil bei ihnen die technischen Voraussetzungen fehlen, zum Beispiel die Anbindung an die zentrale ERP-Software sowie an die entsprechenden Geschäftsprozesse. „Natürlich kostet das erst einmal Geld“, sagt Koch, „aber wenn Sie dafür bis zu 95 Prozent der Kosten für den Rechnungsversand sparen können, dann rechnet sich das ganz schnell.“
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 20. Januar 2010 )
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