<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<!-- generator="FeedCreator 1.7.2" -->
<rss version="2.0">
	<channel>
		<title>Tim Coles Blog</title>
		<description>Der Wanderprediger des deutschen Internet (Süddeutsche) über das digitale Ich, das Leben in der vernetzten Welt und die Kunst, einen kleinen weißen Ball in ein kleines Runde Loch zu bewegen.</description>
		<link>http://www.cole.de/joomla</link>
		<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 08:07:11 +0100</lastBuildDate>
		<generator>FeedCreator 1.7.2</generator>
		<item>
			<title>Digitales Recycling</title>
			<link>http://www.cole.de/joomla/Blogs/Internet-+-Co./Digitales-Recycling.html</link>
			<description>Mein Masseur kam gerade aus Vancouver zur&amp;uuml;ck, wo er die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft betreut hat (nein, nicht die falsche Massagetechnik war an dem Debakel schuld, sagt er) und er zeigte stolz den USB-Stick, auf dem die IOK allen Teilnehmern die Informationsunterlagen &amp;uuml;berreicht hat. Es hat einen sch&amp;ouml;nen B&amp;auml;ndel mit bunten olympischen Ringen, damit man es um den Hals h&amp;auml;ngen und sich damit als echten Olympikonen ausweisen konnte. Und wir kamen ins Erz&amp;auml;hlen. Ich habe eine ganze Schublade voll mit solchen Sticks, denn inzwischen gibt es ja keine Pressemappen mehr aus Papier. Statt dessen bekommt man als Journalist bei jeder Pressekonferenz eine Stick, da sind alle Texte und Bilder drauf. Nat&amp;uuml;rlich l&amp;ouml;schen wir die gleich wieder, weil wir ja den USB-Stick f&amp;uuml;r andere Dinge verwenden wollen. Mein Masseur hat es genauso gemacht: &amp;ldquo;Wir haben uns alle gegenseitig damit die Digitalfotos ausgetauscht, die wir bei Olympia gemacht haben&amp;rdquo;, meinte er. Was uns zweierlei lehrt: Erstens, dass nichts so verg&amp;auml;nglich ist wie digitale Daten und zweitens, dass die Technik oft f&amp;uuml;r Dinge verwendet wird, f&amp;uuml;r die sie gar nicht gedacht war.</description>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:24:22 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Mein einziger Zeuge</title>
			<link>http://www.cole.de/joomla/Blogs/Internet-+-Co./Mein-einziger-Zeuge.html</link>
			<description>Ich war letzte Woche in Hamburg beim Landgericht. Eigentlich h&amp;auml;tte ich mir die Reise sparen k&amp;ouml;nnen, denn ich habe diese Runde 0:1 verloren. Es hat sich aber trotzdem gelohnt, denn ich habe dadurch Rolf Sch&amp;auml;like kennengelernt.  Nochmal kurz zum Prozess: Es ging um eine Einstweiligen Verf&amp;uuml;gung, die Frank Schirrmacher gegen mich erwirkt hat wegen eines Zitates, das u.a. auf czyslansky.net erschien und in dem ich behauptet habe, seine in seinen B&amp;uuml;chern und Artikeln verwendeten Methoden erinnerten mich an die gro&amp;szlig;er Propagandamacher der deutschen Geschichte und insbesondere an die Instrumentalisierung der Juden w&amp;auml;hrend der Machtergreifung 1933. Schirrmacher f&amp;uuml;hlt sich dadurch von mir geschm&amp;auml;ht, ich h&amp;auml;tte ihn damit sittlich auf eine Stufe mit den Antisemiten gestellt, und die Richter der Pressekammer des Landgerichts sehen das auch so. Mein Anwalt. Prof. Gero Himmelsbach von der Kanzlei Romatka   Collegen in M&amp;uuml;nchen will erst noch die Urteilsbegr&amp;uuml;ndung abwarten, und dann entscheiden wir, ob wir vors Oberlandesgericht ziehen.  Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Wichtig war der unscheinbare Mann mit den sch&amp;uuml;tteren grauen Haaren und dem grauen Anzug, der als Zuh&amp;ouml;rer in der Ecke sa&amp;szlig; und flei&amp;szlig;ig mitschrieb. </description>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 10:43:16 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Schirrmacher-Story, oder: Von der Irrelevanz des Bloggens</title>
			<link>http://www.cole.de/joomla/Blogs/Internet-+-Co./Die-Schirrmaxher-Story-oder-Die-Irrelevanz-des-Bloggers.html</link>
			<description>Wir Blogger m&amp;uuml;ssen uns langsam echt die Frage stellen, ob wir relevant sind. Diese Frage dr&amp;auml;ngte sich mir auf, als ich einen Beitrag von Florian Ranner auf dem von mir sehr gesch&amp;auml;tzten Blog  grenzposten.de (http://www.grenzpfosten.de/2010/03/01/die-story-die-nie-eine-wurde/)    las, der sich mit meinem Zwist mit Frank ( mein Kopf kommt nicht mehr mit ) Schirrmacher befasste, dem ich ja vorwerfe, in seinem diversen B&amp;uuml;chern und Zeitschriften eine an nationalsozialistische Propaganda erinnernde Argumentationsweise zu verwenden. Notabene: Ich sage nicht, Schirrmacher sei ein Nazi. Ich sage nur, er verwendet die gleichen Techniken, die Nazi-Propagandamacher (und nicht nur die) in der Vergangenheit verwendet haben, n&amp;auml;mlich: grobe Vereinfachung (Schwarzwei&amp;szlig;-Malerei), fahrl&amp;auml;ssiger Umgang mit Fakten und Zitaten (wir Journalisten sagen dazu augenzwinkernde  Fakten sch&amp;ouml;nen ) und vor allem: Angstmacherei.</description>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 00:47:32 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Digitales Fasten</title>
			<link>http://www.cole.de/joomla/Blogs/Internet-+-Co./Digitales-Fasten.html</link>
			<description>Ich wei&amp;szlig; nicht, warum ich nicht schon l&amp;auml;ngst darauf gekommen bin. Die L&amp;ouml;sung des Problems der digitalen V&amp;ouml;llerei ist doch ganz einfach: digitales Fasten! Verzichten wir auf Surfen, Blogs und E-Mail, zumindest f&amp;uuml;r ein paar Wochen im Jahr. Kein Twitter, kein Facebook. Stattdessen mal wieder ein richtiges Buch lesen. Und schon: Bingo! Keine Kognitivkrise mehr, keine Ich-Entfremdung. Das zermanschte Gehirn kann sich regenerieren, die verlorene Denkf&amp;auml;higkeit kehrt zur&amp;uuml;ck und sogar Frank Schirrmachers Kopf kommt wieder mit. Einfach genial!  Gut, es gibt ein paar Probleme. Die Arbeit bleibt liegen, die Freunde sind ver&amp;auml;rgert, weil sie keine Antwort mehr auf ihre Mails bekommen, die Kunden beschweren sich beim Chef, weil die Bestellung liegen geblieben ist. Aber vielleicht liegt das Problem in der Wahl des religi&amp;ouml;sen Vorbilds! </description>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:11:25 +0100</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Internet auf der Waage</title>
			<link>http://www.cole.de/joomla/Blogs/Internet-+-Co./Internet-auf-der-Waage.html</link>
			<description>Seit vielen Jahren erz&amp;auml;hle ich in meinen Vortr&amp;auml;gen die Geschichte vom Internet-K&amp;uuml;hlschrank und der Personenwaage. Ich mag die Geschichte so sehr, dass ich sie sogar an den Anfang meines neuen Buchs (&amp;bdquo;Unternehmen 2020 &amp;ndash; das Internet war erst der Anfang&amp;ldquo;) gestellt habe, das im M&amp;auml;rz im Verlag Carl Hanser erscheint. Die Geschichte stammt nicht von mir, sondern von Vinton Cerf, dem Miterfinder des TCP/IP-Protokolls und damit einer der geistigen V&amp;auml;ter des Internets. Er hat sie mir mal auf der CeBIT erz&amp;auml;hlt, um seine These zu illustrieren, n&amp;auml;mlich dass Vernetzung zwangsl&amp;auml;ufig zu Ver&amp;auml;nderung f&amp;uuml;hrt.</description>
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>
