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  2. TRK sagt:

    wie und ggfs. mit welcher Verspätung bist Du dann heimgekommen? Habe – nach ähnlichen Vorfällen – inzwischen den Verdacht, dass systematisch nicht ausgelastete Flüge durch „irgendwie begründete Annulierungen“ zusammengelegt werden um Kosten zu sparen….allein mir fehlt der Beweis

  3. Rolf sagt:

    I sincerely hope, that this isn’t the real Zuckerberg but a crude joke. But it’s sure funny how a lot of peope want to be friends with this fake.

  4. Alexander Lerchl sagt:

    Schöner Artikel! Nur möchte ich bezweifeln, dass Herr Tauber seinen Hut wird nehmen müssen.

  5. Einige FAKTEN zum INDUSTRIE-Handlanger LERCHL

    Die aktuelle Veröffentlichung des besonders renommierten (…) INDUSTRIE-Forschers LERCHL [1] ist so „gelungen“, dass sie sogar vom PROPAGANDA- UND LOBBYING-VEREIN DER ÖSTERREICHISCHEN MOBILFUNK-INDUSTRIE („Forum Mobilkommunikation–FMK“) weiterverbreitet wird [2].
    Jetzt muss es Vodafone-Günstling LERCHL [3] nur noch gelingen die weiteren derzeit mindestens 26 (!) „unpassenden“ Publikationen [4] zu diskreditieren und er darf sich berechtigte Hoffnungen für das Bundesverdienstkreuz (für WIRTSCHAFT) machen…

    Quellen lesen und EIGENE Meinung bilden:
    [1] http://www.strahlentelex.de/Stx_11_582_E03.pdf
    [2] http://www.fmk.at/Forschung/News/2011/Wenn-Falscher-Fehler-machen
    [3] http://ul-we.de/wp-content/uploads/2011/06/110618-Pressemitteilung-B%C3%BCrgerinitiativen-Gaildorf.pdf
    [4] http://www.mobilfunkstudien.de/assets/mosgoeller_dna-brueche-vorsorge_101207.pdf

  6. Hellmuth sagt:

    “Die Maschine hat technik” verdient es, in die Analen aufgenommen zu werden.
    Das sicher–auch wenn es vielleicht etwas unanständig ist.

    Man könnte die Phrase aber durchaus auch in die Annalen aufnehmen 😉

  7. Pingback: Ein Menschenrecht auf Lebensträume « www.cole.de

  8. Frank sagt:

    Hallo Tim,

    ich glaube eher, das die Arbeitslosigkeit nur das Symptom ist – die Ursache liegt wo anders. Es fehlt den USA schlicht an Qualitätsprodukten. Da helfen auch noch so viele „innovative“ Finanzprodukte nichts: Wo keine echte Produktion stattfindet mit realen (Qualitäts-) Gütern fehlen unter dem Strich auch logischerweise die Arbeitsplätze! Das gigantische Außenhandels-Handelsdefizit spricht Bände!

    Die Ratingagenturen machen aber auch nur ihre (bezahlte) Auftragsarbeit. Denen kann man mit Ihren Analysen genauso gut glauben wie einem Anwalt, dem man die Frage stellt ob er einen Fall lösen kann…

    Eine Investition Staaten mit „schlechterem“ Ranking kann da durchaus Sinn machen: Da kann es ja letztendlich nur noch aufwärts gehen… 😉

  9. Barbara sagt:

    Schätzen Sie sich trotzdem glücklich – unser ipad hat eine Dreijährige konfisziert…

  10. Der Kollege Peter Berger versucht mit seinem Buch „Unerkannt im Netz: Sicher kommunizieren und recherchieren im Internet“ Journalisten einige Hilfen mit auf den Weg zu geben. Er diskutiert Verschlüsselung, Anonymisierung sowie einiges anderes. Ich selbst will mit meinem Buch „Anonym im Netz“ nicht nur Journalisten erreichen. Aufgrund der Nachfragen habe ich den Eindruck, dass das in dem Berufskreis in der Tat ein Thema ist.

  11. Friedrich Bräuninger sagt:

    Machen wir´s mal ganz einfach: was würden wir mit einem Kunden oder Auftraggeber tun, der seine Schulden nicht bezahlen kann oder will? Verantwortungsvolle Unternehmer verlangen in in solchen Fällen die Bereitstellung neuer (und wertiger) Sicherheiten und zeitlich durchaus gestreckte aber verlässliche Zins-und Tilgungszahlungen. Griechenland erwirtschaftet nur ca 2.5 Prozent des EU-Sozialprodukts. Den Verlust eines Kunden, mit dem man nur 2,5 Prozent seines Umsatzes macht, müsste ein Unternehmerkonsortium eigentlich verschmerzen und überleben können. Papandreous unabgestimmte Volksabstimmungs-Ankündigung hat an den Börsen zu einer Kapitalvernichtung von vielen Millarden Euro geführt.Langsam reichts! Oder wie wärs mit einer Volksabstimmung, in der die Deutschen über die Wiedereinführung Ihrer guten alten D-Mark entscheiden können?

  12. Ich habe noch niemanden erlebt, der sich so cool und mit soviel (Galgen-) Humor einer Herz-OP unterzieht. Chapeau, Tim Cole! Und alles Gute für den Marathon in Berlin.

  13. Mir fehlt ein wenig mehr Hintergrundinformation: Durch das „No map“ verändert sich doch weder die Ausstrahlung der SSID noch das Routing. Demzufolge müßte die „Änderung“ doch erst eintreten, wenn das G… Streetview-Mobil wieder vorbeikommt. Und selbst dann wird das WLAN noch gefunden.

    Die SSID wird im Header der TCP/IP-Pakete mit übertragen, aber doch nicht im WAN-Verkehr, sondern nur WLAN-intern, oder ?

  14. Gronski Malgorzata sagt:

    ich finde das erschreckend, grausamkeit der Jahrhundert. Ich wohne in München, seit drei Jahren sind meine Gedanken gelesen ohne meine Einverständniserklärung. Das ist Körperverletzung, ich werde eine Klage einlegen vor Gericht.
    Malgorzata Gronski
    Grafingerstr.111
    81671 München

  15. Susanne Putz sagt:

    Dieser Artikel ist ja leider schon älter und gehört mittlerweile zur bayrischen Vergangenheit! Leider hat sich in Bayern durch dieses/n unsägliche/n Volksbegehren/Volksentscheid alles zum „Schlimmsten“ gewendet! WIR haben das ABSOLUTE Rauchverbot!!
    Viele kleine Kneipen mussten mittlerweile schliessen! Viele Menschen haben ihr zweites Wohnzimmer verloren!

    WIR sind jetzt am kämpfen, dass es in NRW nicht auch so weit kommt! Deshalb lass ich mal auf Ihrer Seite diesen „Kommentar“ zurück.. Evtl. lesen Sie ihn ja und können an der Weiterverbreitung mithelfen/teilhaben…:-)

    „Helmpflicht beim Blumenpflücken“ – grüne Gedanken schaffen das normale Leben weitestgehend ab.

    Es ist längst kein Geheimnis mehr: in Deutschland haben sich einige aufgemacht, dem scheinbar unmündigen Bürger ein grandioses Erziehungsprogramm zuteil werden zu lassen. Man könnte meinen, dass nur grüne Lebenskünstler und ein paar selbsternannte Volkserzieher wissen, worum es im Leben geht. An diesem Erziehungswesen soll das ganze Volk genesen. Rauchverbote, E-Zigarettenverbot, Zucker -, Fett -, Cola -, Alkohol – Verbote und sicher noch weitere „Schädlingsbekämpfungsideen“ machen die Runde. Die politisch Verantwortlichen glänzen durch Lemmingverhalten und folgen dem Diktat auf Schritt und Tritt. Von Abwägung und demokratischer Gerechtigkeit ist nur wenig zu sehen. Eine komplette Veränderungen innerhalb der politischen Landschaft ist erkennbar. Hervorgerufen durch schamloses Eingreifen in persönliche Lebensführung. Wehrt sich der Bürger dagegen? Scheinbar nicht. Noch ist kein allgemeiner Aufschrei zu hören. Möglicherweise stellt die Alltagsbewältigung viele vor andere Probleme, die gemeistert werden wollen. Da zählen Verbote vielleicht nicht zu den Prioritäten, es sei denn, man ist irgendwann selbst betroffen. Doch dann ist es zu spät. Gesetz ist dann Gesetz, Nachbesserungen scheitern dann an parlamentarischer Trägheit und Feigheit gegenüber dem vielzitierten Mainstream. Dann folgt Wut, Enttäuschung und häufig virtuelle Bestürztheit. Danach setzt Lethargie ein. Eine Spirale, mit der es sich prima planen und erziehen lässt. Das wissen die Protagonisten der Diktatur über den Körper sehr genau. Und deshalb scheint es zu gelingen. „Helmpflicht beim Blumenpflücken“ ist deshalb keine Satire, sondern könnte bald Wirklichkeit werden. Nur der gesund und überversichert lebende Mensch wird dann wertvoll sein. Alle anderen gehören geläutert und gegebenenfalls bestraft. Gerne auch als Unterschicht tituliert, finden sich dann Menschen in der Ausgrenzung, die soeben noch der Meinung waren, sie tragen ihren Teil zum Volkswohl bei. Der Liberale wird zum Außenseiter, der Raucher zum Killer und der Weintrinker zum Abszess der Gesellschaft. Viel Vergnügen im Jahr 2012. Was immer auch Vergnügen dann noch sein mag?

    Wer sich zum Beispiel gegen eine Verschärfung des Rauchverbots in Nordrhein-Westfalen aussprechen möchte, der erhält die Gelegenheit dazu in einer Petition, die durch BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz auf den virtuellen Weg gebracht wurde. Bis Anfang März 2012 läuft diese Solidaritätsbekundung im Internet. Alle Unterzeichner werden dann an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übermittelt, damit diese den NRW-Landtag über Volkes Meinung informieren kann. Man darf aber gespannt sein, inwieweit sich die Bürgerinnen und Bürger für ihre eigenen Belange motivieren lassen. Wenn sich eine große Anzahl von Unterstützern der Petition aufmacht, dann dürfte dieses vom Landtag in Düsseldorf kaum ignoriert werden. Zudem die Reihen der Befürworter eines absoluten Rauchverbots in NRW nicht geschlossen sind. Hier ist jeder Abgeordnete selbst gefordert, ob er das Übermaß an Volkserziehung zulässt, oder er in freier Entscheidung gegen eine weitere Verschärfung der Bürgerdrangsale votiert.

    Abstimmen kann man hier:
    http://www.openpetition.de/petition/online/kein-neues-nichtraucherschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen

    Danke

  16. Die Statistik ist das eine. Die Wahrnehmungsschwäche in der amerikanischen Gesellschaft, die solche Realitäten schlichtweg ignoriert oder verharmlost, das andere. Alle Republikaner, die derzeit um die Präsidentschaftskandidatur buhlen, tun so, als sei nicht etwa der ungebremste Raubtier-Kapitalismus das Urübel, sondern jene Kräfte, die dessen angeblich so wunderbaren Errungenschaften korrigieren wollen. Mit anderen Worten: Sie reden den Vorzügen einer Oligarchie das Wort, die diese Verhältnisse nicht nur zementiert, sondern noch verschlimmern wird. Und natürlich wird es immer erst noch schlimmer, bevor es – vielleicht – besser wird. So werden demnächst sicher die Weichen gestellt, um den Raubbau an der Natur voranzutreiben (unter dem Vorwand der Arbeitsplatzbeschaffung und einer Energiepoliitk, die sich von ausländischen Ressourcen abzukoppeln trachtet). Und natürlich werden die Reallöhne sinken, weil die Auslagerung von Arbeitsplätzen in Niedrigst-Lohnländer voranschreitet. Deutsche Großfirmen, die in den USA investieren, leisten übrigens dort ihren Teil, um von den gesunkenen Erwartungen der Amerikaner an ihr eigenes Streben nach Glück zu profitieren. Wie? Mit lächerlich niedrigen Löhnen und minimalen Sozialleistungen. Natürlich gibt es keine Betriebsräte und auch keine Gewerkschaft in den Betrieben.

  17. svb sagt:

    Ich finde das eher beruhigend. Mit dieser Kombi gibt es weltweit nur einen einzigen Artikel, den der Kerl wirklich gesucht haben dürfte, und das ist der gestört klingende Schnipsel direkt über Dir. Einen. Und der, der gesucht hat, war vielleicht vom BKA oder vom Verfassungsschutz und Du hast jetzt ein Problem 🙂 (Platz 2 auf der weltweiten Liste derer, die Obama und stinken in einem Atemzug nennen! OMG OMG OMG!!)

  18. Tim, das ist eine schöne Geschichte und ich freu mich, dass Du Dein ‚Temperament beherrschen konntest. Ähnliches hab ich in Budapest auf dem Friedhof bei der Beerdigung meines Freundes Thomas erlebt. Die Witwe stand am Grab, die Tochter auch, ebenso Thomas´Freundin (neben der Witwe). Das Handy schrillt den Nokia Sound während der Geistliche die Litanei herunter leiert. Die Witwe greift in die Handtasche, plappert los – auf Ungarisch – inmitten der Trauergemeinde. Thomas´Bruder steht neben mir und meint: „Das war der liebe Gott. Thomas ist angekommen“.

  19. Pingback: Suchet, so werdet Ihr finden! « www.cole.de

  20. klaus mair sagt:

    google eingeben : website von manfred julius mueller google : asset – blasen durch giralgeldschöpfung google: prostitution , einfallstor für menschenhandel google:orban,der blender griechenland mit euro und ohne zollgrenzen nicht konkurrenzfähig gegenüber wirtschafts-starken staaten,weiß ich was alles wird importiert-während im eigenen land firmen deinvestieren,menge arbeitslose, viele minn-löhne.(zunächst freute das viele ausländische firmen ,das man (dadurch) massenweise nach griechenland exportieren konnte(bis den griechen jetzt das geld ausgeht.(durch billig-zins kredite in großer höhe hatten sie zunächst volle taschen und konnten einkaufen,was sie wollten-speziell die elite.

  21. We might need more Super Bowls as well. Because these are the few occasions when messages like this one can actually grab the attention of 120 million Americans at the same time. Maybe Obama should bailout the NFL. Ah, I forgot, the league rakes a nine billion dollar revenue per year and already gets taxpayers‘ help when it comes to building stadiums. By the way, the most impressive number mentioned in one of today’s TV shows: American students have piled up 1 trillion dollars of student loans or about 25,000 per student. I can’t for the life of me understand, why there are no riots on campuses all over the States.

  22. Hi Tim,
    Das liegt nicht an bookingcom, sondern an Google. Dieses Verhalten können Sie über

    http://www.google.com/ads/preferences

    ausschalten.

    Speziell dann, wenn Sie Ihrer Frau ein Geschenk geordert haben und Google ständig Juwelierwerbung einblendet. [:-)]

    Also Google blendet die booking Werbung ein, WEIL Sie gerade häufiger auf booking.com waren.

  23. Tim Cole sagt:

    Aber das geschieht nicht ohne Wissen und Zutun von booking.com. Im Gegenteil: Die müssen dafür kräftig bezahlen!

  24. Richtig. Deshalb kapiere ich das ganze Targeting nicht. Ich bin am meisten auf einer Seite unterwegs, wenn ich dort etwas kaufe. Deswegen wird mir hinterher der ganze Blödsinn angezeigt. IMHO eine Art ATM für Google ohne jeglichen nutzen für die Werbenden.

  25. Brasi sagt:

    Hallo,

    schonmal was von Criteo gehört? Ist sehr interessant. Viele Nutzer entscheiden sich nicht sofort etwas zu kaufen oder zu buchen. Mit dieser Art von Werbung wird die Seite aber wieder in Erinnerung gebracht, um doch noch das Produkt verkaufen zu können.

    http://www.criteo.com

    Hier eine Erklärung dazu wie es funktioniert:

    http://www.criteo.com/us/retargeting/how-targeted-advertising-works?0ecea38193df0c9bab184bf1b140820e=4b11aa609cdfb88bc04a24436f26f6f5

    Ich glaube dass es reicht die Cookies abzuschalten, damit das nicht passiert.

    Natürlich eine Verschwendung wenn Sie bereits ein Hotel gebucht haben.

    Grüße

    Brasi

  26. Frank Simon sagt:

    Aber wenn nur 1% wie in Nevada oder 11% wie in den anderen Staaten an den Vorwahlen teilnehmen – was ist den die Ursache ? Ist das ein Problem des Systems oder das was man in Deutschland Politikverdrossenheit nennt ?

  27. Tim Cole sagt:

    @frank: Mehr als 25 Prozent geben an, dass für sie die „Daily Show“ mit John Stewart ihre primäre Quelle für politische Nachrichten ist. Anders ausgedrückt: Sie halten Politik schlichtweg für ein Witz. Das einzige, was sie vielleicht noch komischer fänden wäre die Vorstellung, an einem Caucus teilzunehmen, wo sie mit lauter Altenheimbewohnern rumsitzen und über Politik diskutieren müssten. Das Vorwahlensystem ist hoffnungslos veraltet – genau wie die Leute, die dort abstimmen. Vielleicht sollte man überlegen, das Ganze auf Facebook zu verlagern, dann würden auch die jungen Leute mitmachen.

  28. SvB sagt:

    Danke für Deinen schönen Artikel!

    Tim, also wenn diese Information mal von Bedeutung sein sollte: Ich bin prelactarian. Im Gegensatz zum postlactarian. Der Prelactarian muss bekanntlich gar nicht umrühren. Auch nicht hin und her.

  29. Robin Wilton sagt:

    Another wonderfully perceptive article, Tim. English may have lost its handy ‚thou‘ and ‚ye‘, but you need only read, say, the ‚Cecily and Gwendoline‘ scene from Wilde’s ‚The Importance of Being Earnest‘ to see how the language still provides many opportunities to use politeness as a weapon…

  30. Lieber Herr Cole,

    ich stimme zu, dass eine Trennung von Kirche und Staat längst überfällig ist und dass Laizismus eine gute Sache ist.

    Die erste Frage, die sich mir allerdings von Hamburger Warte aus aufdrängt ist, ob Bayern trotz oder unter anderem wegen der vielen Feiertge unser stärkstes Zugpferd in der Wirtschaft ist.

    Zudem beruht ihr Artikel für meinen Geschmack zu sehr auf Manager-Denke. Wenn eine Frau ein Kind in 9 Monaten bekommt, heißt es noch lange nicht, dass zwei Frauen dasselbe in 4,5 Monaten schaffen.

    Wie man den Median entnehmen konnte, haben wir dieses Jahr den höchsten Stand an Krankmeldungen in den letzten 15 Jahren erreicht. Zugelegt haben offenbar besonders Herzinfarkte und psychische Probleme, die von vielen auf Stress am Arbeitsplatz zurückgeführt werden.

    Als ungetaufter Agnostiker gehöre ich selbst zu der Mehrheit in Deutschland, für die Religion im Alltag keine Rolle mehr spielt. Allerdings glaube ich, dass es auch signifikante Nachteile hat, da uns mit den religiösen Bräuchen auch viele gute Dinge verlassen haben.

    Ich persönlich begreife Thora, Bibel und Koran als frühe Gesetzbücher, die zu Zeiten von Despoten und alltäglichen Kriegszuständen eine Anleitung zum friedlichen Miteinander, frei von politischen und wirtschaftlichen Interessen boten.

    Wie man heute weiß, hatten viele Bräuche praktische Gründe. Z.B. dass der Verzehr von Schweinefleisch in warmen Regionen ohne Kühlung tatsächlich gefährlich ist. Dass das Schlachtfest (Carneval = Fleisch Adé) und anschließende fasten tatsächlich notwenig war, damit nur die Tiere, die zur Zucht gebraucht wurden mit den knappen Vorräten durch den Winter gebracht werden konnten. Das Tischgebet, dass dazu angeregt hat, sich bewußt zu werden, was man denn eigentlich alles hat, hat psychologisch ebenfalls einen interessant wirkungsvollen Effekt der Autosuggestion nahe kommt.

    Auch wenn ich meckere, wenn ich um 20:00 Uhr oder am Sonntag kein offenes Geschäft finde, glaube ich dass der Sonntag als Ruhetag für alle eine besondere Wirkung hatte. Man war zur Entspannung geradezu gewungen und sie müssen zugeben, dass sie es dem Christentum verdanken, dass sie sich an Wochenenden leicht zum Golf verabreden können, währen sie an einem Montagmittag eher allein auf dem Grün stehen.

    Abschaffen der Zwangsfeiertage für alle also gerne. Solange die Gläubigen ihre dann noch feiern dürfen. Aber ob das so die große Rettung für die Finanzkrise ist? Das Rechenbeispiel ziehe ich jedenfalls sehr stark in Zweifel.

    Viele Grüße,
    Boris Crismancich

  31. Mein Lieblingserlebnis, als ich bei einem internationalen Verband in London gearbeitet habe: Ein deutscher Kollege, zwei Jahrzehnte älter als ich, meinte bei einem Abendessen: „Wenn wir uns auf Englisch die ganze Zeit mit Vornamen ansprechen, können wir doch auch auf Deutsch zum ‚Du‘ übergehen. Aber bitte nicht, wenn Mitarbeiter von mir in der Nähe sind.“

  32. Tim Cole sagt:

    @andreas: Ich hatte einen Vorgesetzten bei den „Stuttgarter Nachrichten“, mit dem ich mich privat geduzt habe und im Laden gesiezt. Ich fand das damals schon doof und finde es heute pevers.

  33. Michel Noiset sagt:

    With french, nothing is impossible! Over the last few weeks, I asked several french mademoiselles if they really mind being called “mademoiselle”; all of them would regret that the word would disappear!
    The french government seems to be over-reacting to the pressure of a minority of feminists, possibly a move from Sakorzy to get their vote at the next election!

  34. Pingback: Bitte überprüfen! | czyslansky

  35. Michael Brandl sagt:

    dazu passt Ihr Beitrag in proFirma 03/12 zum tödlichen telefonieren…ich gehörte auch mal zu den Typen, die bei 200 Sachen am Steuer noch glaubten, dem Ruf des roten Blinklichtes des Blackberry folgen und jetzt genau diese Email abrufen zu müssen…
    meine Empfehlung: schaut Euch den Film „Sieben Leben“ (USA/2008) mit Will Smith an..

    Im übrigen habe ich alle meine Flensburger Punkte kassiert, weil ich am Steuer telefonierte- mit Freisprecheinrichtung wohlgemerkt..
    aber dafür resp. dagegen gibts ja jetzt zum Glück mittlerweile die automatische Erkennung und Anzeige der aktuellen Geschwindigkeitsbeschränkung auf dem Navi, und für ganz Wilde wie mich, ein head up-display, dass man das immer schön vor Augen hat – also, das rechnet sich sogar!
    Statt Gedudel oder Hörbuch aus dem Bose-Sound-System werden ja hoffentlich in Kürze dann die eingehende Emails vorgelesen, die man dann locker über die Spracherkennungssysteme beantworten kann..(achtung, gefährlich, je nach Mitfahrer und Textinhalt könnte es da zu Implikationen kommen). Im übrigen hilft Quatschen gegen Sekundenschlaf am Steuer.
    Jetzt weiß ich auch, warum mein neues Auto Komfortsitze und eine größere Reichweite hat.. nur die menschlichen Bedürfnisse stören noch- aber auch dazu fällt uns noch was ein (bitte jetzt nicht an krankenhausübliche Accessoires denken..)..
    in diesem Sinne Gute Fahrt, und nehmt Euch Taschentücher für den o.g. Will Smith-Filmabend mit.. aber bitte nicht beim Autofahren anschauen.
    herzlichst
    Michael Brandl

  36. Lutz sagt:

    Tamer Kulmac war vor mehr als 10 Jahren einer Deiner Interview Partner beim eTalk. Gründer von vaybee, glaube ich….

  37. We had the worst possible experience with Sebastian Mettler and would advise anyone to run the other way before he and his staff of girls with very little appreciable experience (in the business aspect of hotels at least) enter the bar.

  38. TS sagt:

    Sehr geehrter Herr Cole,

    Soeben habe ich ihr Interview in der „Werben & Verkaufen“, Nr. 10 vom 08.03.12 gelesen und möchte dieses gerne kommentieren.

    Ich stimme Ihnen prinzipiell zu, dass die Internet Service Provider unter keinem Umständen zu sogenannten „Gate-Keepern“ avancieren dürfen. Eine solche Entwicklung ist mit Recht kritisch zu beäugen und stellte eine ernstzunehmende Gefahr für die Freiheit des Internets dar. Die Freiheit des Internets ist von immenser Bedeutung für die den Menschen garantiere Meinungsäußerungs- und Informationsfreiheit.

    Allerdings kann ich ihrer Meinung, dass das ACTA-Abkommen ohne jegliche demokratische Legitimation „an den Parlamenten vorbei ausgehandelt“ wurde nicht Folge leisten. Die Kompetenzen des Bundes, als auch der Länder zum Abschluss völkerrechtlicher Verträge ergehen eindeutig aus Art. 32 GG. Die Landesregierungen als auch die Angehörigen der Bundesregierung werden durch Wahlen demokratisch legitimiert. Insofern ist es falsch die demokratische Legitimation des ACTA-Abkommen vollends zu bestreiten.

    Des Weiteren bezeichnen sie die GEZ-Gebühren als „Zwangsabgaben“. Diese Aussage stellt einen geradezu perfiden Zirkelschluss dar. Auf der einen Seite fürchten Sie um die Freiheit des Internets, aber auf der anderen Seite kritisieren sie die Existenz der GEZ-Gebühren. Die GEZ-Gebühren dienen der Aufrechterhaltung der Meinungsvielfalt im Rundfunk und bewahren demnach den Staat als auch Wirtschaftsmächtigen davor, Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung auszuüben.

    In Anbetracht der Tatsache, dass ich ihrem Interview keinerlei ernstzunehmende Thesen entnehmen konnte – wie es bei so vielen ACTA-Kritikern üblich ist – kann ich ihr Interview lediglich als polemischen Erguss wahrnehmen, welcher jeglichen Realitätsbezug vermissen lässt.

    Dem aktuellen Streit wäre viel mehr geholfen, wenn die ACTA-Gegner ernstzunehmende Vorschläge in die öffentliche Diskussion einbrängen.

    MfG,

    T.S.

  39. Ich hatte das Vergnügen den Platz vor einem Jahr zu spielen, anspruchsvoll und schön zugleich! Ein kleiner Bericht hierzu: http://www.golfersdelight.de/2011/05/04/palheiro-golf-club/

  40. Jens Hagenau sagt:

    Ich hatte gestern (22.3.2012) das Vergnügen den Vortrag „Mittelstand 2020″ in Leipzig zu verfolgen. Für mich stellt sich die Frage bezüglich Facebook “ Was passiert mit den Verweigerern?“ Firmen, die nicht teilnehmen werden irgendwann verschwinden. Aber Menschen die sich beharrlich gegen Facebook und Co. wenden können ja nicht einfach verschwinden. Was wird aus denen? Ausgrenzung, Vereinsamung, Konfrontationen zwischen Befürwortern und Gegnern? Es bleibt spannend.
    Freundliche Grüße
    J.Hagenau

  41. Nils Koch sagt:

    Da es aus rechtlichen Gründen für Unternehmen nicht möglich ist komplett auf Papier zu verzichten ist es auch vielleicht nicht ganz korrekt von papierlos zu reden.
    Im privaten Bereich hingegen ist es durchaus möglich komplett papierlos auszukommen. Natürlich ist es etwas anderes eine echte Zeitung in der Hand zu haben anstatt die Nachrichten auf dem iPad zu lesen. Aber auf die eigenen Dokumente zu Hause würde man doch gerne verzichten um Platz zu sparen bei der Lagerung und Zeit bei der Suche nach den Dokumenten wenn man sie doch mal wieder benötigt.
    Wenn man dabei dann die Möglichkeit hat diese Online zu sichern und einfach nur noch nach einem Herstellernamen, Absender, oder einer bestimmten Rechnungsnummer zu suchen, erleichtert es einem doch deutlich den Alltag oder nicht?
    Leider wird es noch lange dauern (wenn überhaupt) bis Leute wirklich merken wie viel Papier sinnlos vergeudet wird.

    • Thomas sagt:

      Hallo Nils,

      welche rechtlichen Gründe sind das denn genau? Und welche Papierdokumente betrifft das? Bislang weiß ich nur vom Jahresabschluss und von der Eröffnungsbilanz, die in Papierform bleiben müssen. Ich überlege auch schon seit längerem, was genau eigentlich noch in Papierform vorliegen muss und was nicht?

      Danke für die Hilfe.
      Thomas

      • Tim Cole sagt:

        – elektronische Steuererklärung (ELSTER),
        – elektronische Einkommensnachweis (ELENA),
        – elektrobische Angebotsabgabe für alle öffentlichen auftraggeber (e-Vergabe)
        – eöelktronische Antragsdatenübermittlung, z.B. beim Zoll (eForumlar)
        – elektronische Entgeltbescheinigungen zur Berechnung von Krankengeld und Mutterschaftsgeld
        – elektronische Studienbescheinigungen
        – elektronische Gesundheitskarte

        In all diesen Fällen sind Unternehmen verpflichtet oder werden bald verpflichtet sein, statt Papier auf Online-Verfahren auszuweichen.

  42. Pingback: Web mit dem Butterberg! « www.cole.de

  43. FULL ACK, Tim! Die ach so schützenswerten „Urheber“ sind ein reines Verwerter-Vehikel, mit dem man Anachronismus argumentativ aufrecht zu erhalten versucht. Man kann ja jetzt mit einer gewissen Freude verfolgen, wie schwer sie sich tun, die ach so bedrohten Urheber zu mobilisieren. Diese Tatort-Gurkentruppe war sicherlich so eine Verlegenheitslösung auf der Suche nach einer „organisierten“ Gruppe Betroffener.

  44. Thomas sagt:

    Das hört sich gut an. Fragt sich nur noch was dann wirklich noch in Papierform bleiben MUSS, vor allem für Unternehmen. Mit der Änderung des Steuervereinfachungsgesetz im letzten Jahr dürfen ja nun Rechnungen und andere „Handelsdokumente“ nach HGB auch elektronisch verarbeitet werden. Und 2013 soll es eine neue EU Richtlinie geben, die noch mehr Vereinfachung, bzw, Gleichsstellung von Papier und Digital verspricht.

  45. Nils Koch sagt:

    Genau, wie Tim schon gesagt hat ist es bald verpflichtend auf Online-Verfahren auszuweichen. Soweit ich weiß ist es auch nur beim Jahresabschluss und der Eröffnungsbilanz gesetzlich verpflichtend diese in Papierform zu haben.

    Neben den gesetzlichen Bestimmungen gibt es aber leider viele Mitarbeiter in Büros die gerne alles in doppelter und dreifacher Ausführung in Papierform haben, damit sie etwas handfestes haben. In manchen Fällen vielleicht verständlich, in den meisten aber eher weniger.

    Ich arbeite selber in einem Unternehmen die sich darum kümmert dass Dokumente aus dem eigenen Haushalt verschwinden und wir begrüßen natürlich auch jeden Versuch in diese Richtung. Im privaten Bereich wird es denke ich eher möglich sein bald papierlose Haushalte zu sehen als im geschäftlichen Bereich.

  46. Bei meinem MG Jahrgang 1971 fängt bei mir der Spaß erst an 🙂

    Liebe Grüße
    Carolus Magnus

  47. Marko Kammerer sagt:

    Danke für diesen tollen formulierten Beitrag, der es wirklich auf den Nenner bringt … zumal ich auch die Verlinkung zu den Personen bei Facebook eher etwas kritischer betrachte … ansonsten VIELEN DANK dafür … hier schreibt ein Mensch mit Herzu nd Verstand … Gruß Marko

  48. Sabine Hauser sagt:

    Du schreibst „ist im schönen Allendorf an der Eder ansässig“. Diese Einschränkung geht aus dem Text von Frau Friedrich aber eben nicht hervor! Sie hat nur von „wohnhaft in Allendorf“ geschrieben ohne das weiter klarzustellen. Der Leser kann das also vielfach interpretieren und wie man hier sieht http://de.wikipedia.org/wiki/Allendorf gibt es 14 Ortsteile und 5 Gemeinden, welchen diesen Namen enthalten. Der Mob würde hier keine Unterscheidung machen, sondern einfach den Typen vor Ort mit ähnlichem Namen das Haus abfackeln. Dass eine ausgebildete Polzeikommisarin soweit nicht denken kann, lässt einem an der Polizeiausbildung in diesem Land zweifeln.

  49. Jan Neumann sagt:

    Diese Gedanken hätte man eigentlich auch von einer Komissarin erwarten können. Oder zumindest den Versuch den Namen vor der Veröffentlichung zu googlen. Dann wäre hier vielleicht afgefallen, dass es mehrer Personen mit diesem Namen gibt und diese Idee mit einer Facebook Veröffentlichung vielleicht nicht die Beste Idee ist. War da nicht vor kurzem etwas Ähnliches in Bremen passiert was in die Hose gegangen ist? Gruß Jan

  50. konsumer sagt:

    Da muss ich Ihnen bei Ihrem Artikel völlig beipflichten.

    Als ich die User in einem Facebook Post auf der Seite von Frau Friedrich darauf hinwies, dass man mit dem Vorgehen der Polizistin sehr schnell den Falschen verurteilt und evtl. lüncht, kamen danach meist nur wenig geistreiche Kommentare.

    Ich bin ein wenig enttäuscht von der Bildzeitung-Mentalität der meisten Facebooker, die der guten Frau beipflichten und sie in Ihrem Tun bestärkten.

    Mein Fazit:
    Es wird nicht nachgedacht, höchstens bis zur Nasenspitze.

  51. Hessie James sagt:

    Der nette Herr Trittbrettfahrer Cole und sein Pranger.

  52. Guido Wehrle sagt:

    Hallo Tim,

    sehr schön geschriebener Artikel, den ich nur unterstützen kann. Es kann einfach nicht sein, dass Leute, deren Schuld nicht bewiesen ist, öffentlich an den Pranger gestellt werden.

    Wenn dies noch eine Polizistin des gehobenen Dienstes tut, muss dies doppelt zu denken geben. Ich hoffe die Betroffenen wehren sich und stellen ihre zivilrechtlichen Ansprüche gegen diese Dame. So geht es dann, bei allem Verständnis für ihre emotionale Erregung, nun doch nicht.

    Was mir allerdings nicht so ganz gefallen hat ist die Namensnennung des(r) betroffenen Person(en). So geht die virale Verbreitung weiter. Im Extremfall kann dies die Existenzen von komplett unschuldigen Personen samt ihrer Familien gefährden. Eine Ankürzung des Namens hätte es auch getan, finde ich.

    Viele Grüße – Guido

  53. Markus sagt:

    Komisch, aber man sieht wieder einmal, dass in Deutschland der Täterschutz weit vor dem Opferschutz kommt…schade.

    • Hannes sagt:

      Respekt Markus! Es darf nicht sein, dass der Täter unbedacht handeln darf und dem Opfer das höchstmögliche Maß an Besonneheit gegenüber dem Täter diktiert.

  54. konsumer sagt:

    @markus
    Wer sagt Ihnen denn, dass es der von der guten Frau genannte mutmassliche Täter war? Genau das ist das Problem, es wird behauptet, ohne wirklich nachzudenken. Das ist bedenklich!

    • Hannes sagt:

      Wer sagt Ihnen denn, dass er es nicht ist? Genau das ist das Problem. Es wird behauptet, ohne wirklich nachzudenken. Das ist bedenklich.

      • Tim Cole sagt:

        Lieber @Hannes und alle anderen, die nicht (wie Frau Fischer) an der Fachhochschule als Polizistin ausgebildet worden sind und die dort gelernt haben, was die Unschuldsvermutung („in dubio pro reo“9 ist und warum sie für unseren Rechtsstaat von so entscheidender Bedeutung ist, hier ein Link zu einem sehr guten Artikel auf haufe.de

      • Guido Wehrle sagt:

        @Hannes
        Wer Täter ist und wer nicht, bestimmen in Deutschland die Gerichte und das ist auch gut so. Solange die Täterschaft nicht bewiesen ist, hat ein Beschuldigter als unschuldig zu gelten.
        Oder willst Du jetzt Frau Friedrich oder gar den Mob bestimmen lassen? Dann könnten wir uns ja die Strafgerichtsbarkeit sparen. In einem solchen Staat wollte ich allerdings nicht leben.

        • rp sagt:

          Herr D. Ist doch gerichtlich dafür verurteilt worden, also was soll das dumme Gelaber über die „Unschuldsvermutung“…
          Frau Friedrich hat genau richtig gehandelt, oder muss ein Opfer immer erst warten bis bis Leib und Leben von so einem ….. Bedroht wird?

  55. Kritiker sagt:

    Sehr, sehr schlampig recherchiert!

    In Allendorf an der Eder sitzt Viessmann und hat einen schönen Flugplatz und -Tag. Allerdings keine DLRG-Ortsgruppe (die gehört zu Hallenberg) und keine Mannschaft SSV Allendorf/Hohenfels. Das beides gehört zu dem Dörfchen Allendorf/Hohenfels http://de.wikipedia.org/wiki/Allendorf_%28Dautphetal%29 im Nachbar-Landkreis Marburg-Biedenkopf. Wo wohnt denn der Herr Dersch nun und wo fallen die Massen demnächst ein, Herr Cole? Wird die Sau vielleicht durchs falsche Dorf getrieben?

  56. Hannes sagt:

    Warum habe ich das Gefühl, dass der Artikel einen seltsamen Zynismus suggeriert? Ich finde die Handlung der Frau Friedrich völlig legitim und umsichtig. Hier muss endlich mal ein deutliches Zeichen gesetzt werden. Der Autor unterstellt wohl ein falsches Pseudo – aber es ist wohl eher anders.

    • Olaf sagt:

      Hannes, lesen hilft. Der Autor unterstellt kein falsches Pseudo, er weist vielmehr daraufhin, das es in nicht großer Entfernung 2 Leute mit demselben Namen gibt, von denen zumindest einer völlig zu Unrecht mit der Mail an Frau Friedrich in Verbindung gebracht wird.. Streubomben fallen nunmal unter die Genfer Kriegswaffenkonvention..
      PS: was wäre denn gewesen, wenn ein Hans Müller aus Neustadt die Mail geschrieben hätte ????
      Die Reaktion von Fr. Friedrich ist zum Teil zwar verständlich, leider aber handwerklich dilletantisch gemacht…

  57. Kellerkindchen sagt:

    Äh…wenn ich so notgeil ein mail verfasse und werde dann öffentlich gemacht, sage ich dann: jaaaa, das war ich? Natürlich nicht…..wenn ich aber ein Namensvetter bin und habe damit nix zu tun, dann schert es mich auch nicht was die Leute sagen….

    Ich würde doch vielleicht mal dieses Bild öffnen, nachmessen und am Mann prüfen wer das Maß einhalten kann, ein aussagekräfitigeres Beweismittel gibt es wohl kaum… 😉

    Ehrlich gesagt ist an Allem was geschrieben wird etwas dran………..nur soviel, das nächste Mal ist es vielleicht die 15 Jährige in WKW oder auf einer Kinderseite, getarnt als 14 Jähriger und dann können solche mails schon verunsichern….als erwachsene Frau würde ich evtl drüber schmunzeln, käme ganz auf meine Tagesform an, unverschämt ist es allemal!!!

  58. Chrissi sagt:

    >Äh…wenn ich so notgeil ein mail verfasse und werde dann öffentlich gemacht, sage ich dann: jaaaa, das
    >war ich? Natürlich nicht…..wenn ich aber ein Namensvetter bin und habe damit nix zu tun, dann schert
    >es mich auch nicht was die Leute sagen….
    >
    >Ich würde doch vielleicht mal dieses Bild öffnen, nachmessen und am Mann prüfen wer das Maß einhalten
    >kann, ein aussagekräfitigeres Beweismittel gibt es wohl kaum… 😉

    ….als erwachsene Frau würde ich evtl drüber schmunzeln, käme ganz auf meine Tagesform an, unverschämt ist es allemal!!!

  59. T.Dersch sagt:

    Habe soeben eine etwas anzügliche Mail auf Facebook erhalten. Absenderin ist eine gewisse Ariane Friedrich.

  60. popkoorn sagt:

    1. Die Argumente im Artikel sind richtig und wichtig und zeugen von einem Geist, der sich Gedanken macht.
    Die Tatsache dass nun mindestens zwei unschuldige T.D´s stigmatisiert werden, sollte zu Bedenken geben.

    2. Frau Friedrichs Aktion ist verständlich. Ich finde sie auch richtig. Sie ist Opfer einer Belästigung, nicht Verursacherin und hat das Recht sich zu wehren. Von einer Kommissarin könnte man natürlich auch eine „professionellere“ Art erwarten. Andererseits wird sie so schnell keine ungebetenen Fotos mehr mit dem Gemächt notgeiler Böcke bekommen. Glaube auch nicht, dass ein Lynchmob nach Allendorf fährt, weil dort einer seine Nacktfotos an eine Sportlerin geschickt hat.

    3. Sind solche „Internetsensationen“ für 99%, mich eingeschlossen, Gossip und Unterhaltung. Ich hinterlasse gerne mal provokante Meinungen und ergötze mich an den Kommentaren hinterher. Feed the troll mjamjam.
    Finds ziemlich interessant zu sehen, wie erst alle pro Friedrich waren und die Meinung dann langsam nach kontra Friedrich kippte.

  61. Stephan Bachmann sagt:

    Ich finde diese Thematik in der heutigen Zeit höchstinteressant. Man fängt an sich zu fragen, ob man nicht eines Tages selbst in einer solchen Situation sein könnte – gleichgültig auf welcher Seite, ob als Opfer oder vermeintlicher Täter (und damit ja dann auch Opfer) und man fragt sich ebenfalls, ob man da irgendwelche Vorkehrungen treffen kann.

    Es muß in solchen Fällen ja nicht einmal unbedingt eine Person des öffentlichen Interesses involviert sein, um einen signifikanten Schaden anzurichten. Man stelle sich einfach nur vor, sein eigenes e-mail oder facebook-account würde gehackt und es würde in seinem eigenem Namen jede Menge Unfug getrieben.

    Im vorliegenden Fall übrigens folge ich Ihrem Tenor und würde mir insbesondere bei einer Polizeikommissarin ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wünschen.

  62. Flickenbär sagt:

    Ich kann nicht erkennen, dass es Sache des Opfers ist erst noch den schlüssigen Beweis zu erbringen, dass der Absender namentlich korrekt ist. Warum sollte sie das müssen? Sie veröffentlicht eine Email, die ihr zugestellt wurde und nimmt der ganzen Sache somit die Anonymität. Das ist ihr gutes Recht. Selbstjustoz kann ich nicht erkennen. Es ist nicht ihre Aufgabe, sich Gedanken zu machen, was das gesellschaftlich für den Täter bedeuten könnte.

  63. jens tuengerthal sagt:

    Wenn ich schon unvollständig zitiert werde, möchte ich auch dazu Stellung nehmen – das Problem ist die faktische Prangerwirkung der Tat, wir haben dieses mittelalterliche Instrument aus guten Gründen abgeschafft und überwunden und die Verurteilung vor der Anklage im rechtsstaatlichen Verfahren verstößt gegen Grundsätze wie in dubio pro reo und nulla poena, die wir schon seit dem Mittelalter aus guten Gründen hoch halten – andererseits, wenn ein Mann seine sexuellen Triebe nicht unter Kontrolle hat und eine Frau sexuell belästigt, finde ich den Kampf mit offenen Visier, der ihn bloßstellt noch ehrlicher und besser als eine Kriminalisierung des privaten Lebens.

    Insofern halte ich die Tat zwar nicht für nachahmenswert aber im besonderen Fall für tolerabel – wer sich öffentlich lächerlich macht, muss damit rechnen, eine Quittung zu bekommen – lieber eine Blamage als eine Strafanzeige, sie wehrt sich klar und so fragwürdig ich den Pranger rechtlich finde, so verständlich ist er hier.

    Hüten wir uns vor schnellen Urteilen und einer Kriminalisierung dieses Tuns von beiden Seiten her – er hat Mist gemacht, sie hat sich gewehrt, es ist ok – lassen wir doch den Staat außen vor und freuen wir uns, wenn Menschen es schaffen ihre Konflikte ohne staatliche Hilfe zu lösen.

  64. Volker Anem sagt:

    @Flickenbär Private Nachrichten, sollten … Na was? Richtig! … privat bleiben!

    Wenn ich das richtig verstehe wurde A. Friedrich nur ein unheimlich intimes Angebot gemacht, nichts weiter. Wenn ein Mensch bereit ist, soviel von sich preis zu geben, denn ist er ganz klar sehr verletzlich. Umso schlimmer ist was Frau mit diesem Vertrauensvorschuss anstellt!

    • spin sagt:

      ähem,

      „Willst du mal einen schönen Schwanz sehen, gerade geduscht und frisch rasiert?“

      das ist nichts als eine sexuelle belästigung. sie mögen das egal fnden, banalisieren, lächerlich machen. das aber spricht gegen sie selbst, nicht gegen frau friedrich.

      wer unaufgefordert solche emails versendet wird sinnvollerweise mit einem verfahren konfrontiert. frau friedrichs reaktion mag überstürzt und in der konsequenz auch negativ für unschuldige gewesen sein (was allerdings auch mal bewiesen und nicht immer nur behauptet werden müsste). nachvollziehbar ist sie dennoch.

  65. Hallo Herr Cole,
    gerne freuen wir uns auf weitere Veranstaltungen mit Ihnen, die Veranstaltung heute in München wird ja zu Ihrem Heimspiel. Viele Grüße
    Susanne Brendle

  66. TRK sagt:

    wo genau kann ich denn die 100er Rolle bestellen….??? finde nur die 20er Option im Shop!

  67. Tim Cole sagt:

    @TRK: Laut Post-Website (Link oben) „bestellbar bereits ab 20 Stück im Onlineshop oder ab 1.000 Stück bzw. 100 Stück auf Rolle über das Service-Team“

  68. Michael Florian Bamberger sagt:

    Hallo,
    wirklich auserordentlich mal einen neutralen Artikel zu finden.
    Leider sind bei der Recherche einige Fehler unterlaufen. So handelt es sich nicht um das gleiche Dorf. Allendorf/Eder und Allendorf/Hohenfels (Dautphetal) liegen ca 70km auseinander. Die Anzeige ist bei der Staatsanwaltschaft Mr eingegangen und somit ist davon auszugehen, dass es um den Herren Dersch aus Allendorf/Hohenfels stammt.

  69. Gerd sagt:

    Die individuellen Marken mögen ja für bestimmte Anlässe ganz nett sein und auch der Briefmarke wieder etwas Aufmerksamkeit schenken. Wer sieht sich sonst schon noch die Marke an (erst recht diese Internetmarken).
    Als Briefmarkensammler jedoch finde ich die amtlichen Ausgaben einfach besser.

  70. Ich hatte gestern Abend das Vergnügen, Sie in GE zu hören! Klasse Vortrag, wie in Ihren Büchern klar, direkt und ohne Schnörkel!
    Go ahead, Mr. Cole !!

  71. Bem sagt:

    Lieber Tim,
    Vergiss aber nicht, dass man auf der Toiletten besser zuerst dien Hosemn auszieht…

  72. Michel Fendel sagt:

    Dümmer geht’s nümmer…

    Wenn der Bericht über booking.com von Ihnen ist, kann ich nur Ihre geistige Beschränktheit feststellen, da ich schon über 7 Jahre bei booking.com Hotels buche, ohne jemals Probleme gehabt zu haben. Und der Peanuts oben in Ihrer Rechner-Ecke interesiert doch überhaupt nicht.

    mfg

    M. Fendel

  73. Hallo Herr Cole, das iPad ist gut geeignet, um die Süddeutsche Zeitung möglichst schnell durch zu wischen. Nach der ganz ungewöhnlich aufwendigen Kampagne um eine Frau Wulff habe ich meine gestapelten SZ-Ausgaben in den Papiermüll geworfen. Aber zwei Fragen beschäftigen mich sehr, die die umfangreichen Berichte unbeantwortet ließen:

    Was etwa war es, das im Internet oder auf Papier geschrieben wurde, um mit Unterlassungsklage und Geldentschädigung zu enden? Schließlich hat die TAZ ja gerade vom Oberlandesgericht (OLG) in Frankfurt am Main bestätigt bekommen (Az. 16 W 36/12), dass sie Herrn Sarrazin mit Gossenfloskeln beschimpfen darf. Lag es vielleicht an einer Verwechselung der weiblichen Wortform mit der männlichen? Welche der fünf Medienkonzerne waren betroffen? Die halbe Nacht habe ich mit Google gesucht – aber nur einen einzigen Verlag gefunden, der angeblich 10.000 € gezahlt haben soll. Wer weiß Antworten? Gern auch telefonisch. Aktuell bin ich sehr unsicher, was ich schreiben darf und was nicht.

  74. Zukunft sagt:

    „Wenn keiner auf meinen Artikel klickt…“
    –> Das Schulterklopfen von der Altherrenriege reicht einfach nicht mehr um ein/e gute/r JournalistIn zu sein, im Zeitalter des Internets kann endlich auch die Meinung des Lesers / der Leserin zu einem einzelnen Artikel (nicht nur dem Gesamtprodukt) gemessen werden.
    Eine Optimierung für Google bedeutet im Endeffekt auch nur Wörter zu verwenden, die im Wortschatz potentiellen LeserInnen eine Rolle spielen, ergo in der Suche verwendet werden. Der/die JournalistIn der Zukunft wird also die Freiheit genommen Themen zu behandeln die niemanden interessieren und Wörter zu verwenden die keine/r versteht.
    Fazit: Der Journalismus der Zukunft muss sich seinen LeserInnen annähern.

  75. Bernhard Hertel sagt:

    LieberTim,
    zumindest in China kommt man in den meisten Hotels kostenlos ins Internet. In Sardinien gab es vor der Bäckerei, wo ich immer frisches Brötchen gekauft habe, ein offenes W-Lan. So kommt man dort ins Netz.In Griechenland war es neben der Bank.

  76. Tim Cole sagt:

    @
    Ich schreibe diese Zeilen in Paris im Mercure La Villette, ein etwas abgetackeltes Business-Hotel. WLAN ist umsonst – aber so überlastet, dass man gar nicht erst reinkommt. Im Zimmer fand ich ein Ethernet-Kabel. Wenn ich da drüber ins Internet gehe, kostet es 10 Euro am Tag, aber es ist auch nicht viel schneller…

    C’est la vie!

  77. Hans-Ulrich Dietz sagt:

    Lieber Tim,

    ich wähle nur noch Hotels, in denen das wlan auf dem Zimmer kostenlos ist. Damit kann ich als Hotelgast die guten von den nicht guten Hotels differenzieren. Das sollten alle wlan-Nutzer machen und langfristig sollte dieses Verhalten die Spreu vom Weizen trennen.

    Gruß

    Ulli

  78. Bem sagt:

    Eigentlich kann das iPad schon lange exel, word…etc. z.B. mit Docs to go, na ja, zumindest die Skatabrechnung geht wunderbar. Aber wieso kannst Du jetzt plötzlich schreiben, wo doch nur die Windowswelt eingekehrt ist. Da hilf doch auch nur eine externe Tastatur.
    Herzlichen Gruß nach Österreich.
    Bem

  79. Turan sagt:

    Hallo,

    den Artikel über Booking.com kann ich leider nur zustimmen! Auch ich bin geschäftlich sehr viel unterwegs und hatte bisher über Booking.com gebucht. Wir hatten über Booking.com für unseren Urlaub auch entsprechend ein Hotel gebucht, was sich bei der Ankunft als reinste abzocke Das Hotelbetreibers rausstellte. Wir haben drauf hin,das Hotel nicht genommen und hatten vor Ort mitten in der Nacht sehr viele Unannehmlichkeiten. Wir wandten uns direkt an Booking.com und anstatt hier Hilfe zu bekommen Hat man uns eher im Stich gelassen und einfach auf den Hotelbetreiber verwiesen. Das im Detail hier zu erläutern würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, aber wenn sie in einem fremden Land mehr oder weniger genötigt werden zu zahlen und Gewalt angedroht wird ist das nicht mehr lustig.

    Auch für mich wird in Zukunft nie wieder über Booking.com gebucht

  80. Ossi Urchs sagt:

    Dein Wort in der Internet-Götter Gehörgang, sonniger Optimist 😉

  81. Tim Cole sagt:

    Ich bin ja bekanntlich ein bekennender Optimist!

  82. Ossi Urchs sagt:

    Bei mir hat’s am Sonntag noch geklappt, mit der FAS und dem unsäglichen Lobo-Zitat. Aber Du hast natürlich völlig recht: Pest und Cholera sollen sie holen 😉

  83. Tim Cole sagt:

    Meine Freundin @PikiHH macht mich darauf aufmerksam, dass es sich bei ieser Seite um eine Kampagne von D64 handelt, die eigentlich GEGEN das Leistungsschutzrecht gerichtet ist. Wenn ja, dann ist das so ziemlich die dämlichste Aktion, die ich je gesehen habe: Die blockieren eine Website, um gegen das Blockieren von Websites zu protestieren? Ich erschieß dich gleich, um gegen Waffenbesitz zu protestieren? Und ohne die Mitwirkung der FAZ kann das auch nicht gelaufen sein. Egal: Es bleibt dabei – so (oder so ähnlich) wird die Zukunft des Zeitungswesens in Deutschland aussehen, wenn dieses dämliche Gesetz nicht schleunigst kassiert wird. Wonach es aber nicht aussieht, weil meine Freunde bei der SPD das ganze Internet-Thema gerade verpennen!

  84. Ossi Urchs sagt:

    Wenn schon, woe Obama sagt, die Technik kein Hindernis mehr darstellt, in dem, was wir mit der Daten-Analyse erreichen können, dann muss die Politik diese Rolle eben wieder übernehmen. Nicht die Parteipolitik, sondern die Politeia, die Gemeinschaft der Bürger. Wir können die doch nicht einfach machen lassen. Ob sie nun Dobrindt, Obama oder sonstwie heißen.

  85. Bernd Badura sagt:

    Hm, also an der Börse haben das Steuer schon die Computer übernommen. Da kann eine Nanosekunde mehrere tausend Euro wert sein. Zeigt in welche Absurdien sich die Wirtschaft heutzutage verirrt.

  86. Tim Cole sagt:

    @Bernd: Und was ist passiert? Na klar, eine Weltwirtschaftskrise!

  87. Nala sagt:

    Wenn man bedenkt, nachdem man die Taschenrechner erfunden hat, könnten immer weniger Menschen im Kopf rechnen….Will ich gar nicht wissen, was passiert wenn der Rechner auf einmal die Rückschlüsse statt der Mensch aus dem Situation zieht….Unsere Denkvermögen sollte gepflegt werden…wie z.B. beim Fahrradteile, wird nicht gepflegt, rostet irgendwann ein…
    Meine Sicht mindestens zum Thema 🙂

  88. Wir sollten putativ einfach mal davon ausgehen, dass der Mann, der dachte, er käme über die im Bundesrat gescheiterte Anonym-Lösung elegant davon, eine Menge zu verbergen hat. Schon die Herkunft des Geldes ist nicht geklärt. Selbst dann nicht, wenn man die Geschichte akzeptiert, wonach ihm ein anderer französischer Ehrenmann ganz ehrenhaft Millionen geschenkt hat, damit er ein bisschen zocken kann.
    Man darf davon ausgehen, dass diese milde Gabe nicht versteuert wurde (das Problem ist verjährt). Und man sollte ebenfalls davon ausgehen, dass sie eine Rolle spielte beim Einstieg einer gewissen Firma im Fußball-„Verein“ Bayern München (mit all den Nebengeräuschen wie Ausstattungsverträge etc.). Man sollte ebenfalls davon ausgehen, dass dieser Slush Fund in der Schweiz eine gute Quelle gewesen sein kann, um ein paar fußballbezogene Geschäfte an den offiziellen Stellen vorbei zu erledigen.
    Mich würde deshalb schon sehr interessieren, wohin die Auszahlungen der beiden Konten geflossen sind. Und zwar nicht als Gossip-Konsument, sondern als Journalist, der sich immer wieder mit Korruption und Betrug im Sport beschäftigt. Die Amigo-Mentalität in Bayern (auch Spezl-Wirtschaft genannt) dürfte nicht ausgestorben sein. Dass derlei Aktivitäten über fremde Länder abgespult werden, ist doch par for the course. Ich warte nun auf die nächste Ausgabe des „Stern“ und hoffe, dass das Magazin die Ergebnisse seiner Recherchen auf den Tisch legt. Nicht so’n Empörungszeug wie bei Brüderle, sondern schwerwiegende Fakten. Dann sehen wir weiter.

  89. Wer von den beiden da oben ist denn der Walz? 😉

  90. Lutz Prauser sagt:

    Du entschuldige, I kenn Di…
    Bist Du nicht der Kloane…
    der scho als Bua gern die Hoar g’schnittn hat…

  91. Sony, for example, was doing poorly in the market up until the merged with Ericsson,
    a Swedish company, and now the two are working quite well together

  92. Das war ja in Mode die Email zu verrufen und dann auch mit Verboten zu hantieren bzw. teilweise nach dem Gesetzgeber zu rufen, damit dann geregelt werden kann wie ein idealer Umgang mit dem Medium aussieht. Dabei sollten doch Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Lage sein untereinander einen sinnvollen Umgang zu regeln.

  93. derrick sagt:

    American media, and politicians, call Snowden a traitor. not the American people.

  94. Tim Cole sagt:

    Interessant zu sehenm wie sich die GEschichte wiederholt. Ich hätte diesen Beitrag genauso gut gestern geschrieben haben können…

  95. lieber conners (von mir aus auch tim),
    unfassbar, noch zu lebzeiten solchermaßen geadelt zu weden. eine schmale „bräuningergasse“ in irgendendeinem unbekannten nest hätte man sich vielleicht vorstellen können. dass aber auf der kurpromenade der weltberühmten sanatoriums- und jungbrunnen-metropole st.michael im lungau ein ganzer platz nach dem eigenen namen benannt werden soll, ist wahrlich gigantisch.was soll da eigentlich noch kommen? saure kutteln vielleicht, aber nur aus der küche von vinzent klink. bleibt für mich also nur zu hoffen, dass er in bester lage auf dem fritz-bräuninger-platz bald ein restaurant eröffnet. runder geburtstag hin oder her: mein stammplatz jedenfalls ist reseviert.

  96. Nun kommt er tatsächlich nicht mehr mit – aber nur weil er uns zuvorgekommen ist! R.I.P.

  97. Friedrich Bräuninger sagt:

    Lieber Tim,
    mit besten Freunden verbindet uns ohne Frage eine Art Verwandtschaft, die der „geborenen“ Beziehung zu nahen Angehörigen oft in nichts nachsteht und – wie ich selber erkennen durfte- diese in ihrer Intensität sogar weit überragen kann. Dein Nachruf auf den Vordenker und Großmeister Ossi Urchs bringt das im besten Sinne freundschaftlich zum Ausdruck. Herzliches Beileid.

    Fritz

  98. Danke Tim für Deine Zeilen. Mit Ossi hat uns einer der Wegbereiter, einer der Pioniere der digitalen Ära verlassen. Ich bin dankbar für die Anregungen und Impulse. Uli Kampffmeyer

  99. Lieber Herr Cole, unser Beileid zum Verlust eines guten Freundes! Wir fanden Ihren Nachruf sehr gelungen und haben ihn daher auf unserem Blog verlinkt. Bester Gruß, Marion Gissing

  100. Pingback: Partizipation in der Praxis – die Berliner Thesen | czyslansky

  101. Mein lieber Tim,

    ein Beitrag mit der Überschrift „Da fehlen die Worte“ und einem Bild von dir darunter ist ein solche starker Widerspruch, dass dir sensationelle Klickraten sicher sein sollten. Und mit den in München geforderten 15 Minuten kommst du gut klar. Die Frage ist nur, bekommst du wirklich drei Vortrags-Slots hintereinander zugewiesen?

    Egal: Gelangweilt hab ich mich noch nie bei deinen Vorträgen. Egal wie lange sie gedauert haben. Und das ist doch wohl das Wichtigste.

  102. Tim Cole sagt:

    Lieber Nick

    Das Internet vernichtet Arbeitsplätze? Wer hätte das gedacht! Aber mal im Ernst: Welche neue Technologie hat keine Arbeitsplätze vernichtet – oder besser gesagt obsolet gemacht. Die Eisenbahn hat die Postkutschenfahrer arbeitslos gemacht, der Telegraf war das Ende des legendären „Pony Express“.

    Voltaire hat einmal den wunderbaren Satz geprägt: „Le mieux est l’ennemi du bien“ – das Bessere ist der Feind des Guten. Amazon macht einen besseren Job, Bücher zu verkaufen, als die meisten Buchhändler. Um die Buchhändler tut es mir leid, aber so ist das Leben.

    Autoren, vor allem aber Verlage und Medienkonzerne, haben sehr gut verdient mit dem Copyright, aber in der digitalen Welt ist Copyright nun mal ein veraltetes Konzept. Als Autor werde ich mich schon durchsetzen, vielleicht nicht mehr mit dem Verkauf von Büchern, sondern mit dem Verkauf von Wissen in Form von Vorträgen, Beratungsaufträgen oder Lehraufträgen, aber ich werde überleben. Die Verlage und Medienkonzerne nicht, jedenfalls nicht, wenn sie weiterhin so borniert mit dem Thema Online umgehen. Erst setzen sie ein völlig idotisches Leistungsschutzrecht durch, und wenn Google dann aufhört, auf ihre Inhalte zu verlinken, schreien sie „Erpressung!“ Um die ist es wirklich nicht schade.

    Und die ganzen kleinen Mittelständler, um die sich Jaron Sorgen macht? Was haben die denn zu verlieren? Und wenn doch, dann müssen sie sich halt verändern, anpassen, neue Ideen und neue Geschäftsmodelle erfinden. Sie nennen es Evolution, und die kann manchmal furchtbar grausam sein. Aber stoppen, das kann man sie nicht.

    Oder was meinst du?

  103. Sigi Höhle sagt:

    Information wants to be free! Und Ossi konnte sehr wohl unterscheiden, ob er jemand in der analogen oder digitalen Welt traf. Wie er überhaupt das „Kleinod der Unterscheidung“ (Patanjali) zu würdigen wusste. Lanier spielt doch nur denjenigen in die Hände, die Angst vor der technologischen Entwicklung haben. Das erinnert mich an die verzweifelten Weber, die die ersten maschinellen Webstühle zerstörten. Dass Lanier nun den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält, enttäuscht mich als gelernte Buchhändlerin ganz besonders. Dabei kommt mir ein guter Freund von Ossi in den Sinn, der Physiker Paul Höhle, Träger des bundesdeutschen Verdienstkreuzes, der (ohne Fassbinder zu kennen) immer davor gewarnt hat: Angst essen Seele auf.

  104. Yamuna Giri sagt:

    Das Göttliche im Wesensinnern sei gegrüßt vom Göttlichen im Wesensinnern !!!
    …ich als Höhlenbewohner aus dem vorigen Jahrtausend habe von vielen „modernen Dingen“ herzlich wenig Ahnung, aber – sogar mir ist aufgefallen, daß sich das „Urheberrecht“ im digitalen Zeitalter in einer neuen Dimension entwickelt hat; es geht nicht mehr darum, das „Ich Mir Meins“ zu schützen, sondern je mehr etwas geteilt wird, also der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird, desto mehr potenziert sich der Effekt + natürlich auch die „Ernte“ des Autors..

  105. Joachim Graf sagt:

    Da gab es mal einen deutschen Philosophen. Der hat das mit dem Internet so erklärt: Tendenzieller Fall der Profitrate (nur Menschen schaffen Mehrwert, Maschinen arbeiten ihren Wert nur ab). Insoweit ist das logisch, konsequent und unaufhaltsam, so lange es kapitalistische Verwertungsmechanismen gibt, dass je mehr Maschine es gibt, die Preise sinken. Wer was anderes will, sollte nicht das Internet verändern, sondern den darunter liegenden Verwertungsmechanismus.

  106. Tim Cole sagt:

    Oh Wunder: Die Dame hat sich gemeldet! Und mit Ihrem Chef habe ich heute lange telefoniert. Es sieht so als, als ob ich es den Verlegern doch noch sagen darf 😉

  107. Lieber Tim Cole,

    leider fand ich den Originaltext der Rede von J. Lanier nicht, die er jüngst anläßlich der Preisverleihung in Frankfurt hielt. Ich fand aber ein Interview in der „Die Zeit“ (16. Feb. 2014) und daraus lassen sich nachfolgende 9 Thesen extrahieren:

    A) Die Digitalisierung der Wirtschaft zerstört die Mittelschicht unserer Gesellschaft
    B) Internetnutzer haben einen tollen Dienst und zahlen nichts dafür. Indem sie diese Dienste nutzen, werden sie zur Datenmasse und verlieren die Kontrolle. Die großen Firmen (google / facebook) verdienen wahnsinnig viel Geld, der Einzelne geht leer aus. Hätten sie unsere Daten nicht, hätten sie kein Geschäftsmodell.
    C) Algorithmen helfen das Risiko (Beispiel US-Krankenkassen) gering zu halten. Das führt zu einer „Informationsökonomie“, die J.Lanier eine „neue Form des Feudalismus“ nennt
    D) Demokratien können durch die Technologie komplett ausgehöhlt werden (Beispiel US-Wahlen).
    E) Soziale Netzwerke verfestigen das soziale Ungleichgewicht in der Welt (Beispiel Twitter, Revolution Ägypten).
    F) Die Macht hat, wer über die größten Computer verfügt.
    G) Open Access macht die Situation noch schlimmer.
    H) Wir müssen aufpassen, daß unsere Euphorie nicht einen globalen Unfall nach sich zieht.
    J) Das ist einer der Gründe, warum das Internet nicht zur einzigen Kommunikationsplattform werden darf.

    Und nun freue ich mich auf Deine Stellungnahme
    Nick

  108. Tim Cole sagt:

    Ich erkenne an, dass Jaron sich Sorgen macht über die Weiterentwicklung der Digitalen Gesellschaft. Die mache ich mir auch. Aber eine solche Ansammlung von Negativbildern muss einen anderen Hintergrund haben. Es ist die gleiche Masche, die Frank Schirrmacher so perfekt beherrschte: Sage Leuten, die verunsichert sind und Angst vor der Zukunft haben, dass sie Recht haben. Bestätige sie in ihrer Sehnsucht nach einer heilen Welt, die angeblich früher viel besser war als heute. Und vor allem sage ihnen, wer schuld daran ist. So schuf man früher Volksfeinde, so schreibt man heute Bestseller.

    Die Digitalisierung zerstört nicht den Mittelstand, sie verändert aber Geschäftsmodelle. Das ist jene kreative Zerstörung, das „Disruptive“, das immer kennzeichnend ist für den Übergang von einer Basistechnologie zu einer anderen. Sie schafft aber auch neue Chancen für diejenigen, die bereit sind, sie zu nutzen. Der Telegraf war das Ende des Pony Express, die Eisenbahn brachte das Aus für die Postkutsche, der E-Lok machte die Heizer arbeitslos. Aber sie schufen jeweils neue, blühende Wirtschaftszweige. Das Internet schafft Millionen neuer Arbeitsplätze in Branchen, die es vor zehn oder zwanzig Jahren überhaupt nicht gab. Dafür sterben andere Branchen oder schrumpfen in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Nennen wir es digitalen Darwinismus oder was auch immer: Es ist weder neu noch aufzuhalten. Und Lamentieren wie Jaron hilft schon gar nicht.

    Was den digitalen Feudalimus angeht, macht der liebe Jaron die Rechnung ohne uns Kunden/Konsumenten/Bürger. Wenn es uns wirklich stört, dass man unsere Informationen heimlich sammelt und verwendet, dann können wir uns ja wehren! Wir können Politiker wählen, die die Wachhunde von NSA und BND an die Kette legen. Wir können uns weigern, weiterhin bei Firmen einzukaufen, die uns nicht sagen, welche Daten sie über uns sammeln. Wir können Druck auf die Regulatoren machen, damit sie die Unternehmen zwingen, ihre Datenbanken zu öffnen und uns Einblick zu geben, wie es Axciom bereits freiwillig getan hat – immerhin der größte so genannte Data Broker der Welt. Wir sind nicht hilflos, sondern allenfalls willenlos.

    Oder vielleicht stört uns das alles in Wirklichkeit gar nicht, weil wir ja im Gegenzug etwas dafür bekommen, nämlich besseren Service. Wir werden von Werbern und Anbietern in Zukunft nur noch mit Dingen erfreut werden, die wir wollen und brauchen, und wir werden in Ruhe gelassen von Dingen, die wir nicht haben wollen. Jarons „Informationsökonomoie“ macht uns nicht zu Sklaven und Vassallen, sondern zu gleichberechtigten Partnern, und ich vermag beim besten Willen nichts Böses darin zu erkennen.

    Andere Stichworte – Demokratieabbau, soziale Starre, Allmacht der Computer – sind Jarons geradezu höhnische Verdrehung der Tatsachen. Internet ist die große Chance für mehr Demokratie, allerdings eine direkte Form davon, und davor fürchten sich unsere so genannten Volksvertreter wie der Teufel das Weihwasser, weil nur die heutige kranke Form von Stellvertreterdemokratie ihre Macht und ihr Einkommen sichert. Das Social Web ist ein Brutkasten für neue Formen der sozialen Interaktion und Kollaboration, siehe Crowd Sourcing und Ähnliches. Und mit der Größe des Computers hat „Big Data“ rein gar nichts zu tun im Zeitalter von Cloud Computing, die im Gegenteil selbst kleinen Unternehmen Zugang zu riesiger Rechnerleistung gegen ganz billiges Geld ermöglicht.

    Warum sich der gute Jaron so an Open Source abreibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Vielleicht weil er Amerikaner ist (bin ich übrigens auch) und eine verklärte Vision vom einsamen, knorrigen Farmer hat, der mit seinem Pflug die Wüste zähmt und ein blühendes Eden für sich und die seinen (und nur für die!) erschafft. Das ist Steinzeit-Kapitalismus, was Jaron predigt. Aber er ist ja schließlich auch kein Ökonom, sondern ein Techie. Die sehen die Welt ein bisschen anders.

    Recht hat er, wenn er vor dem digitalen GAU warnt, und wir müssen in der Tat sehr wachsam sein. Aber wir hatten auch noch nie so viele Möglichkeiten, den Gang der Dinge zu überwachen und zu beeinflussen und notfalls das Steuer umzureißen. Nur müssen wir es selbst tun, das wird niemand für uns machen. Deshalb haben Ossi und ich auch immer wieder den alten Kant bemüht und sein Leitspruch „sapere aude“ – wage, dich deines Verstandes zu bedienen! Wenn wir uns nur zurücklehnen und zuschauen, dann hätten wir den Evolutionssprung von der Coachkartoffel zum autonomen, aufgeklärten Netizen tatsächlich verpasst. Und daran wären nur wir selber schuld.

    Erstaunt hat mich der letzte Punkt, und ich denke, dass Jaron selbst nicht sagen kann, was das soll. Das Internet ist keine Plattform, sondern ein Netzwerk und damit die Infrastruktur, über die Kommunikation in vielerlei Form verläuft, so wie Straßen die Infrastruktur sind, die Mobilität möglich macht. Will er ein zweites Parallelnetz bauen? Oder will er zurück zu Snail Mail, Telegramm, Brieftauben oder Flaschenpost? Nee, das ist auch so ein nebulöser Satz von jemandem, der nicht wirklih sagen kann, wie es weitergeht – aber davor Angst machen will.

    Schade, Jaron, du warst früher ein interessanter, anregender Gesprächspartner. Jetzt bist du einfach alt und griesgrämig geworden. Nur saßen Leute wie du früher auf der Rentnerbank und grummelten leise vor sich hin. Dank Internet kannst du jetzt vor einem Millionenpublikum grummeln. Ist irgendwie auch ein Fortschritt, oder?

  109. Vranken sagt:

    ich lese gerade die Digitale Aufklärung und bin froh, dass es soviel Sachverstand und nüchterne Analyse über ein so wichtige Thema gibt. Beizeiten würde ich gerne einmal beleuchten, wie diese Erkenntnisse aus Ihrer Sicht konkret in den Organisations- und Führungsalltag umgesetzt werden können

  110. Josef Pfisterer sagt:

    Bedanke mich für die sehr berührende Geschichte, die man nicht erfinden kann. Wir waren mitbeteiligt. 🙂

    Was Tim Cole nicht mehr mitbekommen hatte, kurz vor dem Einstieg hatte ich meine Elisabeth, das Geburtstagskind Hans Peter und seine Freundin Vera aus 4 Briefumschlägen ziehen lassen, wohin die Reise geht. Hans Peter hatte HAMBURG gezogen, was nicht weiter verwundert, da in allen 4 Briefumschlägen ein Foto mit HAMBURG zu finden war.

    Die anderen 3 Personen hatten blitzschnell andere Bilder eingefügt (z.B. GUTSCHRIFT für eine Fahrt nach Krumau, Besuch der voestalpine Stahlwelt, Fahrt auf den Pöstlingberg – inkl. Mittagessen) ohne, dass es Hans Peter gesehen hatte. Vorher hatten wir vereinbart, dass die Reise dorthin geht, was das GEBURTSTAGSKIND ziehen würde.

    Es waren großartige Tage in Hamburg. (Fotos in Kürze auf meiner facebook-Seite: Josef Pfisterer)
    Tim Cole wünsche ich weiterhin VIEL ERFOLG und weiterhin so eine großartige Beobachtungsgabe!!!
    LG Josef Pfisterer

  111. Hans-Ulrich Dietz sagt:

    Lieber Tim,

    ich erlebe die Versuche unerwünschter Freundschaften derzeit auf XING. Diverse Personen wollen sich mit mir verbandeln. Aber sie haben noch nicht einmal den Anstand, den Grund des Verbandelns anzugeben. Diese Personen lehne ich – falls nicht persönlich bekannt und wert, mein Kontakt zu sein. – ohne Begründung ab. Auch wenn ich dann als arrogant bezeichnet werde.

    Meine Freunde – dazu gehörst Du mit Deiner Gattin – möchte ich mir selber aussuchen.

    Gruss

    Ulli

  112. Pingback: Tony Conrad on how to build something different | Tobias Schwarz's Logbook

  113. Friedrich Bräuninger sagt:

    ja, ja, des waret halt no Zeita! Fast wie im Wirtschaftswunder: erst hatte man gar nix, dann langsam aber sicher viel zu viel. Man musste abspecken, reduzieren, selektrieren. Die Internet-Möglichkeiten führen zu einer Informations-und Kommunikations-Inflation, ja einem Tsunami, der nicht nur Schutzwälle sondern auch eine gänzliche neue Kultur und Etikette unabingbar macht.Renaissance und Zukukunft des Trusted-Environments? IN diese Rchtung könnts gehen. Thema für Dein neues Buch.

    Gruß

    Fritz

  114. Josef Pfisterer sagt:

    Grundsätzlich eine gute Idee. Vielleicht sollte die Dame an der Garderobe NACHFRAGEN, ob es SEHR WICHTIG ist, den Telefonpartner zu erreichen. Ein „Ausrufen“ ist sicher mehr störend, als ein leises „vibrieren“ am Handy.
    EHRLICH: Müssen wir tatsächlich IMMER und ÜBERALL telefonisch erreichbar sein? Krankenhaus, Flugzeug etc., es ist eben – Gott sei Dank – nicht überall möglich. (Das Handy auf lautlos, eine Mailbox oder in dringenden Fällen eine Anruf-Umleitung würde diesen Part auch erfüllen.)

    Viel Freude am Telefonieren – auch 2015 wünscht
    Josef Pfisterer

  115. Udo Schubert sagt:

    Wenn Geldmenge und Güter im Gleichgewicht sind und gehalten werden, haben wir keine Inflation – und genau das sollte angesstrebt werden. Die „Inflationsbefürworter“ wollen Deutschland eine Sklavenkugel ans Bein ketten, damit die schwachen Staaten aufholen können. Was für ein Unsinn !! Europa sollte auch ohne Euro zusammenwachsen und schwache Länder sollten die Möglichkeit einer Abwertung haben. Unser Geldsystem ist nicht in Ordnung – warum haben einige „Private“ das Recht Geld zu schöpfen – da geht die Misere schon los. Das Geldsystem muß dringend reformiert werden. Außerdem ist das städige Vorbeten vom Wachtum nicht richtig – man schaue einmal in die Natur und begreife wie Schulden exponentiell wachsen. Schade dass es einen Professor Hankel nicht mehr gibt.

  116. Dieter Kempf sagt:

    Mir gefällt eine andere Variante besser: kurz vor Beginn der Vorstellung die Durchsage: “ bitte vergessen Sie nicht, gleich nach der Vorstellung Ihre Mobitelephone wieder einzuschalten“. Es wirkt tatsächlich! Alle greifen zum Telefon und stellen es stumm oder auf Flugmodus.

  117. Lieber Tim Cole,

    Deine Verzweiflung aufgrund des Verlustes eines lieben Freundes geht zu Herzen. Ich kann dies nachvollziehen, zumal ich neben dem Schreiben auch noch dem Laster fröne, virtuelle Monster in virtueller Umgebung mit virtuellen Zaubersprüchen um ihr virtuelles Leben zu bringen – und so Tastaturen ein hartes nicht virtuelles Leben bei mir erdulden müssen. Hier hilft kein Standard-Werkzeug.
    Bei mechanischen Tastaturen gibt es nahezu jede Form der Individualisierung. Druckpunkt weich oder hart, mit Klick oder ohne, große oder kleine Mulde (vgl. http://www.cherry.de/cid/tastenmodule.htm) – oder guckst Du hier: https://www.getdigital.de/shop/mechanische-tastaturen
    Ansonsten hilft Dir ein Konzept aus der Gaming-Welt – N-Key-Rollover. Das bedeutet, dass mehrere Tastendrücke gleichzeitig erkannt werden, was vor allem fürs Computerspielen unverzichtbar ist. Wird die Tastatur per USB angeschlossen kann sie 6 normale plus weitere 4 Sondertasten gleichzeitig registrieren. Per PS/2 ist ein volles N-Key-Rollover also die Erkennung einer unbegrenzten Anzahl von Tastendrücken möglich.

    Beste Grüße
    Wilhelm Gerbert

  118. Tim Cole sagt:

    Danke für die Tipps. Werde sie durchprobieren 😉

  119. Frank Kemper sagt:

    Gegenfrage: Was sollte eine Tageszeitung über die Ukraine-Krise, Griechenland oder ISIS an News melden, was der geneigte Leser nicht bereits am Vortag in den Nachrichten oder im Web gelesen hat? Und, mir stehen unsere Freunde aus dem Südosten kulturell ja nicht so nahe, aber kann es sein, dass eine Meldung über Fidelio den news-Leser mehr interessiert als den SZ-Leser? Was meinen Sie, was auf der Titelseite der „Walsroder Zeitung“ (Niedersachsen) so alles gecovert wird;-)

  120. Tim Cole sagt:

    Walsroder ZeitungKreisjägermeister Jürgen Brammer über Wildunfälle. Das ist Qualitätsjournalismus: menschennah, nutzwertig, authentisch und aktuell (gerade im Winter wechselt das Wild besonders häufig auf der Suche nach zunehmend knapper Nahrung)!

  121. Frank Kemper sagt:

    Kolportiert ist der Spruch von Axel Springer aus den späten 50ern, dass, während sich die Titelseiten darum drehen, ob China einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommt, die alte Oma gesehen hat, dass gestern ein Auto mit Blaulicht unter ihrem Fenster lang gefahren ist. Und die will dann in der Zeitung lesen, was da los war.

    Dieses Bedürfnis wird nach meiner Wahrnehmung vom Internet schlechter denn je bedient. Als wir am Samstag vom Ikea nach Hause kamen, war bei uns um die Ecke die Straße gesperrt, weil da irgendein Großeinsatz war. ich habe schließlich Infos darüber online aus einem Polizeibericht geklaubt, was vermutlich 9 von 10 Internet-Nutzer einfach nicht schaffen würden. So was kann eine Lokalzeitung vom gesamten Informationsangebot unterscheiden, das sonst noch so auf den Leser einprasselt.

  122. Tim Cole sagt:

    Als alter Lokalreporter (Rhein-Neckar-Zeitung, Stuttgarter Nachrichten) kann ich dir nur wärmstesn beipflichen!

  123. Don K. sagt:

    Deutschland ist traditionell protestantisch, 2/3 Protestanten, 1/3 Katholiken.
    Aufgrund des „katholischen Bildungsdefizites“ und den protestantischen Kaisern hat die kath. Minderheit, Gott sei Dank, in keinem großem Umfang unsere Kultur geprägt.

  124. Günther sagt:

    Sehr gut und richtig

  125. Frank sagt:

    Hallo Tim, ich bin per Zufall auf deinen Blog gestoßen und finde diesen sehr interessant. Die Beiträge sind sehr gut verfast und es sind auch sehr interessante Themen dabei. Danke.

  126. Lieber Tim,

    wo ist denn dein Hut? Wo werfe ich denn hier meinen Schilling für dich ein?
    Du hast Recht, auch ich halte das für die einzig mögliche Monetarisierung von Online-Inhalten. Die Frage ist nur, ob wir auch eine Gesellschaft hinbekommen, die freiwillig zahlt. Wir sind es gewöhnt, dass uns alles einfach genommen wird. Steuer, GEZ, Abgaben auf CD-Rohlinge, etc. Ich denke wir müssen in eine Gebe-Gesellschaft überwechseln, die gerne gibt und eine barrierefreie Micro-Zahlungsmethode zur Verfügung hat.

    Liebe Grüße, Alexander

  127. Askerban sagt:

    „Ich halte inzwischen Ausschau nach einem Rettungsring.“

    Schau mal auf Deine Hüften….

    Einer bezahlt immer. Besser die Partyländer als wir. Man sollte es nur nicht übertreiben.

  128. Josef Pfisterer sagt:

    Heutzutage hätte er zusätzlich zum Telefonat ein „Handy-Foto“ gemacht. 🙂

    Beste Grüße josef

  129. Jan sagt:

    Warten wir es ab! Wann sollte denn Ihrer Meinung nach der Geld Markt sich wieder beruhigen und wann ist die Arbeitsstunde in Deutschland wieder soviel wert wie in den USA? Wann waren die Südländer denn jemals erfolgreich? Die übermäßigen Schulden wurden ja immer schon gefördert, anstatt den Menschen die Wahrheit zu sagen und deren Augen zu öffnen. Die Aenda 2010 hat Deutschland zu Erfolg verholfen … leider gab es bisher kein Staatsmann der mit seinen Bürgern Tacheles geredet hat!

  130. Sehr schöner Beitrag, der die Verhältnisse zwischen GEMA und Konsument aufzeigt. Als ehemaliger Musiker, der zur Vinylzeit auch einige Releases hatte, konnte ich die damalige GEMA-Politik besser nachvollziehen, da es früher schwieriger war, seine Rechte an den aufgeführten Werken wahrzunehmen. Trotzdem, was heutzutage los ist versteht keiner mehr. Wenn es damals schon so war, dass nur ein kleinstes Prozent überhaupt etwas an diesem Vertrag zwischen Musiker/GEMA verdient hat, dann sind das heute sehr viel weniger…. die GEMA gehört in ihrer jetzigen Form abgeschafft!

  131. Markus sagt:

    Würde ja gerne lustig schreiben, doch ist der Hintergrund ernsthafter. Hoffe, dass Obama hier sich gütlich gibt.

  132. Markus sagt:

    Ist nicht ihr ernst? Eine Steckdose in der Toilette? Darauf muss man erst mal kommen.

  133. Markus sagt:

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Die ständigen Sperren im Internet, sind mehr als lästig. Jemand, der das Musikvideo unbedingt haben will, bekommt es auch. Also wo liegt da der Sinn?

  134. Markus sagt:

    Völlig verständlich, wer will seine Betriebsgeheimnisse schon auf einer Cloud wissen? Niemand weiß wirklich, wer da irgendwann sich Zugang verschaffen wird. Und versicherungstechnisch ist das sicher auch ein graus.

  135. Markus sagt:

    Nur gut, dass sich das mittlerweile selbst erledigt hat.

  136. Lieber Tim Cole, danke für den inspirierenden Beitrag!
    Was ist denn überhaupt eine „richtige“ Freundschaft? Und wie funktioniert das über Social Media? Das sind auch oft die Anfangsfragen meiner Kunden in den Beratungen, Schulungen und Workshops.
    Sympathie und Vertrauen sind elementare Werte in einer Freundschaft. Ohne diese Werte funktioniert es nicht. Es ist der Kit, der Menschen zusammen hält. Und das gilt auch online. Allerdings in einem anderen Rahmen.
    Ich denke, man kann über Social Media wie Facebook, Twitter, Xing Kontakte finden und Beziehungen pflegen, wenn man grundsätzlich an den Menschen interessiert ist und digitale Medienkompetenz hat. Je nach Offenheit und gemeinsamen Interessen kann man Beziehungen damit intensivieren und es kann sich mehr daraus entwickeln: gemeinsame Geschäfte, echte Freundschaft oder der Bund fürs Leben. Wer weiß …
    Wichtig ist und bleibt, dass man die Formen zum Vertrauens- und Beziehungsaufbau kennt. Und auch die Grenzen muss man kennen. Wo wird es zu persönlich für öffentliche Kommunikation? Wie löse ich Missverständnisse und Konflikte in der Online-Kommunikation? Diese Grenzen sollte man kennen und kommunizieren, damit der Rahmen von Respekt und Achtung immer gewahrt bleibt.
    Mit einem Handschlag beginnt im wahren Leben oft das Kennenlernen. Man schüttelt sich die Hand zum Kennenlernen. Doch wie gelingt der digitale Handschlag? Ich habe dazu auf der Social Media Night in Karlsruhe einen Vortrag gehalten und einen kurzen Dreh gemacht. Vielleicht passt das zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=1x-iCG_BzQY
    Beste Grüße von der Facebook Freundin Claudia Hilker

  137. GvR sagt:

    Dumm nur, wenn man nicht auf FB ist. Daher fröhliche Wünsche für alles, was da kommt – auf Deiner eigenen Plattform – aus Deiner ehemaligen Stadt…

  138. Fredy Zimmer sagt:

    Das Ding wird wie die vorherigen Trojaner einfach nur eine LACHNUMMER !!!!!!!!!!!!!!

    Meine eigene Sicherheit hat bisher jede Form von Attacken angezeigt und konnte nicht eindringen.

    Man muss einfach die Grundregeln beachten ( eigene IP maskieren und den Rest … )

    Gruß an alle Hacker und Progi´s

  139. Helmut Weissenbach sagt:

    Diese Erlebnisse bereichern das Leben und solche gibt es überall. Man muß nur darauf zugehen. Ich bin mal bei einem Wochenendstop in Hawaii – auf dem Weg nach Tokyo – in Maui durch die Gegend gefahren und war im Verladehafen gelandet. Stieg aus zum Fotografieren. Da kam ein Arbeiter, ein alter Japan, auf mich zu und lud mich ein, auf einer der herumliegenden Holzpalletten Platz zu nehmen. Er lief in einen Schuppen und kam zurück mit einer Sixpack Budweiser, einer Henkelmann mit Lauch ähnlichem Kleingeschnittenen und einem armlangen Thunfisch. Mit seinem Taschenmesser schnitt er eine Scheibe nach der anderen ab und das war unser Mittagessen. Fisch roh, besser gings nicht. In seinem gebrechlichen Englisch erzählte er mir, dass er beim Angriff auf Pearl Harbour hier hängen geblieben ist und seit dem nicht mehr in seiner Heimat gewesen war. Ich mußte ihm alles erzählen, was ich in Japen bis her gesehen hatte und über das Leben in Japan. Seine Augen wurden nass und voller Sehnsucht. Ich flog noch am gleichen Abend weiter, da hin, wovon er jahrelang geträumt hatte. Momente, die man nicht vergisst.

  140. Sebastian sagt:

    Also jetzt hattest Du mich fast 🙂
    Es steht ja nirgends was Akku Technologie und auch Motorola „Knochen“ kann ja durchaus noch eine liebevolle Remineszenz an ein älteres Modell sein. Erst die MARK haben mich dann zum Lachen gebracht. Fröhlich.
    Gut, dass die LiPolymer Akkus das so gut wie nicht mehr zeigen. Der Akku hält dennoch keinen Arbeitstag mehr durch…

  141. Helmut Weissenbach sagt:

    Du hast recht und ich mach mit. Ich bin schon da – in Kreta.

  142. Brendan sagt:

    „Most of Europe lags behind the rest of the world and especially behind “emerging” economies in Asia and Latin America in terms of broadband connectivity. Germany ranks next-to-last in the OECD’s list of broadband usage, with only 1.1 percent of households and companies hooked up to the superfast grid; in Japan the number is 71.5 percent, in South Korea it is 66 percent and counting.“

    Really I thought I was just speaking with the ‚wrong Germans‘ .. now I understand such strange comments such as „linkedIn is nothing in Germany“ , „Twitter is not popular in Germany“ .. Is Germany really in such a fishbowl?

  143. Frank Kemper sagt:

    Man sollte die Verhältnismäßigkeit wahren. Ich kann die Entscheidung von Random House gut verstehen, Pirincis Bücher nicht mehr verkaufen zu wollen. Er ist offenbar ein rassistischer Unsympath, und mit dem wollen sie keine Geschäfte machen. Ich sehe darin auch keinen Boykott, denn ich gehe davon aus, dass – wenn Random seine Bücher nicht verlegt – er sich einen anderen Verlag suchen muss/kann. Sie können ja schlecht das Nutzungsrecht behalten, wenn sie es nicht nutzen wollen.

    Random ist ja kein Staatsverlag, es gibt haufenweise Alternativen, bis hin zum Book on Demand. Und es gibt genügend rechtsnationale Ramschbuden, die jeden Dreck verlegen, da wird der Mann schon unterkommen.

    Ich werde kein Buch von Pirinci mehr kaufen, weil ich es nach Möglichkeit vermeide, Bücher von rassistischen Unsympathen zu kaufen.

    Und nur weil einige Zeitgenossen ihr Recht auf Meinungsfreiheit dahingehend nutzen, einen Boykott für Bücher zu fordern, die sie nicht mögen, bedeutet das ja noch nicht, dass dieser Boykott dann auch stattfindet.

  144. Vielen Dank Tim, du sprichst mir aus der Seele.
    Wir alle sollten dafür kämpfen, dass man das Recht hat, ein Arschloch zu sein.

  145. Ja, Bücher zu verbieten, ist wie Jugendlichen Zigaretten zu verbieten: man weiß dass es ungesund ist & hässlich macht, aber was du verbietest bekommt mehr Reiz und wird dann eben heimlich gemacht.

    Wichtiger wäre es, die Ursachen für Alltagsrassismus am Schopf zu packen, anstelle am Symptom rumzudoktern. In einer aufgeklärten Gesellschaft verpuffen Hassbücher, wie Omas Kaffeeklatschgeläster.

  146. Lutz Prauser sagt:

    Großartig… einfach großartig.

  147. Ralph sagt:

    Mich stören hier 2 Dinge:
    a) Wieder einmal hat sich die „Geiz ist geil“ Mentalität durchgesetzt.
    b) Es läuft am Ende auf eines hinaus: „die großen gewinnen immer.“

  148. Jens Krautscheid sagt:

    „Falls es die Sache für sie leichter macht, wäre ich im Gegenzug damit einverstanden, wenn sie das Licht löschen würden.“

  149. Also wenn ich wirklich „standhaft“ bleibe, kann ich gar nicht pinkeln 😉 #altherrenwitz aber ansonsten hast du meine volle Zustimmung!

  150. helga sagt:

    Wie recht du hast!!!!!

  151. Die E-Mail ist nicht tot. Zumindest nicht bei der Generation, die in den 90ern seine ersten Schritte mit der PC-Welt begonnen hat.

    Komplett out of Scope ist die Mail jedoch, bei der Generation ab 95/98/99/00. Wenn ich meinem Sohn sage: „Hey, schick mir mal den Link von dem lustigen Youtube Video von neulich!“. Was glauben Sie, was dann passiert? Welchen Übertragungsweg wird er wohl wählen? E-Mail?

    Sicher nicht. Er hasst Mails. Innerhalb unsere Familiy ist Google Hangouts etabliert. Er nutzt also diesen Weg. In seinem und unserem Freundeskreis nutzt er Whatsapp.

    Sollte er einmal im späteren Berufsleben Kommunikationsmittel digitaler Form einsetzen müssen, wird E-Mail nur einen ganz, ganz kleinen Anteil haben.

  152. ujf99 sagt:

    Die Übernahme der Chefposition bei highTech war übrigens nicht Anfang der 80er, sondern Ende 1988 oder Anfang 1989. Ganz so lang ist es also gar nicht her. Ich hatte allerdings gedacht, Ihr kennt Euch schon länger (bzw. kanntet Euch schon vor highTech).

  153. B. Hertel sagt:

    Nur wer selber putzt, darf im Stehen pinkeln. Die Folgen sehe ich nach jedem Skatabend.
    Gruß
    Bem

  154. Email tot niemals. Es werden heutzutage ganze Branchen schon als Emailer abgetan 😀

  155. reiner tiroch sagt:

    so ein dämlicher Blödsinn! das Internet hat nichts verursacht, durch dieses werden die Lügen Verfehlungen, und Betrügereien der Banken, Zocker und Betrüger nur schneller erfasst als denen lieb ist.

  156. und trotzdem, oder deswegen, kaufe ich auch weiterhin seit vielen Jahren deren Produkte und Geschenkspakete an meine Freunde und Familie. Jetzt möchte ich auch mal das „Original“ sehen.
    Beim nächsen Besuch.

  157. Thomas Kuhn sagt:

    Weißt Du übrigens lieber Tim,
    dass ich mich nicht erinnern kann, dass WLAN auf der CeBIT je – außerhalb des Pressezentrums – dauerhaft kostenfrei gewesen wäre. Als Indiz dafür folgender Link, der auf die Diskussion zum Thema aus dem Vorjahr verweist … und die Usancen viele Jahre zuvor:
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Cebit-WLAN-Internet-spott-ueber-Preise
    Gruß
    Thomas

  158. alex sagt:

    c) The Irish don´t need to use one. They have a certain technic from ancient celtic times…

  159. Großes Kompliment zu diesen wunderbaren Restauraunt-und Menuekritiken, die ich wirklich gerne lese. Wie trefflich der DigitalTransformation-Wanderprediger und passionierte Feinschmecker Tim Cole zu differenzieren und zu werten weiß, ist mir in allerbester Erinnerung. Es geht nicht immer nur um Austern oder Roast Beef ( das er übrigens excellent zuzubereiten weiß). Da sind zum Beispiel seine Elogen auf die authentischen Backhausprodukte des Dörfleins Anhausen auf der Schwäbischen Alb oder die sehr schmackhaften Sauren Kutteln beim Stadtfest in Hayingen. Wenn einer wie Cole gleich zwei Teller (a`3 €) nachbestellt, kommt das nicht von ungefähr. In Sachen gut essen und trinken sehe ich Tim Cole auf einem Podest mit dem legendären Wolfram Siebeck (u.a. „Die Deutschen und ihre Küche“.) Her mit dem nächsten Beitrag aus diesem Themenspektrum!

    Fritz Bräuninger

  160. Hi Tim
    I am glad you did find us, and thought the email I sent you with advice on our Lunch Service times and details on what we offer was of help, and I am disappointed that perhaps we didn’t meet your expected expectations. Our ranking of 11 is surprising even to us after all we are not a restaurant and do not offer what our City Centre contemporaries do.
    Our location is a distance from the City Centre and our priority is our regular and supportive clients. Although we are a small operation we do try to offer a selection to cater for as many tastes as possible, not always possible in a small operation. I did say in the email that we offer at lunchtime a small but varied selection at good value, and recommended room is left for Anne’s desserts. I checked our Lunch Menu for your visit on Monday, we offered 2 types of soup, various selection of toasties and sandwiches, 2 types of risotto, a crostini (3 with various toppings), pizza slice, Bacon, Cabbage & Onion marinated in Cider and Mustard Seed in Filo Pastry (2 per portion) Coddle ( Pork Ribs, Bacon Pieces, Onion & Potato in a clear broth with added Sausages) and the Wrap (‚For God’s sake) of roasted vegetables, and three dessert options. All our items are homemade with fresh and locally sourced products.
    No food was returned and there was no expression or dissatisfaction made to any staff member, we would’ve happily served your Coddle without the sausages if preferred, a dish that is famed for it’s lack of visual beauty. Coddle is a traditional dish with it’s origins dating back to Dublin of the 1700s. It is as traditional to Dublin as a Blah is to Waterford, Spice Beef to Cork, or Lamb to Wicklow. We are not, thankfully, a Gastro Pub and we personally don’t use the expression of ‚Pub Grub‘ in any of our post or media and it’s not something we plan to offer.
    Please note we do not have a website attached to John Kavanagh The Gravediggers, we do have a popular FB page, Twitter account and instagram account and reply to any queries we receive via phone or email. I do apologize if my email before your visit mislead you.
    Our Guinness is consistent, as it should be: according to Diageo who invest thousands each year on their quality control. Guinness should taste as good in Dublin as anywhere else in the world. But we do sell more kegs of Guinness than any other Public House in Dublin, so we assume it’s good. And our customers would inform us if it wasn’t to their standard.
    Perhaps Trip Advisor Reviewers have inflated their personal experience, we are delighted that people have taken the time to get out of the city to pay us a visit. We often suggest to visitors to leave the expectations and experiences of others behind, to ditch the guide book and seek of your own piece of Dublin Heaven. Perhaps then you’ll find your perfect Pint in a corner pub of our city, and one that offers ‚Pub Grub‘, John Kavanagh The Gravediggers is not that nor will it be that kind of pub. It’s a no nonsense working class pub on the city limits, that’s still in the caring hands of the Kavanagh family since 1833, close to eighth generations, so we like to think we’re getting something right. It may not be the Dublin Pub you assumed or expected, but it’s one we’re very proud to call home, it’s a piece of Dublin Heaven to us. Thanks for stopping by Tim.

  161. It simply makes the difference.

  162. Ein sehr spannender Artikel ! Mapudo, der Marktplatz für Werkstoffe, hat gerade ein neues Video (https://www.youtube.com/watch?v=Trr7thuBIUk) hochgeladen, das innerhalb von 2 Sekunden den Online-Werkstoffeinkauf über http://www.mapudo.com erklärt. Vielleicht ist dies auch interessant für Sie?:-)
    Beste Grüße!

  163. Reinold sagt:

    Tim, great and thank you for this post. I already requested it to test it with my own apiculture. Bests, Reinold

  164. Yilmaz sagt:

    Was ist das schlimmste an Donald Trump?

  165. Lesetipp: Digitale Transformation von Tim Cole
    Deutsche Führungskräfte verschlafen die Digitalisierung

    http://famab.de/blog/lesetipp-digitale-transformation-von-tim-cole/

  166. Differenzierte kluge Antwort! Danke für diese wertvollen Gedanken zu diesem so wichtigen Thema. Ja, wir sollten mindestens wachsam sein, wenn nicht sogar vorsichtig! Ich bezweifele allerdings, dass der Mensch noch vor der KI-Katastrophe lernt, vorausschauend zu navigieren. Dazu sind wir einerseits zu neugierig und andererseits zu sehr von unseren Fähigkeiten überzeugt. Das lehrt uns die Geschichte. Ich hoffe jedoch darauf, dass es nicht so kommt. Gruß Oliver Marquardt

  167. Hans-Ulrich Dietz sagt:

    Lieber Tim, die Dankbarkeit der Ärzteschaft ist Dir damit gewiss. Gruss aus Unterfranken. Ulli

  168. Sie oben sagt:

    Unbedingt machen

  169. Tim Cole sagt:

    Aber trinken tun wir ihn schon hier im Lungau, gell?

  170. Lieber Tim Cole, schönes Beispiel für das Graswurzel-Potenzial der neuen Plattform-Logik.

  171. Dr. Alexis Eideneier sagt:

    Lieber Herr Cole, der Name des Hamburger Restaurants, in dem Siebeck nicht bedient wurde, war „Le Canard“ (nicht „Le Gourmet“), und der Chef des Hauses war Josef Viehhauser. Der legendäre Jochen Karsten saß bei dieser Episode übrigens mit am Tisch. Jahre nach diesem Rauswurf haben sich Viehhauser und Siebeck dann doch noch versöhnt.

    • Tim Cole sagt:

      Danke, dass Sie mein altes Gehirn wieder aufgefrischt haben. Ja, Karsten war wirklich Legende. Ich nehme an, er ist schon lange tot, oder?

      • Tim Cole sagt:

        Horizont (28. Februar 2005): Jochen Karsten, der Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „Der Feinschmecker“, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Vor 30 Jahren gründete er die im Jahreszeiten Verlag erscheinende Zeitschrift, der er seit 1988 als Herausgebers vorstand.

  172. Jorge sagt:

    Solange es Internet, und Homepages gibt, wird es wohl auch emails geben! Emails und Webadressen sind ja unzertrennlich! Es ist nur Schade, dass es so viel Spam emails gibt! Das ist sehr Zeitaufwendig, immer den Sparordner durchzugehen, weil man 1 email sucht! Ja, zum Kommunizieren gibt es halt nun mal die Messengers, die dafür wesentlich besser geeignet sind, vor allem, wenn man gleich ne Antwort will!

  173. TanteElfriede sagt:

    X Privacy macht das auch auf dem Handy!

  174. Michaela Merz sagt:

    Lieber Tim: Du kannst eine Ip-Adresse nicht wirklich ändern. Jedenfalls nicht, ohne einen Proxy zu verwenden oder einen VPN Tunnel aufzubauen (oder TOR zu verwenden). Wäre es technisch möglich, könnte Dein „Gesprächspartner“ ja gar keine Daten mehr an Dich senden – denn dazu braucht er ja Deine wirkliche Zieladresse. Wenn Du einen kostenlosen Proxy verwendest (das machen manche „Anonymizer“) – schießt Du Dir selber in’s Knie weil der Proxy-Anbieter dann Deinen Datenstrom ganz einfach mitlesen und aufzeichnen kann (typische „man in the middle“) Situation. Wenn Du ein öffentliches VPN (Virtual Private Network) nutzt, hilft das meist auch nicht besonders weil die professionellen Anbieter die IP-Adressen der VPN Betrieber kennen und oft sperren. Das hilft auch für TOR. Gibt es Alternativen? Kaum. Es sei denn, Du tust Dich mit ein paar Leuten zusammen, ihr mietet einen eigenen Server und betreibt ein eigenes kleines VPN. So mache ich das. Ich habe Server in den USA und in Europa und kann – je nach Bedarf, meine IP-Adresse in’s Ausland verlagern, ohne das jemand mitlesen kann.

    Liebe Grüsse

    Michaela

  175. Andreas sagt:

    Coole Sache, kannte ich bisher noch nie, aber klar, in einem Büro, in dem man öffentlich sitzt ist das sicherlich sinnvoll. Ich denke da an die vielen Kleinen Werbeagenturen, die inzwischen ja immer häufiger in Fußgängerzonen ihr Geschäft haben. Einmal auf dem Klo, kann jeder von Draußen reinspazieren.

  176. Nicole sagt:

    ja, das denk ich auch, eine coole Sache, und soo ganz paranoide find ich das auch nicht, muss ja nicht jeder wissen, was auf meinem Lappi los ist! Ich bin oft in einer Schule tätig, und wenn man da mal aufs Klo geht, oder in den Nebenraum muss, ist es immer zeitaufwendig sich neu anzumelden! Leider habe ich bei den Vertreibern in Deutschland oder auch sonst keine Preise gefunden, ist das Program sehr teuer?

  177. Yilmaz sagt:

    R.I.P Wolfram Siebeck, ich habe auch einige Kritiken im Feinschmecker von ihm gelesen, er schrieb einfach herrlich locker und ehrlich. Ich, als Chef vom Le Canard, hätte mir damals eine 2. Chance geben lassen würden! Hätte ja nur besser werden können

  178. Yamuna Giri sagt:

    ॐ नमो नारायण !!!
    Danke Tim !!!

  179. Karl-Heinz Mayer sagt:

    Gut möglich, dass Trump es wird. Ich persönlich glaube aber, das der politische Apparat in Washington Trump zur Marionette degradieren wird. Hat Trump die Republikaner hinter sich? Doch wohl nur zum geringen Teil. Kann Trump eine Volksbewegung in Gang setzen? Da habe ich meine Zweifel. Trump will sich selbst nur sanieren, sonst nix. Was das für die USA und die Welt bedeutet? Ich denke insgesamt wird das womöglich den Trend zur Isolierung und Verfolgung der Eigeninteressen verstärken. Wir sind im Rückwärtsgang …

  180. Ralf sagt:

    Ich hoffe mit Dir das Hillary Clinton das Mandat erhält und der Kongress zur Einsicht kommt weitere 4 Jahre Blockade ein Unsinn für das Land wären. Alternativ die Mehrheit verloren ginge…

  181. Wenn Hillary verliert liegt es auch daran, dass Ihr Wahlkampf einfach nur langweilig war. Sie hat keine Begeisterung geweckt, sie hat die modernen Kommunikationsmedien nicht sinnvoll genutzt und Ihre Sympathisanten kaum in den Prozess eingebunden. Obama war deutlich effektiver, er hat in seiner (Internet-) Kommunikation tatsächlich mit den Menschen „kommuniziert“ – z.B. hat er wichtige News (Polls, Stellungnahmen usw.) grundsätzlich zuerst seinen Anhängern per Email und SMS zugestellt und so zumindest den Eindruck erweckt, wir „Sympathisanten“ wären ein Teil der Kampagne. Gelegentlich hat er sogar direkt auf Emails geantwortet. Von Hillary kamen nur Bettelbriefe – sie hat einen typischen 90er Jahre Wahlkampf „gefahren“. Genau genommen hatte Hillary nicht mal einen Slogan. Obama hatte „Change you can believe in“, Trump hat „Make America great again“ und Hillary? „I am with her“ ? Damit kann man nicht begeistern. Sollte Hillary tatsächlich gewinnen, dann nicht weil sie gut ist, einen guten Wahlkampf gemacht hat, weil sie Erwartungen weckt oder Optimismus verteilt. Sondern ausschließlich, weil der andere Kandidat „Trump“ ist. Ich befürchte, das wird nicht reichen.

  182. Bernhard sagt:

    Wow! Und das vor 22 Jahren! Happy Birthday! Hab ich übrigens noch nie gehört, dass man sich ein Handy leihen kann!

  183. Hans-Ulrich Dietz sagt:

    Hi Tim, hi Gaby,

    dieselbe Erfahrung haben wir auch mit unserer Enkeltochter gemacht. Also gibt’s nur eins: hin zur Enkeltochter fahren oder fliegen, um den haptischen Genuss eines Kusses zu erreichen.

    Gruß

    Ulli& Ulli

  184. Tim Cole sagt:

    Auf diesem Niveau unterhalte ich mich nicht. Geh woanders hin.

    TC

  185. Tim Cole sagt:

    Oops! Aber im Korrekturlesen war ich nie besonders gut. Dake für den Tipp!
    Gruß

    TC

  186. Hans-Ulrich Dietz sagt:

    Hallo Tim,

    in Deutschland heißt der gleichlautende Spruch:

    Tust Du schütteln oder klopfen – in die Hose geht der letzte Tropfen.

    Gruß

    Ulli

  187. Harry sagt:

    Du musst das iPhone nicht komplett ausschalten – nur das Datenroaming. Ist aber auch nervig. Bin selber ein gebranntes Kind, hab meinen Verlag mal 1200 Euro gekostet, weil ein Notebook ungebremst über Mobilfunk ein Windows-Update gezogen hat. 😉

  188. Frank Kemper sagt:

    Meine Frau und ich waren gestern in der Schweiz. Ich habe einen zwei Jahre alten O2-Vertrag, der damals als Sonderoption eine EU-Flatrate enthielt: Telefonieren innerhalb der EU gratis, Datentraffic innerhalb der EU max. 1GB pro Monat (in .de habe ich 15 GB). Besonderheit: Bei mir ist die Schweiz inklusive. Meine Frau hat seit wenigen Wochen auch einen O2-Vertrag, die hat eine neue EU-Flat nach EU-Recht, d.h. alle inländischen Leistungen sind auch in der EU nutzbar. Der gilt allerdings nicht in der Schweiz. Deshalb muss sie 29 ct. pro Megabyte zahlen, jedoch nicht mehr als 59 Euro in einem Abrechnungsmonat. Ich halte Telefonrechnungen im vierstelligen Bereich in Europa für sittenwidrig. Gegen das, was sich A1 bei dir leistet, würde ich gerichtlich und publizistisch vorgehen.

    PS: O2 hat mir angeboten, meinen alten Vertrag auf die Regeln des neuen Vertrages umzustellen. Das würde bedeuten: Mehr Freitraffic in der EU, aber ohne Schweiz. Ich habe abgelehnt.