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Weg mit dem Butterberg!

Sonntag, 01. April 2012

Und das in knapp zwei Wochen!

Die Männer in meiner Familie neigen dazu, sich mit der Zeit ein kleines Fettbäuchlein anzufressen und zu -saufen. Bei meinem Vater war das so, aber der war ja auch ein echter Schwerenöter. Nach dem dritten Herzinfarkt schloß er mit seinem Arzt einen Deal. Der sagte ihm, er müsse unbedingt kürzer treten, denn das Rauchen verenge die Blutgefäße. Und den Alkohol solle er auch einschränken. Daddy wollte wissen warum. “Weil es die Blutgefäße erweitert”, meinte der Medikus. Von da an soff mein Vater nur, wenn er gleichzeitig auch eine Zigfarette rauchte, und er hielt sich eisern daran, bis ihn das Herzkasperl mit 77 Jahren hinwegraffte.

Bei mir ist das etwas anders: Ich trainiere täglich und laufe jedes Jahr im Herbst einen Marathon. Leider esse und trinke ich auch gerne, aber diese beiden Hobbys gleichen sich sehr schön aus. Ja, ich habe normalerweise ein kleines Biergeschwür, aber es hält sich noch in Grenzen, und wenn es auf den Herbst zugeht, komme ich normalersweise runter in die Nähe von 85 Kilo, was bei einer Körpergröße von 180 und einem Alter jenseits der 60 ganz in Ordnung ist, meint mein Arzt.

Und dann kam letztes Jahr dieses blöde Vorhofflimmern (siehe: “Mit dem Laser nach Berlin”). Blöd deshalb, weil ich genauso gut hätte draufgehen können, blöd aber vor allem deswegen, weil ich ein gutes halbes Jahr komplett mit dem Lauftraining aussetzen musste. Und da ich mit einer Gorumetköchin verheiratet bin und einen wohlgefüllten Weinkeller mein eigen nenne, konnnte ich richtiggehend zuschauen, wie mein Bauchumfang wuchs. Irgendwann hatte ich Angst davor, mich auf die Waage zu stellen, denn der Zeiger rückte immer näher an meine persönliche “Angstmarke”, nämlich 100 Kilo. “Du wirst niemals ein Ühu”, hatte ich mir mal geschworen – also jemand, der über Hundert auf den Rippen hat. Und jetzt war es fast soweit. (weiterlesen …)