Mit ‘Indien’ getaggte Artikel

Ach wie gut, dass niemand weiß…

Mittwoch, 08. September 2010

Ich habe keinen Blackberry, und ich bin eher selten in den Vereinigten Emiraten, aber wenn ich dort hin müsste, hätte ich ein Problem. Die Behörden dort haben RIM, den Hersteller der digitalen Schwarzbeere, massiv unter Druck gesetzt, weil sie Zugang zu den verschlüsselten Daten wollen, die sich Blackberry-Besitzer regelmäßig zuschicken (der gesamte E-Mail-Verkehr der Geräte ist beispielsweise routinemäßig verschlüsselt). Sie wollen sehen, ob sich Terroristen gegenseitig Bombenpläne zuschicken oder sich zu Attentate verabreden, wogegen ich natürlich etwas habe. Aber ich habe noch mehr dagegen, dass man in meiner elektronischen Post herumspioniert oder mitloggt, was ich so im Internet mache.

Anonymität ist kein ganz unumstrittenes Thema in Internet-Kreisen. Die einen halten es für ein Menschenrecht, die anderen sagen: „Wer nichts zu verbergen hat, braucht das nicht.“ Aber wenn die Ereignisse am Persischen Golf ein Indikator sind, dann wächst gerade der Druck in vielen Staaten mit, weniger ausgeprägter demokratischer Kultur als wir, die Nase in die digitalen Angelegenheiten von Bürgern und Besuchern des Landes zu stecken. Indien hat sich auch schon bei RIM gemeldet. Und China betreibt bekanntlich schon seit Jahren die „Great Firewall“, hinter der nur Dinge im Internet zu sehen sind, die den Machthabern in Beijing in den Kram passen.

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So einfach kann man Freude stiften

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Das Wichtigste, was ein Indienreisende dabei haben muss, sind Kugelschreiber!

Jedesmal, wenn wir in Indien aus dem Auto aussteigen, um ein Tempel, eine Burg oder eine Moschee zu besichtigen, strömen aus allen Seiten Mädchen und Jungen heran. Sie sind ärmlich gekleidet, aber offenbar keine Armeleutekinder. Ihre Zähne strahlen weiß aus dunkel- bis kaffeebraunen Gesichtern, die immer freundlich sind und uns aus großen Augen mustern. Ja, sie betteln, aber sie wollen kein Geld, jedenfalls meistens nicht. Ihr englisches Vokabular ist in der Regel auf “good morning” und “how are you” begrenzt. Aber ein Wort kennen sie alle, nämlich: “Pen!”

Kugelschreiber sind der absolute Renner bei den Dorfkindern in Indien. Mit einem Kugelschreiber kann man schreiben, malen, kritzeln, sich Notizen machen. Ein Kugelschreiber ist ein mächtiges Instrument, es kann Dinge bewegen.

Ich stelle mir gernevor, wie ein indisches Kind mit dem Kugelschreiber stolz nach Hause geht, sich hinsetzt, lernt, sich weiterbildet, die Aufnahme ins Collge schafft, studiert, einen tollen Job bekommt, eine Familie gründet und wiederum Kinder erzeugt, die es nicht nötig haben, einen Fremden um einen Kugelschreiber anzubetteln. Das wäre Fortschritt.

Die Wirklichkeit sieht natürlich viel prosaischer aus. “Geben Sie die Kugelschreiber den Mädchen”, sagt unser Fahrer, der sich in solchen Sachen auskennt. Er selbst hat zwei kleine Töchter, und wir haben ihm zwei Stifte aus dem dicken Packen mitgegeben, das wir aus Europa mitgebrahct haben. “Die Mädchen benützen sie. Die Buben bringen die Kugelschreiber zum bazar und verkaufen sie”, sagt er. Mit dem Geld kaufen sie Süßigkeiten oder Comic-Heftchen.

So schnell, scheint es, lässt sich die Welt nun doch nicht verändern, auch nicht in Indien…

Sklaverei 2.0

Dienstag, 07. Oktober 2008

In Indien existiert die Leibeigenschaft offiziell seit 1843 nicht mehr, aber inoffiziell ist sie allgegenwärtig.

Vielleicht war es die Aja, das dicklich-gemütliche indische Kindermädchen, die in Delhi am Hotelpool auf zwei kreischende Buben aufpasste,, die mich auf den Gedanken gebracht hat. Die Mutter, eine offenbar wohlhabende und westlich geprägte Inderin, saß zehn Meter daneben im schicken Badeanzug, ließ sich vom Hotelboy ab und zu etwas Kühles reichen, las ein Buch und schaute während ich da war nicht ein einziges Mal zu ihrer Brut hinüber. Für sowas hat man schließlich seine Leute. Irgendwann wickelte die Aja die beiden Knaben in dicke Handtücher und verschwand mit ihnen in Richtung Hotelzimmer. Mama sprach kein Wort, sondern blätterte weiter.  Irgendwann sammelte auch ich meine Sachen und machte mich davon.

Ein paar Tage später in Agra musste ich wieder an die Memsahib und ihre Aja denken beim Anblick dieses Schildes, das an der Wand neben dem Eingang zum Schwimmbad hing. Neben allerlei Ge- und Verbote sind es vor allem zwei, die meine Aufmerksamkeit erregten, zumal sie direkt nebeneinander stehen. „Servants … not allowed“ und „pets not allowed“. Zu deutsch ist der Zutritt also für Diener und Haustieren gleichermaßen untersagt. Und irgendwie stehen beide in den Augen des Schildermachers mehr oder weniger auf einer Stufe. Na gut, die Bediensteten kommen zuerst, wenigstens das.

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Gedankensprung von Agra zu Google

Dienstag, 07. Oktober 2008

Es ist viel vom “Mitmach-Internet” die Rede, von der Demokratisierung der Medien, von der neuen Vielfalt der Meinungsäußerung. Und natürlich finden das alle gut.

Ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz so sicher. Mein Schlüsselerlebnis fand jetzt in Agra statt, der Stadt des an ästhetischem Anmut nicht zu überbietenden Grabmals Taj Mahal, aber auch einem Grad an Dreck und Verkehrschaos, wie er selbst in Indien selten erreicht und niemals übertroffen wird. Er entzündete sich an unserem Wunsch, zum Abendessen ein anderes als das etwas dröge Hotelrestaurant aufsuchen zu wollen, wozu ich mich, wie es inzwischen meine Gewohnheit ist, bei Google auf die Suche machte. Ich fand auch relativ schnell bei “tripadvisor.com” eine Liste von Restauranttipps, die alle von ein und derselben offenbar jungen Dame stammten, die Agra wohl ziemlich intensiv bereist hatte und ihre Erfahrungen nun anderen als Orientierungshilfe anbot.

Vielleicht sollte ich voran setzen, dass ich ein leidenschaftlicher Fan von “echtem”  indischen Essen bin. Wir haben gestern Abend in Jaipur in einem vegetarischen Restaurant, dem “Four Seasons”, die köstlichsten Dal-Currys und andere Thalis verspeist und bei jedem Bissen genossen, wie die Sonne immer wieder in den prachtvollsten Farben im Mund aufzugehen scheint.

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Mit der Kamera gegen die Armut

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Weena Yamini ist eine resolute junge Dame, die ganz genau weiß, was sie will. Sie sitzt mir in einem grellgrünen Sari auf der Terrasse des Gemeideszentrums von Anthaved gegenüber, einem typischen südostindischen Dorf im Herzen des “Coconut Country” des Bundesstaates Andra Pradesch unweit des Golfs von Bengalen. Sie spricht davon, wie man die beiden mächtigsten Medien der Menschheitsgeschichte – Fernsehen und das Internet – gemeinsam nutzen könnte, um das Los der Landfrauen in diesem abgelegenen Zipfel Asiens zu verbessern.

Konkret spricht sie davon, wie man diese Frauen dazu bekommen kann, ihre eigenen Geschichten mit Hilfe von selbstgedrehten Fernsehfilmen zu erzählen und damit ihre eigene Situation und die ihrer Nachbarinnen zu vrbessern. Wenn man ihr zuhört ahnt man, dass es gar nicht so leicht ist, was sie sich vorgenommen hat, denn indische Frauen sind erstens ungeheuer traditionsbewusst und zweitens ungeheuer schüchtern. „Zuerst müssen wir sie überhaupt dazu bekommen, das Haus zu verlassen“, sagt sie Erst dann könne man sie dazu überreden, ihre Geschichte zu erzählen.

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Ein Taxi kommt von nirgendwo

Montag, 29. September 2008

Anschluss an die Zukunf

Ein Taxi kommt von nirgendwo

Ein verarmtes indisches Dorf erlebt eine neue Blüte – dank Internet.

Jallikakinara ist ein indisches Dorf, wie man ihn sich vorstellt. Ein paar Hütten mit Grasdächern, eine staubige, ungeteerte  Dorfstraße, auf der  auf der Männer mannshohe Bündeln von Palmenstrünken auf dem Kopf tragen und spindeldürre Buben in Schuluniformen auf viel zu großen Fahrrädern balancieren. Im Dorfteich badet ein älterer Mann im dunkelbraunen Wasser, nebenan suhlt sich ein Wasserbüffel im Morast.

Um sich eine Vorstellung davon zu machen, wie fernab von unserer Zivilisation Jallikakinara wirklich liegt, muss man zuerst mit dem Flieger nach Hyderabad in Südindien fliegen, einer aufstrebenden, aber für einen Europäer völlig chaotisch wirkenden Stadt mit irgendwo zwischen offiziellen vier und inoffiziellen elf bis zwölf Millionen Einwohnern, das als die IT-Hochburg Indiens gilt. Dann muss man sich abends um acht in den Expresszug setzen und elf Stunden lang durch die Nacht fahren, zu sechst in einem Schlafabteil, das aus herunterklappbaren Holzpritischen mit dünnem Polsterbezug besteht und durch das zwischen drei und vier Uhr morgens eine Ratte frech hindurch marschiert, als gehöre ihr der Laden. Man muss die Sonne über endlose palmenbestandene Reisfelder aufgehen sehen und am Ende in einem gottverlassenen Nest namens Bhimavaram aussteigen. Dann muss man eine Stunde lang über Straßen und Feldwege fahren mit Schlaglöchern so groß wie ein Omnibus, muss Hühnern, Kleinkindern, suizidverdächtigen Motorradfahrern und geisteskranken Autorikschahfahrern ausweichen und am Ende im Schatten eines Drachenbaumes neben dem Gebäude aussteigen, auf dessen Stirnseite stolz das Schild mit der Aufschrift “GramIT” prangt.

Das unscheinbare, einstöckige Gebäude von GramIT ist weiß getüncht. Davor stehen vielleicht zwanzig Mopeds und ein paar Dutzend Fahrräder. Auf den Stufen, die zur Eingangstür hinaus führen, liegen haufenweise Schuhe und Sandalen. Betreten mit Schuhwerk verboten, signalisiert dieses Bild. Vielleicht irgendeine religiöse Einrichtung?

Fehlanzeige. “Gram” heißt Dorf auf Hindi, und IT heißt auf der ganzen Welt eben IT; Information Technology – Computer, Netzwerke, Bildschirme, Printer, Switsches, Router, schlaue Software und noch viel schlauere Menschen, die mit diesen Dingen umgehen können. Hightech, eben. Aber was sucht das alles hier in Jallikakinara?

Im Innern des Gebäudes sitzen 30 bis 40 Inder und Inderinnen vor PCs, die durch Sichtblenden etwas voneinander abgetrennt sind, und arbeiten. Man muss einem Inder bei der Arbeit zugeschaut haben um zu begreifen, was Konzentration ist. Sie starren gebannt auf die Bildschirme, tippen selbstverloren auf den Tastaturen oder telefonieren auf Hochtouren. Untereinander tauschen sie nur ein paar offensichtlich dienstlich motivierte Bemerkungen aus. Hier wird nicht gelacht oder sich entspannt zurückgelehnt. Hier trifft man sich nicht im Flur oder in der Kaffeeküche, um Bürotratsch auszuteilen. Hier wird gearbeitet. Kein Wunder, dass ihre Nachbarn die Indern oft nicht nur bewundernd als die “Preußen Asiens” bezeichnen.

Über den Arbeitstischen hängen Schilder, di seltsame Aufschriften tragen. “B Channel”, “Virtue Follow-up”, “CORCC”, “DRMG”. Über einer Gruppe hängt das Schild “Bad Bill Verification”, über einer anderen “Cab Booking”. Soll das vielleicht eine Taxizentrale sein? Aber wo sind hier die Taxis im zurückgebliebenen Kirshnadelta, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und die Armut selbst für indische Verhältnisse übermächtig ist?

“Die Taxis fahren in Hyderabad oder Delhi, in Mumbai oder Bangalore”, lacht Mr. K.R.M. Srinivs, der Chef von GramIT in Jallikakinara. Sein kleiner Laden mit seinen rund 110 Mitarbeitern irgendwo im Nirgendwo ist ein perfektes Beispiel, wie Entwicklungshilfe heute funktionieren muss – nämlich als echte Hilfe zu Selbsthilfe. “Wir haben das Dorf ins 21ste Jahrhundert geholt und ihm neues Leben gegeben”, sagt er, und es ist ihm irgendwie ein bisschen peinlich, so etwas Pathetisches sagen zu müssen, wo er doch nur seinen Job tut, so wie seine Kollegen auch.

Ihr Job besteht darin, das so genannte “executive help desk system” eines Weltkonzerns, der IT Service Company Satyam mit ihrem Hauptquartier in Hyderabad und 40 mehr als 60.000 Ingenieure in aller Welt zu betreiben, jedenfalls einen Teil davon. Wenn in einem der sechs größten indischen Städte ein Satyam-Mitarbeiter eine Dienstreise machen muss oder ein Taxi rufen will, landet diese Anfrage in Jallikakinara. Dafür sorgt ein ausgeklügelter Workflow-Prozess, der seine Existenz dem globalen Internet verdankt. Die Anforderung geht vom Mitarbeiter zu dessen Vorgesetzten und dann in die Personalabteilung, wo sie digital abgezeichnet und genehmigt wird. Dann landet sie in der elektronischen Warteschlange eines Mitarbeiters von GramIT. Der ruft das Taxiunternehmen in der betreffenden Stadt an, mit dem Satyam eine entsprechende Vereinbarung hat, und bestellt ein Fahrzeug um die gewünschte Zeit an den verabredeten Ort. Die Rechnung des Taxifahrers landet, ebenfalls in digitaler Form, ein paar Tage später bei einem anderen Mitarbeiter in Jallikakinara, der sie prüft und zur Zahlung freigibt.

Srinivasa Raju ist noch nie in einem richtigen vierrädrigen Taxi gefahren, allenfalls in einem der dreirädrigen Motorrikschahs, liebevoll “WORT” genannt, die es gelegentlich sogar bis nach Jallikakinara schaffen. Er gibt am Tag aber einem guten Dutzend Taxifahrern in den Metropolen irgendwo weit im Westen Anweisungen. Er hat zehn Jahre Grund- und Hauptschule besucht, hat dann sogar noch fünf Jahre College in einer kleinen Stadt 20 Kilometer von zu Hause drangehängt, weil er “weiterkommen” will, wie er sagt. Aber wie? Von der kleinen Landparzelle seiner Familie, auf der er Reis anbaut, kann er nicht mit seiner jungen Frau und den zwei Töchtern leben. Er hat sich deshalb für einen freiwerden Jobs im GramIT beworben. 500 andere aus dem Dorf sind zum Bewerbungstest erschienen, er hat es geschafft. Heute verdient er 6.000 Rupies im Monat und arbeitet von zwei Uhr nachmittags bis zehn Uhr am Abend in einem Büro mit Klimaanlage. Das ist zehnmal so viel wie ein Bauer, der den ganzen Tag in der glutheißen Sonne schuftet. Und er kann Abends mit dem Mofa zu seiner Familie heimfahren, wo seine Frau mit dem Essen wartet.

“Ich könnte inzwischen auch nach Hyderabad gehen und würde vielleicht 15.000 Rupien verdienen”, sagt er, und man merkt, dass er lange über diese Frage nachgedacht hat. Er hat sich fürs Bleiben entschieden, denn er lebt gerne auf dem Dorf, es ist seine Heimat, seine Art zu leben. Die Stadt ist weit weg, ist voller Lärm und Abgase und er würde seine Familie nur noch alle paar Wochen sehen.

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Gedankenflug von Dubai nach Kiel

Sonntag, 28. September 2008

Es ist zwei Uhr morgens in Dubai, aber die Lichter im Flughafenterminal gehen niemals aus. Mir gegenüber in der Lounge übt eine junge Asiaten offenbar eine selbstersonnene Version von Tai Chi, die man im Sitzen ausführen kann. Im Food Court gibt es McDonald’s, Fast Food à la francais, arabische Pizza und Murg Massala. Die Kassiererinnen im Duty Free Shop stammen aus Korea, der Kellner im Restaurant ist Indonesier. Durch das weite Dach der Abfertigungshalle schwirren deutsche, englische, russische, japanische, chinesische und arabische Sprachfetzen.

Dies ist der erste einer losen Folge von Blog-Einträgen von einer Reise, die mich in ein indisches Dorf, in ein Dachgartenlokal mit Blick auf den Taj Mahal, ins Herz eines der größten IT Service-Unternehmen des Subkontinents und an die Stufen führen wird, die in Varanassi (das frühere Benares) zum Ganges hinunter führt und wo der Geruch verbrannter Leichen so allgtegenwärtig ist wie der von gebrannten Mandeln auf dem gerade stattfindenden Oktoberfest daheim in München.

Bevor ich abflog, hatte ich am Freitag noch etwas in Kiel zu erledigen: Dort feierte der Fachbereich Medienproduktion der Fachhochschule Zehnjähriges, und man veranstaltete zur Feier des Tages ein Symposium zum Thema “Hirn aus – Internet an?”. Ich habe dort über die unsägliche Titelgeschichte des “Spiegel” (“Macht das Internet doof?”) geredet und über den digitalen Generationenkonflikt. Marshall McLuhan sagt ja, die Medien, die wir konsumieren, prägen unser Medienverhalten; wer sich von Sendern berieseln lässt, wir zeitlebens ein passiver Konsument bleiben, wer mit Interaktion, Dialogmedien und Mitmach-Internet aufwächst, der macht auch sonst eher mit als das Leben einfach über sich ergehen zu lassen.

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