Mit ‘Obama’ getaggte Artikel
Montag, 11. Februar 2013

If it's red, your job is dead!
Wonder why I never saw a graph like this one before. It shows the rate of unemployment in the United States over the past 100 years. Out of curiosity, I mapped it to the terms of individual Presidents, and lo: Turns out almost every time a Republican moves into the White House, unemployment goes up! Okay, Reagan is a notable exception, but of course nobody knows how often Dutch was home, if you catch my drift.
Republicans, this proves, really are the job killers we always thought they were. Contrariwise, whenever a Democrat takes over, the job situation starts perking up. Which bodes well for the next four years with ol’ Black&Blue in the Oval Office.
Tags:Obama, Reagan, US unemployment
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Samstag, 18. Februar 2012
Amerika ist politisch gespalten in zwei zutiefst verfeindete Lager, das ist nicht neu. Man muss ja nur einen Blick auf das Kandidatenfeld der konservativen Republikaner werfen, die im November den als liberal geltenden Barak Obama herausfordern wollen: der ehemalige Investmentbanker und Milliardär Mitt Romney liefert sich gerade ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rick Santorum, dem übrig gebliebenen Hoffnungsträger der „Tea Party“-Bewegung, der zum Kreuzzug gegen die „Moocher“ („Schnorrer“) aufgerufen hat, zu denen er alle zählt, die staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Krankenversicherung oder Mutterschutz in Anspruch nehmen.
Von Deutschland aus könnte man den Eindruck gewinnen, dass ungefähr die Hälfte aller Amerikaner diese Ansicht teilt, denn die beiden Lager liegen schließlich in der Wählergunst fast gleichauf. Wenn das so ist, dann reflektieren Romney und Santorum tatsächlich die Meinung jedes zweiten Amerikaners. Und das bedeutet, wiederum aus deutscher Sicht, dass die Hälfte aller Amerikaner Spinner sind. Sie wollen Steuern für Superreiche senken, halten Abtreibung und Homoehen für Teufelswerk und die globale Erwärmung für ein Komplott von Wissenschaftlern, die sich an den Futtertöpfen der Fördergelder suhlen wollen. Klarer Fall für den Psychiater, oder?
Dieser Eindruck trügt, und Schuld daran ist das System der Vorwahlen, mit denen die Republikanische Partei gerade den Herausforderer zu küren versucht. Man könnte nämlich glauben, dass es sich bei dem komplizierten Verfahren um eine echte basisdemokratische Übung handelt, bei der das (Partei-)Volk um seine Meinung gefragt wird und am Ende derjenige herauskommt, der am besten die Werte und Positionen der meisten Mitglieder wiederspiegelt.
Das ist Unsinn!
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Tags:Amerika, Amerikaner, Obama, Präsident, Republikaner, Romney, Santorum, Spinner, Vorwahl, Vorwahlen
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Dienstag, 07. Februar 2012

Now I’m really sorry I missed the Super Bowl 2012. Not because of the action (I could really care less as long as Greenbay isn’t playing), but because I missed the Ad. No, not VW’s canine chorus – I mean the AD, dude!
“It’s halftime in America”, the grainy voice of Clint Eastwood intones as he walks the grimy streets of Motor City. People are out of work and they’re hurting and they’re all what they’re gonna do to make a comeback. And they’re all scared because this isn’t a game.”
The camera cuts to protesters in front of a white pillared government building, as the voice goes on: “It seems that we’ve lost our heart at times. The fog, the division, discord and blame made it hard to see what lies ahead.”
And then the face that looks like it is made from alligator skin pans in as the The Man With No Name delivers the punchline: “This country can’t be knocked out with one punch. We get right up again, and when we do, the world will hear the roar of our engines. Yeah, it’s halftime, America – and our second half is about to begin.” (weiterlesen …)
Tags:Chrysler, commercial, Eastwood, halftime, halftime in America, Obama, SuperPAC
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Samstag, 21. Januar 2012

Was sucht das denn hier?
Es ist schon mal ganz interessant, was so ein Statistik-Werkzeug alles über einen Blog aussagt. So weiß ich zum Beispiel, dass gestern genau 14 Leute auf meinen Erguss zum Thema “Wulff und das Geheimnis des Anrufbeantworters” geklickt haben. Einer hat sogar auf die Kopfzeile geklickt, die mein netter Herr Bolius, der die Website technisch betreut, eingebaut hat und in dem regelmäßig wechselnde Sprüche erscheinen, die mir irgendwann aufgefallen sind und die ich witzig fand. Es handelte sich um Mike Dickisons schönen Spruch: “Because the platypus both lays eggs and produces milk, it is one of the few animals that can make its own custard.”
Das Werkzeug erlaubt es mir aber auch zu sehen, über welche Suchbegriffe Leute zu meiner Website gelangt sind. Und heute bin ich regelrecht erschrocken. Da hatte einer offenbar nach “obama ist ein stinkender neger” gesucht und ist bei mir gelandet. Das hat mich hart getroffen, denn als Rassisten sehe ich mich nun ganz und gar nicht. War ich vielleicht betrunken, als ich das schrieb?
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Tags:Blog, Blogger, Google, Obama, stinkender Neger
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Freitag, 11. November 2011

Larry, Moe and Curly Joe
It sure is starting to look like a shoo-in for Barack Obama. So what if more than half of Americans don’t like they way he does his job and if his ratings keep reminding you of Jimmy Carter.
But in fact, Obama doesn’t need anybody’s job approval in order to soldier on for four more years. All he has to do is watch the Republicans loose.
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Tags:Bachmann, Cain, Gingrich, Obama, Perry, president, presidential candidate, presidential election, presidential race, Romney
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Dienstag, 09. August 2011

Die Welt, durch die S&P-Brille betrachtet (Quelle: Datablog)
Es wäre witzig, wenn es nicht so traurig wäre, aber der „Schwarze Montag“, der gestern zum weltweiten Absturz an den Börsen geführt hat, ist auf ein Rechenfehler zurückzuführen. Wie der Kolumnist und Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman in der heutigen Ausgabe der New York Times verrät hatte die Ratingagentur Standard & Poor’s den Pressetext, mit dem sie die Herabstufung der amerikanischen Regierungsanleihen bekannt gaben, vorher zum Gegenlesen an ein paar hohe Beamte des Wirtschaftsministeriums geschickt, die sofort auf einen ziemlich plumpen Rechenfehler stießen. Es ging um die Kleinigkeit von zwei Trillionen (oder, wie man in Deutschland rechnet, Billionen) Dollar, um die S&P versehentlich die Staatsschulden zu hoch angesetzt hatten. Die Agenturfutzis lösten das Problem auf die denkbar eleganteste Weise, indem sie die entsprechende Passage aus dem Pressetext raus strichen.
Was uns allen eigentlich Anlass geben sollte, nochmal über den Bockmist nachzudenken, den uns die großen Ratingagenturen in der Vergangenheit beschert haben. Sie haben Lehman Brothers bis kurz vor der Pleite standhaft als „Triple A“ eingestuft. Sie haben den großen stinkenden Bündel fauler Hypotheken, die von kriminellen Bankern aus fahrlässig vergebenen toxischen Krediten zusammengeschürt worden sind, mit Höchstnoten behübscht. Sie haben damit die Weltwirtschaftskrise von 2007/2008 nicht nur beschleunigt: Sie haben sie ausgelöst.
Jetzt nehmen diese skrupellosen Dilettanten das größte Land der Erde als Geißel, und das Schlimme ist: Sie kommen damit sogar durch. Anstatt sie der Lächerlichkeit preiszugeben, beten die Wirtschaftsjournalisten mit besorgten Mienen den Mist nach, den S&P aus seiner Jauchegrube zieht, und die Zocker an den Börsen reagieren reflexartig, indem sie auf den Knopf „Verkaufen!“ drücken.
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Tags:AAA, Fitch, Krugman, Lehman, Merkel, Moody's, Obama, Rating, rating agency, Ratingagentur, S&P, Sarkozy, Staatsschulden, Standard & Poors, toxisch, Triple A, Wirtschaftskrise
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Dienstag, 31. August 2010
Zur Causa Sarrazin ist eigentlich alles gesagt worden in den letzten Tagen. Dass der Mann ein Rassist ist, weiß nun jeder. Wahrscheinlich empfindet er das sogar als Auszeichnung. Man könnte also eigentlich zur Tagesordnung übergehen und hoffen, dass die ganze Aufregung ebenso schnell wieder abklingt wie die um das Buch seines geistigen Verwandten Frank Schirrmacher, der ihn in der FAZ am Sonntag als „Ghostwriter einer verängstigten Gesellschaft“ in Schutz nimmt. Nun, FS weiß, wovon er redet. Allenfalls wird er sich darüber ärgern, dass jemand anderer ihm diesen Ruf streitig macht.
Die Diskussion um Dinge wie das „Juden-Gen“ und die angeborene Dummheit gewisser Migrantengruppen schlägt jedoch in dem Aufsatz von Thomas Steinfeld in der heutigen Ausgabe der „Süddeutschen“ auf einmal ins Nachhaltige um, wenn dieser den Begriff des „demokratischen Rassismus“ einführt und schreibt:
„Es ist unangenehm, ja sogar peinlich, sich Rechenschaft abzulegen darüber, dass es einen demokratischen Rassismus gibt. Aber es gibt ihn, in allen Parteien, in weiten Teilen der Bevölkerung, überall, wo überhaupt die Vorstellung einer natürlichen Staatsangehörigkeit auftaucht. Und es mag schädlicher sein, diesem Ressentiment nur verhohlen nachzugeben, als es offen auszusprechen.“
Denn damit hat er etwas unter dem Teppich hervorgekehrt, dass sonst stets unausgesprochen bleibt: Was ist, wenn die Rassisten in einem Land keine gesellschaftliche Randgruppe, sondern eine heimliche Mehrheit sind? Oder anders gefragt: Kann man gleichzeitig Rassist und Demokrat sein?
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Tags:Andreas Richter, Demokratie, Demokratieverständnis, Der Spiegel, FAZ, Fremdenfeindlichkeit, Ghostwriter, Juden-Gen, Obama, Rassismus, Rassist, Sarrazin, Schwarzer, Süddeutsche Zeitung, Tea Party, Thomas Steinfeld, TUI
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Sonntag, 27. Juli 2008
Zwei Zeitungsberichte haben mich heute beschäftigt, obwohl sie scheinbar nichts miteinander zu tun haben.
Unter der Headline “Volksparteien im freien Fall” untersucht die Online-Ausgabe der Welt die nicht nur für Genossen fatale Tatsache, dass die CDU erstmals die SPD in der Mitgliederzahl überholt hat. Genau genommen haben die Schwarzen nur weniger Mitglieder verloren als die Roten, aber das Ergebnis ist dennoch äußerst symbolträchtig.
Die andere stammt von der guten, alten Papierausgabe des “Economist” und trägt die Überschrift “Unhappy America“. Es geht darin um die gegenwärtig spürbare Niedergeschlagenheit der Amerikaner, denen das Blatt eine tiefe kollektive Depression attestiert angesichts von Bankenkrise, geplatzter Immobilienblase, explodierenden Benzinpreisen und einer politischen Führung, für die das Wort “gescheitert” noch als Schönfärberei durchgehen könnte. Bushs Umfragewerte nennt der Economist “sub-Nixonian”. Das sagt eigentlich alles.
Ein Satz im Leitartikel des, für mich jedenfalls, besten Wirtschaftsjournals der Welt, schafft die Verbindung. Und lässt nachdenken über die Zukunft des politischen Systems in Deutschland. Hier das Zitat:
“Genau wie es der amerikanische Kapitalismus Firmen erlaubt, schnell zu sterben oder gegründet zu werden, so reagiert das politische System schnell. Europäische Führer steigen langsam auf durch die Parteienhierarchien; in Amerika können inspirierende Unbekannte dank des Vorwahlsystems plötzlich aus dem Nichts heraus ins Rampenlicht der Öffentlichkeit treten.”
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Tags:Amerikaner, Artikel 21, Bankenkrise, Benzinpreise, Bürgerbegehren, direkte Demokratie, Europaparlament, Facebook, Grundgesetzänderung, Immobilienblase, Kapitalismus, kollektive Depression, Mitmach-Internet, MySpace, Obama, Parteiendemokratie, Politik 2.0, Politiker-Pappnasen, sub-Nixonian, Unhappy America, Volksbefragung, Volksparteien, YouTube, Zweidrittelmehrheit
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