Mit ‘Romney’ getaggte Artikel

Nein, wir Amerikaner spinnen nicht – oder jedenfalls nicht alle!

Samstag, 18. Februar 2012

Amerika ist politisch gespalten in zwei zutiefst verfeindete Lager, das ist nicht neu. Man muss ja nur einen Blick auf das Kandidatenfeld der konservativen Republikaner werfen, die im November den als liberal geltenden Barak Obama herausfordern wollen: der ehemalige Investmentbanker und Milliardär Mitt Romney liefert sich gerade ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rick Santorum, dem übrig gebliebenen Hoffnungsträger der „Tea Party“-Bewegung, der zum Kreuzzug gegen die „Moocher“ („Schnorrer“) aufgerufen hat, zu denen er alle zählt, die staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Krankenversicherung oder Mutterschutz in Anspruch nehmen.

Von Deutschland aus könnte man den Eindruck gewinnen, dass ungefähr die Hälfte aller Amerikaner diese Ansicht teilt, denn die beiden Lager liegen schließlich in der Wählergunst fast gleichauf. Wenn das so ist, dann reflektieren Romney und Santorum tatsächlich die Meinung jedes zweiten Amerikaners. Und das bedeutet, wiederum aus deutscher Sicht, dass die Hälfte aller Amerikaner Spinner sind. Sie wollen Steuern für Superreiche senken, halten Abtreibung und Homoehen für Teufelswerk und die globale Erwärmung für ein Komplott von Wissenschaftlern, die sich an den Futtertöpfen der Fördergelder suhlen wollen. Klarer Fall für den Psychiater, oder?

Dieser Eindruck trügt, und Schuld daran ist das System der Vorwahlen, mit denen die Republikanische Partei gerade den Herausforderer zu küren versucht. Man könnte nämlich glauben, dass es sich bei dem komplizierten Verfahren um eine echte basisdemokratische Übung handelt, bei der das (Partei-)Volk um seine Meinung gefragt wird und am Ende derjenige herauskommt, der am besten die Werte und Positionen der meisten Mitglieder wiederspiegelt.

Das ist Unsinn!
(weiterlesen …)

Europe is a Mormon’s Hell on Earth

Mittwoch, 01. Februar 2012

It’s hard to keep track of all the distortions, deceptions and downright lies that have marked the Republican nomination contest, but one stuck out in the aftermath of yesterday’s bloodbath in Florida. Mitt Romney, who apparently has drifted so far to the right in his frantic attempt to stave off Newt Gingrich that even staunch Republicans like Jeb Bush won’t touch him with a ten-foot pole, was quoted as saying that he wants folks to “remember when our White House reflected the best of who we are, not the worst of what Europe has become.”

When exactly did Europe become hell on earth, a punching bag for right wing-nutters in America? And this from a guy who spent two and a half years in France as a Mormon missionary and who speaks fluent, albeit heavily accented French (although he would prefer people would forget that fact, at least until after the November election).

Europe, it seems, has sunk to such depths that it must be held up as warning to Americans to mend their ways before it’s too late. But just what makes Europe such a den of depravity? Is this maybe a Mormon thing? After all, they do have pretty weird ideas about Heaven and Hell, as anyone knows who read Forrest Wickman’s article on Slate entitled “What’s Hell is like for Mormons”.

And, more importantly, how do the United States stack up in comparison? Let me count the ways. (weiterlesen …)

President by Default

Freitag, 11. November 2011

Larry, Moe and Curly Joe

It sure is starting to look like a shoo-in for Barack Obama. So what if more than half of Americans don’t like they way he does his job and if his ratings keep reminding you of Jimmy Carter.

But in fact, Obama doesn’t need anybody’s job approval in order to soldier on for four more years. All he has to do is watch the Republicans loose.

(weiterlesen …)