Mit ‘Wulff’ getaggte Artikel

Präsidenten zum Vergessen

Mittwoch, 07. März 2012

Gestatten, Christian Fillmore!

Amerika hat schon ein paar komische Kauze an die Staatsspitze gewählt. Mein Freund Sebastian von Bomhard hat gerade auf czyslansky.net an Millard Fillmore erinnert, den 13ten Präsidenten der USA, und über den das Politlexikon dictionaryslang.com lediglich zu berichten weiß:

“He is so obscure, in fact, that his nickname is “The American Louis Philippe” (huh?). However, this is not to suggest that Fillmore didn’t accomplish great things (Gadsden Purchase anybody?). If one thing can be said about Millie, it’s that he was one heck of a lady’s man. So much so that he married his teacher who was two years his senior! This is not surprising since the November 2004 issue of Presidential Pricks magazine identified Fillmore as our most well-endowed former commander-in-chief (our phallically-enhanced erstwhile leader is referred to as “the tripod” in the diary of his mistress).”

Aber Ihr Deutschen habt Euch ja auch ein ganz schönes Panoptikum von Pfeifenköpfen in den letzten 63 Jahren geleistet. War da einer darunter, an den man sich wirklich erinnert? (weiterlesen …)

Aber ich will Wulffs Job doch gar nicht!

Freitag, 03. Februar 2012

Schreck in der Morgenstunde: Ich soll Bundespräsident und damit Nachfolger von Herrn Wulff werden. So jedenfalls mein Freund Franz-Peter Strohbücker, Geschäftsführer des Verbands der Motorjournalisten e.V. (VDM), der zur Zeit mit dem “Fifth-Wheeler” ein Jahr lang durch Amerika reist. Das hat er mir gestern per E-Mail mitgeteilt. Also, entweder ist er Hellseher, oder er hat etwas falsches zu Abend gegessen. Ich bekomme davon jedenfalls immer Albträume. Hier die Mail:

Hallo Tim,

lange nichts von Dir gehört. aber Du bist ja auch ein vielbeschäftigter Mann; zumindest, wenn ich meinem gestrigen Traum glaube, der so kurios war, dass ich ihn Dir nicht vorenthalten möchte:

Wulff ist endlich zurückgetreten und eine hochrangige Findungskommission zur Nachfolge hat festgelegt, der künftige Bundespräsident solle besser im Volk verankert sein und daher auch Migrationshintergrund haben. Türkisch-, griechisch- oder slawisch-stämmig war den Damen und Herren dann aber doch etwas zu exotisch und so verfällt man auf die glänzende Idee, einen Halbamerikaner zu nominieren und kommt auf: Tim Cole. Du nimmst  (in meinem Traum) die Würde/Bürde auf Dich und ziehst als von der Bundesversammlung gewählter Präsident ins Schloss Bellevue ein. Eine Deiner ersten Amtshandlungen ist ein „Bürgernachmittag“ zu dem Du alle möglichen Leute aus Deinem „Leben“ einlädst. So kommt‘s, dass Harald Kuppek, Hans-Günther Beer und Franz-Peter Strohbücker in Deinem Amtssitz erscheinen, wo Du uns jovial eine Privataudienz gewährst. Und als Du da hinter Deinem mächtigen, eichenen Schreibtisch residierend, in der einen Hand eine gute Zigarre, in der anderen ein Glas Whiskey anhebst: „Ich, als Präsident aller Deutschen…“ muss ich derart lachen, dass ich davon aufgewacht bin.

Schade eigentlich, ich hätte schon gerne gewusst wie’s weitergeht – aber auch so hatte ich ein höchst vergnügliches Frühstück mit Susanne, der ich die Geschichte natürlich sofort erzählt habe.

In Berlin wird was frei

Sonntag, 08. Januar 2012

Wurde aber auch Zeit…

Wulff und das Geheimnis des Anrufbeantworters

Dienstag, 03. Januar 2012

So etwas Irres sei ihm in seiner ganzen Laufbahn nicht begegnet, meinte der ehemalige Spiegel-Chef Stefan Aust, als man ihm von Christian Wulffs Anruf beim BILD-Chefredakteur Kai Diekmann erzählte. Dass der Bundespräsident persönlich den Chefredakteur einer der einflussreichsten Zeitungen in Deutschland von einer Auslandsreise anrufe und ihm drohe, dass mache einen ja wirklich fassungslos.

Tatsächlich ist es kaum zu glauben, dass ein so erfahrener Politiker wie Wulff einen derartigen Anfängerfehler macht (Aust spricht vom „politischen Selbstmordkommando“). Die Lösung ist ganz einfach: Es war gar nicht Wulff, der da bei Diekmann aufs Band sprach, sondern ein ganz anderer.

Aber wer dann? (weiterlesen …)