Telefonzelle in der Tasche

Sportlich, sportlich: An einem verregneten Wochenende machte ich mit samt Frau und achtjährigem Töchterchen per S-Bahn auf ins Stuttgarter Neckarstadion zum „Eurobowl VIII“, dem Endspiel um die europäische Meisterschaft in American Football. Die Hot Dogs waren lauwarm, das Spiel der London Olympians gegen die Bergamo Lions auch. Zur Halbzeit froren uns die Füße, und wir wollten nur noch heim! Sogar der Fußweg zur S-Bahn-Station war uns zu weit. Was macht man da als Familienoberhaupt? Ganz einfach: Handy raus und mit sicherem Griff die Nummer der Taxizentrale anrufen. Wir stünden in der Benzstraße beim Stadion, ob sie uns bitte einen Wagen schicken würden? Ja, wo wir denn genau seien, wollte die resolute Schwabendame vom Droschkenfunk wissen, in einer Telefonzelle? Nee, sagte ich, ich hab‘ meine Telefonzelle bei mir. Der Witz kam aber nicht an. Wo denn die Telefonzelle nun genau sei? Statt weiter zu frieren gab ich klein bei und verabredete mich mit dem Chauffeur bei den Telefonzellen am Stadionausgang.

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