Lieben Sie Ihren Computer? Ich meine: Lieben Sie ihn wirklich? Haben Sie ihn zum Beispiel so gerne, dass Sie ihm gelegentlich einen zarten Kuss auf den Bildschirm setzen würden? Dann sind Sie Ihrer Zeit voraus, jedenfalls laut Christian Lamprechter, Deutschlandchef von Intel, dem Halbleiter-Riesen, der uns so Dinge beschert hat wie Moore’s Law (verdoppelte Chipleistung alle 18 Monate), die „Wintel-Allianz“ mit Microsoft und den schon fast ubiquitären Werbespruch „Intel inside“.
Lamprechter ist eigentlich eher ein ruhiger, kopfgesteuerter Typ. So wirkt er jedenfalls auf mich. Kein feuriger Südländer, schon eher der kühle Klare aus dem Norden, der sein Gefühlsleben gut im Griff hat. Aber in seinem tiefsten Innern scheint wohl ein Vulkan zu brodeln.
Das wurde überdeutlich bei der Vorstellung der neuen ultraflachen, ultraschnellen und folglich auch „Ultrabook“ genannten Laptop-Generation im Münchner Haus der Kunst. Nun ja, es sind ja auch schicke Teile, die kleinen Dinger, fast so schön wie die legendären Eierbücher von Apple, die bislang als das Nonplusultra in der Laptop-Couture galten. Toshiba, Acer, Dell, Samsung, Asus, Lenovo und Sony waren in München mit ihren neuesten Kreationen vertreten, die nur noch so flach sind wie ein Essteller (mit 15 mm nennt sich der „Aspire S5“ von Acer denn auch „the world’s thinnest ultrabook“) und teilweise in modischen designerfarben glänzen – der Computer wird eben immer mehr zum Lifestyle-Accessoire. (weiterlesen …)











