Gehen in den KI-Rechenzentren bald die Lichter aus?

KI Stromverbrauch: So viel Energie benötigt eine Suchanfrage - CHIP

KI-Killer Strompreis © Chip

Prognosen für die Digitalwirtschaft für das Jahr 2026 waren nicht rosig, aber gut genug – meinten viele. Sie haben nicht mit Donald Trump und seinem irrsinnigen Iran-Krieg und einer Blockade des wichtigsten Lebensaders der nahöstlichen Ölindustrie gerechnet. Ausgerechnet der Hype um künstliche Intelligenz könnte dafür sorgen, dass weltweit in den Rechenzentren die Lichter ausgehen.

Besonders hart trifft das die KI-Industrie, die immer größere Mengen an Energie verschlingt. Wird die knapp, steht ein jäher Absturz bevor. KI ist wesentlich empfindlicher für Preisschwankungen bei Energoe als die meisten Industrien.

KI-Systeme – insbesondere groß angelegte Modelle – sind auf riesige Serverfarmen angewiesen, die enorme Mengen an Strom verbrauchen. Die Hormuz-Krise hat zu einem Rückgang der weltweiten Öllieferungen um etwa 20 % geführt und einen schweren Energieschock ausgelöst. Weiterlesen

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Drohnen greifen auch nichtmilitärische Ziele an!

Gastbeitrag von Daiva Rakauskaitė*

A person in a suit AI-generated content may be incorrect.

Die jüngsten Schäden am Cloud-Betrieb von Amazon Web Services im Nahen Osten während eines Drohnenangriffs sowie wiederholte Drohnenüberflüge in der Nähe der Ostflanke der NATO verdeutlichen, wie private kritische Infrastrukturen kostengünstigen Bedrohungen aus der Luft ausgesetzt sein können. Einem Investor zufolge signalisiert dies, dass nicht nur Regierungen, sondern auch Unternehmen beginnen sollten, in Verteidigungssysteme zu investieren und bereit sein sollten, ihren Betrieb zu schützen.

Am 1. April drohte das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRG) laut Medienberichten und IRG-nahen Kanälen, eine Liste von in der Region tätigen, mit den USA verbundenen Technologieunternehmen ins Visier zu nehmen, darunter Google, Microsoft, Apple und Nvidia. Die Drohung erfolgte als Reaktion auf die USA und als Vergeltung für US-amerikanische und israelische Angriffe auf den Iran.

Unterdessen wurden die Cloud-Betriebe von Amazon Web Services in Bahrain Berichten zufolge zum zweiten Mal durch einen Drohnenangriff in der Nähe im Zuge des Konflikts im Iran beschädigt. Weiterlesen

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Happy Quantum Day, everyone!

World Quantum Day 2023: join the global celebration! | Quantum Flagship

Der World Quantum Day (Welttag der Quanten) wird jährlich am 14. April gefeiert, um das öffentliche Verständnis von Quantenwissenschaft und -technologie weltweit zu fördern. Das Datum ist eine Anspielung auf das Plancksche Wirkungsquantum, eine komplizierte Formell die üblicherweise auf 4.14 gerundet wird. Initiiert von Wissenschaftlern aus über 65 Ländern, umfasst der Tag dezentrale Aktivitäten wie Vorträge, Ausstellungen und Labortouren.

Mit den Fortschritten in der Quanteninformatik rückt der Zeitpunkt für den Übergang in eine Post-Quanten-Welt (Q-Day) immer näher. Post-Quantum-Kryptografie (PQC) bezeichnet kryptografische Algorithmen, die so konzipiert sind, dass sie gegen zukünftige, leistungsstarke Quantencomputer sicher sind, von denen erwartet wird, dass sie aktuelle Verschlüsselungsmethoden mit öffentlichen Schlüsseln knacken können. Weiterlesen

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Orbans Abwahl ist ein Schag in Trumps Gesicht

Adis - Viktor Orbán ist abgewählt. Ein Autokrat weniger. Gut so! Das ist ein wichtiges Signal für Europa: Für Rechtsstaatlichkeit, für Handlungsfähigkeit in der EU und gegen den nationalistischen Dauerangriff auf demokratischeDer Viktator ist weg! Das ist ein Name, den die Ungarn ihrem bisherigen Ministerpräsidenten gegeben haben. Er setzt sich zusammen aus seinem Vornamen und dem Wort „Diktator“, was ziemlich passend ist.

Viktor Orbán verlor nach 16 Jahren an der Macht vernichtend! Péter Magyar und seine Tisza-Partei errangen bei der gestrigen Parlamentswahl eine satte  Zweidrittel-Mehrheit. Das bedeutet Tisza wird etwa 138 von 199 Sitzen erringen – genug, um wichtige Entscheidungen zu kontrollieren.

In Ungarn ist eine Zweidrittelmehrheit extrem mächtig. Sie ermöglicht es der neuen Regierung die Verfassung im Alleingang zu ändern, die Orban-hörigen Leiter wichtiger Institutionen (Gerichte, Medienaufsichtsbehörden, Staatsanwaltschaft) zu ersetzen, und wichtige Gesetze zu verabschieden, ohne die Unterstützung der Opposition zu benötigen.

Orbán selbst nutzte genau diese Art von Mehrheit jahrelang, um das ungarische System umzugestalten. Nun geht dieselbe Macht auf seine Gegner über.

Was kommt jetzt als als Nächstes? Weiterlesen

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Zieht Euch warm an – Claude kommt!

Claude Mythos Delayed: Inside Anthropic's Decision - Geeky Gadgets

Was muss geschehen, damit ein großes Softwareunternehmen einen gewaltigen Durchbruch bei seinem neuesten KI-Projekt verkündet, sich aber weigert, diesen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und stattdessen beschließt, ihn ausschließlich einer ausgewählten Handvoll seiner eigenen Konkurrenten zur Verfügung zu stellen? Genau das hat Anthropic am Mittwoch mit „Claude Mythos Preview“ getan und behauptet, das Projekt sei einfach zu mächtig, um in die Hände von Cyberkriminellen zu fallen.

Anthropic wurde in diesem Jahr vom Pentagon als Risiko für die Lieferkette eingestuft, da das Unternehmen bestimmte Einschränkungen bei der Nutzung seiner Technologie forderte. Ein Bundesrichter verhinderte später, dass diese Einstufung in Kraft trat.

Anthropic hat nicht viele neue Informationen über das Modell veröffentlicht, das während der Entwicklung den Codenamen „Capybara“ trug. Doch nachdem im vergangenen Monat einige Details versehentlich durchgesickert waren, räumte das Unternehmen ein, dass es dies als „Quantensprung“ bei den KI-Fähigkeiten betrachte, mit verbesserter Leistung in Bereichen wie Programmierung und Cybersicherheitsforschung. Weiterlesen

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Digitale Osterbotschaft

Kirche will digitaler werden | evangelisch.de

Gastbeitrag Bitkom

Ob Informationen zum Gottesdienst, eine digitale Spende oder die einfache Terminbuchung für Hochzeiten und Taufen: Wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften digitale Angebote machen, trifft das in Deutschland auf viel Offenheit. Gerade zu Ostern wird deutlich, dass Religion und digitale Technologien für viele Menschen gut zusammenpassen.

So halten 71 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger beispielsweise digitale Informationen in religiösen Gebäuden für sinnvoll, etwa vermittelt über QR-Codes. Fast zwei Drittel (63 Prozent) sagen dies über digitale Spendenmöglichkeiten, etwa bei der Kollekte. Und 59 Prozent sehen einen Nutzen in der digitalen Terminbuchung, etwa für Gespräche und Angebote rund um Seelsorge, Hochzeiten oder Trauerfeiern. Weiterlesen

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Ich bin jetzt eine Kugel

Aufnäher/Patch 76 Logo : Amazon.de: Fashion

In meiner Kindheit war das eine der bekanntesten Tankstellenmarken in Amerika. Fast an jeder Strassenecke drehte sich die berühmte orangefarbene Kugel.

Union Oil, das viele Jahre lang seinen Sitz in El Segundo, Kalifornien, hatte, brachte 1932 das Benzin „76“ auf den Markt. Der Name bezog sich auf die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von 1776 und entsprach zudem der Oktanzahl des Benzins im Jahr 1932.

Im Jahr 2005 startete der neue Eigentümer ConocoPhillips eine Rebranding-Kampagne, um die Designelemente der fusionierten Marken (76, Phillips und Conoco) zu vereinheitlichen. Dazu gehörte auch der Austausch aller orangefarbenen Kugelschilder durch Schilder im Monument-Stil (flache, scheibenförmige Schilder) in den Farben Rot-Orange und Blau. Als Reaktion auf die negative Publicity, die durch eine Basis-Kampagne unter dem Motto „Save The 76 Ball“ ausgelöst wurde, machte ConocoPhillips diese Entscheidung im Januar 2007 rückgängig und erklärte sich bereit, mehrere klassische orangefarbene 76-Kugeln an Museen zu spenden und etwa 100 Kugeln in der neuen rot-orange-blauen Farbgebung aufzustellen. Weiterlesen

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April! April!

Poisson d'avril: April, April!!! - frankreich-webazine.de

Was hat der Fisch mit einem Aprilscherz zu tun?

Fällst Du am ersten April auf einen Streich herein, wurdest Du sprichwörtlich „in den April geschickt“. Um den Scherz aufzulösen verwendest Du schließlich den Ausdruck „April! April!“. Woher beide Redensarten kommen ist nicht nachweislich geklärt.

Schon im Mittelalter gab es im Frühling Narrenspiele, Verkleidungen und Streiche.
Der April galt als launischer Monat („Der April macht, was er will“) – perfekt für Täuschungen und Schabernack. „In den April schicken“ taucht 1618 in Bayern erstmals schriftlich auf. Weiterlesen

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Schmutzfänger Smartphone

Smartphone: Wie reinigen? | VerbraucherFenster HessenGastbeitrag von BITKOM

Ob in der Küche, unterwegs oder im Bad – Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag und kommen entsprechend auch häufig mit Schmutz und Keimen in Kontakt. Dennoch machen viele Menschen in Deutschland ihr Smartphone nur selten bewusst mit Reinigungsmitteln oder Tüchern sauber.

Rund jede und jeder Sechste (17 Prozent) der deutschen Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer reinigt das Display nach eigenen Angaben nie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 921 Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer. Weiterlesen

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Der direkte Draht zum Allmächtigen

Der Patron des Internets: Isidor von Sevilla - katholisch.de

Die Frage, wer Schutzheiliger des Internet werden soll, wurde lange hinter den Mauern des Vatikans mit Inbrunst diskutiert. Neben dem Erzengel Gabriel galt der Heiligen Isidor von Sevilla (ca.560-636) als fast schon prädestiniert, maßte sich sein 20-bändiges Lebenswerk, die „Etymologiae“, doch fast 1000 Jahre lang die „Summa des universellen Wissens“ zu sein, also quasi als das Google des Spätmittelalters. Doch dann tauchte im holländischen `s-Hertogenbosch ein neuzeitlicher Außenseiter auf, der womöglich beim Rennen um das Online-Patronat die Nase vorne gehabt hätte.

Zur Vorgeschichte: 1997 beschloss das Domkapitel der Sint-Janskathedrale, die 1220 fertiggestellte und mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommene Kathedrale einer Generalsanierung zu unterziehen. Besonders traurig fanden Passanten den Anblick gewisser Heiligenstatuen, die von Wind und Wetter derart in Mitleidenschaft gezogen worden waren, dass sie als solche gar nicht mehr zu erkennen waren, sondern eher zufällig geformten Stalagmiten aus Sandstein ähnelten. In einer Ausschreibung setzte sich der holländische Bildhauer Tom Mooy gegen starke Konkurrenz durch und erhielt den Auftrag, insgesamt 40 Steinfiguren zu schaffen, darunter 14 Engel, um die verwitterten Vorgänger zu ersetzen. Weiterlesen

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