Fototermin per Handy

Hörer des Münchner Privatsenders Arabella haben einen neuen Verwendungszweck für das Mobiltelefon gefunden. Sie rufen vom Auto aus im Studio an und warnen die Mitmenschen vor Radarfallen der Polizei. Da das aber eigentlich verboten ist, werden Umschreibungen benützt. Neulich meinte einer: „In Obermenzing wird gerade ein Fototermin abgehalten.

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Fototermin per Handy

Hörer des Münchner Privatsenders Arabella haben einen neuen Verwendungszweck für das Mobiltelefon gefunden. Sie rufen vom Auto aus im Studio an und warnen die Mitmenschen vor Radarfallen der Polizei. Da das aber eigentlich verboten ist, werden Umschreibungen benützt. Neulich meinte einer: „In Obermenzing wird gerade ein Fototermin abgehalten.“

 

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Kein Handy am Grab

Handy bei Beerdigung nicht comme il faut“, schrieb die Süddeutsche Zeitung kürzlich. Der Informationsdienst „Stil und Etikette“ hatte sich des Themas Mobiltelefon angenommen und festgestellt: „Wer glaubt, mit dem Piepsen seines Funktelefons an jedem Ort und zu jeder Zeit seine Wichtigkeit beweisen zu müssen, steht schnell in der Ecke.“ Vor allem bei Beerdigungen und Trauerfeiern, so die Benimm-Experten, sollte der Handy ausgeschaltet bleiben. Und wer am Krankenbett dem Telefon mehr Aufmerksamkeit widme als dem Kranken, der leide selbst an „menschlicher Verrohung“.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Cole-Blog am 5. Januar 1995

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Abhören unmöglich!

Laut „Spiegel“ sind Handys vor allem bei Ganoven und Kriminelle beliebt. „Mafiosi verständigen sich zunhemend per Funktelefon, denn die Polizei kann im D-Netz bislang nicht mithären“, unkten die Kollegen vom Hamburger Nachrichtenmagazin – und zitierten reihenweise Ordnungshüter, die dafür plädieren, die bislang abhörsichere GSM-Technik möglichst schnell für staatliche Lauschangriffe zu öffnen.

Die Netzbetreiber Mannesmann und Telekom werden gerügt: Angeblich würden sie sich „hinter Datenschutzbestimmungen verschanzen“. Genauer: Sie weigern sich, die entsprechenden teuren Umbauten ihrer Sendeanlagen auf Kosten der Kunden vorzunehmen. Mannesmann-Sprecherin Barbara Kögler wird mit der Forderung zitiert: „Der Staat soll zahlen.“.

Ich habe einen noch besseren Vorschlag: Laßt alles, wie es ist! Ich finde es ganz beruhigend zu wissen, daß mir niemand, aber auch niemand zuhören kann, wenn ich im D-Netz telefoniere. Wir werden im Leben schon genug beschüffelt und erfaßt.

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