Kein stiller Ort

Wundern Sie sich beim Zugfahren auch immer, daß die Toiletten ständig besetzt sind? So lange kann doch kein Mensch müssen, denke ich mir immer. Auf der Fahrt im Intercity von Köln nach Stuttgart bin ich dem Geheimnis, glaube ich, auf die Spur gekommen: Ein graumelierter Herr im Zweireiher kam nach ungefähr einer halben Stunde endlich aus der Kabine – mit einem Handy in der Hand. Sein Akku sei leider leer gewesen, entschuldigte er sich. Und da die einzige Steckdose im ganzen Zug auf der Toilette sei, habe er seine dringenden Telefon-Geschäfte eben dort erledigen müssen.

 

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Bitte Handy abgeben!

Im Berliner Varietée-Theater „Chameleon“ hat man sich einen ganz besonderen Service für Mobiltelefon-Besitzer einfallen lassen. Um störendes Gepiepse während der Vorstellung zu vermeiden, muss der Handy draußen abgegeben werden. Das gute Stück bleibt aber eingeschaltet. Wenn es klingelt, hebt die Garderobendame ab und bitte den Anrufer, so lange dranzubleiben bis man den Gast ausgerufen habe.

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CeBIT: Nokia-Attrappen heiß begehrt!

Ob ein neues Produkt ankommt oder nicht, merkt man auf Messen daran, ob es hŠufig geklaut wird. So gesehen war der Mini-Handy von Nokia auf der diesjährigen CebIT in Hannover der absolute Messeschlager. Bei Nokia war man offenbar darauf gefaßt und hat im Publikumsbereich nur Attrappen ausgestellt, von denen bis Messeschluß denn auch zehn Stück fehlten. Was zu folgender wunderschönen Geschichte führte, die mir Helmut Rudolph vom Telekom-Servicepartner PC-Plus erzählte.

Eine Mitarbeiterin am Telekom-Stand in der Halle 16 führte einem Messegast ihren Nokia vor. Der war ganz begeistert, steckte das Ding in die Jackentasche, nahme es wieder raus, gab es zurück und ging weiter. Danach tat es nicht mehr, was die Dame auf einen leeren Akku zurückführte. Als es allerdings auch nach längerem aufladen immer noch nicht funktionieren wollte, wurde sie mißtrauisch, öffnete die Rückseite – und merkte, daß sie einem Trickbetrüger aufgesessen war. Der Kerl hatte ihren Original-Handy in beim Griff in seine Jackentasche gegen ein Dummy ausgetauscht, das er offenbar zuvor auf dem Nokia-Stand gestohlen hatte.

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Die connect.-Redakteure stehen bei Vorstand und Pressestelle der Telekom im Ruf, immer nur zu kritisieren. Deshalb an dieser Stelle mal ein ausdrückliches Lob: Die D-Netz-Versorgung auf der CeBIT war spitze! Wilhelm Stückemann, Chef der Netztechnik bei DeTeMobil, war auch ganz stolz auf sein Jungs. Die haben die D1-Infrastruktur im Vermittlungsbereich Hannover, wo derzeit an einem normalen Wochentag rund 19.000 D1-Kunden eingeloggt sind, mit modernen Lichtwellenleitern und neuer Sytemsoftware so aufgerüstet, daß am CeBIT-Donnerstag (wo besonders viele Geschäftsleute zur Messe kommen) mehr als 28.000 Teilnehmer mobil telefonieren konnten, ohne daß das Netz in die Knie ging.

„Die Technik hat es verkraftet“, freute sich Stückemann, wobei ein bißchen Erleichterung in seiner Stimme mitschwang. Insider erinnern sich nämlich mit Schrecken daran, wie beide D-Netze auf derletztjährigen Funkausstellung unter dem Ansturm der angereisten Handybesitzer zusammengebrochen waren.

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Rein Couperus von Philips Communication Systems erzählte mir vom CeBIT-Restaurantbesuch mit einer Gruppe von leicht chaotischen Entwicklungsingenieuren, die alle direkt aus Eindhoven gekommen waren und die ihre Koffer deshalb in den Autos gelassen hatten. Abends wollte man im Konvoi zu dem Lokal fahren, verlor sich aber im Feierabendstau aus den Augen. Plötzlich klingelte es. Couperus hielt an und machte den Kofferraum auf. Das Klingelgeräusch kam aus der Reisetasche. Er machte sie auf, fand dort ein Handy, hob ab – und hatte den Besizer an der Strippe, der im anderen Auto saß und aufgeregt nach dem Namen der Kneipe fragte. Die hatte er ebenso vergessen wie sein Gepäck …

 

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CeBIT-Nachlese 1995: Geklaute Handy-Atrappen, endlich online und Klingeln aus dem Koffer

Ob ein neues Produkt ankommt oder nicht, merkt man auf Messen daran, ob es häufig geklaut wird. So gesehen war der Mini-Handy von Nokia auf der diesjährigen CeBIT in Hannover der absolute Messeschlager. Bei Nokia war man offenbar darauf gefasst und hat im Publikumsbereich nur Attrappen ausgestellt, von denen bis Messeschluss denn auch zehn Stück fehlten. Was zu folgender wunderschönen Geschichte führte, die mir Helmut Rudolph vom Telekom-Servicepartner PC-Plus erzählte: Eine Mitarbeiterin am Telekom-Stand in der Halle 16 führte einem Messegast ihren Nokia vor. Der war ganz begeistert, steckte das Ding in die Jackentasche, nahm es wieder raus, gab es zurück und ging weiter. Danach tat es nicht mehr, was die Dame auf einen leeren Akku zurückführte. Als es allerdings auch nach längerem aufladen immer noch nicht funktionieren wollte, wurde sie misstrauisch, öffnete die Rückseite – und merkte, dass sie einem Trickbetrüger aufgesessen war. Der Kerl hatte ihren Original-Handy in beim Griff in seine Jackentasche gegen ein Dummy ausgetauscht, das er offenbar zuvor auf dem Nokia-Stand gestohlen hatte.

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Die Connect.-Redakteure stehen bei Vorstand und Pressestelle der Telekom im Ruf, immer nur zu kritisieren. Deshalb an dieser Stelle mal ein ausdrückliches Lob: Die D-Netz-Versorgung auf der CeBIT war spitze! Wilhelm Stückemann, Chef der Netztechnik bei DeTeMobil, war auch ganz stolz auf seine Jungs. Die haben die D1-Infrastruktur im Vermittlungsbereich Hannover, wo derzeit an einem normalen Wochentag rund 19.000 D1-Kunden eingeloggt sind, mit modernen Lichtwellenleitern und neuer Systemsoftware so aufgerüstet, dass am CeBIT-Donnerstag (wo besonders viele Geschäftsleute zur Messe kommen) mehr als 28.000 Teilnehmer mobil telefonieren konnten, ohne dass das Netz in die Knie ging. „Die Technik hat es verkraftet“, freute sich Stückemann, wobei ein bisschen Erleichterung in seiner Stimme mitschwang. Insider erinnern sich nämlich mit Schrecken daran, wie beide D-Netze auf der letztjährigen Funkausstellung unter dem Ansturm der angereisten Handybesitzer zusammengebrochen waren.

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Rein Couperus von Philips Communication Systems erzählte mir vom CeBIT-Restaurantbesuch mit einer Gruppe von leicht chaotischen Entwicklungsingenieuren, die alle direkt aus Eindhoven gekommen waren und die ihre Koffer deshalb in den Autos gelassen hatten. Abends wollte man im Konvoi zu dem Lokal fahren, verlor sich aber im Feierabendstau aus den Augen. Plötzlich klingelte es. Couperus hielt an und machte den Kofferraum auf. Das Klingelgeräusch kam aus der Reisetasche. Er machte sie auf, fand dort ein Handy, hob ab – und hatte den Besitzer an der Strippe, der im anderen Auto saß und aufgeregt nach dem Namen der Kneipe fragte. Die hatte er ebenso vergessen wie sein Gepäck…

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Handy-Rüpel in der Loge

Die Werbeagentur der Deutschen Bundespost Telekom hat zwar manchmal witzige Ideen, aber leider keine Ahnung, wie man sich im Mobilfunk-Alltag benimmt. In einer Anzeige für Cityruf sitzt ein elegantes Paar beim Opernabend in der Loge. Sie hält einen offenbar piepsenden Pager in der Hand, schaut besorgt auf die Anzeige und meint zum Gatten: „Unser Sohn meint, du sollst kommen, er hat Gespenster unterm Bett“. Wo doch jeder hoffentlich inzwischen weiß, dass dies ein krasser Verstoß gegen die D-Netikette ist: Wer ein eingeschaltetes Mobilfunkgerät in der Oper, im Kino, in der Bücherei oder sonst wo mitnimmt, wo sich andere konzentrieren wollen, ist das kommunikative Gegenstück zu jenen Zeitgenossen, die im Sommer mit heruntergelassenen Autofenstern und dröhnendem Autoradio an der Ampel stehen. Früher sagte man da ganz einfach „Rüpel“ dazu.

 

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Handy-Gipfelstürmer

Peter Waldleitner, dem geneigten Leser als Chefredakteur von connect. bestens bekannt, nahm kürzlich in der Redaktionskonferenz eine Erstbesteigung für sich in Anspruch. Er sei am Wochenende in den bayerischen Alpen durch die Benediktinerwand gegangen und habe von dort aus zu Hause angerufen um zu sehen, ob mittlerweile auch in Deutschland Telefonieren vom Gipfel aus möglich sei. „Mit Handy ist bestimmt noch keiner vor mir da hoch“, glaubt Waldleitner. Sein Pech: Der Freund seiner Schwester, der daheim in Stuttgart das Telefon abhob, glaubte ihm kein Wort davon: die Sprachqualität sei doch viel zu gut. In Wirklichkeit säße er doch sicher wieder mal am Wochenende im Büro…

 

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Das grüne Netz

nokia 2110Seit über zwei Jahren schreibe ich an dieser Stelle über meine kleinen und großen Erlebnisse als Besitzer eines Mobiltelefons. Die Überschrift „Mein Alltag im D-Netz“ war damals sinnig – weil es nur die beiden D-Netze gab. Doch inzwischen ist ja ein weiteres Mobilfunknetz nach dem GSM-Standard hinzugekommen. Vor ein paar Wochen habe ich deshalb mit Manuela Grottke von der E-plus-Pressestelle in Düsseldorf telefoniert, die mir ein kleines, knallgrünes Telefon samt Karte schickte und mich bat, es mal bei der „Konkurrenz“ zu probieren.

Aller Anfang soll schwer sein. Stimmt nicht: Spätestens als ich in dem grünen Winzling meinen altvertrauten Nokia 2110 wiedererkannte war alles klar. Der Einschaltknopf ist zwar auf die linke Seite gewandert, die Knöpfe wirken irgendwie eckiger und flacher, aber sonst ist es genau das selbe Gerät – klein, handlich, praktisch, mit sehr guter Sprachqualität und einem Akku, der mich ein Tag lang ohne Aufladen begleitet – wenn ich nicht allzu oft telefoniere. Ja, ich konnte sogar die Reserveakkus meines D-Netz-Nokias weiterbenützen.

Von E-plus weiß ich, daß die Funkzellen und damit auch die Reichweite kleiner seien sollen. Deshalb war der Empfangstest wichtig. In meiner Wohnung im dritten Stock in München-Mitte habe ich komischerweise mit beiden D-Netzen Probleme – der Empfang schwankt, mal geht’s, mal nicht. Das E-Netz schlägt sich da bravorös: Perfekter Empfang in der ganzen Wohnung! Auch auf dem Viktualienmarkt klappt es prima. Nur, daß eine Gemüseverkäuferin mich verscheucht: Ich solle doch gefälligst woanders telefonieren.

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E-plus hat offenbar seine Grenzen dort, wo sie München auch hat. Hinter Oberschleißheim im Norden, zum Beispiel, war es aus mit dem Telefonieren, obwohl die vom Betreiber mitgelieferte Deutschlandkarte freien Empfang bis kurz vor Landshut versprach. Auch im Münchner Osten, laut Karte eigentlich E-plus-Stammland, gab mein Handy hinter Haar bereits den Geist auf. Mein Eindruck: (noch) ein reines Stadt-Netz.

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Interessante Empfangsverhältnisse auch am Frankfurter Flughafen: Im Steigenberger Avance Hotel komme ich nur durch, wenn ich vor der Südseite vom Haus auf dem Bürgersteig auf und ab gehe – 500 Meter von Frankfurt International entfernt. Ein starkes Stück, denke ich mir. Doch dann tröstet mich Armin Fricke von der Unternehmungsberatung Arthur D. Little. Er sei mit seinem D1-Handy im Taxi vom Flughafen in die Stadt auch in ein schwarzes Funkloch gefallen. Also haben die anderen hier offenbar auch Probleme.

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Keine Nummer unter diesem Anschluss

„Der gewünschte Teilnehmer ist vorübergehend nicht erreichbar“. Diese Computerstimme treibt mich auf die Palme, wenn ich eine Mobilfunknummer wähle. Wozu gibt’s schließlich die elektronische Mailbox? Das heißt: Ich selbst hatte bis vor kurzem auch keine. Na ja, höchste Zeit. Aber wie kommt man an so ein Ding? Ich rief als D2-Kunde bei Mannesmann den Kundendienst an unter 1212. Natürlich, geht in Ordnung. Am Nachmittag sei sie geschaltet und ich könne gleich loslegen. Ich müsse nur 55 und meine eigene Nummer wählen und dann den Anweisungen folgen. Die für den ersten Zugang nötige PIN-Nummer bekam ich gleich am Telefon mit der Bitte, sie möglichst schnell zu ändern. Klappte alles prima: Ich richtete die Mailbox ein, gab einen mehr oder weniger sinnigen Spruch zum Besten – und wurde gleich belehrt, dass mein Ansage zu lang sei. Zum Wiederholen solle ich 2 drücken. Nach vier Versuchen hatte ich meine Begrüßung endlich knapp genug formuliert, gab brav „Stern“ zum Beenden ein und legte auf. Am nächsten Tag rief ich von einem Festnetztelefon aus bei meiner D-Nummer an – und hörte wieder den Spruch: „…vorübergehend nicht erreichbar“. Also wieder Anruf bei 1212: Warum meine Box nicht tue? Ja, ich müsse sie ja auch erst aktivieren, hieß es. Und wie? Die Dame diktierte mir einen richtigen Geheimcode: „Stern, Stern, 6, 2, wieder Stern, 5, Null, Raute, dann noch Ihre D-Netz-Nummer, dann müsste es schon klappen!“ Stimmt. Aber irgendwie müsste das alles doch auch einfacher gehen, oder?

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Apropos: Jetzt weiß ich, dass sich eine elektronische Mailbox von dem guten, alten Anrufbeantworter im Wesentlichen kaum unterscheidet. Nach wie vor haben es die meisten Anrufer zu eilig (oder sind zu feig) um mir etwas aufs Band zu sprechen. Mindestens jede zweite Nachricht, die mir die Computerstimme beim Abhören verspricht, besteht aus Rauschen und dem Geräusch des Auflegens. Nur einmal hörte ich noch eine leise Stimme im Hintergrund, die ein weitverbreitetes Wort aus der Fäkalsprache von sich gab, bevor es Klick machte. Merke: Bei allem technischen Fortschritt bleiben die Menschen am anderen Ende der Leistung dieselben.

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Wasser Marsch!

An heißen Sommertagen gehe ich gerne mit meiner kleinen Tochter mittags auf die Isar-Insel zum baden. Dazu müssen wir den Fluß allerdings durchwaten, der mir an dieser Stelle etwa bis zum Nabel geht. Vor kurzem stehe ich da, Picknickkorb auf der Schulter, Wasser bis zum Bauch – da klingelt das E-Netz-Handy. Mit der freien Hand angelte ich das Ding aus der Tasche, hob ab und hatte Renate Knüfer von der Firma Quarterdeck an der Strippe, die mich fragte, wie es mir ginge. „Naß“, meinte ich und hatte einige Mühe, Sie davon zu überzeugen, daß ich wirklich aus der Isar aus mit ihr telefonierte.An heißen Sommertagen gehe ich gerne mit meiner kleinen Tochter mittags auf die Isar-Insel zum baden. Dazu müssen wir den Fluß allerdings durchwaten, der mir an dieser Stelle etwa bis zum Nabel geht. Vor kurzem stehe ich da, Picknickkorb auf der Schulter, Wasser bis zum Bauch – da klingelt das E-Netz-Handy. Mit der freien Hand angelte ich das Ding aus der Tasche, hob ab und hatte Renate Knüfer von der Firma Quarterdeck an der Strippe, die mich fragte, wie es mir ginge. „Naß“, meinte ich und hatte einige Mühe, Sie davon zu überzeugen, daß ich wirklich aus der Isar aus mit ihr telefonierte.

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Mobiltelefon als Einbruchswerkzeug

Nachbarn meines Freundes Fritz Bräuninger in Oberschleißheim trauten sich neulich abends nicht aus dem Haus, weil angeblich Einbrecher in der Nähe lauerten. Die Hausfrau hatte einen fremden Mann gesehen, der verdächtig auf der Straße mit einem Handy telefoniert habe. Bestimmt hätte er seinen Komplizen durchgegeben, ob jemand zu Hause sei, meinte sie.

Aber bevor wir jetzt alle von Paranoia reden bitteschön folgende wahre Geschichte aus Florenz: Dort nutzen Autoknacker das Mobiltelefon als Einbruchswerkzeug. Ein Ganove wartet ab, bis Touristen ihren Wagen irgendwo abstellen und folgt ihnen dann beim Stadtbummel auf Schritt und Tritt. Inzwischen räumt der zweite Gangster das Auto seelenruhig aus. Wenn sich die Besitzer wieder zum Wagen zurückgehen, ruft der Verfolger kurz beim Kollegen an und sagt ihm, daß er schnell verschwinden soll.

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