What Friendship Means

Friends will give you a boost (kudos to BzzFeed)

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Suchet, so werdet Ihr finden!

Ich habe neuerdings eine tolle Auswertungs-Software auf meinem Blog installiert der mir unter anderem sagt, wie Leute zu mir gefunden haben. Neulich habe ich von dem Typen berichtet, der über „Obama ist ein stinkender Neger“ ausgerechte auf meinen Blog kam. Im Interesse der Internet-Forschung werde ich in Zukunft ab und zu die neuesten Suchbegriffe posten, weitgehend kommentarlos. Soll sich jeder selber seinen Reim darauf machen, was die Menschen so alles bei Google & Co. eintippen.

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Todesstrafe für Handyklingeln

Es ist der endgültige Albtraum. Und das nicht nur für den Betroffenen, aber man stelle sich vor: Beim Konzert des New York Philharmonic Orchestra geht auf einmal dein Handy los. Auch noch dieser fruchtbare Marimba-Klingelton von Nokia, den die ganze Welt mit Inbrunst hassen gelernt hat, und das mit voller Lautstärke.

Was machst du? Ganz klar: Du bleibst regungslos sitzen und betest, betest dass der Anrufer doch bitte, bitte gleich auflegen möge und niemand mitbekommt, das du es bist, der vergessen hat, vor dem Konzert den roten Ausschaltknopf zu drücken. Aber leider ist der andere hartnäckig, und so klingelt es und klingelt, während der Dirigent vor dir die sanften, spirituellen Klangwolken von Mahlers 9ter abrupt zum Schweigen bringt, sich zu dir umdreht und in einer Stimme, die bis in die letzte Reihe des Avery Fisher Hall zu hören ist, dich fragt ob es das jetzt endlich war?

Du sitzt da auf deinem Tausend Dollar-Sitz in der Reihe eins und hörst, wie um dich herum sonst eher wertkonservative Konzertgänger wütend brüllen; „Schmeißt den Kerl raus!“, und „Tausend Dollar Geldstrafe!“ Der Blogger Max Kinchen, der ein paar Reihen weiter oben saß, schrieb später: „Sie wollten Blut sehen.“ Wenn man sie in diesem Moment befragt hätte, wette ich, dass eine Mehrheit der Konzertbesucher für die Einführung der Todesstrafe beim Nichtabschalten des Handys im Konzertsaal gestimmt hätten.

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Pinklen und Posten

Jetzt hab‘ ich’s auch verstanden!

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Is this a joke?

Quick, someone – anyone – please reasure me that this all just a big practical joke. Surely noone really wants this man to sit in the Oval Office? Huh? Huh?

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SOPA for Dummies

Land of the Free

I know, I know: Everything that can be said about SOPA has been said already, but at least among my inner circle there are still alot of folks who don’t really understand what the fuss is all about.

So kudos to the Website operated by the rights group „Stop American Censorship“ (motto: „Fight for the Future!“) who have published a neat little „infographic“ which explains the issues in terms any sentient biped should be able to understand. Take a look and pass it on, people!


Addendum: Thanks to Morgan Kinney of Comparitech for telling me that the link to SAC has changed since I wrote this. He publishes a list of the best VPNs for Americans?

A VPN is a useful anti-censorship (and anti-surveillance) tool so likely to be of interest to anyone who cares about censorship – particularly should anything like SOPA return one day.

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Stinkende Neger bei Google

Was sucht das denn hier?

Es ist schon mal ganz interessant, was so ein Statistik-Werkzeug alles über einen Blog aussagt. So weiß ich zum Beispiel, dass gestern genau 14 Leute auf meinen Erguss zum Thema „Wulff und das Geheimnis des Anrufbeantworters“ geklickt haben. Einer hat sogar auf die Kopfzeile geklickt, die mein netter Herr Bolius, der die Website technisch betreut, eingebaut hat und in dem regelmäßig wechselnde Sprüche erscheinen, die mir irgendwann aufgefallen sind und die ich witzig fand. Es handelte sich um Mike Dickisons schönen Spruch: „Because the platypus both lays eggs and produces milk, it is one of the few animals that can make its own custard.“

Das Werkzeug erlaubt es mir aber auch zu sehen, über welche Suchbegriffe Leute zu meiner Website gelangt sind. Und heute bin ich regelrecht erschrocken. Da hatte einer offenbar nach „obama ist ein stinkender neger“ gesucht und ist bei mir gelandet. Das hat mich hart getroffen, denn als Rassisten sehe ich mich nun ganz und gar nicht. War ich vielleicht betrunken, als ich das schrieb?

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Hey, and now I’m a minister, Dude!

Just call me Dude!

Gotta thank Alex Beam of the Boston Globe for this one: In his latest column, entitled „Dont call me Dude“, he refers to an organization which calls itself the Church of the Latter Day Dude whose mantra is „Just Take It Easy, Man“.

This is one really cool religion, let me tell you!

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Gestatten, mein Name ist @cole

Bittesehr, das ist der Beweis!

Kennen Sie Kim Schmitz? Ich schon. Das heißt, ich kannte ihn. Inzwischen gibt es ihn ja gar nicht mehr. Er hat sich in „Kim Dotcom“ umbenennen lassen. Jedenfalls ist das der Name, der auf dem Klingelschild seiner neuseeländischen Villa stand, als jetzt die Polizei mit zwei Hubschraubern anrückte, um ihn wegen massenweise Raubkopierens auf seiner inzwischen stillgelegten Plattform Megaupload zu verhaften. Wie es heißt hat er sich in einen Sicherheitsraum geflüchtet, aus dem ihn die Beamten rausschweißen mussten, bevor sie ihm die Handschellen anlegen konnten.

Es ist weit gekommen mit dem guten Kim. Damals, als ich ihn zum ersten Mal sah, standen wir beide am Stachus vor dem Landgericht München, wo er gerade wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das war eine coole Geschichte damals, 1998, und Kim sah auch danach noch cool aus mit seiner randlosen Brille und seinem pausbackigen Jungengesicht. Er schwadronierte ein bisschen rum, kündigte an, in die Berufung gehen zu wollen und verschwand dann Richtung U-Bahn.

Was mich eigentlich viel mehr beschäftigt als seine buntschillernde Karriere als ein er der größten Internet-Gauner auf Gottes Erdboden ist sein angenommener Nachname. Das ist nämlich megacool: Kim Dotcom. Darauf musst du erst mal kommen.

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Free Content? Ein alter Hut!

„Information wants to be free“, so lautet die Mantra einer ganzen Generation von Internet-Nutzern, die im globalen Netz einen Garant für Meinungsfreiheit und Menschenrechte sehen. „Paid content“ gilt in solchen Kreisen als Schimpfwort: Künstler und Konzerne sollen ihre medialen Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen und sich anderweitig refinanzieren: Über den Verkauf von Services, zum Beispiel, die aus dem „Rohstoff“ Content durch Veredelung Mehrwert schaffen, oder durch Werbung, die um kostenlose Inhalte herum gruppiert werden. Extremisten fordern sogar ein „kommerzfreies“ Internet, getreu dem libertinären Grundsatz eines „Menschenrechts auf Informationen“: Wer etwas geheim hält oder nur beschränkt zugänglich macht, begeht ein Verbechen gegen die Menschlichkeit.

Auch wenn ich selbst eine Art Westentaschen-Libertinärer bin, der den Gedanken an ein schrankenloses Internet reizvoll findet, so bin ich doch Realist und weiß: Ohne Moss nix los. Im und mit dem Internet wird viel Geld verdient, und zu glauben, dass es anders sein kann, ist hoffnungslose Utopie.

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