Der Cole von der Post

Zur Abwechslung ganz in Gelb

Meine Mutter wollte immer, das aus mir „ebbes Reschts“ wird. Es fiel auch mal das Wort „Postbeamter“, aber nur ganz kurz und dann nie wieder. Ich wollte raus, raus in die weite Welt, neue Dinge sehen, erleben, beschreiben. Und so wurde ich am Ende Journalist, was imagemäßig zwar ziemlich weit unten rangiert, aber immerhin noch weit vor Bankern und Anwälten!

Aber vielleicht wird es ja noch was mit Mütterleins Traum vom Sohn in Gelb, zumindest für ein halbes Jahr. Da hat mich nämlich die Deutsche Post AG, respektive deren Direktmarketing-Center,  für insgesamt 27 Termine im ersten Halbjahr 2012 gebucht. Das Vortragsthema der Abendveranstaltungen lautet „Unternehmen 2020 – Wie reagieren Sie erfolgreich auf die Herausforderung von Digitalisierung und Vernetzung?“ – ein Thema, das ich in meinem letzten Buch ausführlich behandelt habe und das mir auch sehr am Herzen liegt.

Die Vorträge finden landauf, landab, jeweils in den Hauptniederlassungen der Post statt zwischen Kiel (21.März) und Landshut (31. Jan),  Aachen (9.Feb) und Leipzig (22. März.), also werde ich bei dieser Gelegenheit wohl  meine deutschen Geografiekenntnisse gehörig auffrischen und Menschen mit allerlei Dialketfärbungen begegnen dürfen. Ich muss sagen: Ich freue mich schon darauf!

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„Man sollte die Städte auf dem Lande bauen, da ist die Luft besser.“ Henri Bonaventure Monnier (1799 – 1877)

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Samosas, anyone?

Just finished a batch of chicken and masala samosas. Call it snack mass production. Should last a few days, I hope.

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Bluetooth and the Great Disconnect


…and then there were three

The thing I loved about Bluetooth is that it worked. I mean: really worked. On any device, under any operating system, anywhere in the world.

Not anymore.

The Bluetooth Special Interest Group which owns and maintains the system has given up on full interoperability. Version 4, which was  announced last year, is not compatible with those millions of gadgets, computers, laptops and smartphones people use today, or at least not fully compatible. Instead, there are now three different flavors of Bluetooth: “Classic”, “Smart” and “Smart Ready”.

Sound confusing? That’s because it is.

Bluetooth, we elderly nerds remember, was developed back in the 90ies in Scandinavia by phone makers Ericsson and Nokia as an answer to the infrared solutions for getting rid of cables favored by the PC industry (HP, IBM, etc.). The name, by the way, harks back to king Harald Blåtand (literally: “blue tooth”) who conquered and Christianized Denmark.

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Der Abstand zwischen Kapitalismus und Kannibalismus wird von Tag zu Tag kürzer. (Georg Kreisler)

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Wie der Euro wirklich entstand

So, das mit dem Euro hätten wir erledigt. Sollen wir sie jetzt wieder reinbitten?

Alles Gerede und Geschreibe über eine angebliche „Krise des Euro“ sei leichtfertiges Geschwätz von Medien, von Journalisten und von Politikern, sagte Altkanzler Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag in Berlin. Nun, im Alter wird man vergesslich (ich weiß, wovon ich rede – und Schmidt steckt ansonsten denktechnisch jeden anderen Politiker, den ich kenne, in den Sack!). Und so hat er es leider verabsäumt, die schlimmsten Missetäter zu benennen: die Spekulanten.

Dass Wirtschaftsjournalisten in der Regel nichts von Wirtschaft, und Politiker nichts von Wirtschaftspolitik verstehen, ist ja der Normalzustand. Aber die Zocker wissen ganz genau, was sie tun: Indem sie ein europäisches Land nach dem anderen gegeneinander ausspielen, mal hier den Zinsdruck in die Höhe treiben, mal dort, lassen sie in der Tat eine Krise entstehen, und zwar eine Krise in den Köpfen von Bürgern und Bankern, die beide auch nicht so recht durchblicken. Schließlich lesen sie ja beide Zeitung und schauen Nachrichten, und was sie dort zu hören bekommen, ist eine journalistische Reflexreaktion: Bete einfach die Horrormeldung nach, die am besten hilft, die Auflage oder die Einschaltquote in die Höhe zu treiben.

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Drehbuch für Raubkopierer

Dass der Katastrophenfilmer Roland Emmerich auf einmal ein Experte für Shakespeare sein soll, ist erstaunlich genug. Dass er die uralte Kamelle wieder ausgegraben hat, wonach nicht der Barde von Stratford, sondern der Herzog von Oxford der wahre Verfasser der Werke von Shakespeare sein soll, macht seinen neuen Film „Anonymous“ auch nicht besser.  Dafür bin ich aber beim Googeln zum Thema „Wer schrieb Shakespeares Stücke wirklich?“ auf eine wichtige Erkenntnis gestoßen: Auch im Zeitalter Königin Elisabeths I gab es schon Ärger mit Raubkopierern!

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The Gospel Truth

Quote of the day:

„Pollster George Gallup has dubbed America „a nation of biblical illiterates.“ Only half of Americans can name even one of the four Gospels. The majority cannot name the first book of the Bible. Less than a third know who delivered the Sermon on the Mount. Fewer still can identify the Trinity or explain what Easter commemorates. The most widely quoted Bible verse in the United States – „The Lord helps those who help themselves“ – is not in the Bible.“

By Alexander Green, Investment Director of The Oxford Club, published on SpirtualWealth.com

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Wie uns Google vom Internet aussperren will

Wo bin ich? Einfach Google fragen!

Wenn Tom Cruise in dem Film „Minority Report“ durch die Straßen läuft, tauchen in den Schaufenstern laufend Werbebotschaften auf, die an ihn ganz persönlich adressiert sind. So schön es wäre zu wissen, dass mein Käseladen am Eck meinen Lieblings-Stilton wieder rein bekommen hat, so fröstelt es mich dennoch bei dem Gedanken, irgendjemand (ein Ladenbesitzer, der Bundesnachrichtendienst, etc.) könnte theoretisch jederzeit wissen, wo ich mich gerade aufhalte.

In der Praxis finde ich Location-based Services dagegen ganz toll. Ich benutze sie ja ständig, um meinen Freunden über Foursquare zu sagen, in welchem Lokal ich gerade zu Mittag esse oder welches Museum in New York ich gerade besuche. Ich dachte allerdings bisher immer, dass dazu GPS-Empfang nötig sei, was in der Regel nur draußen funktioniert und auch da nicht immer. Was mir nicht klar war (und ich werde von manchen Leuten ja als „Internet-Experte“ bezeichnet) ist, dass „Minority Report“ ja längst Wirklichkeit ist, und zwar Dank Google.

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President by Default

Larry, Moe and Curly Joe

It sure is starting to look like a shoo-in for Barack Obama. So what if more than half of Americans don’t like they way he does his job and if his ratings keep reminding you of Jimmy Carter.

But in fact, Obama doesn’t need anybody’s job approval in order to soldier on for four more years. All he has to do is watch the Republicans loose.

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