Nichtwissen darf man nicht glauben

Es lebe der Qualitätsjournalismus!

Was treibt Wissenschaftler wie die (bislang) anonyme Doktorandin an der renommierten Chartié in Berlin oder Journalisten wie die so genannten Qualitätsjournalisten der „Süddeutschen“ an, Lügen über Handystrahlen in die Welt zu setzen? Es gibt nur eine vernünftige Erklärung: religiöse Unvernunft. Die Diskussion um Handystrahlen hat längst Ton und Form einer klerikalen Debatte angenommen, in der es nicht um Fakten, sondern um den wahren Glauben geht.

Physikalischer Fakt ist: Strahlen von der Art und der Intensität, wie sie von handelsüblichen Mobilfunkgeräten ausgehen, können nicht zu Brüchen im DNA-Strang des Menschen führen. Daraus folgt mit zwingender medizinischer Logik: Handystrahlen können keinen Krebs verursachen. Punkt. Ende der Debatte.

Aber was kümmert uns die Physik? Wenn die Zahlen nicht das gewünschte Ergebnis bringen, dann stimmen die Zahlen nicht. Das dachte sich jedenfalls eine junge Doktorandin in Berlin, die angebliche Beweise für die genverändernde Wirkung von Handystrahlen vorlegte.

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Wie ich die Handy-Statistik verfälscht habe

Ich dachte, jeder hat einen, aber weit gefehlt! Nur jeder zwölfte Berufstätige in Deutschland besitzt ein Handy, behauptet der IT-Branchenverband BITKOM in einer Pressemeldung. Die werden’s wissen, auch wenn es unwahrscheinlich klingt. Aber vielleicht ist die Lage ja noch schlimmer. Ich selber habe nämlich drei Stück, ein Firmenhandy, ein privates und eines für Amerika, weil ich beruflich gerade sehr oft drüben bin und damit ziemlich viel Geld spare. Aber damit bringe ich ja die ganze Statistik durcheinander! Wenn es noch mehr Menschen gibt wie mich, dann hat vielleicht in Wirklichkeit nur jeder hundertste oder jeder tausendste Berufstätige ein Handy. Ach, wie wär‘ das schön…

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„Media is a word that has come to mean bad journalism.“ (Graham Greene)

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„We would all like to vote for the best man but he is never a candidate.“ (Frank McKinney Hubbard)

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„Lack of money is the root of all evil.“(George Bernard Shaw)

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„Religion is what keeps the poor from murdering the rich.“ (Napoleon Bonaparte)

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„It is bad enough that people are dying of AIDS, but no one should die of ignorance.“ (Elizabeth Taylor)

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„Talent works, genius creates.“ (Robert Schumann)

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„Alcohol may be man’s worst enemy, but the bible says love your enemy.“ (Frank Sinatra)

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„I judge a religion as being good or bad based on whether its adherents become better people as a result of practicing it.“ (Joe Mullally)

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