Pinklen und Posten

Jetzt hab‘ ich’s auch verstanden!

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Is this a joke?

Quick, someone – anyone – please reasure me that this all just a big practical joke. Surely noone really wants this man to sit in the Oval Office? Huh? Huh?

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SOPA for Dummies

Land of the Free

I know, I know: Everything that can be said about SOPA has been said already, but at least among my inner circle there are still alot of folks who don’t really understand what the fuss is all about.

So kudos to the Website operated by the rights group „Stop American Censorship“ (motto: „Fight for the Future!“) who have published a neat little „infographic“ which explains the issues in terms any sentient biped should be able to understand. Take a look and pass it on, people!


Addendum: Thanks to Morgan Kinney of Comparitech for telling me that the link to SAC has changed since I wrote this. He publishes a list of the best VPNs for Americans?

A VPN is a useful anti-censorship (and anti-surveillance) tool so likely to be of interest to anyone who cares about censorship – particularly should anything like SOPA return one day.

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Stinkende Neger bei Google

Was sucht das denn hier?

Es ist schon mal ganz interessant, was so ein Statistik-Werkzeug alles über einen Blog aussagt. So weiß ich zum Beispiel, dass gestern genau 14 Leute auf meinen Erguss zum Thema „Wulff und das Geheimnis des Anrufbeantworters“ geklickt haben. Einer hat sogar auf die Kopfzeile geklickt, die mein netter Herr Bolius, der die Website technisch betreut, eingebaut hat und in dem regelmäßig wechselnde Sprüche erscheinen, die mir irgendwann aufgefallen sind und die ich witzig fand. Es handelte sich um Mike Dickisons schönen Spruch: „Because the platypus both lays eggs and produces milk, it is one of the few animals that can make its own custard.“

Das Werkzeug erlaubt es mir aber auch zu sehen, über welche Suchbegriffe Leute zu meiner Website gelangt sind. Und heute bin ich regelrecht erschrocken. Da hatte einer offenbar nach „obama ist ein stinkender neger“ gesucht und ist bei mir gelandet. Das hat mich hart getroffen, denn als Rassisten sehe ich mich nun ganz und gar nicht. War ich vielleicht betrunken, als ich das schrieb?

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Hey, and now I’m a minister, Dude!

Just call me Dude!

Gotta thank Alex Beam of the Boston Globe for this one: In his latest column, entitled „Dont call me Dude“, he refers to an organization which calls itself the Church of the Latter Day Dude whose mantra is „Just Take It Easy, Man“.

This is one really cool religion, let me tell you!

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Gestatten, mein Name ist @cole

Bittesehr, das ist der Beweis!

Kennen Sie Kim Schmitz? Ich schon. Das heißt, ich kannte ihn. Inzwischen gibt es ihn ja gar nicht mehr. Er hat sich in „Kim Dotcom“ umbenennen lassen. Jedenfalls ist das der Name, der auf dem Klingelschild seiner neuseeländischen Villa stand, als jetzt die Polizei mit zwei Hubschraubern anrückte, um ihn wegen massenweise Raubkopierens auf seiner inzwischen stillgelegten Plattform Megaupload zu verhaften. Wie es heißt hat er sich in einen Sicherheitsraum geflüchtet, aus dem ihn die Beamten rausschweißen mussten, bevor sie ihm die Handschellen anlegen konnten.

Es ist weit gekommen mit dem guten Kim. Damals, als ich ihn zum ersten Mal sah, standen wir beide am Stachus vor dem Landgericht München, wo er gerade wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das war eine coole Geschichte damals, 1998, und Kim sah auch danach noch cool aus mit seiner randlosen Brille und seinem pausbackigen Jungengesicht. Er schwadronierte ein bisschen rum, kündigte an, in die Berufung gehen zu wollen und verschwand dann Richtung U-Bahn.

Was mich eigentlich viel mehr beschäftigt als seine buntschillernde Karriere als ein er der größten Internet-Gauner auf Gottes Erdboden ist sein angenommener Nachname. Das ist nämlich megacool: Kim Dotcom. Darauf musst du erst mal kommen.

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Free Content? Ein alter Hut!

„Information wants to be free“, so lautet die Mantra einer ganzen Generation von Internet-Nutzern, die im globalen Netz einen Garant für Meinungsfreiheit und Menschenrechte sehen. „Paid content“ gilt in solchen Kreisen als Schimpfwort: Künstler und Konzerne sollen ihre medialen Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen und sich anderweitig refinanzieren: Über den Verkauf von Services, zum Beispiel, die aus dem „Rohstoff“ Content durch Veredelung Mehrwert schaffen, oder durch Werbung, die um kostenlose Inhalte herum gruppiert werden. Extremisten fordern sogar ein „kommerzfreies“ Internet, getreu dem libertinären Grundsatz eines „Menschenrechts auf Informationen“: Wer etwas geheim hält oder nur beschränkt zugänglich macht, begeht ein Verbechen gegen die Menschlichkeit.

Auch wenn ich selbst eine Art Westentaschen-Libertinärer bin, der den Gedanken an ein schrankenloses Internet reizvoll findet, so bin ich doch Realist und weiß: Ohne Moss nix los. Im und mit dem Internet wird viel Geld verdient, und zu glauben, dass es anders sein kann, ist hoffnungslose Utopie.

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Social Speeding

Gemeinsam sind wir stark, das ist das neue, alte Motto im Zeitalter des Social Web. Wenn wir zusammenhalten und uns austauschen, erreichen wir mehr, als wenn jeder nur so vor sich hinwurschtelt.

Der amerikanischen Firma Escort, Hersteller von Radardetektoren, ist es nun zu verdanken, dass sich das Spektrum des heißen kollektiven Bemühns um die Frage der flotten Fortbewegung bereichern lässt. In den USA haben bekanntlich viele Autofahrer ein Warngerät auf dem Armaturenbrett liegen, der sie rechtzeitig durch lautes Piepsen auf Radarfallen der Polizei hinweisen.

Das weiß die Polizei natürlich auch, und deshalb benützen die Bullen auf den Highways meistens Radarpistolen. Das hat den Vorteil, dass sie nur ganz kurz aktiviert werden müssen, und schon ist der Schnellfahrer im wahrsten Sinne des Wortes „abgeschossen.“ Der Radardetektor hat also gar keine Zeit, sein Herrchen durch lautes Piepsen zu warnen.

Escort hat deshalb jetzt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein Zusatzgerät vorgestellt, dass andere Autofahrer, die ebenfalls über ein solches Gadget verfügen und gerade in der Nähe sind, benachrichtigt, wenn ich gerade in die Radarfalle getappt bin. Das nützt mir selbst zwar nichts, aber den anderen. Und beim nächsten Mal bin ich ja vielleicht derjenige, der gewarnt wird. „Social Speeding“ wäre dafür ein guter Name, finde ich.

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In Berlin wird was frei

Wurde aber auch Zeit…

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Die digitale Stradivari

Wir arbeiten noch dran

Julia Fischer war ein begnadetes Kind und ist heute eine begnadete junge Geigerin. Ich kannte ihren Vater ganz gut und habe ihre Karriere deshalb sozusagen von Kindesbeinen an verfolgt, und neulich hörte ich sie wieder mit einer wunderbaren Interpretation des Violinkonzerts aller Violinkonzerte, Tschaikovsky in D-Dur, wo ihre Geige unvergleichlich süßen Schmelz erzeugte als sei es ein Instrument aus einer anderen Welt.

Tatsächlich spielt Julia eine Stradivari, die sogar einen Namen hat, wie die meisten erhalten gebliebenen Instrumente aus der Werkstatt des guten alten Antonio Giacomo(1648-1737) in Cremona. Ihrer heißt „Booth“, weil es 1855 von einer spleenigen Engländerin namens Madame Wilhelm von Booth für ihren Sohn Otto gekauft wurde. Inzwischen ist es im Besitz der Nippon Music Foundation, die es ihr als Dauerleihgabe anvertraut hat.

Was ranken sich nicht für Geschichten um die legendären „Strads“, um die Guarneris, Amatis, Magginis und da Salos. 1908 wurde dem belgischen Virtuoso Eugene Ysaye bei einem Gastspiel in St. Petersburg eine seiner vier (!) Stradivarii gestohlen; sie ist bis heute nicht mehr aufgetaucht. 1951 fand ein amerikanischer Soldat während des Koreakriegs in einem zerbombten Bauerhof eine Geige, die er als Andenken mit nach Hause nahm. Sie wurde später als eine echte Stradivari identifiziert und machte einen reichen Mann aus ihm. Ende 2011 bezahlte ein Russe 18 Millionen Dollar für eine Guaneri-Geige und glaubte dabei noch ein Schnäppchen zu machen.

Dabei weiß eigentlich niemand, was das Geheimnis der Streichinstrumente aus dem Barock ausmacht. Weiterlesen

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