Don’t you hate ringtones, too?

Need to share this joke my friend Fritz Bräuninger just sent me:

A dog lover agreed to look after her neighbor’s male dog while the neighbors were on vacation.
Unfortunately, when the time came, she found her female dog was „in heat.“

She had a large house and believed that she could keep the two dogs apart.
However, as she was drifting off to sleep she heard awful howling and moaning sounds.
So she rushed downstairs and found the dogs locked together, in obvious pain and unable to disengage.

Unable to separate them, and perplexed as to what to do next, although it was late, she called the vet, who answered in a very grumpy voice.

Having explained the problem to him, the vet said, „Hang up the phone and place it down alongside the dogs.
I will then call you back and the noise of the ringing phone will make the male lose his erection and he will be able to withdraw.“

„Do you think that will work?“ she asked.

„Just worked on me,“ he replied.

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Mein Freund, der Bot

Wie viele Freunde hätten's denn gerne?

Wie viele Freunde hätten’s denn gerne?

Der Begriff „Freund“ hat im Zeitalter des Internet eine seltsame Metamorphose durchgemacht. Früher, als die Drei von der Tankstelle noch im Chor den Gassenhauer schmetterten „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das beste was es gibt auf der Welt“, da war das anders: Einem Freund konnte man tief in die Augen schauen, auf den war Verlass, man ging miteinander durch Dick und Dünn und nur der Tod konnte, ähnlich wie eine Ehe, eine solche Freundschaft scheiden. Aber das ist lange her.

Ich habe heute 663 Freunde auf Facebook. Viele davon kenne ich sogar persönlich, aber natürlich längst nicht alle. Und ob einer von denen mit mir durch Dick und Dünn gehen würde, weiß ich nicht – habe aber so meine Zweifel. Aber das ist auch gar nicht so wichtig, denn Freunde haben eine andere Funktion bekommen: Sie sind für mich Publikum und Knoten in meinem persönlichen Beziehungsnetzwerk. Wenn ich etwas poste, dann tue ich das in der Hoffnung, das zumindest einige von ihnen das mitkriegen und im besten Fall sogar darauf mit einem Kommentar oder wenigstens mit einem „Daumen hoch“ reagieren, denn sie zeigen mir damit, dass ich doch nicht ganz alleine bin hier in dem endlosen Weiten des Cyberspace. Insofern sind sie wirklich Freunde, nämlich Beziehungspersonen: Leute, die in meinem Leben eine vielleicht kleine, aber messbare Rolle spielen und auf deren Urteil ich Wert lege.

663 sind nicht viele. Es könnten genauso gut 4.999 sein. Mehr lässt Facebook nicht mehr zu, nachdem der US-Komiker Steve Hofstetter es geschafft hatte, über 200.000 zu sammeln und die Server anfingen heiß zu laufen. Dafür habe ich aber 823 „Follower“ auf Twitter, wo ich allerdings auch ein Waisenknabe bin. Angeblich hat die amerikanische Sängerin Katy Perry („Firework“)  über 52 Millionen, gefolgt von Justin Bieber (51 Mio.) und Barack Obama (42 Mio.) Ich dachte immer, Lady Gaga sei die Nummer eins, aber die liegt ja mit 41 Millionen abgeschlagen auf Platz 5. Weiterlesen

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Börsenbetrug mit Lichtgeschwindigkeit

Flash

Das Wort „Flash“ hat im Englischen eine Reihe von Bedeutungen, die allesamt etwas Flüchtiges, Halbseidenes bezeichnen. Zunächst bedeutet es einfach „Schein“  oder „Blitz“, also ein kurzlebiges Aufflackern eines Lichtstrahls oder Blitzes („a flash of lightning“) – daher auch der neuzeitliche Begriff des spontanen „Flash Mob“. Die Älteren unter uns werden sich noch an Mick Jagger’s „Jumpin‘ Jack Flash“ erinnern, in dem Keith Richards einen elektrisierender, dreieinhalbminütigen  Gitarren-Riff losließ, den der Kritiker Steven Appleford als „Funken sprühenden, perfekten teuflischen Ausbruch voller roher, treibender Kraft und ursprünglicher Energie“ beschrieb. „Flash“ kann aber auch im Sinne von „mehr Schein als Seinen“ (wie es in dem unvergesslichen Kulturführer „Musikbluff für Anfänger“ des seligen Satiremagazins „Pardon“ hieß) verwendet werden, also eher abfällig. Ein „Flash Cove“ war im 19ten Jahrhundert eine geläufige Bezeichnung für  einen Gauner oder Taschendieb.

So muss man auch den Titel des aktuellen Bestsellers von Michael Lewis verstehen, der in „Flash Boys“ (bei Campus unter dem Titel „Flash Boys – Revolte an der Wall Street“ auf Deutsch erschienen) einen der größten und gleichzeitig am hartnäckigsten ignorierten Finanzskandale der Neuzeit enthüllt. Es geht um superschnelles Handelssysteme und so genanntes „Flash Trading“, die aus dem großen weltweiten Börsenspiel ein abgekartetes Geschäft gemacht haben, bei dem jeder, der sein Geld in Finanzprodukte welcher Art auch immer anlegt, systematisch von einer Handvoll skrupelloser Abzocker angeschmiert und ausgenommen wird.

Anders ausgedrückt: Jeden Tag werden Milliarden von dem abgeschöpft, das Anleger zur Finanzierung von Unternehmen auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt haben. Statt dessen landet das Geld in der Tasche von Finanzhaien, Investmentbankern und Computerprofis, die Hand in Hand arbeiten, um kleine und große Anleger systematisch auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Und das Schlimmste ist: Es ist völlig legal! Zynisch ja. Unmoralisch auch. Aber leider (noch) nicht verboten. Weiterlesen

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Warum die Franzosen lieber Pastis trinken als E-Mails lesen!

Der fleißige Deutsche? Das war einmal...

Der fleißige Deutsche? Das war einmal…

Der Feierabend ist dem Franzosen heilig – so heilig, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber jetzt sogar eine Vereinbarung abgeschlossen haben, die das Lesen von geschäftliche E-Mails nach 18 Uhr verbietet. So stand es jedenfalls in amerikanischen Medien, was sofort bei mir die Frage aufwarf: Was passiert, wenn sie es doch tun? Logisch zu Ende gedacht müsste es ja Strafen geben. Wie viel kostet es, wenn ich im Straßencafe sitzend mit dem iPhone in der Hand erwischt werde? Hat die Polizei das Recht, meine Mailbox nach Zeitstempeln zu durchsuchen?

In Wahrheit ist die Sache natürlich weit weniger aufregend: Arbeitnehmern wird lediglich empfohlen, nach 18 Uhr nicht mehr auf Mails zu reagieren. Und es sind auch nicht alle Franzosen, sondern nur diejenigen, die in bestimmten besonders von Überarbeitung bedrohten Branchen wie Technologie oder Unternehmensberatung, also beispielsweise Angestellte von Google oder Deloite in Frankreich.

La grande nation ist ja schon lange das Ziel hämischer Anwürfe aus den USA ob ihrer laxen Arbeitsmoral, die bekanntlich 2008 in der Einführung der 35-Stundenwoche gipfelte. Der Franzose als fauler Hund, der lieber an einem Glas Pastis nippt und sich ´ne Gauloise reinzieht als wie ein aufrechter Angloami seine protestantische Arbeitsethik auszuleben: Das passt auch schön ins deutsche Weltbild. Schließlich sehen sich die Menschen hierzulande ja auch als selbstversklavte Rackerer, die keinen Feierabend finden. Womit haben wir schließlich das Wirtschaftswunder geschafft, wenn nicht durch Ärmelaufkrempeln und Zupacken, die Erhard-Fehlfarbe fest zwischen die zusammengebissenen Lippen geklemmt? Laut Statistischem Bundesamt leiden immerhin zwischen sieben und acht Prozent aller Mitarbeiter bei großen DAX-Unternehmen am gefürchteten „Burnout-Syndrom“. Weiterlesen

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Mit dem iPad ins Büro

Office bleibt eben Office!

Office bleibt eben Office!

Die beste Nachricht des Jahres für Windows-Benützer, die gleichzeitig Besitzer eines iPad sind, ist schon da, und abei ist das Jahr erst drei Monate alt! Dass die unsinnige Weltentrennung  bereits aufgeweicht worden ist, wurde auf czyslansky.net bereits gebührend gefeiert (siehe „Endlich: Der iPad kann jetzt Windows!„). Aber dazu musste man sich eines Umwegs über eine App namens  ParallelsAccess bedienen. Aber jetzt ist die Sache (fast) perfekt.

Microsoft hat seinen jahrlangen Widerstand aufgegeben sein Kernprodukt, nämlich „Office“ als App auf den iPad portiert. Der einzige Haken: Man muss ein Abo für Windows 365 abschließen, was 99 Euro im Jahr kostet. Dafür kann ich es aber auf bis zu 5 PC, Macs oder eben auch iPads verwenden, was in einem so gerätintensiven Haushalt wie dem unseren durchaus ein Vorteil ist. Weiterlesen

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Yurbuds are my buds!

Rein damit!

Rein damit!

Ich weiß ja nicht, was Sie für Ohren haben, aber meine sind ein Problem, vor allem beim Laufen. Das heißt: Nicht die Ohren sind das Problem, sondern dafür die passenden Ohrstöpsel zu finden.

Als Marathonläufer höre ich gerne auf der Langstrecke Musik, Podcasts oder Hörbücher – wann hat man denn sonst mal vier Stunden ununterbrochen seine Ruhe? Aber leider fallen mir die Dinger immer wieder raus, was meine Konzentration stört und mich aus dem Laufrhythmus bringt.

Ich habe sicher schon zwei Dutzend verschiedene Modelle ausprobiert, von den Billigheimern, die es beim Mediamarkt an der Kasse gibt, bis zu den dämlichen linsenförmigen Dingern, die Apple standardmäßig mit dem iPhone mitliefert. Ich habe es mit den „Sport Headphones“ von Bose probiert, die über 100 Euro kosten, mit drahtlosen Knopfhörern von Philips und Plantronics, und eine Zeitlang bin ich aus Verzweiflung mit einem Satz Bügelkopfhörer rumgelaufen, aber irgendwann waren sie so verschwitzt, dass sie sich kurzschlossen und den Geist aufgaben. Kurzum: Meine Suche nach den „richtigen“ Lauf-Lautsprechern glich bislang einer Odyssee. Weiterlesen

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„Wir stehen erst am Anfang“

Mein Gott war der damals jung! (TBL anno 1991)

Mein Gott war der damals jung – wie wir alle! (TBL anno 1991)

Im März 2014 feiert das World Wide Web 25jähriges Jubiläum. Als Tim Berners-Lee 1989 seinen Vorschlag bei der Leitung des Kernforschungszentrums CERN in Genf einreichte, dauerte es ja noch ein paar Jahre, bis das Web tatsächlich mal lief. Ich war damals aber schon in diversen so genannten „Bulletin Boards“ unterwegs. Wir surften damals noch im Schneckentempo über Akustikkoppler, in die man einen Telefonhörer legte und wie beim Faxgerät die Daten über akustische Signale hin und her geschickt wurden.

Zum ersten Mal im Web war ich erst 1992, da gab es auf der ganzen Welt erst ungefähr 400 Web-Server, und der Web-Browser war noch nicht erfunden. Man gab stattdessen lange Befehlszeilen im UNIX-Code ein und wartete, ob etwas passiert. Aber es ging dann alles ganz schnell. Schon 1995 habe ich angefangen, einen „Online-Tagebuch“ zu veröffentlichen, also den wahrscheinlich allerersten deutschsprachigen Blog – nur hieß er noch nicht so, weil das Wort erst noch erfunden werden musste.

Das Web ist im Übrigen ja nicht das einzige, das dieses Jahr Jubiläum hat. Die Simpsons werden heuer 25. Vor 25 Jahren wurde der erste GPS-Navigationssatellit ins All geschossen. 1989 war auch das Jahr, in dem der Game Boy vorgestellt wurde. Ich denke, daran sieht man einerseits, wie lange das alles her ist und andererseits wie sehr sich die Welt inzwischen verändert hat.

In unserem Buch „Digitale Aufklärung“ schreiben Ossi Urchs und ich: „Alles, was sich digitalisieren lässt, wird digitalisiert; alles was sich vernetzen lässt, wird vernetzt – und das verändert alles.“  Und es stimmt: Ob in der Kommunikation, in der Nachrichtenverbreitung, dem Einkaufen, der Unterhaltung oder der Arbeitswelt – überall hat die digitale Revolution tiefe Spuren hinterlassen und unser Leben verändert. Und dabei stehen wir erst am Anfang!

Und wie geht es weiter? Man muss mit Prognosen sehr, sehr vorsichtig sein. Wer hätte vor fünf Jahren vorhersagen können, dass mehr als 50 Prozent aller Internet-User mit einem mobilen Endgerät, einem Smartphone oder einem Tablet-PC, im Web unterwegs sein würden? Facebook war vor sieben, acht Jahren höchstens ein paar Studenten in Harvard bekannt – heute nutzen es mehr als eine Milliarde Menschen weltweit.

Ich denke, das Web wird zunehmend die Grenzen zwischen unserer physikalischen Realität und der virtuellen Realität verschwimmen lassen. Google hat jetzt einen Vertrag mit dem größten Brillenhersteller der Welt geschossen, um seine Web-Brille „Google Glass“ massenhaft herzustellen. Wir werden uns zunehmend darauf verlassen, dass wir jederzeit und überall Informationen abrufen, Produkte einkaufen und Unterhaltungsangebote nutzen können, die im Web angeboten werden. Dieses Leben wird schneller verlaufen, weil Digitalisierung die Dinge automatisch beschleunigt. Damit werden wir erst lernen müssen umzugehen. Aber mit dem Web ist es im Grunde wie mit dem Mobiltelefon: Die Leute vergessen immer, dass es auch diesen kleinen roten Knopf gibt. Wer sich überfordert fühlt, der kann einfach abschalten…

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Der Walz in mir

Standard Portrait quadrat swWalz

Es ist heute schon wieder passiert. Der Kassier im Wiener Riesenrad schaut mich an und sagt spontan: „Sind Sie der Friseur, dieser Dings, äh, der Walz?“

Also Hand aufs Herz: Finden Sie wirklich, dass sich Udo Walz und ich uns ähnlich sehen? Ich nicht. Aber andererseits kann es ja kein Zufall sein, wenn mich immer wieder Leute mit ihm verwechseln. Ob es ihm auch so geht?

 

(Fotos: Cole, fotoFLEXX bianca schmidt

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Ehrenmann 2.0

Nachdem sich so ziemlich jeder zur Causa Hoeneß zu Wort gemeldet hat, bin ich wohl jetzt dran. Für mich ist klar: Der Mann ist ein Verbrecher und wandert zu Recht für dreieinhalb Jahre hinter Gittern.

Aber andererseits: Der Mann ist ein Vorbild für uns alle, vor allem aber für die Jugend. Oder er war es jedenfalls mal, bis ihn der Spieltrieb packte. Der Rest ist bekannt.

Die Frage, die mich beschäftigt ist aber eine andere, nämlich: Warum hat er auf Rechtsmittel verzichtet und sich sozusagen in vorauseilendem Gehorsam zum Strafantritt angemeldet? Ich bin ja Berufszyniker, und ich unterstelle Menschen wie ihm, die sich bis an die Spitze von Politik, Wirtschaft oder eben auch von Sport emporgewurschtelt haben, dass sie es vor allem mit den Ellenbogen geschafft haben, also über eine gehörige Portion Rücksichtslosigkeit und Eigennutz verfügen. Da passt eine solche Geste so gar nicht ins Bild, oder?

Oder vielleicht doch? Denn ein Mann wie Uli Hoeneß hat sozusagen eine geschichtliche Dimension, und der ist er sich vermutlich durchaus bewusst. Als was will ein 62jähriger, dem klar sein muss, dass er sich im letzten Lebensabschnitt befindet (ich weiß, wovon ich rede: er ist Baujahr 1952, ich 1950), später in Erinnerung bleiben? Als Steuerbetrüger? Oder als netter Kerl, der halt mal einen kapitalen Fehler gemacht hat, aber durch tätige Reue gezeigt hat, das in ihm doch noch echte Werte stecken? Weiterlesen

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Hau den Recep

Lachnummer

Ja wo isser denn, der böse Facebooker?

Recep Tayyip Erdogan, der türkische Ministerpräsident, hasst das Internet. Vor allem Facebook und YouTube sind ihm ein Dorn im Auge, seitdem dort ständig Mitschnitte seiner peinlichen Telefongespräche auftauchen und sich seine Gegner per Social Web zu Flashmobs gegen seinen zunehmend diktatorischen Regierungsstil formieren.

Er ist da natürlich in bester Gesellschaft. Vladimir Putin ist auch kein großer Fan, die gesamte chinesische Führungselite erst recht nicht, von den Ayatollahs und Militärdiktatoren in stockkonservativen islamischen Ländern von Iran bis Ägypten mal ganz abgesehen.

Erdogan & Co. würden am liebsten das ganze Social Web abschalten, was „Imam Beckenbauer“ (ein Spitzname, den ihn seine Liebe zum Fußballspiel einbrachte) seinen Anhängern neuerdings im Lokalwahlkampf verspricht, weil sie „Spionage und Sittenverfall“ erzeugen. Worüber er nicht spricht ist, wie er das denn bewerkstelligen will. Weiterlesen

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