Trump und ich?

Mal schauen, ob ich es auf Twitter gnenauso gut kann wie Trump…

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Vor 22 Jahren im Cole-Blog: Vorübergehend nicht erreichbar

„Der gewünschte Teilnehmer ist vorübergehend nicht erreichbar“. Diese Computerstimme treibt mich auf die Palme, wenn ich eine Mobilfunknummer wähle. Wozu gibt’s schließlich die elektronische Mailbox? Das heißt: Ich selbst hatte bis vor kurzem auch keine. Na ja, höchste Zeit. Aber wie kommt man an so ein Ding? Ich rief als D2-Kunde bei Mannesmann den Kundendienst an unter 1212. Natürlich, geht in Ordnung. Am Nachmittag sei sie geschaltet und ich könne gleich loslegen. Ich müsse nur 55 und meine eigene Nummer wählen und dann den Anweisungen folgen. Die für den ersten Zugang nötige PIN-Nummer bekam ich gleich am Telefon mit der Bitte, sie möglichst schnell zu ändern.

Klappte alles prima: Ich richtete die Mailbox ein, gab einen mehr oder weniger sinnigen Spruch zum Besten – und wurde gleich belehrt, daß mein Ansage zu lang sei. Zum Wiederholen solle ich 2 drücken. Nach vier Versuchen hatte ich meine Begrüßung endlich knapp genug formuliert, gab brav „Stern“ zum Beenden ein und legte auf. Am nächsten Tag rief ich von einem Festetelfon aus bei meiner D-Nummer an – und hörte wieder den Spruch: „…vorübergehend nicht erreichbar“. Also wieder Anruf bei 1212: Warum meine Box nicht tue? Ja, ich müsse sie ja auch erst aktivieren, hieß es. Und wie? Die Dame diktierte mir einen richtigen Geheimcode: „Stern, Stern, 6, 2, wieder Stern, 5, Null, Raute, dann noch Ihre D-Netz-Nummer, dann müßte es schon klappen!“ Stimmt. Aber irgendwie müßte das alles doch Auch einfacher gehen, oder?

*

Apropos: Jetzt weiß ich, daß sich eine elektronische Mailbox von dem guten, alten Anrufbeantworter im wesentlichen kaum unterscheidet. Nach wie vor haben es die meisten Anrufer zu eilig (oder sind zu feig) um mir etwas aufs Band zu sprechen. Mindestens jede zweite Nachricht, die mir die Computerstimme beim Abhören verspricht, besteht aus Rauschen und dem Geräusch des Auflegens. Nur einmal hörte ich noch eine leise Stimme im Hintergrund, die ein weitverbreitetes Wort aus der Fäkalsprache von sich gab, bevor es Klick machte. Merke: Bei allem technischen Fortschritt bleiben die Menschen am anderen Ende der Leistung die selben.


Dieser Beitrag erschien erstmals am 17. Januar 1995 im Cole-Blog.

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Ein Computer, der wie ein Mensch denkt

Und kein Ende in Sicht!

Die Menge der Daten, so viel ist klar, wird in den kommenden Jahren weiter sprunghaft steigen. Die Analysten von IDC schätzen zum Beispiel, dass die Datenmengen im so genannten „Digitalen Universum“ sich bis 2020 mindestens vervierfachen werden auf die unvorstellbare Zahl von 40.000 Exabytes. Um diese Datenflut zu bewältigen, reichen unsere heutigen Computersysteme nicht mehr aus. Sie sind zu langsam und zu energiehungrig. Bereits heute gibt es Gegenden im Südosten Londons, wo keine Rechenzentren mehr gebaut werden können, weil es nicht möglich ist, die Stromversorgung sicherzustellen.

Heute hört der modernste IBM-Computer auf den Namen „Watson“, benannt nach dem legendären CEO Thomas J. Watson, der das Unternehmen von 1914 bis 1956 führte und den Aufstieg zu einem Weltkonzern begleitete. Als ein sogenannter „kognitiver“ Computer ist Watson in der Lage, Daten mithilfe von so genannten neuronalen Verfahren nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns zu verarbeiten. Diese „nächste Generation der IT“ steht heute schon jedem Unternehmen als Cloud-Lösung gegen eine Monatsgebühr zur Verfügung.

So lassen sich modernste Computerleistungen abrufen, ohne dass ein Unternehmen selbst in teure Hard- oder Software investieren muss. Das hat konkrete betriebswirtschaftliche Vorteile: Kapitalkosten werden in Betriebskosten umgewandelt und können deshalb sofort steuerlich wirksam gemacht werden. Weiterlesen

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Mietwagen zum Handy gratis dazu

Dieser Beitragt erschien am 8.1.1995 als allererster Post im damals brandneuen Cole-Blog.

Die Amerikaner mögen in punkto High-Tech den Europäern weit voraus sein – im Mobilfunk sind wir aber überlegen. Zumindest was das digitale GSM-Netz angeht, denn die Amis telefonieren zwar in allen Lebenslagen mobil, aber mit vergleichsweise altmodischen Analog-Geräten. Macht aber nichts: Weltmeister im Verkaufen bleiben sie allemal. In Los Angeles wollte ich kürzlich einen Wagen mieten. „Mieten Sie doch einen Mobile Phone“, meinte die bezaubernde Avis-Dame. „Kostet nur 50 Dollar am Tag – und Sie bekommen von uns einen Mietwagen gratis dazu…“

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Schule des Jägerlebens – der Cole-Blog!

Als Jungjäger muss man viel büffeln, und man lernt eine Menge über Brunftzeiten, Setzzeiten, Abschusszeiten und Schonzeiten.

Beim Rehbock schießt das Testosteron meistens Anfang Juli ein, es sei denn, der Winter war kurz und warm. Die letzten Wochen der Brunftzeit werden auch als Blattzeit bezeichnet, weil dann die meisten Ricken gedeckt sind und sich Böcke von Jägern durch „Blatten“, das Nachahmen des Fiepens brunftiger Ricken, anlocken lassen. Ende August ist es bei ihm mit dem Paarungstrieb schon wieder vorbei, was aber viel zu früh ist, da die Ricke erst im Mai ihr Junges bekommt, weil dort die Aufzuchtbedingungen besser sind. Sie überbrückt diese Zeit mit der so genannten Keimruhe, nimmt sich also sozusagen eine Auszeit von der Schwangerschaft, die erst im November wieder voll einsetzt, obwohl sie bereits trächtig ist. Deswegen sind die Rehdamen auch in der besten Jagdzeit, also von August bis Dezember, geschützt, aber nur so genannte führende Geißen; die anderen sind frei. Wenn man also keine Möglichkeit hat, bei einer Rehgeiß zuvor noch schnell einen Schwangerschafttest durchzuführen, lässt man sie besser im Herbst laufen.

Solche Dinge und sehr viel mehr muss man während der Jagdausbildung pauken, und man muss sie auf Anforderung rasch und fehlerfrei herunterbeten können. Für mich, der ich mich erst im hohen Alter von 60 Jahren nach dem Umzug in den Lungau ans Weidwerk gemacht habe, war es besonders schwierig mit dem Pauken. Ich hatte das seit dem Studium, also seit ungefähr 40 Jahren, nicht mehr gemacht, und ich habe mich sehr schwer getan, mir beispielsweise die Details zur wildoekologischen Raumplanung oder die Mindestabschussrichtlinien für Gamswild zu merken. Weiterlesen

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Controlling und Business Analytics – zwei Welten begegnen sich

Wenn sich das Controlling den Anforderungen der Digitalen Transformation stellen soll, dann muss sie in der Lage sein, in die Zukunft zu blicken. Nein, nicht mit Hilfe einer Kristallkugel oder mit Tarockkarten. Big Data lässt sich nur mit leistungsfähigen Analysesystemen beherrschen. Wobei hier eine Art „digitaler Dreisprung“ zu erkennen ist: Von der beschreibenden über die vorausschauende Analyse bis hin zu Empfehlungssystemen. Oder, um die englischen Termini zu verwenden: „Descriptive Analytics“, „Predictive Analytics“ und „Prescriptive Analytics“.

Deskriptive, oder beschreibende Analyse entspricht der klassischen Reporting-Funktion, die dem Controller von alters her vertraut ist. Sie beschreibt den Status quo, also die historische Entwicklung des Unternehmens, zum Beispiel anhand von Zielabweichungen. Die darauf aufbauende „diagnostische Analyse“ versucht, aus diesen Ergebnissen Ursachen aufzuspüren, zum Beispiel warum liegen die Kosten über Plan oder warum stockt der Abverkauf? Diese so genannte Plan-Ist-Vergleiche sind heute das Rüstzeug jedes Controllers, und sie werden es auch in Zukunft bleiben. Allerdings lassen sich gerade solche Aufgaben weitgehend automatisieren.

Die durch die Automation gewonnene Zeit wird der Controller in Zukunft für die vorausschauende Analyse, also für „Predictive Analytics“ nutzen – nutzen müssen, wenn er seinen Job nicht verlieren will. Es gibt eine Fülle von Software-Tools, die in der Lage sind, aus den Unmengen von Daten Muster zu erkennen oder Zusammenhänge zwischen scheinbar nicht verwandten Daten zu ziehen. Diese Software muss das Controlling nutzen und beherrschen, um mit Hilfe der entsprechenden Algorithmen nicht nur Prognosen zu wagen, sondern um die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse zu berechnen und die Risikoverteilung zu ermitteln. Weiterlesen

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Reporting – Unternehmensführung im Rückspiegel

Das ist keine Art, ein Unternehmen zu führen!

Das wichtigste Werkzeug des Controllers ist heute immer noch Microsofts Tabellenkalkulation Excel. Aber Reporting, jedenfalls klassisches Reporting, zeigt immer nur den Zustand des Unternehmens irgendwann in der Vergangenheit. Spreadsheets sind also so etwas wie der Rückspiegel im Auto: Man kann damit sehen, woher man gekommen ist – aber nicht, wohin man fährt.

Laut einer Umfrage des Institute of Management Accountants (IMA), eine weltweite Vereinigung von Buchhaltern und Finanzaufsehern, wissen die Betroffenen eigentlich längst, wo die Schwächen von Excel & Co. liegen:

  • 63 Prozent bemängeln, dass Tabellenkalkulationsprogramme keine Kollaborationsfunktion besitzen, also keine Möglichkeit, gleichzeitig mit anderen im Unternehmen am gleichen Spreadsheet zu arbeiten.
  • 55 Prozent vermissen eingebaute Genehmigungsverfahren, um sich Ergebnisse von Vorgesetzen digital absegnen zu lassen.
  • 51 Prozent sagen, dass ihre Tabellenkalkulation keine Sicherheitsmechanismen besitzt.
  • 70 Prozent geben zu, dass es keine Versionskontrolle gibt, sie sich also häufig mit veralteter Software herumplagen müssen.

Heimo Losbichler von der Fakultät für Management an der Fachhochschule Oberösterreich in Steyr hält die heutigen Reportingtools für ungeeignet, um angesichts der wachsenden Flut von Daten und der wachsenden Komplexität der Unternehmensabläufe noch den Durchblick zu behalten. Was Unternehmen benötigen sind mehr und schnellere Informationen, sagt er. Dadurch aber verändere sich die Rolle des Controllers grundlegend: Statt quasi hinter den Abteilungen des Unternehmens her aufzuräumen, sind Controller zunehmend gefordert, den operativen Bereichen und der Firmenleitung den Weg nach vorne zu weisen. „Der Controller wird in Zukunft der Sparringpartner des Chefs sein müssen“, ist Losbichler überzeugt.

Um Mehrwert aus den wachsenden Datenbergen ziehen und damit zentrale Wettbewerbsvorteile für das digitale Unternehmen generieren zu können, muss sich das Reporting zum einem erfolgskritischen Informations- und Steuerungssystem im Unternehmen entwickeln. Ingo Dieckmann von IDL, einem Anbieter von Software im Bereich Finanzwesen und Controlling, ist überzeugt: „Das Reporting muss sich digital transformieren!“ Weiterlesen

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Latest ransomware targets: TV sets

Coming soon to a TV near you: ransomware! Darren Cauthon, a software programmer from Olath (KS), recently described on Twitter how malware can affect consumer electronic devices like TV sets. His wife, he writes, downloaded an app advertising free movies to the family’s smart TV set. Afterwards, the device “froze” and a message popped up demanding $500 to “unlock” it. „Any device that is connected to the Internet can get hacked. That goes for TVs, smartphones, tablets and even vehicles,” said Cauthon. In his case the TV made by Samsung uses the Android operating system, which effectively turns it into a computer. In September, it was revealed that hackers had managed to hijack more than 1.5 million video cameras and other consumer electronics devices and turning them into a “botnet” through which they were able to launch devastating DDoS attacks against the security website Krebsonsecurity.com and the French hosting firm OVH, among others.

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It was a very good year

..for small-town bloggers like me. At least my own blog, cole.de, which I have been publishing now for more than 21 years, took a major step forward in 2016, reaching more than 32,000 single visitors, an average of about 2.600 a month and 88 a day. No, I’m no HuffPost, but blogging isn’t about having the most readers, only about having the best. And in that respect I am very, very happy – not to mention lucky.

I still believe in not-for-profit blogging. I get mails all the time from agency people  promising me loads of added income if I agree to host a few posts they have concocted for their clients or share in some oddball money-making scheme. I routinely disregard such mails. I blog because I love to and because I truly believe I have a few things to say.

And no, I don’t believe blogs are dead or dying. A blog for me has always been primarily a way to express myself, a shaky soapbox to stand on in my own personal corner of the Internet and shout out at the top of my lungs. If somebody stops for awhile and listens, so much the better; but an audience isn’t really essential. Free from the pressure of circulation or ratings, I as a journalist get to write what I want to when I want to. It’s kind of like the Christmas edition of The Economist, which this year includes articles on cothespegs, reindeer herding, lab mice and prison tatoos. Why? Because once a year the journalists there get a chance to choose topics that interest them personally.

I get to do it every day of the year! And you ask me why I love blogging?

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My Munich

I’m lovin‘ it still!

My Munich

I recently organized a trip to Munich for our Lions Club and I entitled it “My Munich”. Here’s the agenda:

1st evening: Dinner at “Paros” in Heidhausen (Kirchenstrasse). Why go to a Greek restaurant if you’re in Munich? Because it is simply the best one I’ve seen outside of Greece. It’s always full, always loud, and the lamb is unbelievable!

Next morning: Eat Weisswurst (traditional Bavarian sausage made from minced veal and pork back bacon flavoured with parsley, lemon, mace, onions, ginger, and cardamom) and drink Weissbeer at Franziskaner across the street from Nationaltheater. Spread lots of sweet mustard on them!

Afterwards: Walk up past Marienplatz to the Viktualienmarkt, the big open-air market where you can get almost anything that’s edible. Stroll around and sniff the scents, savor the sights. Weiterlesen

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