FAMAB

Die fabelhafte Kollegin Pia Kleine Wieskamp hat ein Interview mit mir gemacht, dass mich später beim Lesen selbst ein wenig erstaunt hat. Ein gutes Interview lebt bekanntlich von den Fragen, und darin ist Pia eine Meisterin. 

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The Big Disconnect

But where's the connection?

But where’s the connection?

Everybody agrees that the Internet of Things – make that the “Internet of Everything” – will change the world as we know it. Soon, machines will talk to each other and coordinate which gets the next load of spare parts first. Smart systems will be able to accurately predict who will cancel a subscription or sign up for an insurance policy, not to mention explaining why early retirement leads to shorter life expectancy and vegetarians miss fewer flights.

All this is just around the corner, IoT enthusiasts insist. But I wonder: when was the last time these guys walked through a typical middle-sized company and watched people at work? They still lug heavy file binders around, don’t they? Office boys still push carts through the corridors piled high with mail to be delivered to the desks, even though the recipient may actually be on vacation or sick at home, so the mail just stacks up unopened. Companies typically print invoices on paper, fold them up, put them in envelopes, stick on a stamp and take them to the neighboring post box where they rest until the postal service van comes by to pick them up.

This is all so Twentieth Century, as my daughter once said when I asked her why she no longer bothered to answer my emails. “If you want to get in touch with me, post it on Facebook”, she said. And I suddenly felt a hundred years old. Weiterlesen

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Digitales Beileid

21JahreMein Freund Lutz Prauser hat gerade auf unserem gemeinsamen Meta-Blog www.czyslansky.net einen sehr lesenswerten Beitrag gepostet zum Thema „Kondolenz – meine natürliche Grenze digitaler Transformation“ in dem er sich Gedanken macht über Tod, Sterben und den Verlust von Freunden in den sozialen Netzwerken. Was mich daran erinnert hat, dass ich schon im Jahr 2008 das Thema hier aufgegriffen habe, und siehe da: Es hat sich eigentlich kaum etwas verändert. Weshalb ich im Rahmen meiner Rückschau auf 21 Jahre Cole-Blog den Text gerne wiederhole:

Darf man per E-Mail trauern?

Die Todesnachricht lag in meiner Mailbox, und ich habe darauf geantwortet. Hätte ich das tun dürfen?

Hartmut Dirks ist nicht alt geworden. Mit 53 Jahren ist er in einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Emden gestorben. Das hat mir seine Frau Alice heute per E-Mail-Rundschreiben an alle Freunde und Verwandte mitgeteilt.

Hartmut war über die Jahre mein Streit- und Saufkumpan, ein Schwätzer vor dem Herren, vor dem ich – selber kein übler Schwätzer – neidlos den Hut ziehen musste. Klar, dass so einer – wie ich – die Journalistenlaufbahn einschlagen musste. Sprüche von ihm wie „ohne ’n Korn ist ’n Bier ja so trocken“ werden mich mein Leben lang begleiten. Weiterlesen

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Stasi lässt grüßen: In Berlin darf wieder fleißig denunziert werden

OnlineanzeigeformularDie Berliner Stadtverwaltung ist jetzt völlig durchgedreht. Bürger sollen ihre Nachbarn ab heute anonym und online denunzieren, wenn sie es wagen, über AirB&B zu vermieten.“Zweckentfremdung von Wohnraum“ heisst das. Ich nenne es übelsten Stalinismus! ‪#‎digitalesteinzeit‬

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Ein Lungauer und ein Pinzgauer in Berlin

DIIElf Professoren, und icke mittendrin: Heute trifft sich hier in Berlin die von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka berufene Jury, um über die eingereichten Vorschläge der namhaftesten deutschen Universitäten zur Gründung eines Deutschen Internet-Instituts (DII) zu befinden.

Ich fühlte mich anfangs zwar geehrt, aber auch ein bisschen eingeschüchtert. Aber wir haben uns gestern Abend im „Paris-Moskau“ zum Kennenlernen getroffen, und es stellt sich raus, dass unser hochverehrte Juryvorsitzende, Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger vom Oxford Internet Institute, auch ein „Innergebirgler“ ist: Er stammt aus meiner Sicht als Lungauer von gleich nebenan, nämlich aus Zell am See im Pinzgau!

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Die Restaurantkritik als Prosa-Rülpser

Oran Tandoori

Gut ist doch gut genug, oder?

Um Restaurantkritiker zu werden, sagte mir einmal Wolfram Siebeck, der Doyen dieser seltenen und etwas elitären Journalistengattung, musst du zuerst den Gegenwert eines Einfamilienhauses verfressen haben. Dann hast du wirklich Ahnung.

Wie groß das Haus war, das ich selbst verfressen habe, weiß ich nicht, aber es hat mich immerhin in die Lage versetzt, in einem früheren Leben recht gut von dem Schreiben von Rezensionen über Restaurants und Hotels zu leben. Meine mehr oder weniger sachkundigen Meinungsäußerungen wurden immerhin regelmäßig in so angesehenen Organen wie dem Feinschmecker, dem Playboy und dem Diners Club Magazin abgedruckt. Und auch wenn sich der Schwerpunkt meines Schaffens inzwischen in Richtung Internetjournalismus verändert hat, drängt es mich hin und wieder immer doch dazu, nach einem besonderen kulinarischen Erlebnis zur digitalen Feder zu greifen und meine Eindrücke in Textform festzuhalten.

Meistens veröffentliche ich das Ergebnis selbst auf meinem Cole-Blog oder auf meiner Facebook-Seite. Aber in den letzten Jahren habe ich Spaß daran gefunden, Kritiken für TripAdvisor zu schreiben, und ich habe es dort immerhin zu etwas Ansehen gebracht: Ich bin dort als „Profi-Bewerter“ und als „Luxushotelexperte“ geführt, und neulich bekam ich von denen eine elektronische Post, die mich schmunzeln lies: „Glückwunsch“, schrieb man mir, „Sie sind die Nummer eins unter den Bewertern aus St. Michael im Lungau!“ Weiterlesen

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Hive Computing Takes Off

BeesEltopiaIn 2012, Will MacHugh was strolling through a country fair in California when he discovered a display about beekeeping, a subject about which he knew nothing whatsoever. As president of Eltopia Communications, a service provider for wireless operators in the U.S. Northwest, he is concerned with putting together cellular networks. But the idea of helping beekeepers solve their problems captivated him, and he went back to Oregon with his head full of ideas.

One of the biggest problems facing apiarists are mites: tiny arthropods that live as parasites on plants, animals and yes, bees. Previously, the only way beekeepers could combat mites was by placing their beehives in an oven and literally toasting them. MacHugh and his team decided to attack the problem from another angle, namely from the inside out. They created a heater element that they coated with wax and which looks exactly like the normal frame in a beehive. Weiterlesen

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Viel Lärm um einen stillen Ort

threetoiletsIch weiß nicht, was meine Landsleute mit den Toiletten so haben, aber was da gerade abgeht erinnert ein bisschen an Torquemada und die Moriscos.

Für diejenigen, denen das Ganze im Wortsinn am Arsch vorbeigeht ein kleines Update: Nachdem der Supreme Court im Juni die Schwulenehe endgültig durchgewinkt hat, sind einige Rotnacken-Staaten, allen voran Mississippi und Nordcarolina, auf die glorreiche Idee gekommen, die Homophobie sozusagen durch die Klotür wieder einzuführen und haben so genannte „Transgender Bathroom Laws“ erlassen. Das hat wiederum Firmen wie PayPal und Sänger wie Bruce Springsteen dazu veranlasst, Investitionen oder Konzerte in diesen Bundesstaaten abzusagen und zum Wirtschaftsboykott aufzurufen.

Können Sie mir bis dahin immer noch folgen?

Der Mensch kommt bekanntlich in zwei Ausführungen zur Welt: Männlein oder Weiblein. Nun kommt es aber vor, dass es einem oder einer nicht passt, so wie es ist, und in Amerika kann man deshalb auch ohne chirurgischen Eingriff oder sonstige Umwandlung erklären, dass Mann hinfort als Frau oder umgekehrt gelten möchte, und das kann man sich auch im Ausweis oder Führerschein eintragen lassen. Laut der letzten Volkszählungen hatten bis 2010 hatten knapp 90.000 Amerikaner ihren Vornamen offiziell ändern lassen, um so als ein Mitglied des jeweils anderen Geschlechts behandelt zu werden. 21.833 gingen so weit, ihre Geschlechtszugehörigkeit von Amtswegen abändern zu lassen. Da es 323 Millionen US-Bürger gibt, sind das, lassen Sie mich rechnen, hmm, also, ich komme auf 0,065 Prozent.

Amerika hat, anders ausgedrückt, ganz andere Probleme. Donald Trump, zum Beispiel. Weiterlesen

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Driving the Digital Dumpster

Daniel Fallmann klein jpgSecret treasure troves lie buried in every organization, and Daniel Fallmann is here to salvage them. “The problem is that everybody has lots of digital data they can’t use because nobody can find the relevant pieces when they need it. We want to illuminate what your company knows”, he maintains. And in 2005, he set out with his Austrian start-up which he names “Mindbreeze” to fix the problem.

While some data is available in codes form and thus is easy to store in searchable data bases, most is not. E-Mails, Word and Excel files, audio and video recordings: All these are valuable company assets, at least theoretically, but unfortunately the only way to find and use them is by mind-numbing manual search. “Digital landfill”, Fallmann calls these data, and his goal in life is to set them free.

“You could say we are part of the next generation information recycling industry”, Fallmann says. After all, poking around in other people’s digital garbage bins isn’t everybody’s idea of fun. But he believes his company can provide an essential service as enterprises move into the age of Digital Transformation. Companies like Lufthansa, IKEA, Deutsche Telekom, TelMex, s.Oliver and many others rely on Mindbreeze. Weiterlesen

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Langlauf im Big Apple

Times-Square-NYCEine Bekannte sagte mir, dass sie nach New York fährt, und ich versprach ihr meinen ganz persönlichen New York-Führer zu schicken, das ich vor Jahren für ein Magazin namens „Platinum Style“ geschrieben habe. Dabei begann ich selbst nochmal zu lesen und bekam plötzlich ganz großes Heimweh…

Es gibt verschiedene Arten, die Stadt New York zu Fuß zu erkunden. Im November hetzen knapp 40.000 Marathonläufer keuchend und schwitzend durch die Schluchten des „Big Apple“. Aber es geht zum Glück auch viel gemütlicher.

Wo anfangen? Am besten dort, wo alles zusammen kommt: Am Times Square, direkt am Broadway, der „Great  White Way“, am besten an der Ecke zur 42sten Straße, wo sich früher Drogenhändler und Junkies die Kokaintüten in die Hand gaben. Heute hat Times Square die niedrigste Kriminalitätsrate der ganzen Stadt, seitdem der alte Bürgermeister Rudy Giuliani ernst gemacht hat mit seinem Versprechen, dort endlich aufzuräumen. Heute drängen sich die Touristen ins Virgin Megastore, dem größten Schallplattenladen der Welt, oder verschwinden zum Naschen ins „M&M Store“ oder werfen schon mal die erste Frühlingsrolle ein in Ruby Foo’s legendärem Chinarestaurant. Weiterlesen

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