“What is the best flavored wine?”

There are two ways to answer this question which I found on Quora. Presumably, the writer didn’t really mean “which wine tastes best”. That would simply be a matter of taste.

I prefer to read the question as “What is the best wine to which other flavors have been added”, which makes more sense.

Personally, I love Retsina, a dry white wine from Greece to which tree resin is added, sometimes more, sometimes less. This has been done since ancient times as a means of preservation. Yes, it’s an acquired taste, but nothing beats a well-cooked moussaka or a rabbit stifada with a glass of ice-cold, home-made Retsina that always reminds me of the pine woods above Chora Sfakion on Crete.

Other ways of aromatizing wine were used in ancient times, for instance in Mesopotamia, Greece, and in ancient Rome, with honey, herbs and spices leading the list. This was done mostly for medicinal reasons, but people obviously got used to the taste after a while, and some preferred these wines, as we know from contemporary sources.

Today, there are lots of examples of wines that have been altered to make them taste better or at least differently. Probably the best-known is Vermouth, which was invented in 1786 by Antonio Carpano, a wine producer in Piemonte. Weiterlesen

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Trump bashes Germany with false facts about crime

On his way to the G7 meeting in Biaritz, our Delusionist in Chief let off another one of his flatulent falsehoods, claiming that crime in Germany is „way up“ and that people in Germany are therefore „turning against their leadership“. Weiterlesen

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The Pursuadables: die schwankende Mehrheit und das drohende Ende der Demokratie

Tu’s nicht!

Ich habe mir gestern auf Netflix The Great Hack reingezogen, in dem es um Facebook und Cambridge Analytica geht. Wenn du vorher nicht paranoid gewesen bist, nach diesem Film wirst du es ganz bestimmt sein. Wahnsinn, was die Jungs aus scheinbar harmlosen Daten rauskitzeln können! Wie wär’s mit einem detaillierten Persönlichkeitsprofil jedes amerikanischen Wählers, inklusive private Vorlieben und Abartigkeiten? Aber vor allem geht es um eines: deine Beeinflussbarkeit!

Ich habe auch ein neues Wort gelernt. Es geht um die demografische Gruppe der „Pursuadables“. Es macht aus Sicht der Manipulatoren gar keinen Sinn, einen überzeugten Wähler mit Fake News zu überschwemmen in dem Versuch, ihn umzustimmen. Das heißt: Vielleicht würde es Sinn machen, wäre aber viel zu teuer. Man konzentriert sich deshalb auf diejenigen, die entweder auf der Kippe stehen oder gar keine richtige Meinung haben. In unseren polarisierten Gesellschaften genügt es in der Regel, eine Handvoll Wähler zu überzeugen, sagen wir 4 oder 5 Prozent.

Der Film erzählt haargenau, wie CA nacheinander den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf und die Brexit-Abstimmung entschieden haben. Das habe ich gewusst, aber was ich nicht wusste ist, dass die Jungs vorher schon jahrelang in demokratische Prozesse auf der ganzen Welt reingepfuscht haben. Das waren für sie, wie ein CA-Mitarbeiter in der Doku freimütig zugeben, nur Fingerübungen, durch die sie Erfahrungen sammeln konnten, um 2016 die beiden ganz großen Dinge abzuziehen!

Ausführlich wird zum Beispiel die Geschichte erzählt von der Wahl  in dem karibischen Inselstaat Trinidad & Tobago  im Jahr 2010. Weiterlesen

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Apples and Pears

Britain and America may be, as George Bernhard Shaw famously said, two countries separated by a common language, but speakers of Cockney live on an entirely different planet. At least that’s my impresssion after hoisting a couple of pints at The Golden Fleece, a pub in Queen Street.

Technically, Cockney is neither an accent nor a language, but a slang which arose in East London and is first mentioned in 1362, when it meant a ‘cock’s egg’—that is, a defective one. While many, especially foreigners, asume anyone from London is a Cockney, you really have to be born within hearing distance of the Church of St. Mary-le-Bow in Cheapside to qualify.

Cockney is a rhyming slang which used to be unique to the areas but since has spread around other parts of the city and England in general. Nobody knows for sure how it started and why, but one theory has it that it began as a kind of secret language among thieves and pickpockets. Another has it that it originated among costermongers and street sellers as a kind of “patter”.

Cockney rhyming slang switches a word or phrase for another that rhymes with it. Surely the most famous are probably “apples and pears” for “stairs” (“let’s get you up those apples and pears!”) and “plates of meat” for “feet” (pick up your plates of meat and get a move-on, for Chrissakes!”), but “sausage and mash” instead of “cash” (as in: “Well, seems I forgot my sausage and mash, so you’ll have to stand me this drink”), “loaf of bread” for “head”, or “pigs ear” for “beer” (“buy you a pigs ear?”) are almost as well-known. But the further you delve in the weirder it can get. “Has a fight with the trouble and strife” (“wife”, “get the dog and bone, will you?” (“phone”) or “have a dicky bird with you?” (word”) are literally unintelligible to the uninitiated, and as for a “Lady Godiva” (a five-pound note”) or “Micky Bliss” for urinating, or “skin and blister” (an endearing way to describe your sister) could be Klingonian for all a non-Cockney can tell.

Just don’t try to pass yourself off as Cockney to someone who really speaks it just because you think you are cool. To do so would be to commit the sin of “mockney” and would put you in the company of such “mockney wankers” as Jamie Oliver, Kate Nash or Guy Richie.

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Social Media und der Hausverstand

Dem einen sein Hasspost ist dem anderen eine simple Meinungsäußerung. Diese Diskussion entzweit die Menschheit, seit unsere ersten Urahnen von den Bäumen herabgestiegen sind und den aufrechten Gang geübt haben. In den Zeiten von Kaisern und Königen wurde sowas meistens rasch entschieden: „L’état c’est moi!“ hat Louis XIV zwar nie wirklich gesagt, aber wenn er ein Machtwort sprach, hatten alle anderen die Schnauze zu halten.

Mit den bürgerlichen Revolutionen des 19ten Jahrhunderts und dem Aufkommen liberaler Demokratien wurde die Macht des Staates, den Menschen vorzuschreiben, was sie denken  dürfen, infrage gestellt. „Sire, gebt uns Gedankenfreiheit!“, lässt Schiller 1787 seinen Don Carlos ausrufen. Und zwei Jahre später wurde Meinungsfreiheit im Zuge der Französischen Revolution als „un des droits les plus précieux de l’Homme“ (deutsch: „eines der kostbarsten Rechte des Menschen“) in die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte aufgenommen. Voltaire wird der starke Satz zugesprochen: „Ich lehne ab, was Sie sagen, aber ich werde bis auf den Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“ Pech nur, dass der Spruch in Wahrheit von Evelyn Beatrice Hall stammt, die es dem großen Vordenker der Aufklärung 1906 in den Mund gelegt hat.

Das Recht, seine Meinung frei zu äußern, wird in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich gehandhabt. In den USA wird sie traditionell sehr weit ausgelegt und schützt teilweise auch Äußerungen, die anderswo als Anstiftung zu Straftaten oder als Volksverhetzung eingestuft würden. Nach gängiger Rechtsauffassung schützt der 1. Verfassungzusatz das Recht, unwahre Tatsachenbehauptungen aufzustellen. Dem Gesetzgeber wird darin ausdrücklich verboten, die Rede- und Pressefreiheit einzuschränken. Das deutsche Grundgesetz dagegen legt ausdrücklich fest, dass die Meinungsfreiheit durch die „allgemeinen Gesetze“ eingeschränkt ist. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

Im Zeitalter von Social Media spitzt sich dieser Streit immer mehr zu. Weiterlesen

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Eine kleine Kulturgeschichte des Privaten

Rückzugsort

Die Vorstellung von Privatheit ist, geschichtlich gesehen, relativ neu. Im Prinzip ist sie  erst mit der aufkommenden bürgerlichen Gesellschaft des 18ten und 19ten Jahrhunderts entstanden. Der vielzitierte „Rückzug ins Private“ wurde erst seit dieser Zeit, für breite Bevölkerungsschichten ideell wie materiell überhaupt möglich. Abgesehen vom Adel war das Bürgertum die erste gesellschaftliche Schicht, die über ausreichend große Häuser und Wohnungen verfügte, die es einzelnen erlaubten, sich zurück zu ziehen. Zum anderen war ein prägendes Merkmal des Bürgertums im Bidermeier seine Fähigkeit, sich gegen Einflüsse von außen auch geistig abzuschotten: Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist!.

Mit der Ausnahme dieses relativ kurzen Zeitabschnitts hat der Mensch stets in dörflichen oder Stammesgemeinschaften gelebt, also in relativ kleinen, überschaubaren und starren Systemen. Im Dorf gibt es kein Privatleben. Im Dorf weiß jeder alles über jeden –aber man tut so, als wüsste man es nicht. Giovanni ist auf dem Feld, und alles wissen das. Seine Frau Angelina ist mit dem strammen jungen Giacomo gerade auf dem Heuboden, und auch das wissen alle. Aber niemand käme auf die Idee, Giovanni etwas davon zu sagen, denn jeder weiß, der je die Oper „Cavalieria Rustianca“ gesehen hat, was dann passiert: Es gibt Mord und Todschlag, womöglich auch jahrzehntelange Blutrache, auf jeden Fall kommt Unruhe ins Dorf, und das möchte jeder vermeiden. Es gibt also auch im Dorf eine gewisse Schamschwelle, eine nicht verabredete Diskretion, die aber nur zur Aufrechterhaltung der Ordnung und des friedlichen Zusammenlebens dient. Sie hat nichts mit einer wie auch immer gearteten „Sphäre des Privaten“, auf dessen Schutz und Unversehrtheit der Einzelne gar einen gesellschaftlichen Anspruch anmelden könnte.

Privatheit ist nicht nur eine relativ neue Erfindung, es ist auch eine ausgesprochen westliche Idee. In allen asiatischen Gesellschaften spielt sie so gut wie keine Rolle, weil man sie gar nicht kennt. Sie wäre in der Regel auch gar nicht praktisch durchsetzbar. Selbst in der bürgerlichen Mittelschicht Indiens leben mehrere Menschen auf allerengsten Raum, in Japan sind Zimmer in vielen Wohnhäusern nur durch verschiebbare Wände aus Papier voneinander getrennt. Jeder Versuch, sich hier „ins Private“ zurückzuziehen, wäre von vorne herein zu Scheitern verurteilt. Jeder weiß, dass er jederzeit und schlagartig Mittelpunkt einer kleinen Versammlung von Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden oder Wildfremden werden kann.

Die vernetzte Gesellschaft ist also in weiten Teilen der Welt bereits gelebte Realität. Wer Teil einer solchen Gesellschaft ist, lebt nach einem ganz bestimmten moralischen Kodex, nämlich: Rechne immer damit, dass  alles, was du tust, entweder bereits öffentlich ist oder es ganz schnell werden kann. Darauf muss der Einzelne sein eigenes Verhalten ausrichten. Weiterlesen

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Kann Digitale Ethik das Internet vor sich selbst retten?

Dringend gesucht!

In meinem Buch „Wild Wild Web – Was uns die Geschichte des Wilden Westens über die Zukunft der Digitalen Gesellschaft sagt“, beschreibe ich die vier wichtigsten Mittel, die uns zur Verfügung stehen, um das Web zu reparieren und eine Digitale Gesellschaft zu schaffen, in der es sich zu leben lohnt. Für eine Keynote im Rahmen der Pfingst-Dialoge „Geist & Gegenwart“ auf Schloss Seggau in der Südsteiermark habe ich eine Kurzfassung geschrieben.

Da ist zunächst und zuallererst die Regulierung: Im Wilden Westen hätte man dazu „Law & Order“ gesagt. Wir müssen den bestehenden Rechtsrahmen an die Gegebenheiten des Digitalzeitalters anpassen oder neue Gesetze erlassen, die der neuen Realität angemessen sind. Und wir müssen diese Gesetze und Richtlinien konsequent anwenden – und zwar möglichst weltweit.

Viele hielten mich dafür für einen Phantasten, aber die gute Nachricht lautet: Ähnlich aussichtslos sah die Lage im 19. Jahrhundert auch aus, als Anti-Monopolgesetze, Arbeitsschutzverordnungen, Gesetze gegen Kinderarbeit und Antidiskriminierungsbestimmungen erst erlassen und dann mühsam durchgesetzt werden mussten. Es dauerte bis 1906, ehe das bereits 1890 verabschiedete Sherman-Gesetz zum ersten Mal gegen Standard Oil angewendet wurde, was zur Zerschlagung des Konzerns führte. Weiterlesen

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Moonlight Delight

Sláinte!

On Quora, somebody asked me an interesting question, namely „What is the origin of the word ‚moonshine‘?“ so naturally, having had a bit of experience drinking the stuff on both sides of the Atlantic, I sat down and did some research.

According to the Oxford English Dictionary, moonshine is defined as “whisky or other strong alcoholic drinks made and sold illegally.” It was first used to refer to liquor in the 18th century in England, where smugglers brought in illicit liquor mainly through Kent and Sussex.

In the U.S., the term first crops up in 1839 in Pennsylvania and other grain-producing states. Farms with grain mills would distill their excess product so that it wouldn’t spoil. In 1791, the federal government imposed a tax on liquor made in the country, the so-called “whiskey tax.” Attempts to enforce this law led to widespread rioting. When 500 enraged Pennsylvanians attacked the tax inspector general’s home, the leader of the protest was killed and more than 6,000 joined what historians have labeled the „Whiskey Rebellion“, leading to the repeal of the tax in 1801.

Moonshine eventually acquired a bad name because shoddy manufacturing methods often produced batches that could led to blindness or even death. Over time, other names for the stuff came into use, including shine, rotgut, white lightning, firewater, skullpop, and mountain dew.

The terms „moonshiner“ and bootlegger“ are often used synonymously, which is wrong: moonshiners made the liquor, bootleggers distributed it illegally, often by hiding it in the top of their riding boots. When automobiles came around, mechanics found ways to soup up the engines of bootlegger’s cars to help them avoid being caught by the police. When they weren’t working, these drivers liked to race each other to see whose mechanic had done the best job. One of them purportedly gave Bill France, the founder of NASCAR racing, seed money to jump-start his brand of motor sports.

Today, you can buy „moonshine“ legally in liquor stores in America. In Ireland, when a distiller tried to introduce „Irish Moonshine“, known locally as „Poteen“ or „Poitin“, into the market, the authorities initially stopped him. Today, it is available as „Extra-Gold Strength 90%“, which in America would be a whopping 180 proof – almost pure alcohol, and guaranteed to produce a splitting headache the next morning.

 

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Intelligent Business: Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz?

Das war gestern!

Im Jahr 1958 schrieb Hans Peter Luhn, ein 1896 geborener Pionier der Informatik und Erfinder des Luhn-Algorithmus, der seit 1947 für IBM arbeitete, einen Beitrag im IBM-Journal mit der Überschrift A Business Intelligence System. Er beschrieb darin Methoden zur Gewinnung und Verbreitung von Erkenntnissen für und über betriebliche Abläufe durch Informationstechnologie.

Zur Erinnerung: Der damals größte Computer, UNIVAC I, bestand aus 5.200 Röhren und wog 14 Tonnen!

Luhns Aufsatz erregte große Aufmerksamkeit, denn er eröffnete eine neue Dimension in der Computerwelt. Statt nur, zugegeben sehr komplexe, Rechenaufgaben zu lösen, sollten Computer fortan Menschen und vor allem Managern helfen, intelligentere Entscheidungen zu treffen, indem sie relevante Informationen am Ort der Handlung zur Verfügung stellten und so genannte „Action Points“ definierten. Diese konnten einzelne Personen, Gruppen oder eine ganze Organisation sein.

1989 machte Howard Dresner, ein Analyst der Gartner-Gruppe, Business Intelligence – kurz: BI – zu einem Schlüsselbegriff in der Unternehmensführung. Wie andere Schlagwörter, die um diese Zeit entstanden, wie Data Warehousing, Knowledge Management und Enterprise Content Management, wird BI an Unis gelehrt und in Chefetagen wie ein Heiliger Gral verehrt. Sie ist die Grundlage für fast alle Prozesse, für Resourceneinsatz, für operative Entscheidungen und fürs Monitoring.

Am Anfang war BI eine rückwärtsgerichtete Tätigkeit: Es ging darum, Vergangenheitsdaten zu verwenden, um den Zustand des Unternehmens zu beschreiben (deskriptive Analyse). Erst später mit dem Aufkommen des so genannten Data Mining konnte BI dazu verwendet, in die Zukunft zu blicken. So genannte prädikative Analysen erlauben den Vergleich von aktuellen und Vergangenheitsdaten, um Chancen und Risiken fürs Unternehmen zu erkennen. Erst in relativ jüngster Zeit wird versucht, Entscheidungsprozesse zu Automatisieren, indem man die Ergebnisse der vorausschauenden, prädikativen Analyse mit Modellen und Regeln verknüpft, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Unter dem Schlagwort Decision Engineering wird versucht, die in Business Intelligence-Systemen gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen und organisationsweit konsistente Entscheidungen herbeizuführen.

Heute stehen wird wieder am Anfang einer neuen Ära – die der künstlich Intelligenten und selbstlernenden Systeme. Und hier greift das Schlagwort Business Intelligence zu kurz. Weiterlesen

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Digitales Proletentum

Begegnung mit der Vergangenheit

Im Lungau, wo ich meinen Lebensabend verbringe, ist die Zeit ein bisschen stehengeblieben. Wenn man sich auf der Straße begegnet, grüßt man sich, auch wenn man den anderen gar nicht kennt. Das machen jedenfalls die Alten so; bei den Kids ist der Brauch leider wohl am absterben. Wenn ich einer Gruppe von Buden oder Madis auf dem Nachhauseweg von der Schule begegne, sage ich besonders laut und vernehmlich: „Grüß Euch!“ oder „Servus!“, und manchmal sind sie ganz erschrocken und rufen mir eilig ein „Grias di!“ hinterher. Wir leben über 1000 Meter, und ab dieser Höhe ist es in den Alpen üblich, dass sich alle duzen, was auch so ein alter Brauch, der langsam in Vergessenheit zu geraten droht.

Gestern war Sonntag, und als alter Freidenker lege ich normalerweise meine Spaziergänge auf die Zeit nach dem Kirchgang, aber aus irgendwelchen Grünen war ich diesmal genau zu der Zeit unterwegs, wo die Lungauer vom Gottesdienst zurückkommen. Und mir kam eine kleine Prozession entgegen, die aus einer einzigen Großfamilie bestand. Es sind erfolgreiche Geschäftsleute, ein Sägewerksbesitzer ist darunter, ein Gastronom und ein Unternehmer, der digitale Endgeräte für Gastronomen herstellt und vertreibt – ein Lungauer, also, bei dem die Zeit gar nicht stehengeblieben ist. Weiterlesen

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