Wer will denn schon im Wilden Westen leben?

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Von Michael Kausch (Vibrio)

Er hat es wieder getan. Mein langjähriger Freund und Mitgründer des Czyslansky-Blogs Tim Cole hat ein neues Buch geschrieben. Und dieses Mal ist es ein Western. Na ja, fast. Eigentlich geht es um das, um was es immer bei ihm geht: um uns und unsere Zukunft im und mit dem Internet. Dieses Mal aber zieht er große Parallelen zwischen dem World Wide Web und dem Wilden Westen. Ein W5-Buch sozusagen. Es geht um Macht und um Macher, um digitale Revolver- und andere Helden. Es geht ums Ganze.

Am 5. November 2018 um 11:00 Uhr wird er sein Buch im Münchner PresseClub (Marienplatz 22/IV, Eingang Rindermarkt) und am 7. November, ebenfalls um 11:00 Uhr  in der Kalkscheune in Berlin (Johannisstraße 2, 10117 Berlin) vorstellen.

Falls Sie sich mit ihm duellieren wollen, sollten Sie dabei sein und mit ihm diskutieren. Ich werde mir die Chance nicht entgehen lassen. Aber Vorsicht: er zieht schnell.

Zur Einstimmung hat er mir einen kleinen Text geschickt, den ich nur ein klein wenig überarbeitet hier wiedergebe: eine Art Klappentext für die große Klappe:

Was haben der Wilde Westen von damals und das Internet von heute gemeinsam? Der Deutsch-Amerikaner Tim Cole, Experte für alle Themen rund um das Internet und Blogger der ersten Stunde, führt uns zurück in den amerikanischen Wilden Westen, der geprägt war von Gesetzlosigkeit und dem Recht des Stärkeren. Er zieht eine Parallele zum Aufstieg der Räuberbarone im sogenannten „Blattgold-Zeitalter des 19. Jahrhunderts“ – zu den Rockefellers, Vanderbilts, Carnegies und Morgans und vergleicht sie mit den „modernen Räuberbaronen“ des Digitalzeitalters, also mit Leuten wie Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Larry Page, Bill Gates und „dem größten Räuberbaron von allen“ Steve Jobs.

Die großen Monopole am Ausgang des Wilden Westens mussten mühsam eingebremst und zerschlagen werden – und diese Aufgabe steht uns – laut Tim Cole – im Zeitalter des World Wide Web noch bevor. GAFA – Google, Amazon, Facebook und Apple – haben eine Machtfülle um sich versammelt, die unsere Gesellschaft in eine gefährliche Schieflage bringt. Noch nie in der Geschichte lag so viel Geld und Einfluss in den Händen so weniger einflussreicher Geschäftsmänner – und es sind alles Männer! – die mit ihren Apps und Anwendungen das Leben  der Menschen unter ihre Kontrolle bringen wollen und die sich hemmungslos an unseren Daten bedienen, um damit geradezu obszöne Gewinne zu scheffeln.

Im Wild Wild Web gilt heute das Gesetz des Stärkeren genauso wie damals im Wilden Westen. Statt der Browning regiert heute der Browser, statt der Eisenbahn sagt uns Google, wohin die Reise gehen soll.

Amazon will nicht nur Bücher verkaufen, sondern alles – und nebenbei die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren, von der Herstellung über den Handel bis zum Inkasso und der Auslieferung. Alles liegt in der mächtigen Hand von Jeff Bezos, die überall im Spiel ist und die eine Macht in sich ballt, die einzigartig ist.

So wie John D. Rockefeller und Standard Oil einst Lampen nach China verschenkten, um die Leute wie Drogenhändler für ihr Öl anzufixen, dreht uns Apple iPhones an und macht uns damit süchtig nach Apps und Anwendungen, von denen wir die meisten gar nicht brauchen und die uns nur unsere Zeit und unsere Aufmerksamkeit stehlen.

Es wird Zeit, die Macht der „Big Four“ zu brechen.

Das wird ein hartes Stück Arbeit werden. Wir müssen unser Rechtssystem ans digitale Zeitalter anpassen. Aber Regulation ist nicht die einzige Antwort auf die Übermacht von GAFA. Die Digitalindustrie muss selbst den Scherbenhaufen aufsammeln, den sie mit Datenklau und Datenmissbrauch angerichtet hat und Wege finden, sich selbst zu regulieren. Dazu müssen wir alle – die Netizens der digitalen Gesellschaft – den Druck auf GAFA erhöhen und dafür sorgen, dass sie ihre Macht und ihre Technologie nicht nur dazu verwenden, gierig Geld zusammenzuraffen, sondern ihren angemessenen Beitrag zu Wachstum und Wohlstand aller beitragen.

Vor allem müssen wir uns selbst klar werden, in welcher Welt wir leben wollen und ganz schnell die Weichen stellen, bevor es zu spät ist. Das wird nicht ohne eine neue Vorstellung davon abgehen, was in einer Welt, die von Digitaltechnik geprägt ist, als anständig und moralisch gelten soll. Wir brauchen eine Ethik für das Digitalzeitalter, denn im Gegensatz zu Technologie braucht die Gesellschaft ethische Leitlinien, wenn sie funktionieren soll.

Das Buch endet mit dem Aufruf, sich der Macht von GAFA und den anderen Technologiekonzernen in den Weg zu stehen – notfalls, indem wir auf die Straße gehen und unser Recht auf eine gerechte Zukunft einfordern – so wie wir die Parlamentarier auf beiden Seiten des Atlantik im Juli 2012 durch unsere Massenproteste gezwungen haben ACTA ad acta zu legen und die Rechte der digitalen Bürger zu stärken.

Für Europa sieht Cole heute eine Führungsrolle im Kampf gegen den digitalen Datenmissbrauch. Um die viel geschmähte Datenschutz-Grundverordnung – so dilettantisch sie zustande gekommen sein mag – beneiden uns heute viele, besonders in der Heimat des Wilden Westens.

Tim Cole ist übrigens kein einsamer Rächer der Enterbten. Ihm zu Seite stehen in diesem Buch namhafte Gastautoren, die sich mit ihrem Sachverstand eingebracht haben und Wege in eine bessere digitale Zukunft aufzeigen, zum Beispiel

  • BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf, der eine neue digitale Ethik und neue Umgangsformen im Web einfordert
  • der FDP-MdB und ehemalige Daimler- und Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger, wie Tim Cole in den Sechzigern Mitglied der APO
  • Dr. Heinrich Arnold, CEO von Detecon International, einer führenden Management- und Technologieberatung „Made in Germany“, der für einen eigenständigen europäischen Weg in die digitale Zukunft plädiert
  • und der renommierte Grazer Nationalökonom Prof. Heinz D. Kurz, der dazu aufruft, die Macht der Tech-Giganten zu brechen, um die wirtschaftliche Effizient und politische Stabilität unserer Gesellschaft langfristig zu sichern.

Sie alle wollen nicht im Wilden Westen leben, sondern in einer digitalen Welt, in der es sich zu leben lohnt, oder, um im Bild zu bleiben, „in der freie Männer noch ein freies Leben führen können“. Und Frauen schon gleich gar.

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Moore’s legacy

First very slowly, then very fast!

More than any other functional principle, Moore’s Law has changed the world out of all recognition. Gordon Moore, one of the founders of Intel, was only 37 when he recognized that the number of transistors you could pack onto a standard computer chip continued to double every 18 to 24 months. Nothing has changed since, and Moore’s Law is firmly enshrined as one of the most gifted perceptions of the Digital Age.

Doubling, as we all know, leads to exponential growth, also known as geometric progression. Gerd Leonhard describes it thus: “First very slowly, then very fast!” The step from 1 to 2 and from 2 to 4 may seem like a snail’s pace, but when you get up to 16, 32, 64, 128, etc. things start happening with lightning speed! Weiterlesen

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Can Europe save the Internet?

How to fix a broken system

The internet needs fixing, but who is to take the lead?. In a dossier for the Washington Post  Tony Romm, Craig Timberg and Michael Birnbaum suggest that “Europe, not the U.S., is now the most powerful regulator of Silicon Valley.” They may be right. Weiterlesen

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Of FAANGs and ANTs

Bildergebnis für Chewie

Everybody loves Chewie!

Google, Amazon, Facebook and Apple  play in a league of their own, dominating their respective core markets in ways that make it seem impossible for any serious competitor to arise anytime soon. Besides, all four share a certain nefariousness as well as the ability to focus tightly on the one thing that counts for them, namely raking in obscene profits regardless of the cost to society. The term “greed capitalism” could have been coined specially for them, and unless forced to they disregard all norms of civilized commerce, fair business practices and even basic human decency.

Of course there are loads of companies that play in the second division, so to speak: Uber (ride sharing), AirBnB (hospitality, Plantir (Big Data) or WeWork (co-working) spring to mind; all of them belong to the rare species of Decacorns – companies that have managed to achive a market capitalization of ten billion dollars or more. It seems doubtful, however, that any of them will one day manage to rise to play with the really big boys. At the end of the day, they are niche players (big niche players, admittedly)  in their separate fields, but they hardly effect the everyday lives of billions of people in the way the GAFAs do. Hard to imagine life in the digital age without Google; without Uber, life would go on.

So if we want to look for possible succesors to GAFA we need to turn to the East. Chris Skinner, a journalist and financial consultant, wrote in thefinancier.com: “Forget GAFA, the real threat is FATBAG!” Weiterlesen

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Amazon – the jack of all online trades

Somehow the idea persists among many people that Amazon invented e-commerce. In fact, Amazon is only responsible for about half of all online sales, but only three quarters of this admittedly are a direct part of Amazon’s core business. The rest, about 25%, is handled by Amazon Marketplace, where third-party vendors are invited to conduct their business, for which Amazon charges them a fee of about 25% off of every article sold.

To find a parallel between Amazon and the Wild West, one has to look back as far as 1886. That was the year a railroad agent named Richard Warren Sears bought a crate full of watches that had been delivered to his station in North Redwood (MN) but never picked up. He placed ads in various newspapers throughout the Midwest, and his tiny firm which he named R.W. Sears Watch Company quickly managed to sell its entire stock at a substantial profit. A year later he made the acquaintance of a watchmaker called Alvah Roebuck who knew how to repair watches, and the two went into business together. Sears printed his first mail-order catalog the same year, in which he offered not only watches, but also diamonds and jewelry. In 1889, the two partners relocated to Chicago and founded a new company, Sears, Roebuck & Company. A legend was born.

The Wild West was, admittedly, a little tamer by then: thousands of farmers had settled the Great Plains who often had to travel great distances to reach the nearest General Store where choice was limited and prices high.

Sears Roebuck, on the other hand, were comparatively cheap, their range broad. Business boomed, and the two kept adding new items to their increasingly hefty catalog which had grown to 532 pages by 1895. You could buy almost everything by mail order; dolls and sewing machines, bicycles and sporting goods, later even automobiles manufactured for Sears by the Lincoln Motor Car Works in Chicago. In 1896, kitchen stoves and dry goods were added.

In 1893, the United States went through a stock market crash that led to a severe depression, and  Alvah Roebuck was caught short, so he sold his shares for $75.000 (or $2.2 million in today’s money) to Julius Rosenwald from Illinois, an experienced businessman and manager. Rosenwald introduced modern management methods and expanded the product line. In 1906, he took the company public and gathered in $40 million ($1.1 bn at today’s dollar valuation) from investors, which he used some of the money to build the 14-storey Sears Tower in Chicago, the highest building in the Windy City at that time.

Many years later, in 1973, the successor to the old Sears Tower became the tallest building in the world, and it remains Chicago’s landmark to this day, even though Sears was forced to move out in 1995 and the skyscraper was sold to a London insurance company called Willis Group who unsuccessfully tried to rename it. For native Chicagoans, thought, it remains Sears’ Tower to this day. Weiterlesen

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Wrong answers

Oops! Sorry, wrong road…

The road to the Digital Society is paved less with good intentions and more with bad predictions. Experts and pundits are famous for getting it all wrong, so we should all be very careful whose hype we believe and whose roadmap to the future we follow.

One of the first false prophets was Pablo Picasso (1881-1973)who once said of computers that they are “completely useless – all they can do is give answers”. Was the famous abstract painter, like the Delphic oracles before him, perhaps hiding a tiny kernel of truth inside his ambiguous augury? Unlikely that Ken Olsen, the founder of Digital Equipment Corporation, was being equally suttle when he expounded that “there is no reason anyone would want a computer in their home.” IBM, incidentally, had just released the first PC, kicking off the era of true personal computing. Well, DEC soon sank beneath the waves without a trace, so there!

Thomas Watson, the legendary president of IBM, is often quoted with what would appear to be the grandfather of all blobs when he said, ““I think there is a world market for maybe five computers.“ Actually, Watson had just come back from a sales tour where he showed off the company’s latest vacuum-tube-powered adding machine that was as big as a house, and the home market for one of those babies would presumably have been extremely limited, indeed!

In hindsight, it’s really funny how often the world’s most savvy tech entrepreneur, Bill Gates, got it all wrong and still came out the richest man in the world. The founder of Microsoft, a company which owes its success to personal computers (and the operating systems running on them), went on stage at Comdex 1994 and proclaimed: „I see little commercial potential for the internet for the next 10 years!“ A year later, in his „The Road Ahead,“ Gates would make one of his most well-known blunders: He wrote that the internet was a novelty that would eventually make way to something much better, and that „today’s Internet is not the information highway I imagine, although you can think of it as the beginning of the highway.“ This, by the way, was one year after the World Wide Web had been formally launched. Weiterlesen

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Roboter wollen deinen Job doch gar nicht!

Die Angst geht um vor den Robotern. Sie sind Job-Killer, werden die Menschen massenhaft in Arbeitslosigkeit und Prekariat stürzen. 2017 sagten Wissenschaftler in Oxford voraus, dass ein Drittel aller Job durch Automation und Künstliche Intelligenz (KI) bedroht seien. Vor allem in der Müllentsorgung, im Transportgewerbe und in der Fertigung, so die Analysten von PwC, würde die Zahl der menschlichen Mitarbeiter in den kommenden 15 Jahren drastisch sinken. Aber nicht nur dort. Bibliothekare, Steuerberater, Versicherungsvertreter, Handnäher und Frachtagenten laufen ein 99prozentiges Risiko, arbeitslos zu werden, schrieb der London Telegraph.

Oder vielleicht nicht. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie, die Ken Goldberg von der University of California, Berkeley, und Vinod Kumar, CEO von Tata Telecommunications, unter dem Titel Cognitive Diversity: AI and the Future of Work, veröffentlich haben. Gut, Tata ist das größte IT-Unternehmen Indiens und würde deshalb vom Siegeszug der Automation unverhältnismäßig profitieren. Aber an dem, was die beiden sagen, ist etwas dran.

Sie haben 120 Führungskräfte interviewt und dabei herausgefunden, dass die Stimmung gar nicht so schlecht ist: 77% denken, dass KI mehr neue Jobs schaffen, als sie zerstören wird. Ja, die Mitarbeiter werden sich höher qualifizieren müssen, um diese Jobs auch ausfüllen zu können. Aber die gute Nachricht ist, dass die neuen Jobs viel befriedigender sein werden als die alten! Weiterlesen

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Ein Sherman Act für Digitalzeitalter

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ClassicStock / Alamy Stock Photo

Das heutige Wettbewerbsrecht, zumindest in den westlichen Demokratien, geht im Grunde auf den Sherman Antitrust Act von 1890 zurück. Damit versuchte die damalige US-Regierung, die Macht der Räuberbarone, die gegen Ende des Wilden Westens unkontrollierte Macht genossen, einzudämmen.

Das Gesetz wurde gegen Eisenbahngiganten und Zuckerkartelle angewendet und war schließlich 1906 die Grundlage für das Zerschlagen von Standard Oil, das in 34 Einzelunternehmen aufgeteilt wurde. Auch wenn das ursprüngliche Gesetz ein Produkt der ersten Industriellen Revolution war und sich in erster Linie gegen Preisabsprachen und das Ausnutzen von Marktmacht wandte, hat es sich über ein Jahrhundert lang als erstaunlich flexibel erwiesen. So wurde es erfolgreich eingesetzt, um Auswüchsen im Sport, in der Filmindustrie und in der Telekommunikation zu begegnen: 1982 berief sich die US-Regierung auf den Sherman Act, um den Moloch AT&T zu entflechten und den Wettbewerb unter den Telefongesellschaften bis heute anzuheizen. 20 Jahre später beriefen sich die Richter im Prozess gegen Microsoft auf den Sherman Act, um den Software-Riesen unter Kuratel zu stellen, was die PC-Markt nachhaltig belebte.

Die spannende Frage lautet, ob das derzeitige Wettbewerbsrecht im Digitalzeitalter noch relevant ist oder ein neues digitale Monopolgesetz benötigt wird, eine Art Sherman Act fürs Internet-Zeitalter. Weiterlesen

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How to become an Austrian? Wait ten years!

Private plane not provided

On Quora, somebody wanted to know how a US citizen could settle in Austria. Assuming that the question isn’t an indignant “how could you?” but a real request for knowledge, I sat down an wrote the following reply:

The best way is the one I chose, which is to marry an Austrian. That still means you will need to prove you can speak German. And not just broken German, either. Being a country of bureaucrats like their German neighbors, Austrians follows the Common European Framework of Reference for Languages, or CRFR, which classifies people depending on their degree of fluency.

To achieve the very first, or beginners‘ level (A1) you need to prove you can understand and use familiar everyday expressions and very basic phrases aimed at the satisfaction of needs of a concrete type; introduce yourself and others and can ask and answer questions about personal details such as where you live, people you know and things you have; and interact in a simple way provided the other person talks slowly and clearly and that you are prepared to help.

To actually qualify for a residence permit you need to achieve at least level B1 (threshold or intermediate”), which means you can understand the main points of clear standard input on familiar matters regularly encountered in work, school, leisure, etc.; deal with most situations likely to arise while travelling in an area where the language is spoken; produce simple connected texts on topics that are familiar or of personal interest; describe experiences and events, dreams, hopes and ambitions and briefly give reasons and explanations for opinions and plans. You need to reckon with at least a year’s studies to reach this degree of fluency, and in practice only 75% of all applicants make it through the final exams. Weiterlesen

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Fünf kluge Köpfe und ein armer Autor

Ich habe einen neuen Gastautoren für mein neues Buch, Wild Wild Web, gewonnen: Gerd Leonhard schreibt einen Beitrag zum Thema Technologie kennt keine Ethik. Das wird eine illustre Runde, die sich da zur Verfügung gestellt hat:

Prof. Dieter Kempf, Chef des BDI, der die Frage stellt, ob Digitale Ethik eine Frage der Umgangsformen in sozialen Netzen ist,

Dr. Heinrich Arnold, der sich Gedanken macht über Europas Gegenentwurf zu USA und China in der Digitalisierung,

Thomas Sattelberger („Nein, meine Klappe halt ich nicht!“), FDP-MbB und APO-Kollegen in den 68erb, später dann Vorstand von Daimler, Conti und Telekom, über die Frage Hat Deutschland eine digitale Zukunft?, und

Prof. Heinz Kurz, Grazer Wirtschaftsprofessor und Mitbegründer der Schumpeter-Gesellschaft, über Macht im Zeitalter von GAFA & Co.

Jeder von ihnen meldet sich am Ende eines von mir verfassten Kapitels zu Wort, ergänzt oder widerspricht, trägt aber auf jeden Fall dazu bei, das dieses Buch dem selbstgestellten Anspruch gerecht wird, nämlich die Frage zu beantworten: „Was die Geschichte des Wilden Westens uns über die Zukunft der Digitale Gesellschaft sagt.“

Ich fühle mich als kleiner Autor jedenfalls geradezu überwältigt von so viel geballter Kompetenz… Weiterlesen

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