Wer zuletzt lacht

Was hat sie nur an Spott und Häme auszuhalten gehabt, die europäische Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist.

„Die europäische „Großtat“ ist zur europäischen Lachnummer geworden“, schrieb Stefan Weber kürzlich auf Telepolis. „Ein Murks namens DSGVO“, schrieb die Austrian Business Travel Association (abta), „DSGVO sorgt für Chaos“, vermeldete das Magazin Focus.

Es fehlte also nicht an lautstarken Kritikern; was bislang fehlte waren besonnenere Einschätzungen. Die hat nun der Economist in seiner aktuellen Titelstory unter der Headline „The power of privacy“ geliefert. „Die starke Position europäischer Regulatoren in Sachen Wettbewerb und Privatheit sind dabei, sich gegenseitig zu verstärken“, schreibt das Blatt, und resümiert: „Das sollte amerikanische Tech-Giganten Sorgen machen.“ Weiterlesen

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Facebooks Götterdämmerung

Es zucken die Blitze mit Donnerhall, verkünden der Menschheit baldigen Fall.

 

Dass Facebook in tiefen Schwierigkeiten steckt, ist bekannt. Mich hat nur überrascht, wie schnell es gegangen ist. Was sich aber jetzt zusammenbraut, stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten – und läutet womöglich das Ende ein von Facebook, wie wir es kennen.

David N. Cicilline ist einer der mächtigsten Männer in Washington. Der Abgeordnete der Demokraten aus dem winzigen Bundesstaat Rhode Island wirft einen langen Schatten im Congress, wo er als Vorsitzender des Unterausschusses für Wettbewerbsrecht darüber zu wachen hat, dass in der Wirtschaft Amerikas sauber gespielt wird. Und das tut Facebook seiner Meinung nach schon lange nicht, hat es vielleicht auch nie getan. Und jetzt holt der Mittfünfziger den Hammer raus.

In einem Meinungsbeitrag für die New York Times fordert Cicilline die oberste Wettbewerbsaufsicht, die Federal Trade Commission (FCC) auf, eine offizielle Untersuchung von Facebook wegen eklatanter Verstöße gegen die Kartellgesetze einzuleiten.

Unternehmen, denen es schon mal so ähnlich gegangen ist, gibt es heute nicht mehr: Standard Oil wurde 1911 in 34 Einzelunternehmen zerschlagen. Im gleichen Jahr erwischte es die American Tobacco Company, im Volksmund „Big Tobacco“ genannt: Sie wurde in vier selbständige Unternehmen aufgeteilt. 1984 wurde AT&T, auch „Ma Bell“ nach ihrem Gründer Alexander Graham Bell genannt, in sieben regionale Telefongesellschaften aufgesplittet; die deutlich geschrumpfte Konzernmutter behielt nur ihr Fernvermittlungsgeschäft.

Wie viele ist Cicilline vor allem wegen des Cambridge Analytica-Skandals auf Facebook sauer. Wie hinreichend berichtet wurde hatte die inzwischen in Konkurs gegangenene Beraterfirma eine Umfrage-App entwickelt, die Persönlichkeitsprofile von mehr als 87 Millionen Nutzern weitergereicht, unter anderem an das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump. Es gab einen weltweiten Aufschrei, und die britische Datenschutzbehörde verhängte gegen Facebook die „Höchststrafe“, nämlich 500.000 Pfund (rund 565.000 Euro).

Das kann Facebook natürlich aus der Portokasse bezahlen, aber jetzt geht es wohl ans Eingemachte. Was Cicilline in seiner Philippika auflistet, geht nämlich weit über Datenklau und Wahlmanipulation hinaus. Und das könnte richtig, richtig teuer werden. Weiterlesen

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Jede Stimme sollte zählen – auch die der Nichtwähler!

Die Salzburger haben gewählt – oder auch nicht! Wären Sie eine Partei, hätte die Gruppe der Nichtwähler die absolute Mehrheit errungen. Es hat immer wieder Anläufe gegeben, das zu ändern. In Österreich gab es zwischen 1929 und 1982 eine Wahlpflicht bei der Bundespräsidentenwahl. Die gibt es heute noch in über einem Dutzend Ländern, von Ägypten bis Uruguay. Wer in Luxemburg die Wahl schwänzt, bekommt eine Geldbuße zwischen 100–250 € (ausgenommen sind Bürger über 75 Jahre).

Ich hätte eine andere Idee. Wie wäre es, wenn wir die nichtabgegebenen Stimmen, die ansonsten ja verloren sind, einfach Kandidaten zuweisen? Wir könnten zum Beispiel eine Landesliste für Nichtwähler einrichten. Kandidaten können sich dafür unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit oder sogar als Parteilose bewerben. Die Plätze auf den Landeslisten würden per Los entschieden.

Noch interessanter wäre ein Zufallsgenerator, der die Aufgabe übernehmen könnte, jede einzelne nicht abgegebene Stimme einem der angetretenen Kandidaten zuweist. Dem Nichtwähler wäre es ja explizit egal, wer seine Stimme bekommt, denn er hat ja andere Dinge für wichtiger erachtet als Wählen zu gehen.

Eine Wählerstimme stellt ja einen gewissen Wert dar. Eine Wahl abzuhalten kostet eine Menge Geld. Teil man diese Summe durch die Anzahl der Wahlberechtigten, kann man diesen Wert sogar auf Heller und Pfennig bestimmen. Durch Nichtwählen entsteht also der Gesellschaft ein herber finanzieller Verlust.

Aber wenn wir wirklich Geld sparen wollen, warum lassen wir überhaupt alle wählen. In dern USA gibt es einen kleinen Weiler namens Dixville Notch in New Hampshire, wo traditionell alle registrierten Wähler – 2016 waren es genau acht – sich um Mitternacht am einzigen Wahllokal (der Ballsaal des uralten Balsams Grand Hotel) versammeln. Die Stimmzettel, die sie vorher schon ausgefüllt haben, werfen sie innerhalb von einer Minute in den Kasten, drei Minuten später sind sie ausgezählt, und das amtliche Endergebnis wird per Telefon an die Wahlleitung in der Hauptstadt Concord durchgegeben.

Die Bürger von Dixville Notch liegen erstaunlich oft richtig. So haben sie die Wahlen von Richard Nixon (1972), Ronald Reagan (1980 und 1984) George H.W. Bush (1988), George W Bush (2000 und 2004) und Barack Obama (2008 und 2012) exakt vorhergesagt. Bei der letzten Wahl lagen die guten Leute von Dixville Notch allerdings kräftig daneben: Sie gaben Hillary Clinton 4 und Donald Trump nur 2 STimmen (die beiden anderen gingen an Gary Jpohnson, einem Unabhängigen, und Mitt Romney).

In Österreich fällt es auch nicht schwer, den passenden Ort für eine solche repräsentative Wahl zu finden. Ich denke an Thomatal, eine Gemeinde im Bezirk Tamsweg mit 333 Einwohnern, die auch die Gewohnheit haben, alle um Mitternacht aufzustehen und gemeinsam wählen zu gehen. Allerdings steht in Thomatal nur eine einzige Partei zur Wahl, die „Gemeinschaft für Thomatal“, der sich alle Parteien zusammengeschlossen haben und die seit Jahren immer genau 100% der Stimmen bekommen. Allerdings gibt es inzwischen auch in Thomatal ein paar Wahlschwänzer: Die Wahlbeteiligung lag heuer nur bei 80,5%. Außerdem ist die Zahl der ungültigen Stimmen angesteigen, von 6,3 auf 15,4% Und so kam es, dass der einzige Bürgermeisterkandidat, Klaus Drießler, nur auf, zumindest für Thomatal, enttäuschende 91,6% Zustimmung kam.

Bevor wir also das Thomataler System bundesweit ausrollen, werden wir wohl noch ein bisschen daran feilen müssen.

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Socialize Medicine, Please!

On Quora, I was recently asked if surgery is safer in the United States compared to a country with socialized medicine? While I vaguely knew the answer, I decided to sit down and do the research. Spoiler alert: It’s much worse than I – and probably you, too – thought.

The United States has the highest rate of deaths amenable to health care among all comparable countries, a report coauthored by the Peterson Center on Healthcare and the Kaiser Family Foundation found in May 2017. This measures deaths from certain causes before age 75 that are potentially preventable with timely and effective health care.

While overall mortality rates have been falling for years both in the U.S. and in comparable countries, they are still significantly higher the U.S. The so-called disease burden (disability adjusted life year rate per 100,000 population, or DALY) which measures the number of years lost due to ill-health, disability or early death in the U.S. is far above any comparable country. In 2015, it lay at 23,104. In Belgium, the second on the list, it was 19.747.

And as everyone knows, Americans pay much, much more for their second-rate healthcare system than any other developed country. According to an article published in the Annals of Internal Medicine in 2009, concludes that “United States spends more than any other country on medical care”. This is due to higher prices for services themselves, higher costs to administer the system, more utilization of these services, or to a combination of these elements. In any case: Patients in American get less bang for their bucks than anyone else. And that includes many third-world countries, too!

BTW: 45,000 annual deaths per year are associated with a lack of patient health insurance, according to a study done at Harvard Medical School.

Me, I’ll take socialized medicine any day!

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Not taking no for an answer

On Quora, I was recently asked: „Why is toddler’s first most used word ‘NO’?“ And having raised a daughter, I consider myself an expert on questions like this, so I sat down and wrote a lengthy answer.

Others had already posited that it is because „no“ is among the easiest words to pronounce. Judy Johnson ventured that the toddler hears „no“ a lot so that is what he or she says back.

Most of these answers presuppose that it’s because „no“ is such a short, monosyllabic word and easy to pronounce forcefully („NO!“).

This is not true for many other languages. Take a few samples:

  • „tsis muaj“ (Hmong )
  • „heç bir“ (Aserbaidshani)
  • „a bhaalsuu myaha m“ (Burmese)
  • „hindi“ (Filipino)
  • „ochi“ (Greek )
  • „bomi“ (Laotian)
  • „tsy misy“ (Madagascari)
  • „kahore“ (Maori)
  • „tidak“ (Malyan)
  • „sam bith“ (Galic Scotish)
  • „kisidu“ (Singhali“)
  • „hakuna“ (Suaheli)
  • „akukho“ (Xhoa)
  • „kungekho“ (Zulu)

Saying no often involves rather complex polysyllabic words or even more than one word (4 in Burmese).

No, I think we need to fall back on the idea that nixing something a grownup tells you is part of your maturing process as a toddler. Voicing opposition to get one’s own way, after all, is an important part of personality development.

Of course, it may just be a cultural thing. Perhaps kids in aggressive, English-speaking countries are just by nature more contradicatarian then elsewhere. Toddlers in Zululand or Burma might be more respectful towards their parents ands elders…

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What Americans don’t get about health insurance

Stethoscope with financial statement

For reasons that escape me, Americans don’t seem to understand how good health insurance works. Essentially, it is a solidarity system where everybody pays their premiums into a big pot so that if they (or anyone else) gets sick, their expenses are covered. The motto here is „all for one and one for all“, like the Three Musketeers.

This only works, of course, if everybody contributes. If someone refuses to pay into the system, everybody else must make up the difference, so not contributing is selfish and antisocial.

That’s what America has today, and its motto is „every man for himself and the devil take the hindmost“.

In the current discussion, a lot of buzzword are being bandied about, including „Medicare for all„, „single-payer“ and „universal coverage.“ Lets look at what each of these means. Weiterlesen

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Battling Life’s Absurdities, One at a Time

Tempt One with Eyewriter

Mick Ebeling’s life changed when he met Tempt One. If you aren’t a graffiti buff, you won’t immediately recognize that this is a tag or scribble, a stylized signature. When the two first met, the famous graffiti artist was tied to his hospital bed with a network of tubes and breathing apparatus.

Mick Ebeling

In 2003, Tempt One, whose real name is Tony Quan, was diagnosed with Amyotrophic lateral sclerosis (ALS), a degenerative nerve disorder which causes the body’s muscles to shrink. Nobody knows what causes ALS, and there is no known cure. Right off the bat, Mick Ebling decided that he wanted to help this guy paint again. Since he would never be able to wield a brush, there had to be another way.

At the time Ebeling was working as president and CEO of The Ebeling Group, which dealt with branded content creation, design and animation and general think-tank for film, television and advertising industries. He had been doing advertising and worked on a James Bond movie, so he was deeply into things like animation and production design.

Sitting down with his team, they came up with the idea for a device which, he admitted in an interview for Forbes Magazine, “that we had no business of making”. Called the Eyewriter, it allowed the artist to literally draw with his eyes. Weiterlesen

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IoT Harks to the Bees

Bees don’t just make honey; they are vital to agriculture as pollinators for all kinds of crops. Unfortunately, bee populations are susceptible to many threats, such as  plagues, climate change, and invaders. Mites, viruses and fungus are the bees’ worst enemies, global warming affects seasonal bee behavior, and bee hunters such as insects, moths, or bee-hunting birds are rising not just in number, but also in level of aggression.

Honey Flow Africa is a Nigerian startup with a multidisciplinary team and years of experience in Engineering management and product design, focusing on beekeeping. Their goal is to use IoT solutions to increase survival rate and population growth and boost of honey production thanks to smart time management of nectar flows.

The company’s BeeTeck Hive Monitoring System automatically analyzes key data markers, thus reducing the number of visits to each apiary. All the beekeeper has to do is to check the computer, smartphone or tablet. Weiterlesen

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Vergesst den Datenschutz – nur das Wettbewerbsrecht kann GAFA Ketten anlegen!

Das deutsche Bundeskartellamt hat Facebook die Datensammlung außerhalb des Onlinenetzwerks zum Beispiel mit dem „Like“-Button untersagt, weil es darin unfairen Wettbewerb sieht. Das melden heute mehrere Agenturen übereinstimmend.

Aber halt: Ist das nicht die Aufgabe der Datenschutzbehörden? Seit wann sind die Wettbewerbshüter für Daten zuständig?

Genau so argumentieren die Anwälte von Facebook übrigens in ihrer Replik auf das Mandat aus Bonn. Und sie werden deshalb ziemlich sicher Beschwerde gegen die Entscheidung des Kartellamts beim zuständigen Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen.

Tatsächlich ist die Verknüpfung von Datenschutz und Wettbewerbsaufsicht weltweit ein ziemlich einmaliger Fall – und somit wegweisend. Niemand außer Facebook selbst bestreitet, dass der Soziale Mediendienst eine marktbeherrschende Stellung besitzt. Nur bezieht sich diese auf Daten – und die waren bisher nach gängiger Rechtsauffassung weder Fisch noch Fleisch. In einem Aufsatz in der Handelszeitung vom 16. September 2016 schrieb Martin Eckert: „Erstaunlicherweise ist für Juristen nicht klar, wie digitale Daten rechtlich einzuordnen sind und ob es daran Besitz und Eigentum gibt.“

Ist von Daten die Rede, dann denkt der Normalsterbliche instinktiv an Personendaten – und für die sind in der Tat allein der Datenschutzbehörden zuständig.  Aber damit Daten als Wirtschaftsgut von Maschinen bearbeitet werden können, müssen sie codiert und gespeichert – sprich: aufbewahrt werden. Damit sind Daten unselbständig., also eine Sache. Leider existiert aber bis heute im deutschen Zivilrecht keine solche Definition. Das ist es auch, was der ehemalige EU-Digitalkommissar Günter Oettinger einmal in einem Interview mit mir als den „rechtsfreien Raum“ bezeichnet hat, das dringend durch ein europäisches BGB, oder wie er es nannte, ein „European Civil Code“ gestopft werden müsse. Weiterlesen

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Der Tod und das Bäuerchen

Ich bin ein großer Fan von Geschichte und von Podcasts, und so stolperte ich neulich über Stuff you missed in history class, das von zwei netten jungen Damen, Tracy Wilson und Holly Frey, produziert wird, die sich gerne mit wenig bekannten und oft recht skurrilen Ereignissen in der Geschichte beschäftigen. Das machen sie in einem recht flotten und witzigen Dialog, und sie recherchieren ihre Themen sehr genau. Diese reichen von Kosmetika im alten Ägypten bis zu einer Episode über den “Vater der plastischen Chirurgie“.

Die Folge, um die es hier geht, hieß Not Dead Yet – Safety Coffins and Waiting Mortuaries, und es drehte sich alles um die Angst der Menschen, bei lebendigem Leib beerdigt zu werden, weil man sie für tot hielt, obwohl sie in Wirklichkeit nur in eine totenähnlichen Starrezustand verfallen waren. Ausgelöst wurde diese im 19ten und frühen 20sten Jahrhundert weitverbreitete Hysterie angeblich vom Buch Dissertation sur l’incertitude des signes de la mort („Abhandlung über die Unsicherheit von Todeszeichen“) von Jean-Jacques Bruhier, das 1748 in Paris erschien und für viel Furore sorgte.

In dem Buch gab Bruhier eine Reihe von Tipps, um sicherzustellen, dass der Mensch wirklich tot ist, wie zum Beispiel Pfeffer in die Nase blasen, die Fußsohlen mit einem Rasiermesser aufschlitzen oder dem lieben Verblichenen ein rotglühendes Schüreisen in den Anus schieben. Immer noch besser als bei lebendigem Leibe begraben werden, meinte er.

Die beiden jungen Podcasterinnen nahmen diese Folge in einem Theater in Seattle vor einem ziemlich großen Publikum auf, und ihr Dialog wird immer wieder von Lachsalven unterbrochen, denn was sie zu erzählen haben, ist zwar morbid, aber oft auch schreiend komisch. So soll ein deutscher Adliger darauf bestanden haben, mit den Schlüsseln zu seiner Familiengruft beerdigt zu werden, damit, sollte er aufwachen, er auch wieder rauskommen könnte. Andere erfanden Särge mit Löchern, durch die eine Schnur geführt werden konnte, die mit einer Klingel verbunden war. Sollte sich die Leiche als lebendig entpuppen, würde ein kleiner Zug an der Schnur genügen, um Hilfe zu holen. Einer kam sogar auf die Idee, einen Sarg zu bauen, der über ein etwa zehn Zentimeter dickes Rohr mit der Oberfläche verbunden war, durch das man einem verfrüht Beerdigten  notfalls Nahrung hätte zukommen lassen, damit er nicht everhungere, bis man ihn wieder ausgebuddeln konnte. Weiterlesen

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