20 Jahre Cole-Blog: Retter in der Not

04. Juli 2015

Betelgeuse

Ein Mobiltelefon kann Leben retten. Nach einem Autounfall, zum Beispiel. Die Notrufnummer 110 verbindet Sie automatisch mit dem nächstgelegenen Polizeirevier. Denken Sie daran, den Unfallort genau zu beschreiben und einen Krankenwagen anzufordern, wenn es Verletzte gibt. Aber auch in weniger dramatischen Situationen hilft das D-Netz weiter, zum Beispiel wenn ein Autofahrer eine Panne hat und einen Abschleppwagen benötigt.

 Sicher ist sicher

Besonders Frauen werden das schöne Gefühl der Sicherheit zu schätzen wissen, dass ein Mobiltelefon unterwegs vermittelt. Sei es, dass der Wagen nicht mehr läuft und Sie sich in der Dunkelheit nicht zur nächsten Telefonzelle trauen. Oder sei es, dass ein komischer Typ seit ein paar Minuten hinter Ihnen her ist und Sie gerne einen Freund und Helfer hätten.


Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 4. Juli 1995 im Cole-Blog

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20 years of blogging.pngDieser Beitrag erschien ursprünglich am 2. Juli 1995 im Cole-Blog

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20 Jahre Cole-Blog: Ein Abend mit Freunden

03. Juli 2015

RestaurantWarum soll eine Verabredung mit Kollegen oder Bekannten im Chaos enden, nur weil die Kneipe zu ist oder das Lokal, wo man sich treffen wollte, Ruhetag hat. Im Zeitalter des Mobiltelefons ruft derjenige, der zuerst vor der verschlossenen Tür steht, die anderen an und dirigiert sie einfach um. Vorher aber bitte bei der Ausweichadresse anrufen und fragen, ob auch wirklich offen und ein Tisch frei ist. Weiterlesen »

20 Jahre Cole-Blog: Wozu ein normales Telefon?

02. Juli 2015

GolfGerade umgezogen? In der Regel dauert es Wochen, bis die Telecom-Subunternehmer kommen und das neue Telefon installieren. Mit einem D-Netz-Gerät schieben Sie keinen Kommunikationsfrust. Ja, es kommt in letzter Zeit sogar immer häufiger vor, dass Leute, die selten zu Hause sind, ganz auf das herkömmliche Telefon verzichten. Das Mobil-Gerät funktioniert in Gegenden mit gutem D-Netz-Empfang genauso gut, besitzt einen eingebauten Anrufbeantworter und ist in mancher Hinsicht sogar besser als eine Geheimnummer: Sie können es nämlich einfach ausschalten!

 Keiner soll verloren gehen

Beim Fußballspiel, Open-air-Konzert oder Stadtteilfest verliert man sich schnell aus den Augen. „Wir treffen uns am Ausgang“ ist kein optimaler Anhaltspunkt. Wenn mehrere in der Gruppe mit Mobiltelefon ausgestattet sind, geht keiner mehr im Getümmel verloren. Immer mehr Ehepaare legen sich ein Zweit-Handy zu: Während sie Einkaufen geht, kann er sich im Pfeifenladen umsehen. Zwischendurch verabredet man per D-Netz einen Treffpunkt.

 


 

Aus: D-Netz-Knigge – ein Benimmführer für mobiles Telefonieren. Text: Tim Cole – Illustration: Cellnet/David Haldane – © 1994 by Motor-Presse Stuttgart


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D-Netz-Knigge: Einkaufsbummel im D-Netz

01. Juli 2015

EinkaufSie stehen mit Ihrem Einkaufswagen im Supermarkt und wissen absolut nicht mehr, was Ihre Frau Ihnen aufgetragen hat zu besorgen? Ein Dutzend Austern? Zwei Flaschen Spülmittel? Klopapier? Zehn Eier? Ein Griff zum Handy, und Ehefrieden und Abendessen sind gerettet. Lassen Sie sich übrigens nicht von den bösen Blicken der anderen Leute in der Kassenschlange irritieren. Die stehen alle um Wechselgeld fürs Telefon an…

Das Mobiltelefon ist auch ein nützlicher Begleiter beim Einkaufsbummel. Haben Sie die Konfektionsgröße Ihrer Ehefrau vergessen? Den Zettel mit den Vorhangmaßen? Die Parfümmarke von Fräulein Tochter? Ein Anruf hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge. Das gilt übrigens auch bei Auslandsreisen. Sie stehen in London im Duty-free-Shop und wissen nicht mehr, welche Whiskymarke Ihr Schwiegervater bevorzugt? Anruf genügt! Weiterlesen »

Mehr aus dem Mobiltelefon machen!

30. Juni 2015

Stau

Das Telefon im Auto oder im Aktenkoffer galt lange Zeit als teures Statussymbol multinationaler Manager oder geltungssüchtiger Glamour-Sternchen. Dank D-Netz änderte sich das alles gründlich: Das Mobiltelefon ist zum Alltagswerkzeug geworden – und hat damit unseren Alltag verändert. Ein relativ teures Vergnügen ist es aber geblieben, vor allem dann, wenn Sie nicht aufpassen. Andererseits spart ein Gespräch von unterwegs oft jede Menge Zeit und Geld. Es kommt eben darauf an, wie man mit dieser Technik umgeht.

Nützlicher Begleiter

Wenn Sie zu spät losgekommen oder im Stau steckengeblieben sind, können Sie dank D-Netz den Termin verschieben oder ansonsten verlorene Zeit sinnvoll zum Arbeiten nutzen. Ein Kollege erzählte mal, dass er, wenn ihm unterwegs gerade wieder was Geniales einfällt, bei sich im Büro anruft und den Gedanken auf den Anrufbeantworter spricht. Die Sekretärin kennt das schon, schreibt den Geistesblitz auf und legt ihn ihrem Chef am nächsten Morgen auf den Schreibtisch. Weiterlesen »

Alltag im D-Netz

29. Juni 2015

Hallo-Spiel

Die richtige Verbindung

Erfahrene D-Netzler wissen, dass ein Mobiltelefon Verbindung schafft, und zwar auf mancherlei Weise. Bieten Sie mal dem hübschen Mädchen am Nebentisch, das ständig nervös auf die Uhr schaut, doch mal Ihr Handy an. Wenn der junge Herr Verehrer tatsächlich zu spät und sie sauer auf ihn ist, dann haben Sie schon halb gewonnen. Das Gespräch setzen Sie am besten im Kino oder beim Abendessen mit ihr fort – aber schalten Sie vorher das Gerät aus. Jetzt wollen Sie sicher nicht gestört werden…

Es ist im Übrigen schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Leute mit normalen und mobilen Telefonen umgehen. Die meisten melden sich beim Abheben normalerweise mit Namen. Im D-Netz dagegen raunzen sie ein knappes „Ja“ oder „Hallo!“ ins Mikro, vielleicht, um weniger aufzufallen. Jemand, der sich in der Straßenbahn plötzlich mit „Guten Tag, hier Sanitärgeschäft Müller und Söhne, was kann ich für Sie tun?“ meldet, läuft tatsächlich Gefahr, für einen gefährlichen Spinner gehalten zu werden und, fest verschnallt, im Sanitätswagen zu landen.

Das „Hallo“-Spielchen artet aber spätestens dann zur Slapsticknummer aus, wenn der Anrufer, durch eine schlechte Verbindungsqualität gestärt, ebenfalls mit „Hallo“ antwortet. Das kann stundenlang so weitergehen. Am besten, Sie sagen nur kurz Ihren Namen. Dann ist der andere sofort am Ball. Weiterlesen »

Handy-Knigge: Wo telefonieren – und wo nicht?

26. Juni 2015

Wo telefonieren

Natürlich haben Sie sich ein Mobiltelefon gekauft, um überall und jederzeit, wenn nicht erreichbar, doch wenigstens kommunikationsfähig zu sein. Mal eben schnell daheim oder in der Firma anrufen, ohne erst eine Telefonzelle ansteuern zu müssen – darum geht es ja schließlich. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht.

Auf der Straße

Das Leben in unseren Innenstädten verlagert sich dank Fußgängerzonen, Straßencafés und fliegenden Händlern – vor allem im Sommer – immer mehr auf die Straße. Da gibt es keinen logischen Grund, weshalb man nicht auf der Straße telefonieren sollte (es sei denn, Sie überqueren gerade die Fahrbahn, aber wer so dämlich ist, dem wird auch dieses Buch nicht helfen können).

Moderne D-Netz-Handys stären Spaziergänger viel weniger als etwa ein Walkman, unter dessen Ohrknöpfen so ein metallenes Geklingel nach außen dringt. Ein mobiles Telefon, richtig eingestellt, ist da im Vergleich flüsterleise.

Ärger kann es hingegen geben, wenn sich ein Mobilfunker (um auch einmal die amtlich korrekte deutsche Bezeichnung für ein mobiles Telefon zu verwenden) im Pulk der Fußgänger unvermittelt in ein stehendes Verkehrshindernis verwandelt. Morgens am Hauptbahnhof oder samstags vor dem Kassenhäuschen am Fußballstadion laufen Sie Gefahr, von den Menschenmassen zertrampelt zu werden, wenn Sie plötzlich stehenbleiben, um ein Gespräch entgegenzunehmen.

In einer solchen Situation ist es stets eine gute Idee, schnell in einen Hauseingang zu treten, sich auf eine Bank zu setzen oder sogar – wRentnerarum nicht? – in ein Telefonhäuschen zu schlüpfen. Es wird Sie schon keiner wegen Missbrauchs von Posteigentum festnehmen.

Was für Großstädte gilt, muss in der Provinz nicht anders sein. Wer sich achtlos vor andere hinstellt und telefoniert, macht sich unbeliebt. Oder sind Sie schon mal von einem zwar gehbehinderten, aber ansonsten durchaus resoluten Rentner auf die Hörner seiner Gehhilfe genommen worden?

Sie sollten außerdem daran denken, dass es auf der Straße oft ziemlich laut zugeht. Autohupen, Bremsenquietschen, der tiefe Brumm der Motoren und der gelegentliche Knall einer Fehlzündung stören beim Telefongespräch im Freien ungemein. Und wenn Sie dann, um gehört zu werden, auf einmal in die Muschel brüllen müssen, machen Sie sich bei den Umstehenden auch nicht gerade beliebter. Vergessen Sie nicht, dass die hochgezüchtete Mikrofontechnik eines modernen Handys so empfindlich ist, dass Sie auch bei beträchtlichem Lärmpegel im Hintergrund noch mit normaler Stimme sprechen können.
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Der gute Ton am Telefon

25. Juni 2015

EinleitungEin Mensch müsste schon hinterm Mond leben oder die letzten Jahre auf einer einsamen Insel verbracht haben um nichts von der Revolution mitzubekommen, die das mobile Telefonieren ausgelöst hat. C- und D-Netz erleichtern vieles, schaffen aber eine Reihe neuer Probleme im ohnehin schon problematischen menschlichen Miteinander. Denn des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid.

Wer beispielsweise mit seinem Buchmacher telefoniert, während der Vertriebschef gerade die neuste Verkaufsstrategie erläutert, hat keine Manieren. Und bald auch keinen Job mehr.

Wer andererseits beim Seelengespräch mit der baldigen Ex-Freundin einen Anruf von seiner nächsten Herzensdame entgegennimmt und sich turtelnd fürs Kino verabredet, ist nicht nur taktlos, sondern beweist – schlimmer noch – mangelnden Sinn für den korrekten Umgang mit moderner Telekommunikation. Da kann nur noch ein D-Netz-Knigge helfen. Weiterlesen »

Land of the Unfree

23. Juni 2015
Land of the free?

Jailhouse Blues

The U.S. accounts for less than 5% of the world’s population, but almost 25% of its prisoners. More than 2.3m people are incarcerated, the Economist writes in its latest edition.

A third of all African-American men can expect to be locked up at some point. Blacks are imprisoned six times, Hispanics twice the rates of whites. As a result, there only 85 black males to every 100 black women, which is why so many black mothers have to raise their children alone.

No country in the world imprisons as many people as America does, at an average cost to society of $68,000 a year per convict. Many of those locked up have no proper access to training, education or rehabilitation. And when they are released (if they ever are), many states make it preposterously hard for them to find jobs.

BTW: they still call America the Land of the Free? I wonder why…

Die Retoure als Chance

22. Juni 2015

RetourenKunden wollen heute Produkte nicht nur kaufen, wann und wo sie wollen, sie wollen sie auch zurückgeben können, wann und wo sie wollen. Die Logistik muss damit klarkommen können, dass ein Kunde die Waren per Paketpost oder im Laden zurückgeben oder notfalls bei sich daheim abholen lassen kann, wenn es für ihn praktisch und bequem ist. Die Herausforderungen an die Sendungsverfolgung, an die betroffenen Mitarbeiter und an das Rechnungswesen sind enorm, müssen aber gemeistert werden, wenn der Kunde bei (Kauf-)Laune gehalten werden soll.

Das alles sind direkte Folgen der neuen Macht des Kunden im Internet-Zeitalter und der einsetzenden Digitalen Transformation. Und auch wenn es dem Anbieter nicht passt: Er hat keine Alternative, als diesen Veränderungsprozess mitzugehen. Schließlich gilt auch hier: Nur wer mitmacht kann gewinnen!

Gerade am Thema Retouren zeigt es sich, wie schnell sich das Kundenverhalten ändern kann, aber auch wie wichtig es ist, seine Kunden zu kennen, sie zu verstehen und sie vor allem stets zufrieden zu stellen.

Elektronik und Mode sind heute die beiden absoluten Renner im Onlinehandel. Laut Statista machen sie jeweils fast 20 Prozent vom E-Commerce-Umsatz in Deutschland aus. Beide bedeuten für den Händler einen erheblichen logistischen Aufwand, denn Retouren müssen, bevor sie als Neuware ein zweites Mal verkauft werden können, erst eine aufwändige Qualitätskontrolle durchlaufen.

Eine Retourenquote jenseits der 40 Prozent ist zum Beispiel in der Fashion-Branche keine Seltenheit. Zalando, der Marktführer im deutschen Online-Textilhandel, berichtet sogar von mehr als 50 Prozent Rücksendungen. Daran ist das Berliner Unternehmen aber mehr oder weniger selber schuld, denn es wirbt schließlich mit dem Slogan: „Schrei vor Glück oder schick’s zurück“. Weiterlesen »