Doxxer sind keine Reporter

Und ich dachte, dass nichts, was Donald Trump tut, mich noch schockieren könnte, aber er hat es – wieder einmal – geschafft: Der Präsident der Vereinigten Staaten stellt Neo-Nazis, militante Antisemiten und weiße Rassisten auf die gleiche Stufe wie die Menschen, die dagegen protestieren. Nur ein Mensch ohne einen Funken Geschichtsverständnis könnte so etwas sagen, und selbst die ultrakonservativen Kommentatoren von Fox News waren sprachlos.

Ermutigt bin ich ob der Empörungswelle, die weite Teile der USA erfasst hat. Trumps ohnehin miserablen Umfragewerte sind nochmal gesunken, wie Gallup vorgestern herausfand: Mit 34% liegt er gleichauf – oder besser: gleichunter – mit George W. Bush am Ende seiner Amtszeit. Das ist übrigens Rekord für einen Präsidenten, der erst ein halbes Jahr im Amt ist.

Seinen Anhängern ist das egal: Sie stehen zu ihm, komme was wolle. Und mit seiner „Fehler auf beiden Seiten“-Rede hat er ihnen Recht gegeben. Aber wer sind diese Leute? Weiterlesen

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Der Stau bestimmt den Preis

Wenn eine Ressource knapp wird, dann regelt die Nachfrage den Preis. Das wissen wir spätestens seit 1776, als Adam Smiths Wohlstand der Nationen veröffentlicht wurde und der Begriff „Marktwirtschaft“ geprägt wurde. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage gilt überall – nur nicht im Straßenverkehr!

Man kann sich auf den Economist verlassen, wenn es darum geht, die Augen für etwas zu öffnen, das eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber uns Normalsterblichen aber verborgen ist. In einem Beitrag mit der Überschrift The price of jam (ich liebe die Headlines und Bildunterschriften dieses besten Wirtschaftsmagazins der Welt!) untersuchen die Autoren die Frage, wie man dem drohenden Verkehrsinfarkt unserer Innenstädte wirksam begegnen könnte. Ich bin vielleicht deshalb für dieses Thema besonders hellhörig weil ich gestern in Salzburg war, wo ab 10 Uhr in den Festspielmonaten einfach gar nichts mehr geht und die Schlange derjenigen, die in die Innenstadt strebten, bis hinaus nach Wals-Siezenheim reichte. Und ich war vor ein paar Wochen in London, wo Autofahrer seit 2003 für das Privileg, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, kräftig zur Kasse gebeten werden: Um die die Congestion-charging Zone (CCZ) einfahren zu dürfen, muss man unter der Woche £11,50 am Tag berappen.

Anfangs funktionierte das Londoner System, trotz Protestwelle, ganz gut:  Die Zeit, die der Durchschnittsfahrer im Stau verbrachte, sank um ein Viertel! Langsam verstummten die Stimmen derjenigen, die darin einen Eingriff in die Freiheit des britischen Bürgers (und vieler ausländischer, aber die zählen dort eher nicht) sahen, überall hinzufahren, wann und wo er will.

Doch inzwischen wartet man wieder genauso lang wie vor der Einführung der CCZ: Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist von 32 Stundenkilometern im Jahr 2013 wieder auf 28,5 km/h 2016 gesunken. Es gibt dafür eine Vielzahl von Gründen, nicht zuletzt der Erfolg von Uber und anderen Mitfahrdiensten, die morgens einmal reinfahren und sich dann den ganzen Tag im innerstädtischen Straßenverkehr bewegen, wobei sie mehrmals Gäste aufnehmen und damit unverhältnismäßig zum Dauerstau beitragen. Die Zahl der Mitfahrzeuge, die sich tagsüber in der Stadt tummeln, hat sich von 50.000 im März 2013 auf mehr als 85.000 im November 2016 erhöht. Was passieren wird, wenn erst mal Tausende von autonomen Fahrzeugen die Menschen durch die Innenstadt kutschieren, lässt sich nur erahnen. Jedenfalls ist der Verkehrsinfarkt in London, ebenso wie in anderen Megacities auf der Welt, sozusagen vorprogrammiert. Weiterlesen

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Die nächste Blase platzt bestimmt!

 

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ An diesen berühmten Satz von George Santayana musste ich denken, als ich in den New York Times den Beitrag von Ruchir Sharma las der überschrieben war mit „When Will the Tech Bubble Burst?“ Nanu, dacht ich mir, war das nicht im 2000er Jahr, als plötzlich die Dotcom-Blase platzte? Nein, er meint die nächste Blase, nämlich die, die wir gerade an der Wall Street erleben.

„Today, tech mania is resurgent”, schreibt Sharma. Nur sind es heute nicht die vielen kleinen Startups mit einer Idee und ohne Business-Verstand, die uns in den Abgrund ziehen werden, sondern die Überlebenden von damals, die heute so groß sind, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass sie irgendwann einmal an die Wand fahren werden: Die GAFAs, die Ubers, die AirBuBs, die Teslas. Im Gegensatz zu den Dotcoms von einst machen die richtig satte Gewinne – und trotzdem?

Um seine Sorgen zu verstehen, muss man ein bisschen Geschichte studieren. Blasen hat es immer schon gegeben, von Hollands Tulpen-Blase des Jahres 1637 über Englands Südsee-Blase von 1720 bis den Eisenbahnblasen Amerikas in den 1830er und 1840er Jahren (jawohl, eine einzelne Branche kann auch zweimal Opfer einer Blase werden!). An den Folgen der Immobilien-Blase Ende des letzten Jahrzehnts leiden wir heute noch.

Während der ersten Tech-Blase waren es zunächst die Firmen, die das Internet gebaut haben, die für die Manie verantwortlich waren, die Ciscos, Dells, Intels und Microsofts. Ich vergesse nie, wie ich zu meiner Frau sagte, „alle kaufen Sun Microsystems. Ich denke, ich kaufe auch welche.“ Das war im März 2000 – und eine Woche später fiel uns allen der Himmel auf den Kopf. Ich hatte $75 bezahlt, und das war auch so ziemlich der Höchststand. Ein paar Tage später lag die Aktie bei $16.

Und dann waren da die vielen kleinen Startups, von denen keiner genau wusste, was sie überhaupt machen, denen man aber trotzdem das Geld hinten und vorne reinschob. Auf Bankenseminaren, bei denen ich häufig als Moderator gebucht war, machten sich richtig ernsthafte Finanzprofis Gedanken darüber, ob man die „Burn Rate“, also die Rate, mit der ein Startup in der Lage war, Geld zu verbrennen, als Kriterium bei der Firmenbewertung heranziehen sollte. Gut, Gewinn machten sie nicht, aber schau mal, wie schnell sie die Kohle verfeuern! Das müssen schlaue Kerlchen sein, die machen irgendwas richtig – so dachten alle jedenfalls. Weiterlesen

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Das ist das teuerste Foto der Welt!

Außer Spesen nix gewesen!

Geschätzte 1,7 Milliarden hat Deutschland für die (Eigen-)Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte ausgegeben, unter anderem, weil die damit beauftrage gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (deren Webseite übrigens seit einiger Zeit „aus technischen Gründen“ nicht erreichbar ist) aus einem Haufen zwar ahnungsloser, aber überehrgeiziger Irrlichter besteht, die darauf bestanden, das Rad mehrmals neu zu erfinden, statt bestehende Lösungen, beispielsweise im Identity Management, zu übernehmen.

Ergebnis: Fünf Jahre Verspätung, und das auch nur bei verringerter Funktionalität. Dinge wie Röntgenbilder anzeigen, Rezepte abspeichern, Diagnosen und Arztbriefe dokumentieren: Fehlanzeige – von der angedachten elektronischen Patientenakte ganz zu schweigen. Wie die Süddeutsche berichtet, ist nichts übriggeblieben als eine Plastikkarte mit nichts weiter als ein Versicherungsnachweis mit Foto, auf dem Adresse, Anschrift und Versicherungsnummer des Patienten gespeichert sind. Das hatten wir schon vorher, nur ohne Foto.

Ergo: 1,7 Milliarden und 14 Jahre später gibt es nichts als die wohl teuerste Pfusch-Baustelle Deutschlands nach dem Berliner Flughafen BER. Die Süddeutsche behauptet auch, dass es bereits Pläne gibt, die eCard nach der nächsten Bundestagswahl für gescheitert zu erklären. Es geht halt nichts über deutsche Ingenieurskunst…

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Männer, bleibt standhaft – pinkelt im Stehen!

In loser Folge wiederhole ich hier einige der beliebtesten Posts seit Beginn des Cole-Blog im Januar 1995. Dieser Beitrag erschien erstmals am 13. Februar 2016.

 

SitzpinkelnIch komme heute aus gegebenem Anlass auf etwas äußerst Peinliches zu sprechen, halte es aber für meine Pflicht, hier aufklärerisch mitzuwirken. Es geht nämlich um ein Thema, dass die Menschheit in zwei Lager spaltet. Nein, nicht Flüchtlinge, nicht Angela Merkel und auch nicht das Internet. Es geht ums kleine Geschäft, vulgo „pinkeln“, und um den ewigen Streit darüber, ob Männer dieses im Stehen  verrichten sollen, wie die Natur es eben vorgesehen hat, oder vielleicht doch lieber im Sitzen, wie es vor allem Ehefrauen und Toilettenaufsichtsbeauftragte landauf, landab seit Jahren fordern.

Die bittere Wahrheit ist: Männer tröpfeln. Sie tun es nicht absichtlich, sondern sozusagen gottgegeben. „No matter how hard you shake or squeeze; the last drop goes in your Beeveedees“, lautet ein alter amerikanischer Spruch, wobei „BVD“ in den 30er und 40er Jahren die führende Unterwäschemarke Amerikas war, bekannt für kratzende Unterhosen aus Rippware. Es ist also nun mal so, dass die letzten Tropfen immer erst dann fließen, wenn Mann glaubt, sein Geschäft bereits verrichtet zu haben und sich gedanklich und oft auch körperlich anderen Dingen zuwendet.

Die piktogrammatische Forderung, die uns immer wieder am stillen Ort begegnet, lautet: „Männer, setzt Euch gefälligst hin, wenn Ihr müsst!“ Ein solches Ansinnen nimmt jedoch keine Rücksicht auf das männliche Leitungssystem. Weiterlesen

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Ein Schwimmring für die Datenflut

In loser Folge wiederhole ich hier einige der beliebtesten Posts seit Beginn des Cole-Blog im Januar 1995. Dieser Beitrag erschien erstmals am 22. Juni 2014.

Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendein Kulturpessimist über die Datenflut schwadroniert, in der die Menschen einzeln oder kollektiv zu ertrinken drohen. Big Data ist unser Verderben! Der Kopf, so der jüngst verstorbene FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, kommt nicht mehr mit. Unsere Hirne bilden sich zurück, bis wir, so der Boulevard-Neurologe Manfred Spitzer, den Zustand der „Digitalen Demenz“ erreicht haben.

In Wahrheit scheint die Menschheit in einer Flut von Bedenkenträgern zu versinken. Jeder und sein Bruder ist bemüht, sich in die Reihe der Buchautoren einzureihen, in denen der baldige Untergang derselben der Kultur aufgrund digitaler Überlastung aller Beteiligten vorausgesagt wird. Da tut es richtig gut, zur Abwechslung ein Buch zu lesen, bei dem der Schreiber – in diesem Fall der amerikanische Statistiker Nathan Yau – verstanden hat, dass es einen Unterschied gibt zwischen Daten und Information, und dass es vor allem darum geht, die angeborene Fähigkeit des Menschen, komplexe Strukturen in einfache Bestandteile zu zerlegen und darin Muster zu erkennen , durch die intelligente Aufbereitung der immer größer werdenden Datenmengen zu unterstützen.

Es geht um Datenvisualisierung, eine ebenso wichtige wie anspruchsvolle Tätigkeit, die laut Yau viel mehr ist als nur die hübsche Aufbereitung von Zahlen. Richtig verstanden, meint er, gehe es darum, eine Abstraktion der realen Welt zu schaffen und damit Daten in Geschichten umzuwandeln. Ein Datensatz ist für ihn eine Momentaufnahme, die etwas einfängt, das sich bewegt und verändert. Eine gute Visualisierung wandelt Daten in Übersichten um und setzt somit den Prozess in Gang, mit dem der Mensch auf einzigartige Weise imstande ist, Daten in Wissen zu verwandeln. Weiterlesen

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Wozu sind Verlage gut?

Irgendwann ist Schluss!

Deutsche Verleger haben sich in Sachen Internet nicht gerade mit Ruhm bekleckert: zu spät, zu zaghaft, zu altmodisch – im Grunde haben sie eine Riesenchance verschlafen. Die Folge: Junge Menschen lesen keine Zeitung, der Tag des Großen Zeitungssterbens ist abzusehen. Der Medienwissenschaftler Prof. Wolfgang Henseler von der Universität Passau hat die seit Jahren ständig sinkenden Auflagenzahlen und Anzeigenumsätze der Verlage untersucht und kam zu der niederschmetternden Prognose, dass spätestens im Jahr 2034 die letzte Tageszeitung in Deutschland auf Papier gedruckt werden wird.

Nach einem schwachen Start hat bei deutschen Verlagen aber mittlerweile ein Umdenken angesetzt. Markus Wiegand, seines Zeichens Chefredakteur von „kresspro“, schreibt in seinem neuesten Dossier: „Viele Medienunternehmen prahlen mit ihren digitalen Erlösen.“ Er liefert auch gleich Zahlen: Bei Springer sei der Anteil des digitalen Umsatzes im 1. Quartal 2017 auf sagenhafte 71,6 Prozent gestiegen Zum Ebita-Ergebnis habe das Digitalgeschäft sogar satte 80 Prozent beigetragen. Burda machte 2015 schon 53,5 Prozent seines Umsatzes online, bei ProSiebenSat.1 waren es 31,8 Prozent (2016), bei Grunder + Jahr waren es im gleichen Jahr 23 Prozent. Schlusslicht in seiner Aufstellung bildet Burda mit gerade eben 5,3 Prozent (2015).

Das klingt doch schon ganz ermutigend. Aber Wiegand wäre nicht Wiegand, wenn er als guter Journalist nicht ein Haar in der Suppe finden würde. „Was sie dabei nicht laut sagen: mit dem Inhaltegeschäft hat das alles kaum noch etwas zu tun“, schreibt er. Weiterlesen

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Die neuen Räuber-Barone

In loser Folge wiederhole ich hier einige der beliebtesten Posts seit Beginn des Cole-Blog im Januar 1995. Dieser Beitrag erschien erstmals am 31. August 2015.

Raeuberbarone

Der österreichischer Nationalökonom Joseph Schumpeter (1883-1950) lag richtig mit seiner Idee der „schöpferischen Zerstörung“: Kapitalismus war für ihn und seine Anhänger ja Unordnung, die fortwährend durch innovative Unternehmer entsteht, die neue Ideen in den Markt tragen. Diese Unordnung war für ihn die Ursache von Fortschritt und Wachstum.

Die Technologiebranche liefert laufend Beispiele für eine derartige kreative Unordnung. IBM und Apple in den 1980ern, Microsoft und Netscape in den 1990ern Jahren, die Big 4 (Apple, Google, Facebook und Amazon) im 21. Jahrhundert: Stets geht es darum, sich einen Vorteil auf Kosten der anderen zu verschaffen. Anfangs blieb jeder noch brav bei seinen Leisten: Google machte Suche, Apple baute Computer, Amazon verkaufte Bücher und Facebook machte die Leute zu Freunden. Heute sieht die Welt der Big 4 aus wie eine Landkarte aus dem Mittelalter, wo jeder gegen jeden kämpft oder sich mit dem einen gegen den anderen verbündet, um sich strategische Vorteile zu verschaffen.

Es gibt eine deutliche Parallele zur Ära der sogenannten „Robber Barons“, der Räuberkapitalisten, die das goldene Zeitalter in Amerika um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert geprägt haben. Der Wilde Weste war gezähmt, und große Männer wie John D. Rockefeller, Cornelius Vanderbilt, Andrew Carnegie und J. Pierport Morgan haben in der Folge Imperien geschaffen und sie skrupellos ausgebeutet. Weiterlesen

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In loser Folge wiederhole ich hier einige der beliebtesten Posts seit Beginn des Cole-Blog im Januar 1995. Dieser Beitrag erschien erstmals am 31. Augist 2015.

Raeuberbarone

Der österreichischer Nationalökonom Joseph Schumpeter (1883-1950) lag richtig mit seiner Idee der „schöpferischen Zerstörung“: Kapitalismus war für ihn und seine Anhänger ja Unordnung, die fortwährend durch innovative Unternehmer entsteht, die neue Ideen in den Markt tragen. Diese Unordnung war für ihn die Ursache von Fortschritt und Wachstum.

Die Technologiebranche liefert laufend Beispiele für eine derartige kreative Unordnung. IBM und Apple in den 1980ern, Microsoft und Netscape in den 1990ern Jahren, die Big 4 (Apple, Google, Facebook und Amazon) im 21. Jahrhundert: Stets geht es darum, sich einen Vorteil auf Kosten der anderen zu verschaffen. Anfangs blieb jeder noch brav bei seinen Leisten: Google machte Suche, Apple baute Computer, Amazon verkaufte Bücher und Facebook machte die Leute zu Freunden. Heute sieht die Welt der Big 4 aus wie eine Landkarte aus dem Mittelalter, wo jeder gegen jeden kämpft oder sich mit dem einen gegen den anderen verbündet, um sich strategische Vorteile zu verschaffen.

Es gibt eine deutliche Parallele zur Ära der sogenannten „Robber Barons“, der Räuberkapitalisten, die das goldene Zeitalter in Amerika um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert geprägt haben. Der Wilde Weste war gezähmt, und große Männer wie John D. Rockefeller, Cornelius Vanderbilt, Andrew Carnegie und J. Pierport Morgan haben in der Folge Imperien geschaffen und sie skrupellos ausgebeutet. Weiterlesen

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