Cleaning up with data analysis

Spic ’n‘ span!

What do digitalization and data have to do with vacuum cleaning, mopping up floors and emptying wastebaskets? Jan Bockholdt spent weeks and months pondering that question. Quite a lot, he decided – and set out to prove it, too.

Cleaning up after others runs in the Bockholdt family. His grandfather founded a small commercial cleaning company in 1959 and called it ‘Blitz-Blank’ (‘spick ’n‘ span’). Jan Bockholdt grew up “breathing hoovered air”, he jokes. Today, he employs more than 6,000 cleaners working out of 18 locations all over Northern Germany, making him one of the largest industrial cleaners in Germany.

But cleaning is mainly a manual job: cleaners push their carts full of mops, brooms and cleaning equipment through the corridors, stopping to complete the same set of routines in every cubicle. But some offices are empty because the occupant is sick or on vacation, so why wipe floors that nobody has walked on? Bockholdt went to work with a dedicated team of software developers and created an app that today is installed on tablet computers fitted to every cleaning cart and displaying a detailed list of tasks the cleaner is expected to perform in each room. Customers can access the system and specify exactly what they want the cleaner to do where and when.

But Bockholdt wanted to take to the idea a step further: Clients can also grade the cleaner’s job performance. “This gives us a good idea of how good our own people are”, he says, “but even more important is that we know exactly how happy our customers are at all times.” Weiterlesen

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Yu es pi? Yu mi aa!

Manchmal entspinnen sich auf Facebook Dialoge mit einer so überwältigenden Komik, dass der Tag eigentlich schon seinen goldenen Stern auf die Stirn verdient hat, bevor er überhaupt losgegangen ist. Man braucht dazu nur die richtigen FB-Freunde, die erstens Hirn haben und zweitens einen Sinn für sinnfreies Blödeln.

So einer ist mein Freund Michael Kausch – Verzeihung: Doktor Michael Kausch. Er ist an die Frankfurter Schule gegangen, weigert sich aber, seinen Titel zu führen, was für mich eine Art Doppelsnobismus ist, denn erstens weiß natürlich in seinem Umfeld jeder, dass er ihn hat, denkt aber: „Mensch, ist der Michael aber egalitär – will sich nicht mit seinem Titel über andere stellen.“

Jedenfalls ist Michael im Bereich von Werbung und PR unterwegs, und dort gibt es eine Abkürzung, die jeder kennt und verwendet, wenn er ein Produkt oder eine Dienstleistung besonders fein herausputzen will, nämlich „USP“.

Heute Morgen hatte Michael offenbar, genau wie ich, nichts Besseres zu tun, also warf er in einem FB-Post die folgende Frage in den Raum: „Schreibt Ihr eigentlich ‚der‘ USP oder ‚die‘ USP oder ‚das‘ USP?“ Weiterlesen

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Reversing the Trend

Before his inauguration, the US President-elect Donald Trump was ecstatic. Wireless carrier Sprint had just announced it would bring thousands of jobs back to the United States.

„I was just called by the head people at Sprint and they are going to be bringing 5,000 jobs back to the United States, they are taking them from other countries,“ Trump told reporters outside his Mar-a-Lago estate in Florida.

If it only were that easy. Just hours later, a top Chinese newspaper, the Global Times, which is officially backed by the Communist Party, published an analysis piece that said, “It will be almost impossible for the [US] to restore its glory as a major manufacturing powerhouse under his presidency.”

So who’s right? And can politics strong-arm business to reverse the decades-long trend to offshore jobs, lured by the promise of dirt-cheap labor at the ‘extended workbenches,’ especially in Southeast Asia? Hardly. Weiterlesen

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Vor 2 Jahren: Wozu zwei Handys

Traurige Nachricht: Meine Frau hat ihren Handy wieder abgemeldet. „Für die zwei, drei Gespräche im Monat sind mir die Grundgebühren einfach zu teuer“, meinte sie. Ein Mobiltelefon in der Familie sei genug. Ich habe mit Engelszungen geredet, aber vergeblich. Merke: Man kann die Menschen nicht zu ihrem kommunikativen Glück zwingen.


Dieser Beitrag erschien zum ersten Mal am 30. Januar 1995 im Cole-Blog.

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Trump und ich?

Mal schauen, ob ich es auf Twitter genauso gut kann wie Trump…

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Vor 22 Jahren im Cole-Blog: Vorübergehend nicht erreichbar

„Der gewünschte Teilnehmer ist vorübergehend nicht erreichbar“. Diese Computerstimme treibt mich auf die Palme, wenn ich eine Mobilfunknummer wähle. Wozu gibt’s schließlich die elektronische Mailbox? Das heißt: Ich selbst hatte bis vor kurzem auch keine. Na ja, höchste Zeit. Aber wie kommt man an so ein Ding? Ich rief als D2-Kunde bei Mannesmann den Kundendienst an unter 1212. Natürlich, geht in Ordnung. Am Nachmittag sei sie geschaltet und ich könne gleich loslegen. Ich müsse nur 55 und meine eigene Nummer wählen und dann den Anweisungen folgen. Die für den ersten Zugang nötige PIN-Nummer bekam ich gleich am Telefon mit der Bitte, sie möglichst schnell zu ändern.

Klappte alles prima: Ich richtete die Mailbox ein, gab einen mehr oder weniger sinnigen Spruch zum Besten – und wurde gleich belehrt, daß mein Ansage zu lang sei. Zum Wiederholen solle ich 2 drücken. Nach vier Versuchen hatte ich meine Begrüßung endlich knapp genug formuliert, gab brav „Stern“ zum Beenden ein und legte auf. Am nächsten Tag rief ich von einem Festetelfon aus bei meiner D-Nummer an – und hörte wieder den Spruch: „…vorübergehend nicht erreichbar“. Also wieder Anruf bei 1212: Warum meine Box nicht tue? Ja, ich müsse sie ja auch erst aktivieren, hieß es. Und wie? Die Dame diktierte mir einen richtigen Geheimcode: „Stern, Stern, 6, 2, wieder Stern, 5, Null, Raute, dann noch Ihre D-Netz-Nummer, dann müßte es schon klappen!“ Stimmt. Aber irgendwie müßte das alles doch Auch einfacher gehen, oder?

*

Apropos: Jetzt weiß ich, daß sich eine elektronische Mailbox von dem guten, alten Anrufbeantworter im wesentlichen kaum unterscheidet. Nach wie vor haben es die meisten Anrufer zu eilig (oder sind zu feig) um mir etwas aufs Band zu sprechen. Mindestens jede zweite Nachricht, die mir die Computerstimme beim Abhören verspricht, besteht aus Rauschen und dem Geräusch des Auflegens. Nur einmal hörte ich noch eine leise Stimme im Hintergrund, die ein weitverbreitetes Wort aus der Fäkalsprache von sich gab, bevor es Klick machte. Merke: Bei allem technischen Fortschritt bleiben die Menschen am anderen Ende der Leistung die selben.


Dieser Beitrag erschien erstmals am 17. Januar 1995 im Cole-Blog.

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Ein Computer, der wie ein Mensch denkt

Und kein Ende in Sicht!

Die Menge der Daten, so viel ist klar, wird in den kommenden Jahren weiter sprunghaft steigen. Die Analysten von IDC schätzen zum Beispiel, dass die Datenmengen im so genannten „Digitalen Universum“ sich bis 2020 mindestens vervierfachen werden auf die unvorstellbare Zahl von 40.000 Exabytes. Um diese Datenflut zu bewältigen, reichen unsere heutigen Computersysteme nicht mehr aus. Sie sind zu langsam und zu energiehungrig. Bereits heute gibt es Gegenden im Südosten Londons, wo keine Rechenzentren mehr gebaut werden können, weil es nicht möglich ist, die Stromversorgung sicherzustellen.

Heute hört der modernste IBM-Computer auf den Namen „Watson“, benannt nach dem legendären CEO Thomas J. Watson, der das Unternehmen von 1914 bis 1956 führte und den Aufstieg zu einem Weltkonzern begleitete. Als ein sogenannter „kognitiver“ Computer ist Watson in der Lage, Daten mithilfe von so genannten neuronalen Verfahren nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns zu verarbeiten. Diese „nächste Generation der IT“ steht heute schon jedem Unternehmen als Cloud-Lösung gegen eine Monatsgebühr zur Verfügung.

So lassen sich modernste Computerleistungen abrufen, ohne dass ein Unternehmen selbst in teure Hard- oder Software investieren muss. Das hat konkrete betriebswirtschaftliche Vorteile: Kapitalkosten werden in Betriebskosten umgewandelt und können deshalb sofort steuerlich wirksam gemacht werden. Weiterlesen

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Mietwagen zum Handy gratis dazu

Dieser Beitragt erschien am 8.1.1995 als allererster Post im damals brandneuen Cole-Blog.

Die Amerikaner mögen in punkto High-Tech den Europäern weit voraus sein – im Mobilfunk sind wir aber überlegen. Zumindest was das digitale GSM-Netz angeht, denn die Amis telefonieren zwar in allen Lebenslagen mobil, aber mit vergleichsweise altmodischen Analog-Geräten. Macht aber nichts: Weltmeister im Verkaufen bleiben sie allemal. In Los Angeles wollte ich kürzlich einen Wagen mieten. „Mieten Sie doch einen Mobile Phone“, meinte die bezaubernde Avis-Dame. „Kostet nur 50 Dollar am Tag – und Sie bekommen von uns einen Mietwagen gratis dazu…“

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Schule des Jägerlebens – der Cole-Blog!

Als Jungjäger muss man viel büffeln, und man lernt eine Menge über Brunftzeiten, Setzzeiten, Abschusszeiten und Schonzeiten.

Beim Rehbock schießt das Testosteron meistens Anfang Juli ein, es sei denn, der Winter war kurz und warm. Die letzten Wochen der Brunftzeit werden auch als Blattzeit bezeichnet, weil dann die meisten Ricken gedeckt sind und sich Böcke von Jägern durch „Blatten“, das Nachahmen des Fiepens brunftiger Ricken, anlocken lassen. Ende August ist es bei ihm mit dem Paarungstrieb schon wieder vorbei, was aber viel zu früh ist, da die Ricke erst im Mai ihr Junges bekommt, weil dort die Aufzuchtbedingungen besser sind. Sie überbrückt diese Zeit mit der so genannten Keimruhe, nimmt sich also sozusagen eine Auszeit von der Schwangerschaft, die erst im November wieder voll einsetzt, obwohl sie bereits trächtig ist. Deswegen sind die Rehdamen auch in der besten Jagdzeit, also von August bis Dezember, geschützt, aber nur so genannte führende Geißen; die anderen sind frei. Wenn man also keine Möglichkeit hat, bei einer Rehgeiß zuvor noch schnell einen Schwangerschafttest durchzuführen, lässt man sie besser im Herbst laufen.

Solche Dinge und sehr viel mehr muss man während der Jagdausbildung pauken, und man muss sie auf Anforderung rasch und fehlerfrei herunterbeten können. Für mich, der ich mich erst im hohen Alter von 60 Jahren nach dem Umzug in den Lungau ans Weidwerk gemacht habe, war es besonders schwierig mit dem Pauken. Ich hatte das seit dem Studium, also seit ungefähr 40 Jahren, nicht mehr gemacht, und ich habe mich sehr schwer getan, mir beispielsweise die Details zur wildoekologischen Raumplanung oder die Mindestabschussrichtlinien für Gamswild zu merken. Weiterlesen

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Controlling und Business Analytics – zwei Welten begegnen sich

Wenn sich das Controlling den Anforderungen der Digitalen Transformation stellen soll, dann muss sie in der Lage sein, in die Zukunft zu blicken. Nein, nicht mit Hilfe einer Kristallkugel oder mit Tarockkarten. Big Data lässt sich nur mit leistungsfähigen Analysesystemen beherrschen. Wobei hier eine Art „digitaler Dreisprung“ zu erkennen ist: Von der beschreibenden über die vorausschauende Analyse bis hin zu Empfehlungssystemen. Oder, um die englischen Termini zu verwenden: „Descriptive Analytics“, „Predictive Analytics“ und „Prescriptive Analytics“.

Deskriptive, oder beschreibende Analyse entspricht der klassischen Reporting-Funktion, die dem Controller von alters her vertraut ist. Sie beschreibt den Status quo, also die historische Entwicklung des Unternehmens, zum Beispiel anhand von Zielabweichungen. Die darauf aufbauende „diagnostische Analyse“ versucht, aus diesen Ergebnissen Ursachen aufzuspüren, zum Beispiel warum liegen die Kosten über Plan oder warum stockt der Abverkauf? Diese so genannte Plan-Ist-Vergleiche sind heute das Rüstzeug jedes Controllers, und sie werden es auch in Zukunft bleiben. Allerdings lassen sich gerade solche Aufgaben weitgehend automatisieren.

Die durch die Automation gewonnene Zeit wird der Controller in Zukunft für die vorausschauende Analyse, also für „Predictive Analytics“ nutzen – nutzen müssen, wenn er seinen Job nicht verlieren will. Es gibt eine Fülle von Software-Tools, die in der Lage sind, aus den Unmengen von Daten Muster zu erkennen oder Zusammenhänge zwischen scheinbar nicht verwandten Daten zu ziehen. Diese Software muss das Controlling nutzen und beherrschen, um mit Hilfe der entsprechenden Algorithmen nicht nur Prognosen zu wagen, sondern um die Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Ereignisse zu berechnen und die Risikoverteilung zu ermitteln. Weiterlesen

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