Cuvée or not cuvée – that is the question!

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“What is a cuvée?”, an American on Quora asked me recently. And in fact that is an interesting question. The simple answer is: Any wine made from different grape varieties, vintages or vineyard sites is called a blend. The direct German translation is “Verschnitt”. Since the prefix „ver-“ usually marks a word as negative or difficult, this could be translated as “to wrongly cut”: and the term is often used with a negative connotation. That’s why professional winemakers much prefer the term cuvée, which means the same thing. Or even better, they call it an assemblage, which sounds even more classy.

That blending wines leaves a sour taste in most Germans‘ mouths is due to past winemaking history. Traditionally, only single-variety wines were pressed in Germany. This also has to do with the fact that some popular German grape varieties are not very well suited for blending. A good example would be Riesling, which is rarely found in a cuvée.

In France, on the other hand, blended wines are completely normal. This is especially true for the top wines, with the exception of Burgundy. Many champagnes consist of three grape varieties: Chardonnay, Pinot Meunier and Pinot Noir. Bordeaux and other southern French wines are also cuvées. Weiterlesen

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KI ist für den Kunden da*

Alle Bilder: spreadshirt.at

„Ihr Anruf ist wichtig für uns“, sagt eine Tonbandstimme resignierten Kunden, die endlos in der Warteschleife hängen und darauf warten, mit einem menschlichen Agenten zu sprechen. Hier kann KI Unternehmen helfen, die Qualität und Konsistenz ihres Service zu verbessern und Kunden davon zu überzeugen, dass man sich tatsächlich um ihr Anliegen kümmert.

Die KI könnte den Kundenservice so stark verändern wie einst das Telefon. Davor bearbeiteten Unternehmen ja Kundenanfragen per Post oder durch persönliche Besuche. Das Telefon half den Agenten, produktiver zu werden.

Dank KI wird die Produktivität noch dramatischer steigern, weil sie eine große Anzahl von Kundenanfragen schneller bearbeiten kann als Menschen. Dies ist umso wichtiger geworden, als die Kommunikationskanäle sich vervielfacht haben: Dem Kunden stehen mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor – E-Mail, mobile Messaging-Anwendungen und soziale Medien –, und es ist immer der Kunde, der entscheidet, welchen Weg er nimmt, um mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten.

Die Verbraucher haben sich an den Umgang mit automatisierten Diensten gewöhnt. Umfragen zeigen, dass etwa 40 Prozent der amerikanischen Internetnutzer lieber digitale Kundendienste nutzen, als mit jemandem am Telefon zu sprechen: Selbstbedienung, so scheint es, wird als die beste Form der Bedienung empfunden. Weiterlesen

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Ein „B“ verändert Amerika

Ein Buchstabe kann eine Welt bedeuten. Nehmen wir den kleinen Buchstaben „b“. Zumindest in Amerika macht klein oder groß oft einen ganz großen Unterschied. Anders als im Deutschen, wo grundsätzlich alle Substantive und Eigennamen großgeschrieben werden, ist es im Englischen einerseits einfacher, andererseits viel komplizierter.

Zwar kann Großschreibung auch im Deutschen ein Ausdruck der Höflichkeit sein, zum Beispiel bei der persönlichen Anrede („ich danke Ihnen!“). Im Englischen gilt sie eher als ein Zeichen von Hochachtung. Gott bekommt im Deutschen immer seinen Großbuchstaben am Anfang, egal ob es sich um den christlichen, den Islamischen oder einen der vielen indischen Gottheiten handelt. Im Englischen nimmt man es mit dem ersten Gebot wörtlich: Es gibt nur einen „God“, nämlich den judeo-christlichen, und du sollst keinen anderen neben ihm haben, oder zumindest ihn nicht mit Majuskel versehen. Während fast alle englischen Hauptwörter außer Ortsnamen generell klein geschrieben werden, beginnen Titel und anderen Ehrenbezeugungen versal („your Honor“, “ Duke of Edinburgh „, „President Clinton“, „my Cousin Angie“).

Insofern ist die Entscheidung der New York Times, das Wort „Black“ für einen Menschen dunkler Hautfarbe mit großem Anfanggsbuchstaben verwenden zu wollen, ein Meilenstein – und ein mutiger Akt angesichts des in weiten Teilen der weißen Bevölkerung immer noch grassierenden Rassismus, von denen einige vermutlich auch die Times lesen oder zumindest die Anzeigenbudgets abzeichnen. Weiterlesen

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Vor 25 Jahren im Cole-Blog: Eco im zweiten Anlauf gegründet!

 

Mein Gott, waren wir alle jung damals, als der „Deutsche Internet-Verein“ in Frankfurt gegründet wurde. Der „Internet-Report“ war ein monatlicher Branchendienst für eine Branche, die es eigentlich noch gar nicht gab, nämlich die Internet-Wirtschaft in Deutschland.

Zum ersten Mal erschienen ist er am 13.2.1995 – die allererste Publikation in Deutschland, die das Wort „Internet“ im Titel führte. Herausgeber war Hans-Jürgen Grohmann vom IWT-Verlag in Vaterstetten. Im März 1997 erschien die letzte Ausgabe. Wir hatten einfach nicht genügend Abonnenten gewinnen können.

Ein halbes Jahr später fand jemand auf dem Web-Server des Verlag einen Ordner, im dem über 300 Aboanträge gelandet waren, die niemand bemerkt hatte. Wer weiß, vielleicht würde ich das Blatt sonst heute noch machen…

Es hat mir richtig Spaß gemacht, anlässlich des Eco-Jubiläums darin zu blättern. Was hatten wir damals alles für Themen! Weiterlesen

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Mal was über Alter(n)

Neulich zwickte und zwackte es bei mir überall, weil ich den ganzen Tag im Garten gewerkelt habe, um wenn man über 70 ist tut man sowas nicht mehr ungestraft. Am Abend setzte ich mich hin und schrieb auf Facebook:

ES IST SCHEISSE, WENN MAN ALT WIRD!

Ich habe daraufhin viele ernste und einige weniger ernste Antworten von FB-Freunden aus der ganzen Welt erhalten, aber diese kam per E-Mail. Sie stammt von meinem alten Freund und Weggefährten Toge Schenck aus Berlin, der sich wohl gerade von einer OP erholt und auch kein heuriges Häsle mehr ist. Sie hat mich sehr berührt – mir aber auch sehr viel Mut gemacht.

Alter

Von Toge Schenck*

Im Alter erfährt man endlich, aus wie vielen Einzelteilen der eigene Körper besteht oft erst dadurch, dass sie sich mehr oder minder zu erkennen geben, indem sie sich rar machen oder ganz verschwinden oder an Orten auftauchen, die sie vorher niemals bewohnt hatten, z.B. Haare, dann auch noch länger und buschiger als zu vermuten wäre, oder die Partien, die vormals straff und saftig waren nun der Haltung müde, zunehmend dem Erdmittelpunkt zuneigen (z.B. Männerbrüste), dass plötzlich etwas wehtut wovon man bisher nicht einmal wusste, dass man in dessen Besitz war, dafür andere Stellen ihre gewohnte Mittätigkeit verweigern, lieber faulenzen als sich anzustrengen.
Doof sind Schmerzen, die sich unerwartet einstellen können, interessant die ganzen Stellen, die schmerzen können und die man überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Als Kind kannte man sicherlich die Knie als Hauptschmerzquell, die des öfteren aufgeschlagen waren, kannte den beißenden Schmerz. Knie = potentieller Schmerz. Kinder kennen keinen Rücken. Wie sagt man im Rheinland? Isch habe Rücken! Weiterlesen

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A Word That Says it All

Recently, someone on Quora asked „How did the phrase “oy vey” become popularized in the USA?“ This sent me scrambling for my well-leafed copy of Leo Rosten’s wonderful book, Joy of Yiddish, which is the penultimate guide to the variety and vitality of the language and special culture of the Jews, their distinctive style of thought, and their subtleties of feeling. Published in 1968, the book contains a whole chapter devoted to the word oy!

The exclamation point, he claimed, is part of the spelling.

Oy is not a word; it is a vocabulary, he writes. It is uttered in as many ways as the utterer’s histrionic ability permits. It is a lament, a protest, a cry of dismay, a reflex of delight. For him, however sighed, cried, howled, or moaned, oy! is the most expressive and ubiquitous exclamation in Yiddish.

Oy is an expletive, an ejaculation, a threnody [dirge], a monologue. It may be employed to express anything, from ecstasy to horror, depending on (a) the catharsis desired by the utterer, (b) the effect intended on the listener, (c) the protocol of affect that governs the intensity and duration of emotion required (by tradition) for the given occasion or crisis.

Oy is often used as a leadoff for “oy vay”, which means, literally, “oh pain,” but is used as an all-purpose ejaculation to express anything from trivial delight to abysmal woe. Oy vay! is the short form for “oh vay iz mir!” (pronounced “oy VAY iz mere”), an omnibus phrase for everything from personal pain to emphatic condolence. (Vay comes from the German Weh, meaning “woe.”) Weiterlesen

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The Traditional Italian Dish That Was Born in America

Almost everybody thinks macaroni and cheese are a quintessential Italian dish, but you will probably find the best mac & cheese in the United States, because that’s where it was invented.

Urban legend says Thomas Jefferson brought it back from a visit to France, but that is almost certainly wrong. Macaroni certainly was a highly fashionable food in late eighteenth-century Paris, and Jefferson did investigate the manufacture of macaroni during his trip to northern Italy and drew a sketch with detailed notes on the extrusion process, but the Italian noodle machine he brought back with him didn’t work properly, and in later years Jefferson imported macaroni and Parmesan cheese from Marseilles for his use at Monticello.

While in France, he also copied a recipe for making macaroni („Nouilly a maccaroni“) without a machine. This recipe makes clear that what was eaten as macaroni was what Americans today would term spaghetti. Weiterlesen

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No, Veronica, There is no “real” Chinese Cuisine

The idea that there is a “real” or “authentic” Chinese cuisine is about as absurd as saying that there is a “real European cuisine”. Cooking styles vary according to wealth, taste, history, trade routes, religion and availability of certain foodstuffs.

French “haute cuisine” originated in Lyon in the Auvergne-Rhône-Alpes region of Central France and made extensive use of the various superb products available there, such as beef from Charolais, fowl from the Bresse, salt-water fish from the Mediterranean which is easily reachable via the Rhone river, fresh-water fish, crayfish and frogs legs from the Alpine streams, fruit, vegetables, mushrooms and cheeses galore, and the fabulous wines from Burgundy and the Beaujolais right next door.

Or think of the glorious variety of cooking styles in Italy, from Piemonte and Lombardy in the north which was always richer and more developed than other parts of Italy and where people could afford more meat – especially beef and veal – as opposed to the poorer south, where chicken dishes and lamb are more predominant. Like Lyon in France, the triangle of industrial cities between Bologna, Parma and Modena in the Emilia Romagna region of Central Italy gave birth to what now is considered “classical” Italian cuisine all over the world but is in reality just another regional cuisine. Think Spaghetti Bolognese, Parma ham, Parmesan cheese, or Aceto Balsamico di Modena. Toscana right next door was much poorer, and it gave the world simpler dishes lovingly prepared by generations of “nonnas” and strong on regional vegetables and spices such as rosemary, thyme and oregano. “I want to be able to cook better than my grandmother”, a friend of mine, a famous Italian chef, once complained to me, “but I can’t – it’s impossible.”

Now think about China which is the fourth largest country in the world and stretches 4.500 kilometers from the dry plains of Manchuria and Mongolia to the lush tropical island of Hainan, and 5.500 kilometers from east to west from the lofty Qinghai-Tibet Plateau (also known as the “roof of the world”) and the mighty Taklamakan Desert, second only to the Sahara, to the shores of the Yellow Sea rich in fish and shellfish.

No wonder experts distinguish between at least eight major regional cuisines in China, not to mention the special cooking styles developed by Chinese emigrants in places like Indonesia, Singapore, Malaya and, yes, the United States and Canada, even! Weiterlesen

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IHIP and the Rise of the Service Economy

Service is normally considered an essential part of doing business, but in fact, that wasn’t always how businesspeople and academics saw it. With big enterprises frantically striving to turn themselves into service companies (think IBM, for instance), almost nobody disputes that services have a market value measured either per service act or as number of service acts performed within a given span of time. This number can and often is unlimited, as for instance an e-mail service provider won’t charge per mail sent or delivered. Service also has a business value that depends on the value of the service to the customer, in the context of the customer’s own activities or processes. A company providing a service can also profit by increasing its knowledge of the customer and the market. This is called returned value. Customers receive a perceived value from having a stable, profitable, comfortable relationship with a service provider. Obviously, service has or creates all kinds of value, right?

But funny enough, the idea that service by itself creates value is a relatively recent insight. Until just a couple of decades ago most economists, and most marketers, maintained that goods were the basis of all successful business. Repair and maintenance of products and the provision of customer service were considered part of the “augmented” product itself.

The goods versus services paradigm first surfaced in the 1970s and early 1980s. Before that time, research and teaching were mainly focused on manufacturing and agricultural production, whose output was collectively referred to as ‚goods‘. Services were rarely discussed, except in relation to the physical transport of goods through physical channels.

If academics considered services at all, they usually drew on personal experience as customers of banks, airlines, hotels, retail stores, or restaurants. Prevailing marketing theories at this time rested mainly on business-to-consumer (B2C) transactions. Little attention was paid to B2B services. Attempts to consider services broadly and separately met stiff resistance from within academia, but gradually consensus emerged that services had different characteristics from goods and that developing marketing strategies for services based on knowledge gained from goods simply wasn’t enough. Weiterlesen

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The Grains of Truth

Kamut Field, Photo Credit: Kamut International

With lots of time to kill due to our current pandemic, I like to spend my time browsing the questions posed of Quora, mainly because I find the answers interesting, but occasionally because I am unsatisfied with the answers provided, and that awakes the investigative reporter in me, so I go out and start researching, which after all is something I’ve been doing now for more than 50 year!

One question that triggered my hunter and gatherer instincts was this one: „Why aren’t all grains called ‚grains‘?“ Why indeed?

Because there are just so darn many of them. All grains are hard, dry seeds, with or without an attached fruit layer. But things start to get complicated fast.

Grains are divided into cereals and legumes. A cereal is any grass cultivated for the edible components of its grain. A legume is a plant of the family Leguminosae (or Fabaceae), a family of flowering plants. It includes trees, shrubs, and perennial or annual herbaceous plants, which are easily recognized by their fruit (legume) and their compound, stipulate leaves. Grain legumes include beans, lentils, lupins, peas, and peanuts.

But wait, it gets lots more complicated! Weiterlesen

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