The do’s and don’ts of toilette brushing

toilette brush

Ther’s a right way and a wrong way of using it!

On a recent trip to Ireland we stayed at a very nice hotel. My only comlaint was that there was no toilette brush in the bathroom. I asked the cleaning lady, and she said: „We don’t do those here“.

This got me thinking. Why would an otherwise relatively civilized people choose not to use a simple and rather basic hygienic appliance? I came up with three possible answers, but I would greatly appreciate more.

a) The Irish are too lazy to use one.

b) They are usually too drunk to use one properly.

c) The average Irishman can’t figure out how to use one.

If the right answer is c), then maybe the little picture above will help.


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Good is good enough!

Oran Tandoori

Yesterday my wife and I finally decided to take a taxi all the way out to the suburb of Oranmore (about a 20 minute ride) even though central Galway boasts more good places to eat per capita than most other comparable small to medium-sized towns in Ireland or elsewhere. We wanted out find out why Oran Tandoori is consistently rated Galway’s best restaurant, even though it lacks a vital characteristic, namely Irishness, that otherwise appears to be essential for any restaurant to succeed here in the West Country. I mean the place is Indian, for Christ’s sake! There are dozens of very good Irish places to eat in this fourth-biggest city in republican Ireland, and most of them proudly proclaim their food to be Irish, Irish, Irish, mate!

It turns out that Oran Tandoori is the kind of place you can find in London on every second street corner. It’s small and unpretentious. The owner greets you with the kind of smile you get all over India and especially in the South which is where the cook and his cuisine both hail from. This is not your standard Punjabi-style Kheema-and-Kebab fare, although the Tandoori of the place, as the name implies, is very good. The subtle mixture of spices and the generally higher heat of the dishes owe more than just a nod to the regions around Chanai and Karala, and I must admit that I have a weakness for the culinary sunshine-on-your-plate style typical for the very south of the subcontinent.

But what struck me most was that this is simply good Indian food; not great Indian food, not by any means. It reminded me of what an Indian friend once said when trying to explain why it is still relatively hard to find a decent Indian restaurant in India. “There is only one person in the world who can cook decent Indian food, and that’s my mother – and every Indian says the same.” Why else do tiffin-wallahs exist, if not to ensure that father gets his home-cooked food at his office, no matter how far away it is? Weiterlesen

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Big Data is Dead – Long Live Predictive Analysis

predictive-analyticsBusinesses are collecting more and more data these days, but are they making the right use of what they are gathering? The signs indicate that they aren’t, and that in fact all they are creating is more and more complexity. Instead, they should focus on using data to make better decisions.

As a buzzword, Big Data has been around for almost half a decade, and it was supposed to trigger a true revolution in the way companies view their markets and their customers. It was supposed to hand us the tools needed to exploit the endless growth of data.

Instead, many companies and their IT departments complain more loudly than ever about “information overload”, and it’s true: the numbers are staggering. Facebook claims that it processes 2.5 billion pieces of content and over 500 terabytes of data daily. In addition, it collects an average of 2.7 billion “Likes” and 300 million photos a day. Every hour, Facebook scans more than 200 terabytes of data. And that’s just one company, although admittedly a very data-hungry one.

“A customer-focused business with Big Data in its grasp has an unparalleled source of knowledge from an increasing number of sources now; mobile data, social data, transactional data, locational data, financial data, family data, medical data, carbon footprint and consumption data”, writes Theo Priestly in Forbes. “We even have data about data in the form of log data, as Tesla showed us in rebutting the NY Times article a while ago.” Weiterlesen

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#wish@godund andere Katastrophen

Was geht

Ich glaub’s nicht: Das Buch mit den Beiträgen aus dem Kreativwettbewerb meines Freundes Sebastian von Bomhard von Spacenet ist schon da. Dabei ist die Preisverteilung erst Mitte April. Die besten 36 Kurzgeschichten und die besten 31 Bilder zum reichlich abstrusen Thema „Was geht, wenn nichts mehr geht?“

Sowas kann auch nur SvB einfallen; er hat so einen Humor.

Jedenfalls fanden die meisten der sage und schreibe 170 Möchtegern-Bestseller und Amateur-Wortschmiede das Thema offenbar so schwer, dass ihnen nichts weiter als seichte Endzeit-Szenarien und absolut unlesbares „End-of-life“-Gesulze eingefallen ist.

Ich weiß nicht mehr, wie ich es geschafft habe, mich durch 170 solcher Ergüsse durchzuwühlen. Wahrscheinlich nur, weil es vielleicht zwei Dutzend brauchbarer und nochmal ein knappes Dutzend echter Highlights gab. Ich nehme nicht oft an Literatur-Juries teil (obwohl ich mal Literaturwissenschaften – im Nebenfach – studiert habe), aber ich vermute, das ist so ziemlich par for the course. Weiterlesen

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Was wahr erscheint, soll wahr bleiben

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Massenabfertigung? Schwarz-weiss Kopie der Toskana? Was schreiben hier Leute für einen Stuss. Die Fattoria La Vialla ist eine perfekt funktionierende Marketingmaschine, die sehr erfolgreich mittelmäßige bis sehr gute Produkte per eMail und Direktmarketing vorwiegend an Deutsche vermarktet, die vom Land träumen, in dem die Zitronen blühen. Und sie haben die Fattoria selbst zu einer gelungenen Italo-Version von Disneyland ausgebaut.

Es ist dort so, wie man es sich vorstellt auf einem Bauernhof in der Toskana. Die Zypressen, der Thymianduft, der knirschende Kies, die netten jungen Bäuerinnen, die jeden Gast begrüßen, als wären man seit Jahren gute Nachbarn – das ist alles perfekt einstudiertes Touristen-Theater. Aber es funktioniert! Die Damen sind entweder wirklich von Natur aus sehr freundlich oder wenigstens hervorragend geschult.

Die Produkte, die man im Bauernladen und im Weinkeller probieren und kaufen kann, sind tatsächlich von hier, also absolut authentisch. Und das Essen fühlt sich wirklich so an, als wäre man mit den Großeltern zur Erntezeit da gewesen, wo es halt „das Essen“ gab und alle gemeinsam am langen Tisch Platz genommen haben.

Ich habe ein ähnliches Erlebnis in Tennessee gehabt bei Jack Daniels, wo die alte Brennerei genau so aussieht wie in den Werbefilmen. Okay, der Whiskey wird in Wirklichkeit im Nachbartal gebrannt in einer riesigen Industrieanlage, die aussieht wie eine Ölraffinerie. Aber hey, das Zeugs schmeckt.

Sollen wir doch froh sein, dass man unser Illusionen so wunderbar am Leben hält und uns das als wahr bietet, was wir gerne wahr hätten.


 

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Vor 21 Jahren im Cole-Blog: Der Trend geht zum Zweit-Handy!

21 Jahre

D-Netz-Telefone sind billig wie nie. 389 Mark bei Vobis für den Motorola-Knochen! Kein Wunder, daß der Trend zum Zweitgerät in vollem Gange ist. Sogar meine Frau, sonst eher skeptisch gegenüber den Segen moderner Telekommunikation, hat es jetzt erwischt. Für ihren motorisierten Einkaufswagen (einen Fiat 500 als Auto zu bezeichnen, fällt mir irgendwie schwer) hat sie sich einen Motorola samt Schwanenhals-Halterung und Stromanschluss via Zigarettenanzünder angeschafft. Merke: Platz für ein Mobiltelefon ist in der kleinsten Hütte.

*

Probieren Sie allerdings spaßeshalber, den Billig-Motorola mal zu programmieren. Um so etwas Einfaches wie den Ladezustand des Akkus abzurufen, brauchen Sie fünf verschiedene Tasten. Um eine Telefonnummer einzuspeichern, muss ich immer erst im Handbuch blättern. Intuitive Benutzerführung tut Not im D-Netz.


Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 25. März 1995 im Cole-Blog

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Abschied von einem Gentleman

andy

economist moores lawkleinEs ist natürlich nur ein Zufall, dass Andy Grove, der legendäre Chef von Intel, kurz danach gestorben ist, als der „Economist“ eine Titelstory über „The End of Moore’s Law“ veröffentlichte. 1968 gründete Grove den späteren Halbleiterriesen Intel zusammen mit Gordon Moore und Robert Noyce, mit denen er zuvor bei der Firma Fairchild Semiconductor zusammengearbeitet hatte, und führte sie an die Spitze der Bewegung, die uns den Personal Computer, Big Data und das Internet of Everything bescheren sollte. Gemeinsam haben sie die Welt so nachhaltig verändert wie kaum jemand zuvor.

Nun muss er nicht mehr miterleben, wie das Primat des Chips langsam zu Ende geht. Das Ende der ewigen Verdopplung alle zwei Jahre ist in Sicht, schreibt das britische Wirtschaftsblatt, ebenso wie die Ära der „One-size-fits-all“-Halbleiter. Die Zukunft gehört angeblich Spezialchips, die für ganz bestimmte Aufgaben optimiert, beziehungsweise Bauelemente, die mit intelligenter Software gekoppelt sind, um mehr Rechenpower aus weniger Stromleistung herauszuziehen. Es ist nämlich völlig klar, dass die Energiereserven der Welt nicht ausreichen werden, um all die Flut von Daten zu „crunchen“, die wir in Zukunft in einer totale vernetzten Welt zur Verfügung haben werden. Weiterlesen

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Shedding Tears For a Dead Robot

@Flavia Schaub

@Flavia Schaub

Back in 1942, science-fiction author Isaac Asimov set down his famous Three Laws of Robotics as an organizing principle and unifying theme for his series of robot-related books and stories. The idea that human inventors should be compelled to program some kind of ethical behavior framework into their machines has inspired writers and technologists ever since.

Kate Darling, who was born in Switzerland and studied law at ETH Zurich, works at the MIT Media Lab in Cambridge, MA, as well as at Harvard’s Berkman Center for Internet & Society. She is hailed as an expert on human-machine interaction and feels that Asimov’s laws need to be updated sometime in the near future. “A faultily programmed robot can do lots of damage”, she believes. As robots become cognitive and self-teaching, limits must be hardwired into them that will ensure that they behave in a socially responsible fashion. After all, she maintains, robots will always be part of a human-dominated world. Weiterlesen

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Fallbeispiel: So funktioniert Social Media wirklich!

wordpressstats200316Wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich eine Fallstudie über die letzten Tage auf Facebook und in den sonstigen sozialen Medien.

Es fing eigentlich ganz harmlos an mit einem Beitrag, den ich auf LinkedIn geschrieben habe und in dem es um den scheinbar unaufhaltsamen Niedergang der einstigen „Leitmesse“ CeBIT ging. Die CeBIT 2016 war für mich eine riesige Enttäuschung, obwohl ich viele alte Freunde und Kollegen dort getroffen und tolle Gespräche geführt habe. Aber dazu hätte ich ja nicht unbedingt nach Hannover fahren und für 250 Euro die Nacht im Airport Maritim Hotel übernachten müssen. Der Höhepunkt der Messe war für mich ohnehin schon am Vorabend, als ich mich mit Gunnar Sohn, Hannes Rügheimer, Christian Spanik und weiteren alten Mitstreitern im „Roma“ getroffen habe, um auf unseren viel zu früh verstorbenen Freund Ossi Urchs anzustoßen. Alles, was danach kam, war eher antiklimaktisch. Und den guten, alten Presse-Shuttle haben sie auch abgeschafft… Weiterlesen

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Die Karten in unseren Köpfen

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Wie wissen wir, wo wir sind, und wie finden wir wieder nach Hause? Diese und andere Fragen beantwortet ein spannender Artikel in den heutigen New York Times über „Wave Pilots“, Eingeborene aus dem Marshall-Archipel, die jahrtausendelang in der Lage waren, ohne Navigationshilfen ihren Weg zwischen weit entfernten Inseln zu finden. Die Kunst ist heute weitgehend verloren: Nur ein junger Mann hat noch die Ausbildung zum ri-meto gemacht. Wissenschaftler rätseln, wie er es schafft, und sie vermuten dahinter ein Phänomen, dass sie „kognitive Landkarten“ nennen.

Der Begriff geht auf Edward Tolman zurück, ein amerikanischer Psychologe, der beim Studium von Ratten beobachtet hatte, dass sich diese offenbar ein geistiges Abbild des Labyrinths machen können, in dem sie gefangen gehalten werden. Er legte Futter immer an die gleiche Stelle, änderte aber nach einiger Zeit das Layout des Labyrinths, indem er beispielsweise Abkürzungen einbaute. Die Ratten fanden schnell und zielsicher zu ihrem gewohnten Futterort.

Auch Menschen, so postulierte Tolman, bauen sich solche „cognitive maps“ – nur sind sie nicht nur räumlich, sondern auch sozial. Will heißen: Menschen mit breiten kognitiven Karten im Kopf empfinden mehr Mitgefühl, solche mit engen Karten sind im wahrsten Sinn des Wortes engstirnig: fremdenfeindlich, rassistisch.

Anthropologen, insbesondere diejenigen, die im westlichen Pazifikraum forschen, erkennen zunehmend, wie die physikalische Umgebung der Menschen – und die Art, wie sie gewohnt sind, sich darin zu bewegen – ihre sozialen Beziehungen formen und wie diese Verbindungen andererseits ihren Orientierungssinn beeinflussen, schreibt der Autor des Beitrags, Kim Tingley.

Angeblich weiß die Wissenschaft heute sogar, wo diese geistigen Landkarten aufbewahrt werden. Der Neurologe John O’Keefe von der University College London will sie im lymbischen System entdeckt haben, jenem Bereich des Gehirns, für die Verarbeitung von Emotionen und für die Entstehung von Triebverhalten verantwortlich ist. Das limbische System ist auch für die Ausschüttung von Endorphinen, einem körpereigenen Rauschmittel, das bei Marathonläufern das berühmte „runners‘ high“ auslöst.

1984 fand der Physiologe James B. Ranck von der State University in New York Zellen in einem benachbarten Hirnbereich von Ratten die immer dann aktiviert wurden, wenn der Kopf der Ratte in eine bestimmte Richtung ausgerichtet war. 2005 bauten die Neurologen Edvard und May-Britt Moser am Kavil Institute in Norwegen auf diese Erkenntnis auf und fanden heraus, dass unsere Gehirne durch den Dialog zwischen bestimmten Hirnregionen  und dem Hippocampus,  eines der evolutionär ältesten kortikalen Strukturen des Gehirns, eine unbewußte geistige Matrix aufbauen, die aus einem Dreiecksmuster besteht und das wie eine Art „inneres GPS“ dient. O’Keefe und die Mosers erhielten für diese Entdeckung 2014 den Medizin-Nobelpreis.

Damit bestätigten sie übrigens eine Vermutung, die der Philosoph Immanuel Kant schon vor 200 Jahren postulierte, nämlich dass wir Menschen über gewisse vererbte kognitive Fähigkeiten verfügen (das so genannte „Akkumulationsmodell“ der Gattungsgeschichte). Wie es sich herausstellt, wissen wir viel mehr, als wir wissen, wie schon Heinrich von Pierer in einer legendären Bilanzpressekonferenz seufzte: „Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß, dann wären unsere Zahlen besser…“


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